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   FG Düsseldorf, 14.05.2019 - 10 K 3317/18 AO   

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FG Düsseldorf, 14.05.2019 - 10 K 3317/18 AO (https://dejure.org/2019,21536)
FG Düsseldorf, Entscheidung vom 14.05.2019 - 10 K 3317/18 AO (https://dejure.org/2019,21536)
FG Düsseldorf, Entscheidung vom 14. Mai 2019 - 10 K 3317/18 AO (https://dejure.org/2019,21536)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    AO § 37 Abs. 2 S. 2; AO § 222 S. 1
    Antrag auf Stundung einer Kindergeldrückforderung; Ganz oder teilweise Stundung von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis durch die Finanzbehörden

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Sachliche Zuständigkeit für die Stundung einer Kindergeldrückforderung und Fortbestand der Zuständigkeit der Wohnsitz-Familienkasse

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Inkasso-Service der Familienkassen unzureichend geregelt

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Sozialrecht - Inkasso-Service der Familienkassen unzureichend geregelt

  • nwb-experten-blog.de (Kurzinformation)

    Kindergeld: Familienkassen müssen Stundungsersuchen selbst bearbeiten

  • soziale-schuldnerberatung-hamburg.de (Kurzinformation)

    Inkasso-Service der Familienkassen unzureichend geregelt

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • FG Berlin-Brandenburg, 17.06.2020 - 7 K 8108/19

    Teilweise inhaltsgleich mit Urteil des FG Berlin-Brandenburg vom 17.06.2020 7 K

    Davon gehen offenbar auch das Sächsische Finanzgericht -FG- (Urteil vom 07.03.2018 - 8 K 1527/17 (KG), juris, Revision anhängig unter dem Az. III R 21/18), das FG Düsseldorf (Urteil vom 14.05.2019 - 10 K 3317/18 AO, juris, Revision anhängig unter dem Az. III R 36/19) und das FG Baden-Württemberg (Urteil vom 18.09.2019 - 12 K 234/19, juris) aus.

    Gleichwohl hat der Kläger die Klage zu Recht nicht gegen die AAB... gerichtet (Sächsisches FG, Urteil vom 07.03.2018 - 8 K 1527/17 (KG), juris, Rn. 10, Revision anhängig unter dem Az. III R 21/18, allerdings ohne die Frage ausdrücklich zu erörtern; FG Baden-Württemberg, Urteil vom 18.09.2019 - 12 K 234/19, juris, Rn. 27; FG Hamburg, Urteil vom 27.01.2020 - 6 K 202/19, juris, II. 2. e; Gräber/Herbert, FGO, 9. Aufl. 2019, § 63 Rn. 16 a.E.; a.A. FG Düsseldorf, Urteil vom 14.05.2019 - 10 K 3317/18 AO, juris, Revision anhängig unter dem Az. III R 36/19).

    cc) Eine Zuständigkeit in Kindergeldangelegenheiten für Agenturen für Arbeit, die nicht zugleich Familienkassen sind, sehen die o.g. Beschlüsse nicht vor, so dass es bereits an der sachlichen Zuständigkeit der AAB... fehlt (Sächsisches FG, Urteil vom 07.03.2018 - 8 K 1527/17 (KG), juris, Revision anhängig unter dem Az. III R 21/18; FG Düsseldorf, Urteil vom 14.05.2019 - 10 K 3317/18 AO, juris, Revision anhängig unter dem Az. III R 36/19; unklar insoweit: FG Hamburg, Urteil vom 27.01.2020 - 6 K 202/19, juris, II. 2. d).

    cc) Die Heilungswirkung der von der Beklagten erlassenen Einspruchsentscheidung ergibt sich nicht aus § 127 AO, schon, weil sich dessen Anwendungsbereich auf Fälle beschränkt, in denen Fehler bei der örtlichen Zuständigkeit vorliegen (FG Düsseldorf, Urteil vom 14.05.2019 - 10 K 3317/18 AO, juris, Revision anhängig unter dem Az. III R 36/19; Steinke in Pfirrmann/Rosenke/Wagner, BeckOK AO, Stand: 01.01.2020, § 16 Rn. 70 mit Nachweisen aus der höchstrichterlichen Rechtsprechung).

