Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 27.01.2003 - 1 U 101/02   

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https://dejure.org/2003,3859
OLG Naumburg, 27.01.2003 - 1 U 101/02 (https://dejure.org/2003,3859)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 27.01.2003 - 1 U 101/02 (https://dejure.org/2003,3859)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 27. Januar 2003 - 1 U 101/02 (https://dejure.org/2003,3859)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Judicialis
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Voraussetzung für einen Schadensersatzanspruch aus unerlaubter Handlung ist beherrschbares menschliches Tun

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Verkehrsrecht - Ausweichmanöver missglückt - Fahrlässigkeit?

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Schadensersatzanspruch aus unerlaubter Handlung ; Begriff der Handlung ; Der Bewusstseinskontrolle und Willenslenkung unterliegendes beherrschbares menschliches Tun; Handlungsqualität einer Lenkbewegung eines Fahrzeugführers ; Kollision mit einem Reh ; Darlegungs- und ...

  • Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. (Kurzmitteilung)

    Ausweichmanöver vor einem Reh

  • Info-Letter Versicherungs- und Haftungsrecht PDF, S. 11 (Kurzinformation)

    Keine schuldhafte Handlung bei reflexhaftem Ausweichmanöver

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Reh löst tragischen Unfall aus - Ausweichmanöver des Autofahrers ist in so einer Situation nicht fahrlässig

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2003, 676
  • VersR 2004, 212
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • AG Bad Segeberg, 14.02.2013 - 17 C 219/12

    Anscheinsbeweis hinsichtlich einer fehlenden Eigensicherung eines Fahrgastes bei

    Soweit die Klägerin sich darauf beruft, dass fahrlässig handele, wer durch ein Fahrmanöver als Reaktion auf ein Tier einen erheblichen Sachschaden und die Verletzung oder gar Tötung von Menschen riskiere (vgl. KG, Urt. v. 24.01.2002 - 12 U 3217/00, NZV 2003, 91 f.), betrifft dies allenfalls "kleine Tiere", nicht aber größere Tiere, etwa einen Rehbock (vgl. OLG Naumburg, Urt. v. 27.01.2003 - 1 U 101/02, NJW-RR 2003, 676 f.; AG Kiel, Urt. v. 04.08.2000 - 106 C 432/99, VRS 100, 167 ff.: Schäferhund).
  • OLG Naumburg, 05.08.2010 - 2 U 5/10

    Haftung bei Kfz-Unfall: Kollision eines eine durchgehende doppelte

    26 Nach der Rechtsprechung hat in Fallgestaltungen, bei denen der Verletzungsvorgang - wie hier die o.g. Lenkbewegung des Beklagten zu 1) - nach seinem äußeren Erscheinungsbild unter physischem Zwang gegen den Verletzer oder als Reflex des Verletzers auf eine äußere Einwirkung ausgelöst wird, der Verletzte - hier der Kläger - den Nachweis für eine vom Willen getragene Handlung des "Schädigers" zu führen (vgl. BGH, Urteil v. 12. Februar 1963, VI ZR 70/62 - BGHZ 39, 103 Wurf nach einem Schlag in die Magengegend ; bekräftigt in BGH, Urteil v. 1. Juli 1986, VI ZR 294/85 - BGHZ 98, 135; ebenso OLG Naumburg, Urteil v. 27. Januar 2003, 1 U 101/02 - VersR 2004, 212 Kollision mit einem Reh ).
  • AG Hamburg-Harburg, 18.11.2003 - 641 C 601/03
    Ihre Auffassung, es sei zunächst aus dem Wiederbeschaffungswert die Regelumsatzsteuer herauszurechnen und sodann im Fall der Ersatzbeschaffung lediglich die tatsächlich angefallene Umsatzsteuer auf die Händlerspanne zu erstatten, trägt nämlich den Gegebenheiten des Gebrauchwagenmarktes nicht hinreichend Rechnung ( LG Rottweil DAR 2003, 175, 176).

    Bis heute unterscheiden sich bei einem Händler die Gebrauchwagenpreise für regel- und differenzbesteuerte Fahrzeuge nicht messbar (vgl. Riedmeyer DAR 2003, 159; LG Rottweil DAR 2003, 175).

  • AG Oldenburg/Holstein, 20.07.2010 - 23 C 927/09

    Haftungsverteilung bei einem Unfall aufgrund Greifens in das Lenkrad durch den

    Der gegenteiligen Auffassung des OLG Nürnberg (Urt. v. 30.08.1979 - 8 U 51/79, VersR 1980, 97 f.; ähnlich OLG Naumburg, Urt. v. 27.01.2003 - 1 U 101/02, NJW-RR 2003, 676 zu der Lenkbewegung eines Fahrzeugführers nach dem Zusammenstoß mit einem Wildtier mit abl. Anm. von Diehl , zfs 2003, 171 f.; OLG Saarbrücken, Urt. v. 18.07.2006 - 4 U 239/05, NJW 2007, 1888, juris Rn. 40 zu dem Hinterher rennen auf eine Straße zum Zwecke der Vornahme einer Rettungshandlung) wonach es sich bei einem Griff des Beifahrers in ein Lenkrad als (instinktive) Schreckreaktion auf ein unfallträchtiges Fahrverhalten nicht um ein vom Willen gesteuertes Verhalten handeln soll, vermag das Gericht nicht zu folgen.
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