Rechtsprechung
   OLG Saarbrücken, 20.09.2006 - 1 Verg 3/06   

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OLG Saarbrücken, 20.09.2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,1197)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 20.09.2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,1197)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 20. September 2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,1197)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • oeffentliche-auftraege.de PDF

    Rüge: Unverzüglichkeit der Rüge und positive rechtliche Kenntnis des Vergabeverstoßes (Voraussetzungen)

  • VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vergaberechtsverstoß im Zusammenhang mit öffentlicher Ausschreibung laborärztlicher Leistungen durch Klinikbetreiber

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Ausschreibung der Dienstleistung der laborärztlichen Untersuchung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Öffentliche Ausschreibung der Vergabe laborärztlicher Untersuchungen; Unzulässigkeit der Rüge eines Vergaberechtsverstoßes; Antragsbefugnis im Nachprüfungsverfahren; Anforderungen an die Vergabe freiberuflicher Dienstleistungen; Anwendbarkeit der Basisparagraphen der ...

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    Vergabe medizinischer Dienstleistungen

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des Saarländischen OLG vom 20.09.2006, Az.: 1 Verg 3/06 (Freiberufliche Tätigkeit; Beschreibbarkeit; Dienstleistung nach Anhang I B; Rügepflicht)" von RA Dr. Olaf Reidt, FA VerwR, original erschienen in: VergabeR 1/2007, 117 - 118.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZBau 2007, 808 (Ls.)
  • BauR 2007, 605
  • VergabeR 2007, 110
  • ZfBR 2007, 102 (Ls.)
  • ZfBR 2008, 15
 
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Wird zitiert von ... (28)

  • OLG Dresden, 25.01.2008 - WVerg 10/07

    Kündigung eines Dienstleistungsvertrages und Vertragsverlängerung als Neuvergabe

    Deren Vergabe unterliegt nach nationalem Recht, sofern die weiteren Voraussetzungen der §§ 98 ff. GWB erfüllt sind, der Nachprüfung gem. §§ 102 ff. GWB (vgl. zuletzt OLG Saarbrücken, Beschluss vom 20.09.2006 - 1 Verg 3/06, VergabeR 2007, 110).
  • OLG Düsseldorf, 21.04.2010 - Verg 55/09

    Anforderungen an die Ausschreibung baubegleitender Rechtsberatung

    Umgekehrt hat auch für freiberufliche Tätigkeiten die VOL/A zu gelten, sofern die Lösung der Aufgabe eindeutig und erschöpfend beschreibbar ist (vgl. Saarländisches OLG, Beschl. v. 20.9.2006 - 1 Verg 3/06, VergabeR 2007, 110, 113; auch: Bischoff in Willenbruch/Bischoff, Kompaktkommentar Vergaberecht, § 1 VOL/A Rn. 13).

    Auch zur Entscheidung des Saarländischen OLG vom 20.9.2006 (1 Verg 3/06, VergabeR 2007, 110) besteht kein Gegensatz.

  • OLG Düsseldorf, 06.02.2008 - Verg 37/07

    Investorenauswahl einer Kommune unterliegt dem Vergaberecht

    Dies ist indes unschädlich, da die Rügeobliegenheit im Fall einer De-facto- oder Direktvergabe nicht gilt (Saarländisches OLG, Beschl. v. 20.9.2006 - 1 Verg 3/06, VergabeR 2007, 110, 111 f.; BayObLG, Beschl. v. 22.1.2002 - Verg 18/01, NZBau 2002, 397, 398 = VergabeR 2002, 244, 247 und Beschl. v. 27.2.2003 - Verg 25/02, NZBau 2003, 634; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 20.6.2001 - Verg 3/01, NZBau 2001, 696; OLG Frankfurt am Main NZBau 2004, 692, 693; KG, Beschl. v. 11.11.2004 - 2 Verg 16/04, NZBau 2005, 538; OLG Naumburg NZBau 2006, 58; ebenso Burgi, NZBau 2003, 16, 21; a.A. sind Bär, ZfBR 2001, 375, 377, Otting, VergabeR 2002, 146 und Wagner, VergabeR 2002, 250, 251; der BGH hat dies im Beschluss vom 1.2.2005 - X ZB 27/04, NZBau 2005, 290 = VergabeR 2005, 328, 331 hingegen offen gelassen).
  • OLG Düsseldorf, 10.08.2011 - Verg 36/11

    Begriff der Freiberuflichkeit der Leistungserbringung

    Eine nicht beschreibbare Aufgabenlösung kann zudem dadurch gekennzeichnet sein, dass die Lösung in Verhandlungen von den Beteiligten entwickelt werden soll (vgl. dazu BGH, Beschl. v. 10.11.2009 - X ZB 8/09, VergabeR 2010, 210, 215 f.; Saarländisches OLG, Beschl. v. 20.9.2006 - 1 Verg 3/06, VergabeR 2007, 110, 113 f.; Egger, Europäisches Vergaberecht, Rn. 1024).
  • OLG Düsseldorf, 02.01.2012 - Verg 70/11

    Anforderungen an die Ausschreibung rechtsberatender Dienstleistungen; Ausschluss

    Die Senatsentscheidungen stehen unter Beachtung der tatbestandlichen Unterschiede im Einklang mit den Entscheidungen des OLG Saarbrücken (Beschl. v. 20.9.2006 - 1 Verg 3/06, VergabeR 2007, 110), des OLG München (Beschl. v. 28.4.2006 - Verg 6/06, NZBau 2007, 59 = VergabeR 2006, 914, 920 f.) und des OLG Hamburg (Beschl. v. 24.9.2010 - 1 Verg 2/10, NZBau 2010, 780).

