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Rechtsprechung
   BSG, 27.09.1994 - 10 RAr 1/92   

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https://dejure.org/1994,1226
BSG, 27.09.1994 - 10 RAr 1/92 (https://dejure.org/1994,1226)
BSG, Entscheidung vom 27.09.1994 - 10 RAr 1/92 (https://dejure.org/1994,1226)
BSG, Entscheidung vom 27. September 1994 - 10 RAr 1/92 (https://dejure.org/1994,1226)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Haftung des Alleingesellschafters - Beitragsansprüche - Konzernhaftung - Verwaltungsakt - Faktischer GmbH-Konzern

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Haftung des Alleingesellschafters im qualifizierten faktischen Konzern für Beitragsansprüche nach Kaug-Zahlungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 75, 82
  • NJW-RR 1995, 730
  • ZIP 1994, 1944
  • MDR 1995, 832
  • VersR 1995, 1443
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BSG, 24.11.2005 - B 12 RA 1/04 R

    Rentenversicherung - Versicherungspflicht - Alleingeschäftsführer bzw

    ee) Etwas anderes gilt insbesondere auch nicht im Blick auf die sog Durchgriffshaftung (zu deren Voraussetzungen vgl zusammenfassend etwa BSG vom 26. Januar 1978, 2 RU 90/77, BSGE 45, 279 = SozR 2200 § 723 Nr. 4, und vom 27. September 1994, 10 RAr 1/92, SozR 3-7685 § 13 Nr. 1).

    Die zivilgerichtliche Rechtsprechung hat insbesondere für die Fallgruppen der Vermögensvermischung und der (materiellen) Unterkapitalisierung sowie allgemein dann, wenn eine Berufung auf die Selbstständigkeit der juristischen Person mit Treu und Glauben unvereinbar ist, insbesondere weil diese Rechtsfigur missbraucht oder dem Zwecke der Rechtsordnung zuwider verwendet worden ist, ausnahmsweise die persönliche Inanspruchnahme eines Gesellschafters für Schulden der Gesellschaft für möglich erachtet (vgl zusammenfassend etwa BSG vom 27. September 1994, 10 RAr 1/92, SozR 3-7685 § 13 Nr. 1 S 3 f).

  • BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragshaftung gem § 150 Abs 3 SGB VII -

    Es ist daher in der Rechtsprechung des BSG anerkannt, dass ein Haftungsanspruch in der Form des Verwaltungsaktes geltend zu machen ist (vgl BSG, Urteil vom 26. Juni 1975 - 3/12 RK 1/74 - aaO S 5; Urteil vom 7. Dezember 1983 - 7 RAr 20/82 -BSGE 56, 76, 79 = SozR 7685 § 13 Nr. 1 S 3; Urteil vom 8. Dezember 1999 - B 12 KR 18/99 R -BSGE 85, 200, 203 = SozR 3-2400 § 28e Nr. 2 S 14; Urteil vom 27. September 1994 - 10 RAr 1/92 - BSGE 75, 82, 84 = SozR 3-7685 § 13 Nr. 1 S 3).
  • BSG, 01.02.1996 - 2 RU 7/95

    Haftung der Gesellschafter einer in Konkurs gefallenen GmbH für deren

    Zur persönlichen Haftung der Gesellschafter einer in Konkurs gefallenen GmbH für deren Beitragsrückstände zur gesetzlichen Unfallversicherung (i. A. an BSG SozR 3-7685 § 13 Nr. 1).

    Nach dem von der Rechtsprechung entwickelten Rechtsinstitut der sog Durchgriffshaftung (RGZ 169, 240, 248; BGHZ 20, 4, 13; 68, 312, 315; BSGE 45, 279, 284; 56, 76, 81; 75, 82, 84 - jeweils mwN), muß der GmbH-Gesellschafter in besonderen Ausnahmefällen für Verbindlichkeiten der Gesellschaft persönlich haften.

    Der Mißbrauch kann sowohl in der mißbräuchlichen Gründung und dem Einsatz der juristischen Person bestehen als auch in der mißbräuchlichen Berufung auf die rechtliche Selbständigkeit einer zunächst ohne Mißbrauch gegründeten juristischen Person (BSGE 56, 76, 81; s auch BSGE 75, 82, 85).

    Auf einen Mißbrauch im oa Sinne hinweisende Umstände sind hier nicht gegeben; weder liegt eine mißbräuchliche Vermögensvermischung zwischen Gesellschafts-und Privatvermögen noch eine (materielle) Unterkapitalisierung vor (s dazu eingehend BSGE 75, 82, 84).

    Das BSG hat bereits entschieden, hierfür reiche aber in keinem Fall der Vorwurf aus, der Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH hätte angesichts einer "Krise" der Gesellschaft und ihrer drohenden Zahlungsunfähigkeit den Geschäftsbetrieb einstellen oder versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse beenden müssen, um nicht weitere Beitragsschulden auflaufen zu lassen; darin allein könne kein Verhalten gesehen werden, das unter den strengen Anforderungen der Durchgriffshaftung als treuwidriger Mißbrauch zu werten wäre (BSGE 75, 82, 85).