    Ferner ist nach § 44 Abs. 2 FGO Gegenstand der finanzgerichtlichen Prüfung der Ausgangsbescheid in der Fassung, die er durch die Einspruchsentscheidung gefunden hat, was ebenfalls dafür spricht, dass die Einspruchsentscheidung im Streitfall eine Heilungswirkung haben konnte (vgl. Seer in Tipke/Kruse, AO/FGO, Stand: Lfg. 148 April 2017, § 122 Rn. 15; Füssenich in Pfirrmann/Rosenke/Wagner, BeckOK AO, Stand: 15.04.2020, § 122 Rn. 60; a.A. FG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.06.2017 - 4 K 2249/16, juris; FG Düsseldorf, Urteil vom 14.05.2019 - 10 K 3317/18 AO, juris, Revision anhängig unter dem Az. III R 36/19).

  • FG Niedersachsen, 28.04.2020 - 13 K 258/19

    Stundung der Rückforderung von Kindergeld

    Eine bundesweite Zuständigkeit des Inkasso-Services der Familienkassen für alle Erhebungsverfahren sei aus diesem Beschluss nicht zu entnehmen (Urteil des Sächsischen Finanzgericht vom 7. März 2018 (8 K 1527/17 (Kg), Rz. 13 bei 15 bei juris; Revision eingelegt, Az. des BFH: III R 21/18; Gerichtsbescheid des Finanzgerichts Düsseldorf vom 14. Mai 2019 (10 K 3317/18 AO, Rz. 24 bei juris, Revision eingelegt, Az. des BFH: III R 36/19; wohl auch Urteil des FG Düsseldorf vom 22. Januar 2020 - 9 K 2688/19 KV, AO, Rz. 31 bei juris; anderer Ansicht: Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 23. Oktober 2019 - 3 K 3077/19, EFG 2020, 157, Rz. 92 bei juris).

    Das Finanzgericht Düsseldorf hat in seinem Gerichtsbescheid vom 14. Mai 2019 (10 K 3317/18 AO, Rz. 24 bei juris) ausgeführt, dass es sich bei der von dem Vorstand der Bundesagentur getroffenen Zuständigkeitsregelung nicht um die Änderung der örtlichen Zuständigkeit im Sinne der §§ 17 ff. AO, sondern um eine Änderung der funktionalen Zuständigkeit handele und dass es fraglich sei, ob eine Veränderung der funktionalen Zuständigkeit von der Ermächtigung in § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 Satz 4 FVG umfasst sei (anderer Ansicht: Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 23. Oktober 2019 - 3 K 3077/19, EFG 2020, 157, Rz. 93 bei juris).

    Das Gericht kann eine unzuständige Behörde weder dazu verpflichten, einen von der Klägerin begehrten Vollstreckungsaufschub auszusprechen, noch sie dazu verpflichten, unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts neu zu bescheiden (vgl. § 101 Sätze 1 und 2 FGO und Gerichtsbescheid des FG Düsseldorf vom 14. Mai 2019 - 10 K 3317/18 AO, Rz. 19 bei juris).

    Dies muss erst Recht gelten, wenn - wie im Streitfall - die Klage nur insoweit Erfolg hat, als sie sich auf die Aufhebung der ablehnenden Verwaltungsentscheidung richtet, ein Erfolg hinsichtlich des weitergehenden eigentlichen Klagebegehrens (Gewährung des Vollstreckungsaufschubs gegen Ratenzahlung) dagegen ungewiss ist (Gerichtsbescheid des FG Düsseldorf vom 14. Mai 2019 - 10 K 3317/18 AO, Rz. 29 bei juris).

