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   OLG Braunschweig, 12.02.2016 - 1 Ws 365/15   

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https://dejure.org/2016,2840
OLG Braunschweig, 12.02.2016 - 1 Ws 365/15 (https://dejure.org/2016,2840)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 12.02.2016 - 1 Ws 365/15 (https://dejure.org/2016,2840)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 12. Februar 2016 - 1 Ws 365/15 (https://dejure.org/2016,2840)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Sachverständigenvergütung im Strafverfahren: Maßstab für die Ermittlung der Anzahl der für ein schriftliches Gutachten zu vergütenden Stunden

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Strafverfahren: Sachverständigenvergütung für Gutachten; objektiv erforderlicher Zeitaufwand

  • rechtsportal.de

    Beurteilung des Zeitaufwandes für die Erstellung eines Sachverständigengutachtens

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Antrag des Rechtsanwalts auf gerichtliche Festsetzung seiner Vergütung; Bestimmung der Anzahl der für die Erstellung eines Sachverständigengutachtens zu vergütenden Stunden nach einem objektiven Maßstab

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG Braunschweig, 06.10.2016 - 2 W 62/15

    Sachverständigenvergütung in einer Sorgerechtssache: Plausibilitätsprüfung des

    Dementsprechend findet nur eine Plausibilitätsprüfung der Kostenrechnung anhand allgemeiner Erfahrungswerte statt (OLG Braunschweig, Beschluss vom 12.02.2016, 1 Ws 365/15, Rn.28; LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 14.01.2014, L 12 KO 4491/12 B, Rn. 12).
  • AG Ebersberg, 24.02.2019 - 3 F 733/15

    Gerichtliche Festsetzung der Sachverständigenvergütung und

    Im Ansatz der einzelnen Zeiten für die jeweiligen Tätigkeiten ist diese Rechtsprechungsansicht uneinheitlich (so wird für das Aktenstudium, teilweise nach Inhalt der Akte weiter ausdifferenziert, zwischen 200 Seiten/Stunde [so OLG Braunschweig, Beschluss vom 12.02.2016 - 1 Ws 365/25] und 40 Seiten/Stunde [so OLG Braunschweig, Beschluss vom 10.04.2017 - 4 W 1/16] angesetzt; für Tests und deren Auswertung ist umstritten, ob für die Durchführung und Auswertung eine halbe Stunde anzusetzen ist [so LSG Bayern, Beschluss vom 09.01.2007 - L 16 R 133/02] oder bereits nur für die Auswertung allein [so als vertretbar bezeichnet von OLG Braunschweig, Beschluss vom 10.04.2017 - 4 W 1/16]; für die Umsetzung der Ergebnisse von Exploration und Untersuchung in Schriftform wird vertreten ein Ansatz von 5 bis 6 Seiten/Stunde [so OLG Braunschweig, Beschluss vom 10.04.2017 - 4 W 1/16] oder exakt 6 Seiten/Stunde [so OLG Braunschweig, Beschluss vom 12.02.2016 - 1 Ws 365/25]; für die Beurteilung im Rahmen der schriftlichen Umsetzung finden sich Ansätze von 1 Seite/Stunde [so OLG Braunschweig, Beschluss vom 12.02.2016 - 1 Ws 365/25] bis zu 3 Stunden für eine Seite [so OLG Braunschweig, Beschluss vom 10.04.2017 - 4 W 1/16]; gleichermaßen ist umstritten, ob Korrektur und Durchsicht angesetzt werden können [so OLG Braunschweig, Beschluss vom 12.02.2016 - 1 Ws 365/15 mit 12 Seiten/Stunde] oder nicht [so OLG Braunschweig, Beschluss vom 06.10.2016 - 2 W 62/15]).
  • OLG Stuttgart, 03.04.2018 - 8 WF 58/18

    Sachverständigenvergütung im Familienverfahren: Maßstab für die Überprüfung des

    Die von Teilen der Rechtsprechung bei dieser Plausibilitätskontrolle praktizierte Anwendung von Richtwerten der erforderlichen Zeit für Aktenstudium (LSG Schleswig Holstein, Beschluss vom 08.10.2012, L 5 SF 64/11 KO: 100 bis 150 Seiten pro Stunde; OLG Braunschweig, Beschluss vom 12.02.2016, 1 Ws 365/15: 200 Seiten pro Stunde; OLG Braunschweig, Beschluss vom 06.10.2016: 50 Seiten pro Stunde), Diktat von Anamnese bzw. Wiedergabe der Gesprächs- und Testinhalte (OLG Braunschweig, Beschluss vom 12.02.2016, 1 Ws 365/15: 6 Seiten pro Stunde; OLG Braunschweig, Beschluss vom 06.10.2016: 5 bis 6 Seiten pro Stunde), Beurteilung und Beantwortung der Beweisfragen (OLG Braunschweig, Beschluss vom 12.02.2016, 1 Ws 365/15: 1 Seite pro Stunde; OLG Braunschweig, Beschluss vom 06.10.2016: 1 bis 3 Seiten pro Stunde) und Korrektur einschließlich abschließender Durchsicht (OLG Braunschweig, Beschluss vom 12.02.2016, 1 Ws 365/15: 12 Seiten pro Stunde; OLG Braunschweig, Beschluss vom 06.10.2016: kein gesonderter Ansatz) hält das Beschwerdegericht angesichts der Variationsbreite an Beweisfragen in Anlehnung an die Rechtsprechung des Senats für nicht sachgerecht (so auch OLG Stuttgart, Beschluss vom 20.09.2016, 8 WF 62/15; Beschluss vom 13.04.2016, 8 WF 33/16; Meyer/Höver/Bach/Oberlack/Jahnke, a.a.O.).
  • OLG Hamburg, 30.10.2018 - 2 W 13/18

