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   VGH Bayern, 27.10.2004 - 10 CS 04.2158   

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VGH Bayern, 27.10.2004 - 10 CS 04.2158 (https://dejure.org/2004,66839)
VGH Bayern, Entscheidung vom 27.10.2004 - 10 CS 04.2158 (https://dejure.org/2004,66839)
VGH Bayern, Entscheidung vom 27. Januar 2004 - 10 CS 04.2158 (https://dejure.org/2004,66839)
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Wird zitiert von ... (6)

  • OVG Niedersachsen, 02.08.2018 - 8 ME 42/18

    Aufenthaltserlaubnisse; Reiseausweise - Antrag nach § 80 Abs. 5 VwGO - Beschwerde

    Daher kann offen bleiben, ob es eines erlaubten Aufenthalts i.S.d. Art. 28 GK i.V.m. § 11 des Anhangs zur GK bedarf (so BayVGH, Beschl. v. 27.10.2004 - 10 CS 04.2158 -, juris Rn. 5; a.A. SächsOVG, Beschl. v. 12.4.2016 - 3 B 7/16 -, NVwZ 2017, 244, juris Rn. 14).

    Allerdings ist zum Teil angenommen worden, dass der Übergang der Verantwortung auf die Bundesrepublik Deutschland zur Folge hat, dass der Flüchtling sich im Bundesgebiet aufhalten kann (vgl. BayVGH, Beschl. v. 27.10.2004 - 10 CS 04.2158 -, juris Rn. 4; SächsOVG, Beschl. v. 12.4.2016 - 3 B 7/16 -, NVwZ 2017, 244, juris Rn. 13; Hailbronner, Ausländerrecht, § 73a AsylG Rn. 2 (Aug. 2008)).

  • VG Düsseldorf, 26.05.2020 - 22 K 17460/17

    Übergang der Verantwortung für Flüchtlinge

    Von einem subjektiv-öffentlichen Recht gehen implizit auch Sächs. OVG, Beschluss vom 12. April 2016 - 3 B 7/16 -, NVwZ 2017, 244 = juris Rn. 20; OVG NRW, Urteil 19. Mai 2016 - 13 A 1490/13.A -, juris Rn. 138 ff.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 25. September 2018 - 7 B 11097/18 u. a. -, juris; Bay. VGH, Beschluss vom 27. Oktober 2004 - 10 CS 04.2158 -, juris, aus, da jeweils eine Sachprüfung durchgeführt und zum Teil ein Recht des Ausländers bejaht wurde; ebenso Huber, Anmerkung zu OVG Bautzen, Beschluss vom 12. April 2016 - 3 B 7/16, in: NVwZ 2017, S. 246 (248); Pfersich, Anmerkung zu OVG Bautzen: Duldung, Ausstellung eines Reiseausweises, in: ZAR 2016, S. 310 (310 f.).
  • VGH Bayern, 03.12.2019 - 10 ZB 19.34074

    Erfolgloser Berufungszulassungsantrag mangels grundsätzlicher Bedeutung der

    Ob aber - insbesondere, wenn solche Abschiebungsverbote nicht gegeben sind - der Verantwortungsübergang auf die Bundesrepublik Deutschland als Zweitstaat i.S.d. Art. 1 Buchst. d EATRR zur Folge hat, dass die Abschiebung rechtlich unmöglich ist, weil sich der Ausländer nunmehr hier aufhalten darf (zu aufenthaltsrechtlichen Folgen aus Art. 2 EATRR, vgl. BVerwG, B.v. 27.6.2017 - 1 C 26.16 - juris Rn. 34; BayVGH, B.v. 27.10.2004 - 10 CS 04.2158 - juris), ist eine davon zu unterscheidende Frage.

    Solch eine stillschweigende Billigung kann nicht aus der rein verfahrensakzessorischen Gestattung des Aufenthalts während des laufenden Asylverfahrens nach § 55 Abs. 1 Satz 1 AsylG hergeleitet werden, welche unmittelbar kraft Gesetzes eintritt (OVG RhPf, B.v. 25.9.2018 - 7 B 11097/18 u.a. - juris -Ls 1. u. 2.-; s. auch: BayVGH, B.v. 27.10.2004 - 10 CS 04.2158 - juris Rn. 4 f.).

  • VG Neustadt, 13.08.2018 - 2 L 942/18

    Ausländerrecht, Aufenthaltsrecht, Asylrecht, Flüchtlingsrecht

    Die bloße Anwesenheit des Ausländers genügt nicht, selbst wenn sie dem Vertragsstaat bekannt ist und von diesem hingenommen wird (s. BVerwG, Urteil vom 16. Oktober 1990 - 1 C 15/88 -, BVerwGE 87, 11-23; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 16. Juli 1996 - 1 C 30/93 -, BVerwGE 101, 295-309; BayVGH, Beschluss vom 27. Oktober 2004 - 10 CS 04.2158 -, juris, m.w.N.; s. auch VG Dresden, Beschluss vom 4. Dezember 2015 - 3 L 662/15 -, juris).

    Die Entscheidungsfreiheit der Vertragsstaaten darüber, ob sie einen aus einem anderen Vertragsstaat eingereisten Flüchtling dauerhaft aufnehmen wollen oder nicht, sollte durch das Europäische Übereinkommen über den Übergang der Verantwortung für Flüchtlinge nicht beschnitten werden (vgl. BayVGH, Beschluss vom 27. Oktober 2004, a.a.O.; VG Dresden, Beschluss vom 4. Dezember 2015, a.a.O.).

  • OVG Sachsen, 12.04.2016 - 3 B 7/16

    Wiedereinsetzung; Fristenkalender; Übergang der Verantwortung für Flüchtlinge;

    Anders als das Verwaltungsgericht unter Berufung auf den Bayrischen Verwaltungsgerichtshof (BayVGH, Beschl. v. 27. Oktober 2004 - 10 CS 04.2158 -, juris) meint, setzt das Tatbestandsmerkmal der ersten Alternative von Art. 2 Abs. 1 Satz 1 EATRR "mit Zustimmung von dessen Behörden" nicht die förmliche Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis voraus.
  • VG Bayreuth, 22.02.2016 - B 2 K 15.30367

    Unzulässiger Asylantrag wegen Flüchtlingszuerkennung in Italien

    Die bloße Anwesenheit des Ausländers und eine etwaige faktische Unmöglichkeit der Abschiebung genügt dabei nicht (vgl. hierzu BVerwG in ständiger Rechtsprechung, InfAusR 1991, 305; BVerwGE 101, 295; BayVGH, Beschluss vom 27.10.2004, Az. 10 CS 04.2158).

    Mit dem Europäischen Übereinkommen über den Übergang der Verantwortung für Flüchtlinge sollte auch nicht die Entscheidungsfreiheit der Vertragsstaaten darüber, ob sie einen aus einem anderen Vertragsstaat eingereisten Flüchtling dauerhaft aufnehmen wollen oder nicht, beschnitten werden (vgl. BayVGH v. 27.10.2004 a.a.O. m.w.N.).

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