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   OLG Brandenburg, 20.11.2019 - 1 Ss OWi 381/19   

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https://dejure.org/2019,41314
OLG Brandenburg, 20.11.2019 - 1 Ss OWi 381/19 (https://dejure.org/2019,41314)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 20.11.2019 - 1 Ss OWi 381/19 (https://dejure.org/2019,41314)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 20. November 2019 - 1 Ss OWi 381/19 (https://dejure.org/2019,41314)
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Karlsruhe, 08.01.2020 - 3 Rb 33 Ss 763/19

    Kein Beweisverwertungsverbot bei fehlenden Rohmessdaten

    Mit ihnen kann daher in aller Regel nur die rechnerische Richtigkeit des Messergebnisses plausibilisiert werden, nicht aber die Richtigkeit ihres Zustandekommens, denn ein Messfehler wird sich regelmäßig in gleichem Maß auf die Rohmessdaten wie auf das Ergebnis auswirken (vgl. Wynands, PTB-Mitteilungen 129 (2019), Heft 2, S. 91, 95; OLG Karlsruhe, a.a.O.; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 29.8.2019 - 1 OWi 2 Ss Bs 68/19 -, juris; OLG Brandenburg, Beschluss vom 20.11.2019 - 1 Ss OWi 381/19 -, juris).
  • BayObLG, 09.12.2019 - 202 ObOWi 1955/19

    Kein Verstoß gegen faires Verfahren oder Verwertungsverbot wegen standardisierter

    Von einem Verstoß gegen das faire Verfahren mit der Folge eines Verwertungsverbots ist nicht (allein) deshalb auszugehen, weil durch das zur Verfolgung der Verkehrsordnungswidrigkeit eingesetzte, alle Kriterien eines standardisierten Messverfahrens erfüllende Messgerät neben dem dokumentierten Messergebnis keine sog. Rohmessdaten für den konkreten Messvorgang aufgezeichnet, abgespeichert, vorgehalten oder sonst nach Abschluss der Messung zur nachträglichen Befundprüfung oder Plausibilitätskontrolle bereitgehalten oder diese Daten unterdrückt werden (u.a. Anschluss an OLG Oldenburg, Beschluss vom 09.09.2019 - 2 Ss [OWi] 233/19; OLG Köln, Beschluss vom 27.09.2019 - 1 RBs 339/19; KG, Beschluss vom 02.10.2019 - 162 Ss 122/19; OLG Stuttgart, Beschluss vom 19.09.2019 - 1 Rb 28 Ss 300/19 bei juris; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 06.11.2019 - 2 Rb 35 Ss 808/19 bei juris und OLG Brandenburg, Beschluss vom 20.11.2019 - 1 Ss OWi 381/19 bei juris; entgegen VerfGH des Saarlandes, Urt. v. 05.07.2019 - Lv 7/17 = NJW 2019, 2456 = NZV 2019, 414 = DAR 2019, 500).

    Insbesondere folgt ein Beweisverwertungsverbot nicht schon daraus, dass das Tatgericht einer "anlasslosen" Hinterfragung der standardisiert gewonnenen Messergebnisse nicht durch weitere Aufklärung der näheren technischen und physikalischen Umstände der standardisierten Messung nachgegangen ist (im Ergebnis wie hier zuletzt jeweils schon OLG Oldenburg, Beschluss vom 09.09.2019 - 2 Ss [OWi] 233/19 [für "Einheitensensor ES 8.0"] bei juris m. Anm. Ullrich, jurisPR-StrafR 21/2019 Anm. 4; OLG Köln, Beschlüsse [jeweils] v. 27.09.2019 - 1 RBs 339/19 und 1 RBs 362/19 [für "Traffistar 350 S"] bei juris; KG, Beschluss vom 02.10.2019 - 162 Ss 122/19 [zitiert nach Burhoff online]; OLG Stuttgart, Beschluss vom 19.09.2019 - 1 Rb 28 Ss 300/19 bei juris; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 06.11.2019 - 2 Rb 35 Ss 808/19 [für "PoliScan Speed" ] bei juris und OLG Brandenburg, Beschluss vom 20.11.2019 - 1 Ss OWi 381/19 [für "PoliScan-Messgeräte"] bei juris; vgl. auch AG St. Ingbert, Beschluss vom 08.08.2019 - 23 OWi 66 Js 1126/19 [für "Traffistar 350 S"] sowie Urt. v. 29.10.2019 - 25 OWi 66 Js 1919/19 [für "Leivtec XV 3"], jeweils bei juris).

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