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   OVG Saarland, 29.05.2002 - 1 W 9/02   

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https://dejure.org/2002,14349
OVG Saarland, 29.05.2002 - 1 W 9/02 (https://dejure.org/2002,14349)
OVG Saarland, Entscheidung vom 29.05.2002 - 1 W 9/02 (https://dejure.org/2002,14349)
OVG Saarland, Entscheidung vom 29. Mai 2002 - 1 W 9/02 (https://dejure.org/2002,14349)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Bestimmung der Voraussetzungen hinsichtlich eines Abbruchs eines Auswahlverfahrens und einer Neuausschreibung einer Stelle für den Posten des Vizepräsidenten des Landesarbeitsgerichts wegen Nichtberücksichtigung von Frauen; Vorliegen einer echten Konkurrenzsituation und ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2003, 48
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • OVG Sachsen, 14.05.2004 - 3 BS 265/03

    Abbruch eines Auswahlverfahrens, Bewerbungsverfahrensanspruch

    Im Hinblick auf diese Rechtsstellung der Bewerber bedarf die Entscheidung, ein konkretes Auswahlverfahren abzubrechen, jedenfalls dann eines sachlichen Grundes, wenn der Dienstherr an der Entscheidung, die Stelle zu besetzen, festhält (vgl. zum Ganzen BVerwG, Urt. v. 25.4.1996, DVBl. 1996, 1146; Urt. v. 22.7.1999, DVBl. 2000, 485; Urt. v. 16.8.2001, DÖV 2001, 1044; OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 6.11.1997, DÖD 1998, 167; OVG Saarland, Beschl. v. 29.5.2002, NVwZ-RR 2003, 48; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 15.1.2003 - 1 B 2230/02 -).

    Zum anderen kann er diesen Anspruch in Bezug auf die neue Auswahlentscheidung gerichtlich verfolgen, wenn nunmehr ein anderer Bewerber vorgezogen werden soll (vgl. auch SächsOVG, Beschl. v. 19.1.1998, NVwZ-RR 1999, 209; OVG Saarland, Beschl. v. 29.5.2002, aaO).

  • OLG Köln, 12.05.2005 - 2 VA (Not) 47/04

    Ausschreibung einer Notarstelle; Verfassungsmäßigkeit der Anwendung und Auslegung

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  • OLG Köln, 12.05.2005 - 2 VA (Not) 49/04

    Abbruch der Bewerbungsverfahren im Anwaltsnotariat und Neuausschreibung der

    Auch sie entfaltet keine unmittelbare Rechtswirkung für bestimmte oder unbestimmte Personen, sondern stellt lediglich eine Verfahrenshandlung ohne selbständig regelnden Gehalt dar (so ausdrücklich OVG Saarlouis, NVwZ-RR 2003, 48, 49).

    In der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung und Literatur wird hieraus gefolgert, dass Anträge, die ausschließlich gegen die Ausschreibung einer Stelle oder den Abbruch einer Stellenausschreibung gerichtet sind, gemäß § 44 a VwGO unzulässig sind (OVG Saarlouis, NVwZ-RR 2003, 48; OVG Bautzen, NVwZ-RR 1999, 209; Kopp/Schenke, VwGO, 12. Auflage 2000, § 44 a Rn. 5).

    b) Diese Erwägungen, die zeigen, dass sich der Antragsgegner zu 1. seines Ermessensspielraums durchaus bewusst war, beinhalten unter Berücksichtigung des grundsätzlich weiten verwaltungspolitischen Ermessens (vgl. BVerfG, DNotZ 2002, 891; OVG Münster, DÖD 2004, 205 f.; OVG Saarlouis, NVwZ-RR 2003, 48, 49) der Landesjustizverwaltung sachliche Gründe für die Rücknahme der Ausschreibung und damit den Abbruch des ursprünglichen Auswahlverfahrens.

  • OLG Köln, 12.05.2005 - 2 VA (Not) 25/04

    Abbruch der Bewerbungsverfahren im Anwaltsnotariat und Neuausschreibung der

    bb) Diese Erwägungen, die zeigen, dass sich die Landesjustizverwaltung ihres Ermessensspielraums durchaus bewusst war, beinhalten unter Berücksichtigung des grundsätzlich weiten verwaltungspolitischen Ermessens (vgl. BVerfG, DNotZ 2002, 891; OVG Münster, DÖD 2004, 205 f.; OVG Saarlouis, NVwZ-RR 2003, 48, 49) der Landesjustizverwaltung sachliche Gründe für die Rücknahme der Ausschreibung und damit den Abbruch des ursprünglichen Auswahlverfahrens.
  • VG Würzburg, 22.01.2015 - W 1 S 14.1233

    Bewerbungsverfahrensanspruch; Abbruch des Stellenbesetzungsverfahrens;

    Der Abbruch des Auswahlverfahrens stellt jedoch nach der in der Rechtsprechung herrschenden Auffassung keinen Verwaltungsakt dar, weil er nicht darauf gerichtet sei, eine unmittelbare Rechtsfolge zu setzen (vgl. BayVGH, B.v. 21.2.2008 - 3 B 04.2171 - juris Rn. 86; Sächs. OVG, B.v. 18.9.2014 - 2 B 60/14 - juris Rn. 10; OVG Bremen, B.v. 4.5.2011 - 2 B 71/11 - juris Rn. 31; OVG Saarland, B.v. 29.5.2002 - 1 W 9/02 - juris Rn. 41).