    Zur Begründung einer Durchgriffshaftung findet sich darüber hinaus die allgemeine Formel, ein Haftungsdurchgriff auf einen Gesellschafter sei ausnahmsweise auch dann in Erwägung zu ziehen, wenn eine Berufung auf die Selbständigkeit der juristischen Person mit Treu und Glauben unvereinbar, insbesondere weil die Rechtsfigur mißbraucht oder dem Zweck der Rechtsordnung zuwider verwendet worden ist (BSGE 75, 82, 84 f).

    Bei Erfüllung der hierfür geltenden Voraussetzungen hat dieses von der Rechtsprechung insbesondere des BGH entwickelte Rechtsinstitut (vgl statt aller zuletzt BGH NJW 1995, 1544, 1545 sowie BSGE 75, 82, 87, jeweils mwN, und die zusammenfassende Darstellung von Michalski/Zeidler, NJW 1996, 224 ff) für Einmann-Gesellschaften und gleichstehende Fälle die unbeschränkte persönliche Haftung des herrschenden Unternehmensgesellschafters zur Folge.

  • BSG, 22.10.2014 - B 6 KA 36/13 R

    Medizinisches Versorgungszentrum - Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung

    Davon zu unterscheiden ist die - hier nicht zu beantwortende - Frage, ob die hinter der Gründung eines unterkapitalisierten MVZ stehenden Personen, die mit der gesellschaftsrechtlichen Gestaltung das Ziel verfolgen, die Haftung für absehbare Ansprüche von KÄVen und Krankenkassen zu vermeiden, sich dem Risiko einer persönlichen Haftung aussetzen (zur Durchgriffshaftung in entsprechender Anwendung des § 826 BGB als Ausnahme von der Haftungsbegrenzung nach § 13 Abs. 2 GmbHG vgl Basteck, GesR 2008, 14, 17 mwN; zu den Voraussetzungen vgl Baumbach/Hueck, GmbHG, 20. Aufl 2013, Schlussanhang RdNr 118 f, 324 ff; zur Durchgriffshaftung für Beitragsrückstände zur Unfallversicherung, vgl BSG SozR 3-2200 § 723 Nr. 2; für Sozialversicherungsbeiträge vgl BSGE 75, 82 = SozR 3-7685 § 13 Nr. 1; vgl auch BSGE 95, 275 = SozR 4-2600 § 2 Nr. 7 mwN) .
  • BSG, 27.05.2008 - B 2 U 21/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragshaftung gem § 150 Abs 3 SGB VII -

    Es ist daher in der Rechtsprechung des BSG anerkannt, dass ein Haftungsanspruch in der Form des Verwaltungsaktes geltend zu machen ist (vgl BSG, Urteil vom 26. Juni 1975 - 3/12 RK 1/74 - aaO; Urteil vom 7. Dezember 1983 - 7 RAr 20/82 - BSGE 56, 76, 79 = SozR 7685 § 13 Nr. 1 S 3; Urteil vom 8. Dezember 1999 - B 12 KR 18/99 R - BSGE 85, 200, 203 = SozR 3-2400 § 28e Nr. 2 S 14; Urteil vom 27. September 1994 - 10 RAr 1/92 - BSGE 75, 82, 84 = SozR 3-7685 § 13 Nr. 1 S 3).
  • BSG, 02.08.2001 - B 7 AL 18/00 R

    Klage auf Feststellung des Bestehen oder Nichtbestehens eines

    Dem steht nicht die Rechtsprechung des BSG zur Durchgriffshaftung entgegen (vgl nur: BSGE 56, 76 ff = SozR 7685 § 13 Nr. 1; BSGE 75, 82 ff = SozR 3-7685 § 13 Nr. 1; BSGE 85, 192 ff = SozR 3-2400 § 28e Nr. 1), weil deren Zielrichtung der Gläubigerschutz ist.
  • BAG, 03.09.1998 - 8 AZR 189/97

