Weitere Entscheidung unten: OVG Rheinland-Pfalz, 01.08.2008

Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 25.07.2008 - 10 B 10646/08.OVG   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 11 FeV, § 13 FeV, § 14 FeV, § 46 Abs 1 FeV, § 3 Abs 1 StVG
    Entziehung der Fahrerlaubnis bei Drogenkonsum

  • Judicialis

    Fahrerlaubnis; Entziehung der Fahrerlaubnis; Ungeeignetheit; Betäubungsmittel; harte Drogen; Amphetamin; einmalige Einnahme; Erfordernis einer Begutachtung; Regelvermutung; Kompensation

  • blutalkohol PDF, S. 487
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Fahrerlaubnisrecht: Fahrerlaubnis; Entziehung der Fahrerlaubnis; Ungeeignetheit; Betäubungsmittel; harte Drogen; Amphetamin; einmalige Einnahme; Erfordernis einer Begutachtung; Regelvermutung; Kompensation

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Ausreichen des Nachweises des einmaligen Konsums einer sog. harten Droge für den Schluss auf die fehlende Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen nach § 46 Abs. 1 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) i.V.m. Nr. 9.1 der Anlage 4 FeV; Anwendung der Vorbemerkung Nr. 2 und 3 der Anlage 4 FeV mit den dort vorgesehenen Begutachtungen bei Feststehen des Konsums eignungsausschließender sog. harter Drogen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Für den Schluss auf die fehlende Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen nach § 46 Abs. 1 FeV i.V.m. Nr. 9.1 der Anlage 4 FeV genügt der Nachweis des einmaligen Konsums einer sog. harten Droge

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (20)  

  • VGH Baden-Württemberg, 21.06.2010 - 10 S 4/10  

    Fahrerlaubnisentziehungsverfahren und strafprozessuales Verwertungsverbot

    In der Rechtsprechung der anderen Obergerichte wird diese Auffassung ganz überwiegend geteilt (vgl. etwa BayVGH, Beschl. v. 14.02.2006 - II ZB 05.1406 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 25.07.2008 - 10 B 10646/08 - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 06.03.2007 - 16 B 332/07 - OVG des Saarlandes, Beschl. v. 14.05.2008 - 1 B 191/08 - OVG Niedersachsen, Beschl. v. 16.06.2003 - 12 ME 172/03 - OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschl. v. 02.09.2009 - 1 M 114/09 -, jeweils juris; a.A. soweit ersichtlich nur Hess. VGH v. 14.01.2002 - 2 TG 3008/01 - juris).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 25.01.2012 - 10 B 11430/11  

    Vorläufiger Rechtsschutz - Fahrerlaubnisentziehung - Geltendmachung einer

    Besonderheiten des Einzelfalles, die gegebenenfalls ausnahmsweise eine abweichende Beurteilung rechtfertigen könnten (vgl. dazu Nr. 3 der Vorbemerkung Anlage 4 der Fahrerlaubnisverordnung sowie den Beschluss des Senats vom 25. Juli 2008 - 10 B 10646/08 -, Blutalkohol 45 [2008], 418), sind demgegenüber nicht ersichtlich.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 13.04.2012 - 3 M 47/12  

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen einmaligen Konsums sog. harter Drogen (hier:

    Dementsprechend ist die Fahrerlaubnisentziehung nach der Regelvermutung der Ziffer 9.1 der Anlage 4 zur FeV bereits gerechtfertigt, wenn einmalig harte Drogen im Blut des Fahrerlaubnisinhabers und damit die Einnahme eines Betäubungsmittels nachgewiesen wurde (ebenso: OVG Münster, Beschl. v. 02.04.2012 - 16 B 356/12 -, juris; BayVGH, Beschl. v. 14.02.2012 - 11 CS 12.28 -, juris; OVG Greifswald, Beschl. v. 02.09.2009 - 1 M 114/09 -, juris; OVG Koblenz, Beschl. v. 25.07.2008 - 10 B 10646/08 - juris, jeweils m. w. N.).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 25.08.2010 - 3 M 359/10  