    Offen bleiben kann, ob es sich bei der Entscheidung, ein Ausschreibungsverfahren abzubrechen, um eine mit Rechtsbehelfen nicht isoliert angreifbare unselbständige Verfahrenshandlung i.S. des § 44a VwGO handelt, wenn - wie hier - die streitbefangene Stelle erneut ausgeschrieben wurde und das erneute Auswahlverfahren noch nicht abgeschlossen ist (vgl. OVG Bremen, B.v. 4.5.2011 - 2 B 71/11 - juris; VG Hamburg, U.v. 24.5.2005 - 10 K 4373/04 - juris; OVG Saarland, B.v. 29.5.2002 - 1 W 9/02 - juris).

  • LAG Hamm, 14.08.2003 - 11 Sa 1743/02

    Konkurrentenklage

    Ein so begründeter Abbruch eines Auswahlverfahrens führt zum Erlöschen der zuvor entstandenen Bewerbungsverfahrensansprüche im Rahmen der ursprünglichen Stellenausschreibung (RP OVG, 06.11.1997, 10 B 12387/97. OVG; OVG Saarland, 29.05.2002, 1 W 9/02).
  • OVG Bremen, 20.08.2010 - 2 B 162/10
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  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.09.2007 - 6 B 1094/07

    Statthaftigkeit einer Feststellung der aufschiebenden Wirkung einer

    vgl. OVG Sachsen, Beschluss vom 14. Mai 2004 - 3 BS 265/03 -, DÖD 2005, 116; OVG Saarland, Beschluss vom 29. Mai 2002 - 1 W 9/02 -, NVwZ-RR 2003, 48; VG Hamburg, Urteil vom 24. Mai 2005 - 10 K 4373/04 -, NVwZ-RR 2006, 493; Pietzcker, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Loseblatt (Stand: Februar 2007), § 42 Abs. 1 Rn. 40; zweifelnd OVG Niedersachsen, Beschluss vom 14. September 2006 - 5 ME 219/06 -, NVwZ-RR 2007, 404.
  • VG Hamburg, 24.05.2005 - 10 K 4373/04

    Voraussetzungen für den Anspruch eines Beamten auf Fortsetzung eines

    Durch sie wird die Sachentscheidung über die Besetzung der Stelle nur vorbereitet (vgl. OVG des Saarlandes, Beschl. v. 29.05.2002, 1 W 9/02 - juris; OVG Bautzen, Beschl. v. 19.01.1998, a.a.O., 210).

    Bei der dabei vorzunehmenden gerichtlichen Kontrolle muss dann erforderlichenfalls auch die Rechtmäßigkeit der vorbereitenden Verfahrenshandlungen überprüft werden (vgl. hierzu: OVG des Saarlandes, Beschl. v. 29.05.2002, a.a.O.; BVerwG, Urt. v. 22.07.1999 - 2 C 14/98 - juris), also auch das Vorgehen, das der Kläger jetzt mit seiner Klage angreift.

  • OVG Saarland, 29.05.2013 - 1 B 314/13

    Zur Antragserweiterung im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes nach Ablauf

    so bereits Beschluss des Senats vom 29.5.2002 - 1 W 9/02 -, AS 30, 30; damit übereinstimmend OVG Bautzen, Beschlüsse vom 19.1.1998 - 2 S 648/96 - sowie vom 14.5.2004 - 2 BS 265/03 - OVG Bremen, Beschluss vom 20.8.2010 - 2 B 162/10 - OVG Münster, Beschluss vom 10.6.2011 - 1 A 1125/09 - und VGH München, Beschluss vom 4.12.2012 - 7 ZB 12.1816 -, sämtlich juris.
  • VG Saarlouis, 15.02.2011 - 2 K 157/10

    Nichterfüllung der Einstellungsvoraussetzungen für die Besetzung einer

  • VG Magdeburg, 28.02.2012 - 5 A 41/11

    Besetzung der Stelle der/des Landesbeauftragten für Gleichstellung und

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 21.05.2007 - 2 M 165/06

    Stellenneuausschreibungsverlangen der Gleichstellungsbeauftragten; keine

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