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   OLG Bremen, 04.07.2013 - 1 SchH 10/12 (EntV)   

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https://dejure.org/2013,16287
OLG Bremen, 04.07.2013 - 1 SchH 10/12 (EntV) (https://dejure.org/2013,16287)
OLG Bremen, Entscheidung vom 04.07.2013 - 1 SchH 10/12 (EntV) (https://dejure.org/2013,16287)
OLG Bremen, Entscheidung vom 04. Juli 2013 - 1 SchH 10/12 (EntV) (https://dejure.org/2013,16287)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Oberlandesgericht Bremen PDF

    GVG §§ 198 ff.; ÜberlVfRSchG Art. 23; ZPO §§ 114, 167, 234
    Sonstiges Zivilrecht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GVG § 198 Abs. 5 S. 2
    Wahrung der Frist zur Einreichung einer Entschädigungsklage wegen überlanger Verfahrensdauer durch Einreichung eines Prozesskostenhilfegesuchs mit nicht unterzeichnetem Klageentwurf

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Wahrung der Frist zur Einreichung einer Entschädigungsklage wegen überlanger Verfahrensdauer durch Einreichung eines Prozesskostenhilfegesuchs mit nicht unterzeichnetem Klageentwurf; Geltendmachung eines Entschädigungsanspruchs wegen überlanger Dauer eines gerichtlichen ...

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Kein Entschädigungsanspruch einer Nebenklägerin wegen überlangen Verfahrens bei nicht rechtzeitiger Klage und Verzögerungsrüge

Verfahrensgang

  • LG Bremen - 7 KLs 310 Js 43942/03
  • OLG Bremen, 04.07.2013 - 1 SchH 10/12 (EntV)

Papierfundstellen

  • NJW 2013, 3109
  • MDR 2013, 1033
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BGH, 10.04.2014 - III ZR 335/13

    Entschädigung für eine unangemessene Verfahrensdauer in einem

    Die von der Rechtsprechung zu § 121 BGB herausgebildete Obergrenze von zwei Wochen (dazu Palandt/Ellenberger aaO) beziehungsweise die zweiwöchige gesetzliche Ausschlussfrist des § 626 Abs. 2 Satz 1 BGB stellen insoweit einen zu engen Maßstab dar (vgl. BSG, NJW 2014, 253 Rn. 29; BFH, BeckRS 2013, 96642 Rn. 33, 35, 39, 42; OLG Bremen, NJW 2013, 2209, 2210; NJW 2013, 3109, 3110; OLG Karlsruhe, BeckRS 2013, 07833).

    Dieses Verständnis der Regelung entspricht auch der wohl einhelligen Auffassung in der obergerichtlichen Rechtsprechung und der Literatur (vgl. nur OLG Bremen, NJW 2013, 2209, 2210 und NJW 2013, 3109, 3110 mit eindeutigen Ausführungen in den Entscheidungsgründen und lediglich missverständlich gefassten Leitsätzen; OLG Karlsruhe, BeckRS 2013, 07833; LSG Berlin-Brandenburg, BeckRS 2013, 72538 und BeckRS 2013, 72539; Heine, MDR 2013, 1147; Ott aaO § 198 GVG Rn. 196 und Art. 23 ÜGRG Rn. 6).

  • BFH, 07.11.2013 - X K 13/12

    Unangemessene Dauer eines finanzgerichtlichen Klageverfahrens

    (3) Hiervon ausgehend hält der Senat eine Frist im Umfang der Hälfte der in Art. 35 Abs. 1 EMRK genannten Frist --d.h. drei Monate-- für erforderlich, um den Anforderungen der EMRK Rechnung zu tragen, aber auch für ausreichend, damit Prozessbevollmächtigte sämtliche von ihnen geführte Verfahren auf mögliche Verzögerungen analysieren können (a.A. ohne Begründung in einer nicht tragenden Erwägung für eine am 13. Februar 2012 erhobene Verzögerungsrüge Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 13. September 2012 L 38 SF 73/12 EK AS, n.v.; ebenso Oberlandesgericht Bremen, Urteil vom 4. Juli 2013  1 SchH 10/12 (EntV), NJW 2013, 3109, für eine am 23. Januar 2013 eingegangene Verzögerungsrüge).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2016 - L 11 SF 398/15

    Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer

    Überwiegend wird mit der Gesetzesbegründung angenommen, dass es sich um eine absolute Ausschlussfrist handelt, die nach Ablauf den Anspruch verwirkt (BSG, Urteil vom 10.07.2014 - B 10 ÜG 8/13 R; OLG Karlsruhe, Urteil vom 01.10.2013 - 23 SchH 13/12 EntV, 23 SchH 13/12; LSG Thüringen, Urteil vom 18.06.2013 - L 3 SF 1147/12 EK - Urteil vom 18.06.2013 - L 3 SF 1759/12 EK - Urteil vom 18.06.2013 - L 3 SF 1149/12 EK - OLG Bremen, Urteil vom 04.07.2013 - 1 SchH 10/12 (EntV)).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 02.08.2013 - L 37 SF 274/12

    Überlanges Gerichtsverfahren - Altfall - Verzögerungsrüge - Unverzüglichkeit -

    Der Senat sieht sich mit dieser Auslegung des Begriffs der Unverzüglichkeit im Rahmen des Art. 23 GRüGV im Einklang mit der bisher zu dieser Frage ergangenen Rechtsprechung, in der einerseits am 22. Dezember 2011 erhobene Verzögerungsrügen als rechtzeitig eingegangen angesehen (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteile vom 26.02.2013 - OVG 3 A 6.12, 11.12 und 15.12 - zitiert nach juris, Rn. 18 bzw. 21, 18), hingegen am 23. Januar 2012 (Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, Urteil vom 04.07.2013 - 1 SchH 10/12 (EntV) - zitiert nach juris, Rn. 18), am 16. März 2012 (Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 03.05.2013 - 23 SchH 1/13 EntV, 23 SchH 1/13 - zitiert nach juris, Rn. 11) sowie am 22. März 2012 (Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, Urteil vom 20.02.2013 - 1 SchH 9/12 (EntV) - zitiert nach juris, Rn. 11 ff.) erhobene Verzögerungsrügen als verspätet bewertet wurden.
  • LSG Thüringen, 26.11.2013 - L 3 SF 915/12

    Entschädigung für überlange Gerichtsverfahren im sozialgerichtlichen Verfahren;

    Wann eine Rüge noch unverzüglich erhoben worden ist, beurteilen die Entschädigungsgerichte unterschiedlich (vgl. OLG Karlsruhe, Urteil vom 3. Mai 2013, Az.: 23 SCHH 1/13 INTV [richtig: 23 SchH 1/13 EntV - d. Red.] ; Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, Urteil vom 4. Juli 2013, Az.: 1 SCHH 10/12 [richtig: 1 SchH 10/12 - d. Red.] ).
  • OLG Celle, 20.11.2013 - 23 SchH 3/13

    Entschädigungsanspruch bei überlangem Gerichtsverfahren: Erfordernis der

    Eine im Ausgangsverfahren nicht anwaltlich vertretene Partei kann hinsichtlich der Unverzüglichkeit der Erhebung einer Verzögerungsrüge einem entschuldbaren Rechtsirrtum unterliegen mit der Folge, dass sie auch noch Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes über den Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren und strafrechtlichen Ermittlungsverfahren eine Verzögerungsrüge erheben kann (Abgrenzung zu OLG Bremen, Urteil vom 4. Juli 2013, NJW 2013, 3109, und vom 20. Februar 2013, NJW 2013, 2209).

    Das Urteil des OLG Bremen vom 4. Juli 2013 (NJW 2013, 3109) steht der Ansicht des Senats nicht entgegen.

  • LSG Thüringen, 26.11.2013 - L 3 SF 1135/12
    Wann eine Rüge noch unverzüglich erhoben worden ist, beurteilen die Entschädigungsgerichte unterschiedlich (vgl. OLG Karlsruhe, Urteil vom 3. Mai 2013, Az.: 23 SCHH 1/13 INTV [richtig: 23 SchH 1/13 EntV - d. Red.] ; Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, Urteil vom 4. Juli 2013, Az.: 1 SCHH 10/12 [richtig: 1 SchH 10/12 - d. Red.] ).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 02.08.2013 - L 37 SF 252/12