  • FG Berlin-Brandenburg, 23.10.2019 - 3 K 3077/19

    Voraussetzungen einer Stundung gegen Ratenzahlung

    a) Zwar haben verschiedene Finanzgerichte mit guten Gründen die Ansicht vertreten, dass der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit die örtliche Zuständigkeit für das Erhebungsverfahren nicht abweichend von der örtlichen Zuständigkeit für die Festsetzung des Kindergeldes regeln konnte (vgl. Sächsisches FG, Urteil vom 07.03.2018 8 K 1527/17 (Kg), Juris, hierzu Revisionsverfahren III R 21/18 beim BFH, und FG Düsseldorf, Urteil vom 14.05.2019 10 K 3317/18 AO, Juris, hierzu Revisionsverfahren III R 36/19 beim BFH), und da es sich bei der Entscheidung über eine Stundung um eine Ermessensentscheidung handelt, wäre die örtliche Unzuständigkeit auch beachtlich.

    b) Der Senat weicht ferner von den Urteilen des Sächsischen FG vom 07.03.2018 8 K 1527/17 (Kg), Juris, hierzu Revisionsverfahren III R 21/18 beim BFH, und des FG Düsseldorf vom 14.05.2019 10 K 3317/18 AO, Juris, hierzu Revisionsverfahren III R 36/19 beim BFH, ab.

  • FG Baden-Württemberg, 18.09.2019 - 12 K 234/19

    Antrag auf befristete Stundung einer Kindergelrückforderung - Keine hinreichende

    Es kann dahin gestellt bleiben, ob die funktionale Zuständigkeit von der Ermächtigung in § 5 Abs. 1 S. 1 Nr. 11 S. 4 FVG gedeckt ist (vgl. Finanzgericht (FG) Düsseldorf vom 14. Mai 2019 10 K 3317/18 AO (Juris; Revision anhängig beim Bundesfinanzhof (BFH) III R 36/19).

    Denn nach FG Düsseldorf vom 14. Mai 2019 10 K 3317/18 AO (Juris; Revision anhängig beim BFH III R 36/19) ist die Agentur für Arbeit B sachlich unzuständig, nach Sächsischem FG vom 7. März 2018 8 K 1527/17 (Kg) (Juris; Revision anhängig beim BFH III R 21/18) ist die Beklagte örtlich unzuständig.

  • FG München, 03.07.2020 - 5 K 2783/19

    Sachliche Unzuständigkeit der Familienkasse

    Dem Inkasso-Service, also der Agentur für Arbeit Recklinghausen Inkasso-Service Familienkasse, ist weder durch die vorstehenden Vorstandsbeschlüsse noch durch vorangegangene vom 14. April 2016 (15/2016, Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Monatsheft Mai 2016) oder vom 18. April 2013 (21/2013, Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Monatsheft Mai 2013) die Zuständigkeit für Entscheidungen im Erhebungsverfahren betreffend den Familienleistungsausgleich übertragen worden (vgl. auch Urteil des FG Düsseldorf vom 20. September 2019 10 K 3317/18, juris, Revision anhängig unter III R 36/19).

    a) Bei der Frage, ob eine Familienkasse zu Entscheidungen im Erhebungsverfahren betreffend den Familienleistungsausgleich befugt sein soll, handelt es sich um eine Frage der sachlichen Zuständigkeit (so im Ergebnis auch Urteile des FG Hamburg vom 27. Januar 2020 6 K 202/19, juris, und des FG Düsseldorf vom 14. Mai 2019 10 K 3317/18, juris, und vom 22. Januar 2020 9 K 2688/19, juris).

