Rechtsprechung
   BGH, 11.11.1986 - 1 StR 367/86   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Anforderungen an die Festellung einer Ausnutzung der Arglosigkeit und Wehrlosigkeit des Opfers - Voraussetzungen für die Annahme der Heimtücke

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NStZ 1987, 173



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Wird zitiert von ... (26)  

  • BGH, 17.08.2001 - 2 StR 159/01  

    Urteil gegen "Radar-Schützen" aufgehoben

    Hierfür genügt es, daß der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit in ihrer Bedeutung für die hilflose Lage des Angegriffenen und die Ausführung der Tat in dem Sinn erfaßt, daß er sich bewußt ist, einen durch seine Ahnungslosigkeit gegenüber einem Angriff schutzlosen Menschen zu überraschen (BGHR StGB § 211 Abs. 2 Heimtücke 1, 25; BGH NStZ 1984, 506; 1999, 506, 507; Jähnke in LK 10. Aufl. § 211 Rdn. 47).
  • BGH, 15.05.1997 - 4 StR 118/97  

    Revision wegen Verletzung sachlichen Rechts - Mordmerkmal der "Heimtücke" -

    Hierfür genügt es, daß der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers in ihrer Bedeutung für die hilflose Lage des Angegriffenen und die Ausführung der Tat in dem Sinne erfaßt, daß er sich dessen bewußt ist, einen durch seine Ahnungslosigkeit gegenüber einem Angriff schutzlosen Menschen zu überraschen (BGHR StGB § 211 Abs. 2 Heimtücke 1; Jähnke in LK/ StGB , 11. Aufl. § 211 Rdn. 47).

    Die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers auszunutzen heißt nicht, sie zur (ursächlichen) Bedingung des eigenen Handelns zu machen (BGHR StGB § 211 Abs. 2 Heimtücke 1).

  • LG Oldenburg, 20.05.2009 - 5 Ks 8/08  

    Holzklotz-Werfer muss lebenslang in Haft

    Hierfür genügt es, dass der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers in ihrer Bedeutung für die hilflose Lage des Angegriffenen und die Ausführung der Tat in dem Sinne erfasst, dass er sich dessen bewusst ist, einen durch seine Ahnungslosigkeit gegenüber einem Angriff schutzlosen Menschen zu überraschen (BGHR StGB § 211 Abs. 2 Heimtücke 1; BGH NStZ 1997, 294, 295 [BGH 12.12.1996 - 4 StR 499/96]).
  • BGH, 03.01.1996 - 3 StR 588/95  

    Abtreibung - Totschlag - Tötungsdelikt - Konkurrenz

    Selbst dann, wenn diese in subjektiver Hinsicht notwendige weitere Aufklärung eine erhebliche Verminderung der Schuldfähigkeit nicht ergeben sollte, kann sich herausstellen, daß sich der Angeklagte subjektiv in einer solchen verzweifelten und affektiv angespannten Lage befand, daß dies u.U. sogar Auswirkungen auf die Feststellung zur subjektiven Seite der vom Landgericht bejahten Mordmerkmale der Heimtücke und der sonstigen niedrigen Beweggründe haben kann (vgl. zu den Anforderungen BGHR StGB § 211 II Heimtücke 1, 9, 11, 12 und BGHSt 28, 210, 212; BGHR StGB § 211 II niedrige Beweggründe 15, 26).
  • BGH, 06.03.1987 - 2 StR 652/86  

    Schuldfähigkeit - BAK - Blutalkoholkonzentration

    Davon, daß er die Waffe nur zum Zweck der Drohung mitgenommen habe, daß er tatsächlich gedroht habe oder daß eine der Frauen zu einer Zeit, als Flucht oder Abwehr noch möglich gewesen wären, die Waffe oder seine Tötungsabsicht wahrgenommen habe (vgl. hierzu BGHSt 33, 363 ; BGH, Urteile vom 9. Dezember 1986 - 1 StR 596/86 - und vom 11. November 1986 - 1 StR 367/86), hatte er damals nichts gesagt.