    Das bedeutet, dass für die Angebotsprüfung daneben lediglich die allgemeinen vergaberechtlichen Prinzipien - und nur eventuell konkrete Vorschriften in der einschlägigen Vergabeordnung - herangezogen werden dürfen (vgl. dazu OLG Düsseldorf NZBau 2006, 595; Beschl. v. 27.10.2004 - VII-Verg 52/04, VergabeR 2005, 252; OLG Stuttgart, Beschl. v. 7.6.2004 - 2 Verg 4/04; OLG Saarbrücken, Beschl. v. 20.9.2006 - 1 Verg 3/06; BayObLG VergabeR 2002, 510; Müller-Wrede in ders., Komm. zur VOF, 3. Aufl., § 2 VOF Rn. 55; § 16 VOF Rn. 31 f.).

  • OLG Brandenburg, 27.03.2012 - Verg W 13/11

    Vergabenachprüfungsverfahren: Verschlechterung der Bieterposition durch Wahl des

    Daraus folgt, dass auch für freiberufliche Dienstleistungen die Vergabeordnung der VOL/A vorrangig ist, sofern die Lösung der Aufgabe vorab eindeutig und erschöpfend beschreibbar ist (vgl. OLG Saarbrücken, Beschluss v. 20.09.2006, 1 Verg 3/06, VergabeR 2007, 110; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 21.04.2010, Verg 55/09, VergabeR 2011, 112).
  • VK Bund, 07.04.2011 - VK 1-23/11

    Bereitstellung und Bewerbung von Nachrichtenmeldungen; Bereitstellung von

    um die Abgrenzung von freiberuflichen und gewerblichen Dienstleistungen, sondern um die Abgrenzung des Anwendungsbereichs des Verhandlungsverfahrens gegenüber dem des ansonsten vorrangigen offenen (bzw. nicht offenen) Verfahrens geht (vgl. OLG Saarbrücken, Beschluss vom 20. September 2006, 1 Verg 3/06).

    Dem ist für die (richtlinienkonforme) Auslegung von § 5 Satz 2 VgV und auch § 3 Abs. 3 lit. c) VOL/A bzw. § 3 Abs. 5 lit. h) VOL/A zu entnehmen, dass eine vorab eindeutig und erschöpfend beschreibbare Lösung dann vorliegt, wenn die Leistung so genau beschrieben werden kann, dass sie Gegenstand eines offenen oder nicht offenen Verfahrens sein kann (vgl. OLG Saarbrücken, Beschluss vom 20. September 2006, 1 Verg 3/06).

    Hierunter fallen demgegenüber keine Leistungen, deren Ausführung geistig-schöpferische Gestaltungsfreiräume erforder und die deshalb gerade nicht in Bezug auf Inhalt und Ergebnis vorab beschreibbar sind (vgl. OLG Saarbrücken, Beschluss vom 20. September 2006, 1 Verg 3/06; OLG München, Beschluss vom 28. April 2006, Verg 6/06; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 21. April 2010, VII-Verg.

  • VK Sachsen, 24.08.2007 - 1/SVK/054-07

    Vertragsverlängerungsoptionen zulässig?

    Die Prüfungskompetenz der Kammer erstreckt sich somit darauf, ob die allgemeinen Vorschriften des GWB sowie die Basisparagrafen der VOL/A und die §§ 8a und 28a VOL/A eingehalten wurden (Saarländisches OLG, B. v. 20.09.2006 - Az.: 1 Verg 3/06; 3. VK Bund, B. v. 16.03.2007 - Az.: VK 3-13/07; B. v. 07.02.2007 - Az.: VK 3-07/07; 1. VK Sachsen, B. v. 18.08.2006 - Az.: 1/SVK/077-06).
  • OLG Rostock, 02.07.2008 - 17 Verg 2/08

    Divergenzvorlage an den BGH: Zulässiger Rechtsweg für die Nachprüfung der

    Die Rechtsprechung der Oberlandesgerichte ist dem im großen Umfang gefolgt (OLG Saarbrücken, Beschluss vom 20.09.2006 - 1 Verg 3/06; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.05.2004 - VII-Verg 72/03; OLG Brandenburg Beschluss vom 02.12.2003 - Verg W 6/03); es wird betont, dass die Frage für das Ergebnis der beabsichtigten Entscheidung des vorlegenden Gerichts relevant sein muss (OLG Naumburg, Beschluss vom 23.08.2005 - 1 Verg 4/05; OLG Dresden, Beschluss vom 03.12.2002 - Verg 15/02; OLG Jena, Beschluss vom 30.05.2002 - 6 Verg 3/02).
  • OLG Rostock, 02.07.2008 - 17 Verg 4/07