    Haftung des Gesellschafter-Geschäftsführers bei Insolvenz der GmbH

    Schließlich darf kein konkreter, ausgleichsfähiger Eingriff vorliegen; denn dann hätte die GmbH einen entsprechenden Anspruch, und die Gläubiger wären letztlich nicht geschädigt, weil sich das Haftungskapital der GmbH durch den Eingriff nicht verringerte (BAG Urteil vom 15. Januar 1991 - 1 AZR 94/90 - AP Nr. 21 zu § 113 BetrVG 1972, zu II 2 der Gründe; BAG Urteil vom 28. April 1992 - 3 AZR 244/91 - BAGE 70, 158, 162 ff. = AP Nr. 25 zu § 16 BetrAVG, zu III 2 c und 3 der Gründe; BAG Urteil vom 6. Oktober 1992 - 3 AZR 242/91 - AP Nr. 5 zu § 1 BetrAVG Konzern, zu II der Gründe; BAG Urteil vom 14. Dezember 1993 - 3 AZR 519/93 - AP Nr. 29 zu § 16 BetrAVG, zu III 2 der Gründe; BAG Urteil vom 8. März 1994 - 9 AZR 197/92 - BAGE 76, 79, 83 ff. = AP Nr. 6 zu § 303 AktG, zu II der Gründe; BAG Urteil vom 1. August 1995 - 9 AZR 378/94 - AP Nr. 8 zu § 303 AktG, zu 2, 3 der Gründe; BGH Urteil vom 29. März 1993 - II ZR 265/91 - BGHZ 122, 123, 126 ff.; BSG Urteil vom 27. September 1994 - 10 RAr 1/92 - BSGE 75, 82, 87 ff.).
  • BSG, 29.10.1997 - 7 RAr 80/96

    Schadensersatz wegen Betruges und Durchgriffshaftung gegen einen

    Indes komme die Durchgriffshaftung ausnahmsweise auch dann zum Tragen, "wenn eine Berufung auf die Selbständigkeit der juristischen Person mit Treu und Glauben unvereinbar" sei, "insbesondere, weil die Rechtsfigur mißbraucht oder dem Zweck der Rechtsordnung zuwider verwendet worden ist" (BSGE 75, 82, 84 f = SozR 3-7685 § 13 Nr. 1).

    Darüber hinaus wird eine Durchgriffshaftung, wie vom LSG zutreffend wiedergegeben, in Erwägung gezogen, "wenn eine Berufung auf die Selbständigkeit der juristischen Person mit Treu und Glauben unvereinbar" ist, "insbesondere, weil diese Rechtsfigur mißbraucht oder dem Zweck der Rechtsordnung zuwider verwendet worden ist" (BGHZ 22, 226, 230; 26, 31, 33 ff; 54, 222, 224; 61, 380, 383 f; BSGE 75, 82, 84 f = SozR 3-7685 § 13 Nr. 1).

    Dies hat den 10. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) - in einem allerdings anders gelagerten Fall - zu der Äußerung veranlaßt, er sehe es nicht als Aufgabe des BSG an, einen "Grundtypus genuin öffentlich-rechtlicher Durchgriffshaftung wegen vorangegangenen Rechtsmißbrauchs" zu entwickeln (BSGE 75, 82, 86 = SozR 3-7685 § 13 Nr. 1).

  • BSG, 22.03.1995 - 10 RAr 1/94

    Konkursausfallgeld - Zeitraum - Mißbrauch

    Diese Sozialleistung dient allein der Sicherung der Arbeitnehmer und der Sozialversicherung (so die Begründung des Regierungsentwurfs zum Gesetz über Kaug, BT-Drucks 7/1750 S 9; s auch das Urteil des Senats vom 27. September 1994 - BSGE 75, 82 = SozR 3-7685 § 13 Nr. 1 sowie BSG vom 17. Dezember 1975, BSGE 41, 121, 124 = SozR 4100 § 141b Nr. 1; BSG vom 28. Juni 1983, BSGE 55, 195, 200 [BSG 28.06.1983 - 10 RAr 26/81] = SozR 4100 § 141b Nr. 27).
  • LAG Hamm, 27.01.1995 - 5 Sa 845/94

    Vermögenslosigkeit einer konzernabhängigen GmbH

    Dies wiederum trifft dann zu, wenn der eine GmbH beherrschende Unternehmensgesellschafter, der sich auch außerhalb der GmbH unternehmerisch betätigt, die Konzernleitungsmacht so ausübt, dass er keine Rücksicht auf die eigenen Belange der abhängigen Gesellschaft nimmt, ohne dass sich der dieser dadurch zugefügte Nachteil durch bestimmte Einzelmaßnahmen noch kompensieren ließe (so unter Verschiebung früherer Akzente der BGH in der Entscheidung vom 29.03.1993 - II ZR 265/91- , in: NJW 1993, 1200 (TBB) und seitdem in BGH, Urteil vom 13.12.1993 - II ZR 89/93 -, in: NJW 1994, 446 ; BGH, Urteil vom 19.09.1994 - II ZR 237/93 -, in: NJW 1994, 3288 ; so ihm folgend auch das BAG, Urteil vom 08.03.1994 - 9 AZR 197/92 -, in: NZA 1994, 931 ; BAG, Urteil vom 04.10.1994 - 3 AZR 910/93 -, in: NZA 1995, 368 ; beiden sich anschließend das BSG, Urteil vom 27.09.1994 - 10 RAr 1/92 -, in: ZIP 1994, 1944 ).
  • LSG Rheinland-Pfalz, 09.11.1999 - L 7 U 210/99

    Zur Gewährung von Verletztengeld an einen GmbH-Geschäftsführer

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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Rechtmäßigkeit der Heranziehung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen - Anforderungen an eine Konkursausfallsicherung - Voraussetzungen einer Durchgriffs-Haftung gegenüber einem Gesellschafter

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