Rechtsprechung
   BGH, 17.05.1990 - 1 StR 99/90   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Grausames Verhalten - Mord - Tödlicher Erfolg - Tötungsvorsatz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)

    StGB § 211 Abs. 2
    Grausamkeit bei Mord

Papierfundstellen

  • BGHSt 37, 40
  • NJW 1990, 2632
  • MDR 1990, 836
  • NStZ 1990, 491
  • StV 1990, 454



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 20.03.2014 - 3 StR 424/13  

    Versuchsbeginn beim Mord (Abgrenzung von Vorbereitung und Versuch; Versuchsbeginn

    Zutreffend geht der Generalbundesanwalt auch davon aus, dass ein als bloße Vorbereitung eines Tötungsdelikts zu bewertendes Handeln des Täters nicht allein deshalb bereits eine teilweise Verwirklichung des Mordtatbestands bedeutet, weil es von Grausamkeit im Sinne des § 211 StGB getragen war (vgl. BGH, Urteil vom 17. Mai 1990 - 1 StR 99/90, BGHSt 37, 40, 41).
  • LG Bonn, 04.10.2007 - 8 KLs 16/07  

    Foltermord von Siegburg: Die brutale Jugend des Pascal I.

    Das grausame Verhalten muss vor Abschluss der den tödlichen Erfolg herbeiführenden Handlung auftreten und vom Tötungsvorsatz umfasst sein (vgl. BGHSt 37, 40 m.w.N.).
  • BGH, 11.07.2001 - 3 StR 179/01  

    Offensichtliche Unbegründetheit; Nebenklage; Prozeßkostenhilfe

    Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, daß bereits die ersten Stiche zu den beiden todesursächlichen Verletzungen geführt haben (vgl. BGHR StGB § 211 Abs. 2 grausam 2 und 6).
  • BGH, 08.09.2005 - 1 StR 159/05  

    Feststellung der besonderen Schwere der Schuld (Begehung eines weiteren

    Das grausame Verhalten muss vor Abschluss der den tödlichen Erfolg herbeiführenden Handlung auftreten und vom Tötungsvorsatz umfasst sein (vgl. BGHSt 37, 40 m.w.N.).
  • BGH, 26.06.1997 - 4 StR 180/97  

    Antrag auf Abberufung des Pflichtverteidigers und Bestellung eines anderen

    Das Landgericht hat nicht verkannt, daß nach der Rechtsprechung "grausam" tötet, wer seinem Opfer aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung Schmerzen oder Qualen körperlicher oder seelischer Art zufügt, die nach Stärke oder Dauer über das für die Tötung erforderliche Maß hinausgehen (BGHSt 3, 264; 37, 40; BGHR StGB § 211 Abs. 2 grausam 1; Tröndle, StGB 48. Aufl. § 211 Rdn. 7 m.w.N.).
  • BGH, 08.02.1994 - 1 StR 812/93  

    Sachverständigengutachten - Mordmerkmal - Grausamkeit - Urteil - Zeugenaussage -

    Gegebenenfalls könnte es dabei allerdings zur Bejahung von Grausamkeit auch genügen, wenn der Angeklagte sich bewußt war, daß der Tod des Geschädigten auch dadurch eintreten konnte, daß er sich wegen seiner schweren Kopfverletzungen aus dem mit einem Deckel von 55, 5 kg Gewicht verschlossenen Abwasserschacht nicht mehr würde befreien können (vgl. BGHSt 37, 40, 42).
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