    Zuständigkeit der Sozialgerichte für die Nachprüfung von Ausschreibungen gem. §

    Die Rechtsprechung der Oberlandesgerichte ist dem im großen Umfang gefolgt (OLG Saarbrücken, Beschluss vom 20.09.2006 - 1 Verg 3/06; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.05.2004 - VII-Verg 72/03; OLG Brandenburg Beschluss vom 02.12.2003 - Verg W 6/03); es wird betont, dass die Frage für das Ergebnis der beabsichtigten Entscheidung des vorlegenden Gerichts relevant sein muss (OLG Naumburg, Beschluss vom 23.08.2005 - 1 Verg 4/05; OLG Dresden, Beschluss vom 03.12.2002 - Verg 15/02; OLG Jena, Beschluss vom 30.05.2002 - 6 Verg 3/02).
  • VK Sachsen, 08.04.2011 - 1/SVK/002-11

    Informationspflicht nach § 101a GWB

  • VK Südbayern, 09.05.2016 - Z3-3-3194-1-04-01/16

    Ärztliche Behandlungsleistung kann eindeutig beschrieben werden!

  • VG Lüneburg, 11.04.2018 - 5 A 330/15

    Widerruf von Zuwendungen wegen Verstoßes gegen das Vergaberecht

  • VK Sachsen, 05.12.2011 - 1/SVK/043-11

    Ausschluss der VOL/B: Vergabeverstoß?

  • VK Sachsen, 31.08.2011 - 1/SVK/030-11

    Wann ist eine Interimsvergabe zulässig?

  • VK Rheinland, 10.09.2015 - VK VOL 15/14

    Verstoß gegen das Gebot der eindeutigen und erschöpfenden Leistungsbeschreibung

  • VK Sachsen, 28.12.2009 - 1/SVK/060-09

    Unklare Preisangaben führen zum Ausschluss!

  • VK Niedersachsen, 17.08.2009 - VgK-36/09

    Kooperationsverfahren: Transparenz, Wettbewerb, Gleichbehandlung

  • VK Sachsen, 06.03.2009 - 1/SVK/001-09

    Vergabe von Rettungsdienstleistungen unterliegt Vergaberecht

  • VK Brandenburg, 22.05.2008 - VK 11/08

    Voraussetzung einer Freihändigen Vergabe

  • VK Sachsen, 11.10.2010 - 1/SVK/034-10

    Sozialrecht contra Vergabrecht

  • VK Saarland, 19.01.2007 - 3 VK 05/06

    Rügepräklusion wegen mangelnder Kenntnis einer Ausschreibung

  • VK Bund, 15.07.2011 - VK 1-72/11

    Prozess- und Terminsvertretung erster Instanz vor den Gerichten der

  • VK Sachsen, 25.08.2010 - 1/SVK/023-10

    Zulässigkeit von Nachweisen

  • VK Berlin, 12.10.2007 - VK-B2-29/07

    Rechtzeitigkeit und Substantiiertheit einer Rüge

  • VK Saarland, 13.03.2010 - 1 VK 01/10

    Vergabeverfahren hinsichtlich der Lieferung und Inbetriebnahme eines

  • VK Sachsen, 28.02.2007 - 1/SVK/110-06-II

    Grenzen der In-House-Vergabe an 100%-ige kommunale Eigengesellschaft

  • VK Baden-Württemberg, 19.09.2007 - 1 VK 37/07

    Zu wenig Referenzobjekte: Ausschluss

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Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 17.05.2006 - 1 Verg 3/06   

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https://dejure.org/2006,2781
OLG Naumburg, 17.05.2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,2781)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 17.05.2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,2781)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 17. Mai 2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,2781)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • VERIS
  • rechtsportal.de

    Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrages im Vergabeverfahren

  • ibr-online

    Nachprüfungsantrag: Unternehmen muss Neuausschreibung nicht rügen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • IWW (Kurzinformation)

    VOF - Neuausschreibung wegen Mangel an Bewerbern?

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Nachprüfungsantrag hinsichtlich der Vergabe des Dienstleistungsauftrags "Architektenleistungen und Fachingenieurleistungen zum Umbau und zur Umnutzung eines ehemaligen Silo-Getreidespeichers und eines Boden-Getreidespeichers zu einer Denkfabrik; Antrag auf Aufhebung ...

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)
  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    Doppelausschreibung im VOF-Verhandlungsverfahren

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wann darf ein Verhandlungsverfahren aus Mangel an Bewerbern abgebrochen werden? (IBR 2006, 518)

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des OLG Naumburg vom 17.05.2006, Az.: 1 Verg 3/06 (Vergabe von Architektenleistungen; Aufhebung der Aufhebung; Doppelausschreibung; Antragsbefugnis)" von RA Dr. Reinhard Voppel, original erschienen in: VergabeR 2006, 818 - 820.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2006, 1954 (Ls.)
  • VergabeR 2006, 814
  • ZfBR 2006, 727 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OLG Naumburg, 25.09.2006 - 1 Verg 10/06