    Entziehung der Fahrerlaubnis

    Dementsprechend ist die Fahrerlaubnisentziehung nach der Regelvermutung der Ziffer 9.1 der Anlage 4 zur FeV bereits gerechtfertigt, wenn - wie beim Antragsteller - einmalig harte Drogen im Blut des Fahrerlaubnisinhabers und damit die Einnahme eines Betäubungsmittels nachgewiesen wurde (ebenso: BayVGH, Beschl. v. 26.07.2010 - 11 CS 10.1278 - juris; OVG Greifswald, Beschl. v. 02.09.2009 - 1 M 114/09 - juris; OVG Koblenz, Beschl. v. 25.07.2008 - 10 B 10646/08 - juris, jeweils m. w. N.).
  • OVG Niedersachsen, 11.08.2009 - 12 ME 156/09  

    Zur fehlenden Fahreignung bei einmaliger Einnahme von Cocain (Bestätigung der

    Mit dieser Auslegung der Fahrerlaubnis-Verordnung und ihrer Anlage 4 befindet sich der Senat im Übrigen im Einklang mit der nahezu einhelligen obergerichtlichen Rechtsprechung (vgl. nur OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 10.6.2009 - 1 S 97.09 - BayVGH, Beschl. v. 27.3.2009 - 11 CS 09.85 - OVG Koblenz, Beschl. v. 25.7.2008 - 10 B 10646/08 -, jeweils juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 6.3.2007 - 16 B 332/07 -, VRS 112, 371; Bad.-Württ. VGH, Beschl. v. 19.2.2007 - 10 S 3032/06 -, VRS 112, 375; OVG Hamburg, Beschl. v. 24.1.2007 - 3 Bs 300/06 -, VRS 112, 308).
  • VG Trier, 05.01.2016 - 1 L 3706/15  

    Fahrerlaubnisentziehung; Konsum harter Drogen

    Dies verbietet sich mit Blick auf die im Einsatzbericht der Polizei und im ärztlichen Untersuchungsbericht festgehaltenen Auffälligkeiten (vgl. auch OVG RP, Beschluss vom 25. Juli 2008 - 10 B 10646/08 -).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.06.2009 - 1 S 97.09  

    (Entziehung der Fahrerlaubnis bei einmaliger Einnahme von Kokain)

    Die von der Beschwerde unter Hinweis auf die Rechtsprechung des VGH Kassel vertretene einschränkende Auslegung von Nr. 9.1 der Anlage 4 zur FeV, wonach die Eignungsbeurteilung regelmäßig eine Begutachtung voraussetzt (vgl. VGH Kassel, Beschluss vom 14. Januar 2002 - 2 TG 3008/01 -, juris Rn. 4), würde demgegenüber der für den Regelfall im Hinblick auf das besondere Gefährdungspotenzial sog. "harter" Drogen vorgenommenen normativen Wertung nicht gerecht (vgl. Senatsbeschluss vom 15. Februar 2008 - 1 S 186.07 -, juris Rn. 5; VGH München, Beschluss vom 27. März 2009 - 11 CS 09.85 -, juris Rn. 11; OVG Koblenz, Beschluss vom 25. Juli 2008 - 10 B 10646/08 -, juris Rn. 4; OVG Münster, Beschluss vom 6. März 2007 - 16 B 332/07 -, juris Rn. 4; VGH Mannheim, Beschluss vom 19. Februar 2007 - 10 S 3032/06 -, juris Rn. 3; OVG Hamburg, Beschluss vom 24. Januar 2007 - 3 Bs 300/06 -, juris Rn. 9).
  • OVG Niedersachsen, 11.08.2009 - 12 ME 159/09  

    Zur fehlenden Fahreignung bei einmaliger Einnahme von Kokain; Bestätigung der

    Mit dieser Auslegung der Fahrerlaubnis-Verordnung und ihrer Anlage 4 befindet sich der Senat im Übrigen im Einklang mit der nahezu einhelligen obergerichtlichen Rechtsprechung (vgl. nur OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 10.6.2009 - 1 S 97.09 - BayVGH, Beschl. v. 27.3.2009 - 11 CS 09.85 - OVG Koblenz, Beschl. v. 25.7.2008 - 10 B 10646/08 -, jeweils juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 6.3.2007 - 16 B 332/07 -, VRS 112, 371; Bad.-Württ. VGH, Beschl. v. 19.2.2007 - 10 S 3032/06 -, VRS 112, 375; OVG Hamburg, Beschl. v. 24.1.2007 - 3 Bs 300/06 -, VRS 112, 308).
  • VG Neustadt, 21.01.2016 - 3 L 1112/15  