  • FG München, 07.07.2020 - 5 K 2557/19

    Rückzahlung von Kindergeld

    Dem Inkasso-Service, also der Agentur für Arbeit Recklinghausen Inkasso-Service Familienkasse, ist weder durch die vorstehenden Vorstandsbeschlüsse noch durch vorangegangene vom 14. April 2016 (15/2016, Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Monatsheft Mai 2016) oder vom 18. April 2013 (21/2013, Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Monatsheft Mai 2013) die Zuständigkeit für Entscheidungen im Erhebungsverfahren betreffend den Familienleistungsausgleich übertragen worden (vgl. auch Urteil des FG Düsseldorf vom 20. September 2019 10 K 3317/18, juris, Revision anhängig unter III R 36/19).

    aa) Bei der Frage, ob eine Familienkasse zu Entscheidungen im Erhebungsverfahren betreffend den Familienleistungsausgleich befugt sein soll, handelt es sich um eine Frage der sachlichen Zuständigkeit (so im Ergebnis auch Urteile des FG Hamburg vom 27. Januar 2020 6 K 202/19, juris, und des FG Düsseldorf vom 14. Mai 2019 10 K 3317/18, juris, und vom 22. Januar 2020 9 K 2688/19, juris).

  • FG Hessen, 30.08.2019 - 12 V 591/19
    Die Frage, ob die Antragsgegnerin in gesetzmäßiger Weise zur Familienkasse bestimmt und ihr Aufgabenbereich so klar und eindeutig geregelt wurde, dass sich daraus eine Zuständigkeit für das gesamte Erhebungsverfahren in Fällen des Familienleistungsausgleichs gemäß den §§ 31, 62 bis 78 EStG ergibt, ist höchstrichterlich nicht geklärt (Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 14. Mai 2019 10 K 3317/18 AO, juris).

    Dem BFH liegen dazu zudem bereits die sich gegen das Urteil des Sächsischen Finanzgerichts vom 7. März 2018 8 K 1527/17 (Kg) und gegen das Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 14. Mai 2019 10 K 3317/18 AO richtenden Revisionen mit den Aktenzeichen III R 21/18 und III R 36/19 vor.

  • FG Hamburg, 27.01.2020 - 6 K 202/19

    Die Zuständigkeitskonzentrationen zur Entscheidung über Erlassverfahren in

    c) Verschiedentlich wird in der Rechtsprechung vertreten, dass der Vorstand der Bundesagentur die sachliche bzw. örtliche Zuständigkeit für das Erhebungsverfahren nicht abweichend von der Zuständigkeit für die Festsetzung des Kindergeldes habe regeln können bzw. nicht eindeutig abweichend geregelt habe (so FG Düsseldorf, Urteil vom 14. Mai 2019, 10 K 3317/18 AO, juris, Revision anhängig unter III R 36/19; Sächsisches FG, Urteil vom 7. März 2018, 8 K 1527/17 (Kg), juris, Revision anhängig unter III R 21/18).
  • FG Düsseldorf, 22.01.2020 - 9 K 2688/19
    Die derzeit ungeklärte Zuständigkeitsproblematik (vgl. Urteil des 10. Senats des FG Düsseldorf vom 14.05.2019 10 K 3317/18 AO, juris; Rev. BFH III R 36/19) führt zu keinem anderen Ergebnis.
  • FG Hamburg, 02.03.2020 - 6 V 4/20

    Kindergeld: Zuständigkeit der Hauptzollämter im Vollstreckungsverfahren

    (4) Verschiedentlich wird vertreten, dass der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit die sachliche bzw. örtliche Zuständigkeit für das Erhebungsverfahren nicht abweichend von der Zuständigkeit für die Festsetzung des Kindergeldes habe regeln können bzw. nicht eindeutig abweichend geregelt habe (so FG Düsseldorf, Urteil vom 14. Mai 2019, 10 K 3317/18 AO, juris, Revision anhängig unter III R 36/19; Sächsisches FG, Urteil vom 7. März 2018, 8 K 1527/17 (Kg), juris, Revision anhängig unter III R 21/18).
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