    Vergaberecht: Geltung der Vorabinformationspflicht des § 13 VgV auch in

    Die hiergegen gerichtete sofortige Beschwerde der Antragsgegnerin hatte der Senat mit seinem Beschluss vom 17. Mai 2006, 1 Verg 3/06, als unbegründet zurückgewiesen.
  • OLG Naumburg, 25.09.2006 - 1 Verg 8/06

    Vergaberecht: Unzulässige Aufhebung eines Verhandlungsverfahrens nach VOF

    Die hiergegen gerichtete sofortige Beschwerde der Antragsgegnerin wies der Senat mit seinem Beschluss vom 17. Mai 2006, 1 Verg 3/06, als unbegründet zurück.
  • OLG Naumburg, 23.12.2014 - 2 Verg 5/14

    Arzneimittelversorgung

    cc) Die Antragstellerin kann sich für ihre Rechtsansicht nicht mit Erfolg auf eine vom Vergabesenat des Oberlandesgerichts Naumburg im Jahr 2006 getroffene Entscheidung stützen (vgl. Beschluss v. 17.05.2006, 1 Verg 3/06 "Getreidespeicher als Denkfabrik I", VergabeR 2006, 814).
  • OLG Naumburg, 31.07.2006 - 1 Verg 6/06

    Anordnung weiterer vorläufiger Maßnahmen i.S.v. § 115 Abs. 3 Satz 1 im

    Für die vorliegende Entscheidung kann offen bleiben, ob in der doppelten Ausschreibung eines Bauauftrages, der insgesamt nur einmal erteilt werden soll, ein Verstoß gegen das Vergaberecht liegt und ob die vermeintlich verletzte Vorschrift Bieter schützenden Charakter trägt (vgl. hierzu Anm. Prieß VergabeR 2001, 399, 400; Kaiser NZBau 2002, 553; vgl. für den Bereich der Vergabe von Lieferungen und Leistungen auch: § 26 Nr. 5 VOL/A; für den Bereich der Vergabe freiberuflicher Leistungen: OLG Naumburg, Beschluss v. 17. Mai 2006, 1 Verg 3/06).
  • OLG Naumburg, 13.10.2006 - 1 Verg 11/06

    BAB: Erd- u. Deckenbau V

    Der erkennende Senat hat eine doppelte Ausschreibung eines Auftrags im Bereich von Bauplanungs- und Bauüberwachungsleistungen durch Architekten und Ingenieure als vergaberechtlich nicht zu beanstanden bewertet (vgl. Beschluss v. 17. Mai 2006, 1 Verg 3/06 "Speicher als Denkfabrik").
  • VK Hessen, 04.12.2006 - 69d-VK-58/06

    Aufhebung einer Ausschreibung

    Das OLG Naumburg habe entschieden, dass die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens nicht von der Zulässigkeit eines weiteren Nachprüfungsantrages abhängen könne (OLG Naumburg, Beschluss vom 17.05.2006 - 1 Verg 3/06).

    Der -gegenteiligen Auffassung des OLG Naumburg (Beschluss vom 17.05.2006 - 1 Verg 3/06 - VergabeR 2006, 814 ff.) kann nach Auffassung der Kammer nicht gefolgt werden (a)).

  • VK Sachsen, 20.09.2006 - 1/SVK/085-06

    Alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen Eignung nachweisen!

    Damit kann dahinstehen, ob einem Bieter in einer Verfahrenskonstellation wie der vorliegenden eine ,,doppelte Rügeverpflichtung" obliegt, oder ob man eine solche mit dem Argument des Verlangens einer ,,übergesetzlichen Verfahrensvoraussetzung" von der Hand weist (vgl. OLG Naumburg, Beschluss vom 17.05.2006 - 1 Verg 3/06).
  • OLG Naumburg, 13.10.2006 - 1 Verg 12/06

    BAB: Erd- u. Deckenbau VI

    Der erkennende Senat hat eine doppelte Ausschreibung eines Auftrags im Bereich von Bauplanungs- und Bauüberwachungsleistungen durch Architekten und Ingenieure als vergaberechtlich nicht zu beanstanden bewertet (vgl. Beschluss v. 17. Mai 2006, 1 Verg 3/06 "Speicher als Denkfabrik").
  • VK Sachsen, 11.12.2009 - 1/SVK/054-09

    Absendung der Vorinformation ist kein Beginn des Vergabeverfahrens

    Insoweit schließt sich die Vergabekammer der Entscheidung des OLG Naumburg (B. v. 17.05.2006 - 1 Verg 3/06) an und gibt damit ihre bisher vertretene Rechtsauffassung zur doppelten Rügeverpflichtung auf (vgl. ehem. VK Sachsen, B. v. 02.09.2005 - 1/SVK/108-05, u. v. 09.05.2006 - 1/SVK/035-06).
  • VK Südbayern, 29.04.2010 - Z3-3-3194-1-03-01/10