    Untersagung des Führens eines Kraftfahrzeugs; Gutachtenanordnung bei Konsum der

    Von solchen Stoffen geht für den Straßenverkehr ein signifikant höheres Risiko aus, was regelmäßig nach Nr. 9.1 der Anlage 4 zur FeV den Verlust der Fahreignung zur Folge hat, ohne dass es darauf ankäme, ob der Fahrerlaubnisinhaber unter dem Einfluss eines Betäubungsmittels am Straßenverkehr teilgenommen hat (vgl. OVG RP, Beschluss vom 25.Juli 2008 - 10 B 10646/08.OVG -, juris; BayVGH, Beschluss vom 24. März 2009 - 11 CS 08.2881 -, juris; OVG Saarland, Beschluss vom 14. Mai 2008 - 1 B 191/08 - juris; OVG NRW, Beschluss vom 6. März 2007 - 16 B 332/07 -, juris; VGH BW, Beschluss vom 19. Februar 2007 - 10 S 3032/06 -, juris; OVG Nds, Beschluss vom 14. August 2002 - DAR 2002, 471; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10. Juni 2009 - 1 S 97.09 -, juris; VG Neustadt/Wstr., Beschluss vom 7. Mai 2009 - 3 L 315/09.NW -, juris).
  • VG Neustadt, 10.08.2010 - 6 K 1332/09  

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Amphetamin

    Die Einnahme dieser so genannten harten Droge schließt nach Nr. 9.1 der Anlage 4 zur FeV bereits bei einmaligem Konsum regelmäßig die Kraftfahreignung aus, ohne dass es darauf ankommt, ob der Betroffene ein Kraftfahrzeug unter Einfluss dieses Betäubungsmittels geführt hat (OVG RP, Beschluss vom 10. Februar 2010 - 10 B 10007/10.OVG - Beschluss vom 25. Juli 2008 - 10 B 10646/08.OVG -, juris, Rn. 4).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 24.06.2009 - 1 M 87/09  

    Fahrerlaubnisentziehung wegen Betäubungsmittelkonsums

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.02.2015 - 16 B 1487/14  

    Verwertbarkeit der Ergebnisse eines ärztlichen Befundberichts zur

  • OVG Sachsen-Anhalt, 01.10.2010 - 3 M 407/10  

    Entzug der Fahrerlaubnis bei Konsum von Betäubungsmitteln

  • VG Gelsenkirchen, 12.08.2014 - 9 K 1021/14  

    Drogenkonsum, unbemerkter, Entziehung der Fahrerlaubnis, Darlegung, Anforderungen

  • VG Augsburg, 10.05.2013 - Au 7 S 13.576  

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum der Kräutermischungen Smile und Jamaican

  • VG München, 19.01.2010 - M 1 K 09.3365  

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen zugestandenen Konsums von Speed

  • VG Gelsenkirchen, 26.09.2014 - 9 L 1161/14  

    Fahrerlaubnis; Eignung; Amphetamin

  • VG Neustadt, 06.08.2012 - 1 L 650/12  

    Entziehung der Fahrerlaubnis - angeblich unbewusste Einnahme von Amphetamin

  • VG München, 25.06.2010 - M 1 S 10.2253  

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Verlust der Fahreignung aufgrund einmaligen Konsums

  • VG München, 12.08.2009 - M 1 S 09.3366  

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen zugestandenen Konsums von Speed

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Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 01.08.2008 - 10 B 10646/08.OVG   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • mpu-intensiv.de

    Kein Gutachten bei Einnahme von Amphetamin - Bei Einnahme von Amphetamin bedarf es keiner weiteren Begutachtung des Fahrerlaubnisinhabers auf seine Fahreignung

  • Jurion

    Nachweis des einmaligen Konsums einer sog. harten Droge (hier: Amphetamin) als ausreichend für den Schluss auf die fehlende Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen; Kompensationen des einmaligen Konsums einer sog. harten Droge durch besondere Veranlagung, Gewöhnung, besondere Einstellung oder besondere Verhaltenssteuerung

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