    Funktionelle Zuständigkeit des Landgerichts für die Entscheidung über eine

    In einem strafgerichtlichen Verfahren setzt das OLG Braunschweig bei einer Standardseite mit 2.700 Anschlägen wiederum 1 Stunde für den Beurteilungsteil an und für den Sachverhaltsteil für je 100 Seiten Gerichtsakten 1 Stunde Gutachtenerstellung (OLG Braunschweig, 1 Ws 365/15, JuBüro 2016, 196).
  • OLG Stuttgart, 20.12.2018 - 8 W 321/17

    Vergütung von Sachverständigen: Minutengenaue Erfassung des Zeitaufwands und

    Diese zunächst offenbar auf den Bereich der Sozialgerichtsbarkeit (z.B. LSG Schlesig-Holstein, SchlHA 2012, 476) beschränkte Prüfroutine ist mittlerweile auch von verschiedenen Obergerichten für diverse Bereiche der ordentlichen Gerichtsbarkeit für maßgeblich gehalten worden (so bspw. OLG Braunschweig, Beschl. v. 12.02.2016, 1 Ws 365/15, psychiatrisches Gutachten in einer Strafsache; OLG Nürnberg, Beschl. v. 04.03.2016, 8 Wx 1657/15, medizinisches Gutachten in einer Betreuungssache; OLG Braunschweig, Beschl. v. 10.04.2017, 4 W 1/16, familienpsychologisches Gutachten in einer Familiensache).
  • SG Karlsruhe, 18.10.2018 - S 1 KO 3265/18

    Sozialgerichtliches Verfahren - Entschädigung eines sachverständigen Zeugen -

    LSG vom 11.01.2016 - L 6 JVEG 1340/15 -, Rn. 14; Sächs. LSG vom 10.03.2015 - L 8 SF 99/13 E -, Rn. 6; OLG Braunschweig vom 12.02.2016 - 1 Ws 365/15 -, Rn. 24; LG Münster vom 16.02.2009 - 5 T 98/08 -, Rn. 13; SG Gelsenkirchen vom 21.01.2005 - S 21 AR 4/05 -, Rn. 5; SG KA vom 21.04.2016 - S 1 KO 1296/16 -, Rn. 14; SG KA vom 23.02.2016 - S 1 SF 568/16 E -, Rn. 7 ).
  • SG Dortmund, 27.07.2018 - S 6 SF 313/17
    Das erkennende Gericht schließt sich daher nach eigener Prüfung der bislang überwiegend vertretenen Auffassung an, dass für die Beurteilung und Beantwortung der Beweisfragen eine Stunde für eine Normalseite anzusetzen ist (vgl. aus der jüngeren Zeit auch: OLG Braunschweig, Beschluss vom 12.02.2016, Az.: 1 Ws 365/15).
  • SG Karlsruhe, 07.11.2019 - S 1 KO 3576/19

    Schriftliche Auskunft eines sachverständigen Zeugen im Umfang von lediglich zwei

    Damit wird eine vorherige Berechnung der Beträge im Verwaltungsweg sowohl bei den Einzelpositionen als auch im Gesamtergebnis gegenstandslos (vgl. BGH, Breithaupt 1969, 364, 365; Bay. LSG vom 04.07.2014 - L 15 SF 123/14 -, Rn. 16 und LSG Baden-Württemberg vom 28.05.2015 - L 12 SF 1072/14 E -, Rn. 9 sowie OLG Braunschweig vom 12.02.2016 - 1 Ws 365/15 -, Rn. 24 (jeweils Juris); ferner Meyer/Höver/Bach/Oberlack/Jahnke, a.a.O.).
  • SG Karlsruhe, 18.10.2018 - S 1 KO3265/18
    LSG vom 11.01.2016 - L 6 JVEG 1340/15 -, Rn. 14; Sächs. LSG vom 10.03.2015 - L 8 SF 99/13 E -, Rn. 6; OLG Braunschweig vom 12.02.2016 - 1 Ws 365/15 -, Rn. 24; LG Münster vom 16.02.2009 - 5 T 98/08 -, Rn. 13; SG Gelsenkirchen vom 21.01.2005 - S 21 AR 4/05 -, Rn. 5; SG KA vom 21.04.2016 - S 1 KO 1296/16 -, Rn. 14; SG KA vom 23.02.2016 - S 1 SF 568/16 E -, Rn. 7 (jeweils Juris)).
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