    § 13 VgV analog auf de-facto-Vergaben anzuwenden

    Für die Zulässigkeit eines Feststellungsantrages ist auch Voraussetzung, dass der Nachprüfungsantrag überhaupt zulässig war, denn einem Antragsteller soll kein Vorteil daraus erwachsen, dass ein von vornherein unzulässiger Antrag gegenstandslos geworden ist (OLG Koblenz, B. v. 04.02.2009, Az.: 1 Verg 4/08; OLG Naumburg, B. v. 17.05.2006, Az.: 1 Verg 3/06; BayObLG, B. v. 1.7.2003, Az.: Verg 3/03; VK Hessen, B. v. 13.05.2009, Az.: 69 d VK ­ 10/2009 u. B. v. 30.03.2009, Az:: 69 d VK ­ 66/2008).
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Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 31.05.2006 - 1 Verg 3/06   

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https://dejure.org/2006,3492
OLG Koblenz, 31.05.2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,3492)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 31.05.2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,3492)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 31. Mai 2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,3492)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 10 Nr 5 Abs 4 S 1 VOB/A, § 25 Nr 5 S 1 VOB/A, Art 24 EGRL 18/2004, Art 19 EWGRL 37/93, § 97 Abs 7 GWB
    Vergabeverfahren: Wertungsausschluss von Nebenangeboten bei Fehlen von sachlich-technischen Mindestvorgaben in den Verdingungsunterlagen; Reichweite der Rechte des Beigeladenen im Beschwerdeverfahren

  • oeffentliche-auftraege.de PDF

    Rüge: Unverzüglichkeit der Rüge und positive rechtliche Kenntnis des Vergabeverstoßes (Voraussetzungen)

  • VERIS
  • rechtsportal.de

    Voraussetzung der Berücksichtigung zugelassener Nebenangebote

  • ibr-online

    Anforderung an Nebenangebote für die Wertung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Berücksichtigung von Nebenangeboten bei der Wertung; Zulässigkeit der Aufstellung rein formaler Wertungsvoraussetzungen für Nebenangebote; Ausschreibung eines Bauauftrags im Offenen Verfahren; Beachtung der sog. "Traunfellner-Entscheidung"

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    Bestimmtheit von Nebenangebotsvorgaben

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Weiterhin Unsicherheit um Nebenangebote (IBR 2006, 639)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZBau 2006, 600 (Ls.)
  • ZfBR 2006, 813
  • ZfBR 2007, 49
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • OLG Celle, 11.02.2010 - 13 Verg 16/09

    Vergabenachprüfungsverfahren: Präklusion der Rüge der fehlenden

    Vor diesem Hintergrund sind die von ihr zitierten Entscheidungen, in denen der Antragsteller selbst kein Nebenangebot abgegeben und folglich keine Veranlassung hatte, sich vor Erhalt des Informationsschreibens gemäß § 101 a GWB mit dem die Abgabe von Nebenangeboten betreffenden Teil der Ausschreibung näher zu beschäftigen (OLG Koblenz, ZfBR 2006, 813, 814 f.; OLG Brandenburg, VergabeR 2007, 787, 790, VK Südbayern, Beschluss vom 29. April 2009 - Z 3-3-3194-1-11-03/09, zitiert nach juris, Tz. 71) auf den vorliegenden Sachverhalt nicht übertragbar.
  • OLG Schleswig, 22.01.2019 - 54 Verg 3/18

    Wann führt ein Nebenangebot zu einer "gleichwertigen" Leistung?

    In der Wertung dürfen Nebenangebote (folglich) nur berücksichtigt werden, wenn sie den aus der Vergabebekanntmachung oder den Vergabeunterlagen zu entnehmenden leistungsbezogenen sachlich-technischen Vorgaben entsprechen (§ 33 Abs. 4 S. 1 SektVO: vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 28.01.2015, VII Verg 31/14, NZBau 2015, 503 ff.; OLG Koblenz, Beschl. v. 31.05.2006, 1 Verg 3/06, ZfBR 2006, 813; OLG Brandenburg, Beschl. v. 20.03.2007, Verg W 12/06, VergabeR 2007, 786).

    Soweit in der Vergaberechtsprechung angenommen worden ist, dass ein Bieter, der selbst nur ein Hauptangebot abgibt und von der Möglichkeit, sich an der Ausschreibung auch mit Nebenangeboten zu beteiligen, keinen Gebrauch machen will, keine "Veranlassung" habe, "sich mit dem die Abgabe von Nebenangeboten betreffenden Teil der Ausschreibung näher zu befassen und seinen Inhalt auf seine vergaberechtliche Zulässigkeit zu untersuchen (OLG Koblenz, Beschl. v. 31.05.2006, 1 Verg 3/06, ZfBR 3006, 813, OLG Brandenburg, Beschl. v. 20.03.2007, Verg W 12/06, VergabeR 2007, 786, VK Südbayern, Beschl. v. 29.04.2009, Z-3-3194-1-11-03/09), bezieht sich dies auf erkannte Vergabemängel (§ 107 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB a. F.), nicht dagegen auf Mängel, die aus der Auftragsbekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren.

    Fehlen solche Mindestanforderungen für Nebenangebote, hat dies - materiell-rechtlich - zur Folge, dass abgegebene Nebenangebote nicht gewertet werden dürfen, und zwar auch dann nicht, wenn sie (wie hier) in der Auftragsbekanntmachung (zu II.2.10) allgemein zugelassen worden sind (EuGH, Urt. v. 16.10.2003, C-421/01, {"Traunfellner"} NZBau 2004, 279/280 [Rn. 32, 33]; OLG München, Beschl. v. 11.08.2005, Verg 12/05, VergabeR 2006, 119; OLG Koblenz, Beschl. v. 31.05.2006, 1 Verg 3/06, ZfBR 2006, 813 [Ls. 3; zu 2.a.aa der Gründe]).

