Rechtsprechung
   BGH, 09.09.2003 - 1 StR 153/03   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Judicialis
  • Jurion

    Verurteilung wegen Mordes statt wegen Totschlags; Vorliegen eines Mordmerkmals; Merkmal der Heimtücke

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 211 Abs. 2
    Heimtücke bei einer "Schnappfalle"

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Urteil im Fall der Tötung des Sohnes aufgehoben

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Urteil im Fall der Tötung des Sohnes aufgehoben

  • 123recht.net (Pressemeldung, 9.9.2003)

    Familienvater muss wegen Tötung seines Sohnes erneut vor Gericht // Urteil wegen Totschlags aufgehoben

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2004, 79



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 05.04.2006 - 2 StR 41/06  

    Mord (Heimtücke; niedrige Beweggründe); Totschlag in einem minder schweren Fall;

    bb) Das Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe hat das Landgericht auf der Grundlage der getroffenen Feststellungen in Anbetracht der konkreten Tatsituation, in der die Angeklagte den Tötungsvorsatz gefasst hat, der von vorausgegangenen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten geprägten Lebensverhältnisse und der umfassend gewürdigten Persönlichkeit der Angeklagten im Rahmen seines tatrichterlichen Beurteilungsspielraums (vgl. BGH NStZ-RR 2004, 79, 80) rechtsfehlerfrei verneint.
  • BGH, 15.02.2007 - 4 StR 467/06  

    Mord (Heimtücke: Arglosigkeit; niedrige Beweggründe: tatrichterlicher

    Vor diesem Hintergrund hält es sich im Rahmen des tatrichterlichen Beurteilungsspielraums (vgl. BGH NStZ-RR 2004, 79, 80; NStZ 2006, 338, 340), dass das Landgericht die für den Angeklagten bestimmenden Motive in ihrer Gesamtheit nicht als niedrig im Sinne des § 211 Abs. 2 StGB gewertet hat.
  • LG Kiel, 07.07.2005 - VIII Ks 1/05  

    Strafrahmenverschiebung wegen verminderter Schuldfähigkeit: Auswirkungen eines

    "Heimtückisch" handelt, wer die auf Arglosigkeit beruhende Wehrlosigkeit des Opfers in feindlicher Willensrichtung bewusst zu dessen Tötung ausnutzt (ständige Rechtsprechung, vgl. BGHR StGB § 211 Abs. 2 Heimtücke 26; BGH NJW 1985, 334; NStZ-RR 2004, 79).

    In subjektiver Hinsicht setzt ein heimtückisches Verhalten des Täters darüber hinaus voraus, dass der Täter mit entsprechendem Ausnutzungsbewusstsein handelt, d. h. er muss die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers in ihrer Bedeutung für die hilflose Lage desselben und die Ausführung der Tat in dem Sinne erfasst haben, dass er sich des Umstandes bewusst ist, einen durch seine Ahnungslosigkeit gegenüber dem Angriff schutzlosen Menschen zu überraschen (vgl. BGHR StGB § 211 Abs. 2 Heimtücke 26; BGH NStZ-RR 2004, 79).

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