    Die subjektiven Voraussetzungen des Heimtückemordes (vgl. BGH NStZ 1984, 20, 21; BGH, Urteile vom 9. Dezember 1986 - 1 StR 596/86 - und vom 11. November 1986 - 1 StR 367/86 - sowie Beschluß vom 22. November 1985 - 2 StR 642/85) sind ausreichend dargetan.

  • BGH, 09.09.2003 - 1 StR 153/03  

    Urteil im Fall der Tötung des Sohnes aufgehoben

    Für ein Ausnutzen der Arg- und Wehrlosigkeit genügt es, daß der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit in ihrer Bedeutung für die hilflose Lage des Angegriffenen und die Ausführung der Tat in dem Sinne erfaßt, daß er sich bewußt ist, einen durch seine Ahnungslosigkeit gegenüber einem Angriff schutzlosen Menschen zu überraschen (BGHR StGB § 211 Abs. 2 Heimtücke 1, 25; Jähnke in LK 11. Aufl. § 211 Rdn. 47).
  • BGH, 12.06.2014 - 3 StR 154/14  

    Anforderungen an die tatrichterliche Beweiswürdigung hinsichtlich der subjektiven

    Dafür muss er die Umstände, welche die Tötung zu einer heimtückischen machen, nicht nur äußerlich wahrgenommen, sondern auch in ihrer Bedeutung für die Tatbegehung erfasst haben; ihm muss mithin bewusst geworden sein, dass er einen durch seine Ahnungslosigkeit gegenüber dem Angriff schutzlosen Menschen überrascht (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 11. November 1986 - 1 StR 367/86, BGHR StGB § 211 Abs. 2 Heimtücke 1; Urteil vom 15. Mai 1997 - 4 StR 118/97, BGHR StGB § 211 Abs. 2 Heimtücke 25).
  • BGH, 16.06.1999 - 2 StR 68/99  

    Mordmerkmal der Heimtücke

  • BGH, 17.01.2001 - 2 StR 438/00  

    Verletzung der Hinweispflicht bei Veränderung des rechtlichen Gesichtspunkts

  • BGH, 29.04.1997 - 4 StR 158/97  

    Epilan - § 211 StGB, Tötung eines Schwerkranken im Krankenhaus, keine

  • BGH, 20.04.1989 - 4 StR 87/89  

    Strafbarkeit wegen versuchten Totschlags - Anordnung der Unterbringung in einer

  • BGH, 25.11.2004 - 5 StR 401/04  

    Mord (Heimtücke; Ausnutzungsbewusstsein)

  • BGH, 13.08.1997 - 3 StR 189/97  

    Abgrenzung Mord/Totschlag - Affektgetragene Spontantat - Verminderte

  • BGH, 31.01.2002 - 4 StR 417/01  

    Tötungsversuch; Rücktritt (fehlgeschlagener, unbeendeter und beendeter Versuch);

  • KG, 10.04.1997 - 2 StE 2/93  

    Mykonos-Attentat

  • BGH, 17.10.2000 - 1 StR 406/00  

    Arglosigkeit; Wehrlosigkeit; Heimtücke; Mord; Beweiswürdigung; Überlegung

  • BGH, 05.05.2009 - 5 StR 50/09  

    Mord (Heimtücke); Beweiswürdigung (Widerspruchsfreiheit der Feststellungen);

  • BGH, 05.02.1997 - 2 StR 509/96  

    Abgrenzung von Totschlag und versuchtem Totschlag zu versuchtem und vollendetem

  • BGH, 30.01.1990 - 1 StR 688/89  

    Mord: Heimtücke - subjektive Voraussetzungen - Darlegung im Urteil

  • BGH, 15.11.1993 - 5 StR 639/93  

    Revisionsgrund der Ablehnung eines Hilfsbeweisverfahrens - Ablehnung eines

  • LG Mainz, 29.05.2000 - 3311 Js 26830/99  

    Alkoholbedingte Schuldunfähigkeit bei Mord: Indizielles Gewicht der

  • BGH, 14.11.1995 - 4 StR 618/95  

    Strafrahmen - Gebotene Gesamtwürdigung - Erheblich verminderte Schuldfähigkeit -

  • BGH, 13.03.1996 - 3 StR 458/95  

    Verurteilung wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe - Voraussetzungen einer

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