  • OLG Saarbrücken, 27.06.2016 - 1 Verg 2/16

    Zulässigkeit der Beteiligung von Bietergemeinschaften an einer öffentlichen

    Nach diesen Maßstäben kann im Rahmen des § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB von einer Kenntnis des Verstoßes grundsätzlich gesprochen werden, wenn dem Bieter einerseits die den Verstoß begründenden Tatsachen bekannt sind und andererseits diese Tatsachen bei objektiver Wertung aus der Sicht des Bieters so offensichtlich einen Mangel des Vergabeverfahrens darstellen, dass der Bieter sich dieser Überzeugung schlechterdings nicht verschließen kann (Brandenburgisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 18. September 2008 - Verg W 13/08 - juris, Rn. 70; OLG Koblenz, Beschluss vom 31. Mai 2006 - 1 Verg 3/06 - juris Rn. 41).
  • OLG München, 12.11.2010 - Verg 21/10

    Vergabenachprüfungsverfahren: Beginn des Vergabeverfahrens; Zulassung von

    Sind keine Mindestanforderungen aufgestellt, dürfen die Nebenangebote grundsätzlich nicht gewertet werden (vgl. hierzu OLG Koblenz vom 31.5.2006 - 1 Verg 3/06; BayObLG vom 22.6.2004 - Verg 13/04); eine Wertung würde dem Transparenzgebot widersprechen.
  • OLG Brandenburg, 20.03.2007 - Verg W 12/06

    Vergabe öffentlicher Aufträge: Rechtzeitigkeit der Rüge eines

    Erst dann war sie gehalten, eine Rüge zu erheben (so auch OLG Koblenz, Beschluss vom 31.5.2006, NZBau 2006, 600, zitiert nach Juris).

    Entscheidend ist daher der Gesichtspunkt, dass alle an der Abgabe von Nebenangeboten interessierten Bieter mit denselben Vorgaben umgehen und nur diejenigen Berücksichtigung finden sollen, die mit ihren Angeboten die aufgestellten Anforderungen erfüllen (OLG Koblenz, Beschluss vom 31.5.2006, 1 Verg 3/06, zitiert nach Juris).

  • VK Münster, 11.12.2009 - VK 23/09

    Versäumnis der Nennung von Mindestanforderungen für Nebenangebote

    Nach Auffassung des OLG Düsseldorf, 27.4.2005, Verg 23/05; OLG Düsseldorf, 22.10.2009, Verg 25/09; OLG Koblenz, 31.5.2006, 1 Verg 3/06 sind Nebenangebote nur dann wertbar, wenn sie die Mindestanforderungen erfüllen, die der Auftraggeber zuvor aufgestellt hat.

    Die Vorgabe einer Orientierung an den Verdingungsunterlagen bzw. den allgemeinen technischen Vertragsbedingungen reicht nach der obergerichtlichen Rechtsprechung nicht aus, weil mit der Aufforderung zur Abgabe von Nebenangeboten gerade die Abgabe von Angeboten mit anderen Leistungen gestattet werde, die eben nicht bereits in den Vergabeunterlagen von der Vergabestelle geregelt wurden, so OLG Koblenz, 31.5.2006, 1 Verg 3/06; OLG Düsseldorf, 22.10.2009, Verg 25/09.

    Zusätzliche Erklärungen sind ohne weiteres möglich, soweit dadurch die Eindeutigkeit des Angebots nicht beeinträchtigt wird, in diesem Sinne auch OLG Koblenz, 31.5.2006, 1 Verg 3/06.

  • VK Sachsen, 05.02.2007 - 1/SVK/125-06

    Mindestanforderungen für Nebenangebote bei Unterschwellenvergaben

    Sofern man mit dem OLG Koblenz (OLG Koblenz, Beschluss vom 31.05.2006 - 1 Verg 3/06) der Auffassung ist, dass das Gebot Mindestanforderungen für Nebenangebote in den Verdingungsunterlagen aufzunehmen nicht bereits durch das Aufstellen rein formaler Wertungsvoraussetzungen für Nebenangebote erfüllt ist, und fordert man also leistungsbezogene, d.h. sachlich-technische Vorgaben, so dürfte die zuvor zitierte Formulierung gerade keine Mindestanforderungen im Sinne der europarechtlichen Vorschriften darstellen, da sie vollumfänglich jedwedes Abweichen von den Vorgaben des Auftraggebers zulässt, ohne dieses Abweichen auf einzelne sachlich-technische, d.h. konkret leistungsbezogene Vorgaben zu beschränken.