    Überlanges Gerichtsverfahren - Altfall - Verzögerungsrüge - Unverzüglichkeit -

    Der Senat sieht sich mit dieser Auslegung des Begriffs der Unverzüglichkeit im Rahmen des Art. 23 GRüGV im Einklang mit der bisher zu dieser Frage ergangenen Rechtsprechung, in der einerseits am 22. Dezember 2011 erhobene Verzögerungsrügen als rechtzeitig eingegangen angesehen (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteile vom 26.02.2013 - OVG 3 A 6.12, 11.12 und 15.12 - zitiert nach juris, Rn. 18 bzw. 21, 18), hingegen am 23. Januar 2012 (Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, Urteil vom 04.07.2013 - 1 SchH 10/12 (EntV) - zitiert nach juris, Rn. 18), am 16. März 2012 (Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 03.05.2013 - 23 SchH 1/13 EntV, 23 SchH 1/13 - zitiert nach juris, Rn. 11) sowie am 22. März 2012 (Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, Urteil vom 20.02.2013 - 1 SchH 9/12 (EntV) - zitiert nach juris, Rn. 11 ff.) erhobene Verzögerungsrügen als verspätet bewertet wurden.
  • LSG Thüringen, 26.11.2013 - L 3 SF 913/12
    Wann eine Rüge noch unverzüglich erhoben worden ist, beurteilen die Entschädigungsgerichte unterschiedlich (vgl. OLG Karlsruhe, Urteil vom 3. Mai 2013, Az.: 23 SCHH 1/13 INTV [richtig: 23 SchH 1/13 EntV - d. Red.] ; Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, Urteil vom 4. Juli 2013, Az.: 1 SCHH 10/12 [richtig: 1 SchH 10/12 - d. Red.] ).
  • VerfGH Thüringen, 12.09.2018 - VerfGH 28/17

    Beschluss über Verfassungsbeschwerde gegen Entscheidung des Thüringer

    Ob der Antrag des Beschwerdeführers möglicherweise aus anderen als vom Thüringer Oberlandesgericht genannten Gründen zurückzuweisen sein wird, hat nicht der Verfassungsgerichtshof, sondern das Thüringer Oberlandesgericht zu entscheiden (vgl. zu dieser Problematik: OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 19. Dezember 2012 - 2 K 22/12 -, juris Rn. 7; Hanseatisches OLG, Urteil vom 4. Juli 2013 - 1 SchH 10/12 (EntV) -, juris Rn. 15; OLG Karlsruhe, Urteil vom 1. Oktober 2013 - 23 SchH 13/12 EntV, 23 SchH 13/12 -, juris Rn. 15; OLG Hamm, Beschluss vom 7. Mai 2015 - I-11 EK 22/13, 11 EK 22/13 -, juris Rn. 20 u.a.).
  • OLG Brandenburg, 20.06.2014 - 11 SchH 7/12

    Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer in Übergangsfällen: Maßgeblicher

  • LSG Schleswig-Holstein, 19.09.2014 - L 12 SF 46/12

    Entschädigungsanspruch des Verfahrensbeteiligten wegen überlanger Dauer des

  • OLG Celle, 08.11.2016 - 23 SchH 7/16

    Hat der Kläger die von § 198 Abs. 3 GVG geforderte Verzögerungsrüge im Rahmen des

  • OLG Celle, 23.09.2013 - 23 SchH 3/13

    Gerichtsverfahren: Auslegung der "unverzüglich" zu erhebenden Verzögerungsrüge

  • OLG Brandenburg, 20.06.2014 - 11 SchH 9/12

    Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer in Übergangsfällen: Maßgeblicher

  • VGH Baden-Württemberg, 17.12.2014 - 6 S 2231/14

    Zu den Anforderungen an einen Prozesskostenhilfeantrag

  • OLG Köln, 31.10.2013 - 7 SchH 7/12

    Angemessenheit der Dauer eines anwaltsgerichtlichen Verfahrens

  • OLG Celle, 16.11.2016 - 23 SchH 7/16

    Notwendigkeit der Erhebung einer erneuten Verzögerungsrüge im Erkenntnisverfahren

  • OLG Brandenburg, 30.03.2016 - 11 EK 4/14

    Entschädigung wegen überlanger Dauer des Abhilfeverfahrens im Rahmen der

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