    Diese Richtlinie zugrunde gelegt, ergäbe sich zunächst nach der Rechtsprechung des EuGH (EuGH, Urteil vom 16.10.2003 - Rs. C-421/01) und der nationalen Vergabesenate (vgl. zu BKR und DlKR: OLG Koblenz, Beschluss vom 31.05.2006 - 1 Verg 3/06; OLG Schleswig, Beschluss vom 05.04.2005 - 6 Verg 1/05; OLG Rostock, Beschluss vom 24.11.2004 - 17 Verg 6/04; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 27.04.2005 - Verg 23/05, OLG Naumburg, Beschluss vom 11. Juli 2000 - 1 Verg 4/00) aus Artikel 24 Absatz 1 Satz 2 der 1. Richtlinie 92/50/EWG die Pflicht des Auftraggebers, in den Verdingungsunterlagen die Mindestanforderungen zu erläutern, die Änderungsvorschläge erfüllen müssen, anderenfalls sind diese nicht wertbar.

    Von einer Kenntnis des Vergabeverstoßes kann in der Regel nur gesprochen werden, wenn dem Bieter einerseits die den Verstoß begründenden Tatsachen bekannt sind und andererseits diese Tatsachen jedenfalls bei objektiver Wertung einen Mangel des Vergabeverfahrens darstellen (vgl. OLG Koblenz, Beschluss vom 31.05.2006 - 1 Verg 3/06).

  • OLG Düsseldorf, 21.11.2007 - Verg 32/07

    Unwirksame AGB in Verdingungsunterlagen

    Insoweit ist nicht veranlasst, der Anregung der Antragstellerin in ihrem nachgelassenen Schriftsatz vom 31.10.2007 zu folgen und die Sache wegen Divergenz zu den Entscheidungen des Bayerischen Obersten Landgerichts vom 22.06.2004 - Verg 13/04 - und des Oberlandesgerichts Koblenz vom 31.05.2006 - 1 Verg 3/06 - gemäß § 124 Abs. 2 GWB dem Bundesgerichtshof vorzulegen.
  • OLG Düsseldorf, 24.10.2007 - Verg 32/07

    Unwirksamkeit einer in Vergabeunterlagen enthaltenen AGB-Klausel über die

    Insoweit ist nicht veranlasst, der Anregung der Antragstellerin in ihrem nachgelassenen Schriftsatz vom 31.10.2007 zu folgen und die Sache wegen Divergenz zu den Entscheidungen des Bayerischen Obersten Landgerichts vom 22.06.2004 - Verg 13/04 - und des Oberlandesgerichts Koblenz vom 31.05.2006 - 1 Verg 3/06 - gemäß § 124 Abs. 2 GWB dem Bundesgerichtshof vorzulegen.
  • VK Schleswig-Holstein, 07.05.2008 - VK-SH 5/08

    Anforderungen an Nebenangebote für Auftraggeber und Bieter

    In einem solchen Fall kann die Rügepräklusion hinsichtlich des "Grundfehlers" zur Folge haben, dass auch alle Folgefehler nicht mehr in zulässiger Weise zum Gegenstand eines Nachprüfungsverfahrens gemacht werden können (vgl. OLG Koblenz, Beschluss vom 31.05.2006 - 1 Verg 3/06).

    Nach anderer Auffassung müssten die Vergabeunterlagen auch technische Mindestanforderungen enthalten (OLG Brandenburg, Beschluss vom 20.03.2007 - Verg W 12/06; OLG Koblenz, Beschluss vom 31.05.2006 -: 1 Verg 3/06; OLG München, Beschluss vom 05.07.2005 - Verg 9/05).

  • VK Südbayern, 29.04.2009 - Z3-3-3194-1-11-03/09

    Wann ist positive Kenntnis vom Rechtsverstoß gegeben?

  • OLG Düsseldorf, 16.10.2013 - Verg 16/13

    Auftraggeber muss keinen Zuschlag erteilen!

  • VK Sachsen, 30.04.2008 - 1/SVK/020-08

    Auftrag muss grundsätzlich in Losen vergeben werden!

  • VK Niedersachsen, 25.02.2011 - VgK-70/10

    Vorgaben bzgl. inhaltlicher Mindestanforderungen für Nebenangebote

  • VK Sachsen, 19.05.2009 - 1/SVK/008-09

    Mindestbedingungen sind bindend - auch für den Auftraggeber!

  • VK Niedersachsen, 25.02.2011 - VgK-72/10

    Vorgaben bzgl. inhaltlicher Mindestanforderungen für Nebenangebote

  • VK Bund, 17.09.2014 - VK 1-72/14

    Nachprüfungsverfahren: Vergabe eines Neubaus

  • OLG Rostock, 06.02.2019 - 17 Verg 6/18

    Abwasser

  • VK Rheinland-Pfalz, 30.06.2010 - VK 2-22/10

    Nebenangebot ist eindeutig und erschöpfend zu beschrieben!

  • VK Brandenburg, 16.05.2007 - 1 VK 13/07

    Unzulässigkeit rein formeller Vorgaben für Nebenangebote

  • VK Rheinland-Pfalz, 22.06.2010 - VK 1-20/10

    Nebenangebot weicht technisch vom Hauptangebot ab: Bieter muss Gleichwertigkeit

  • VK Südbayern, 10.12.2009 - Z3-3-3194-1-59-10/09

    Notwendiger Inhalt einer Rüge?

  • VK Rheinland-Pfalz, 28.09.2006 - VK 25/06

    Unmittelbarer Ausschluss des Angebots eines Bewerbers wegen Abweichung des

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Rechtsprechung
   OLG Schleswig, 31.03.2006 - 1 Verg 3/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,17648
OLG Schleswig, 31.03.2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,17648)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 31.03.2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,17648)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 31. März 2006 - 1 Verg 3/06 (https://dejure.org/2006,17648)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Verlängerung der aufschiebenden Wirkung der sofortigen Beschwerde gegen den Beschluss einer Vergabekammer; Vergabe eines Auftrags im offenen Verfahren; Zeitpunkt der Beendigung der Angebotswertung; Verspätete Aufnahme von Bewertungsbögen zur Teststellung in die Akte als ...

  • oeffentliche-auftraege.de PDF

    Zuschlagsverbot: Verlängerung des Zuschlagsverbots im Beschwerdeverfahren - Kosten des Verfahrens nach § 118 Abs. 1 Satz 3 GWB

  • VERIS
  • ibr-online

    Unzureichender Listenpreis - Ausschluss!

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (6)

  • VK Bund, 23.06.2006 - VK 2-26/06

    Vergabe von Bauleistungen

    in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 verletzt sein (insoweit übereinstimmend: BGH, Beschluss vom 18. Mai 2004, X ZB 7/04; Beschluss vom 18. Februar 2003, X ZB 43/02; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 7. März 2006, Verg 98/05; Beschluss vom 15. Dezember 2004, Verg 47/04; OLG Schleswig, Beschluss vom 31. März 2006, 1 Verg 3/06; OLG Jena, Beschluss vom 20. Juni 2005, 9 Verg 3/05; OLG Koblenz, Beschluss vom 20. Oktober 2004, 1 Verg 4/04; OLG Frankfurt, Beschluss vom 6. März 2006, 11 Verg 11/05).

    Dann sei der öffentliche Auftraggeber verpflichtet, aus diesem übereinstimmend vorliegenden Mangel vergaberechtlich dieselben Konsequenzen zu ziehen (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 15. Dezember 2004, Verg 47/04; Beschluss vom 19. November 2003, Verg 22/03; ebenso OLG Schleswig, Beschluss vom 31. März 2006, 1 Verg 3/06).

  • VK Sachsen, 24.04.2008 - 1/SVK/015-08

    Aufklärung der Vermutung einer Mischkalkulation

    Ist nämlich das Angebot eines Bieters zwingend auszuschließen, kann der Fortgang des Vergabeverfahrens seine Interessen nicht mehr berühren, und der Bieter kann auch nicht in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB verletzt sein (BGH, B. v. 18.02.2003, X ZB 43/02, OLG Schleswig, B. v. 31.03.2006, 1 Verg 3/06, OLG Dresden, B. v. 06.04.2004, WVerg 1 /04, VK Bund, B. v. 07.12.2005, VK-1-146/05).
  • VK Südbayern, 20.11.2008 - Z3-3-3194-1-30-08/08

    Notwendigkeit des Vorliegens eines Schadens oder des Drohens eines Schadens durch

    Dies entspricht der Rechtsprechung des BGH, Beschluss vom 18.02.2003, Az: X ZB 43/02 , OLG Schleswig, Beschluss vom 31.03.2006, Az: 1 Verg 3/06 , OLG Dresden, Beschluss vom 06.04.2004, WVerg 1 /04, OLG Jena, Beschluss vom 17.03.2003, Az: 6 Verg 2/03 .
  • VK Sachsen, 24.01.2008 - 1/SVK/087-07

    Wesentliche Preisangaben

    Dies entspricht der Rechtsprechung des BGH, Beschluss vom 18.02.2003, Az: X ZB 43/02, OLG Schleswig, Beschluss vom 31.03.2006, Az: 1 Verg 3/06, OLG Dresden, Beschluss vom 06.04.2004, WVerg 1 /04, OLG Jena, Beschluss vom 17.03.2003, Az: 6 Verg 2/03.
  • VK Sachsen, 10.09.2009 - 1/SVK/035-09

    Ausschluss bei unvollständiger Produktbeschreibung

    Dies entspricht der Rechtsprechung des BGH, Beschluss vom 18.02.2003, Az: X ZB 43/02, OLG Schleswig, Beschluss vom 31.03.2006, Az: 1 Verg 3/06, OLG Dresden, Beschluss vom 06.04.2004, WVerg 1 /04, OLG Jena, Beschluss vom 17.03.2003, Az: 6 Verg 2/03.
  • VK Hamburg, 08.09.2006 - VgK FB 7/06

    Lieferung einer juristischen Onlinedatenbank

    zu verneinen, wenn keine Chance auf einen Zuschlag in einem ordnungsgemäßen Verfahren besteht (vgl. Schleswig-Holsteinisches OLG, Beschluss vom 31.03.2006, Az. 1 Verg 3/06; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.07.2005; Beschluss vom 09.06.2004, Az. Verg 11/04; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 06.04.2005, Az. 1 Verg 1/05 mwN.; OLG Dresden, Beschluss vom 23.07.2002, Az. WVerg 0007/02; Weyand, PK Vergaberecht, § 107 GWB, Rn. 1009).
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