Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 14.04.2020 - 10 U 466/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2020,7351
OLG Stuttgart, 14.04.2020 - 10 U 466/19 (https://dejure.org/2020,7351)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 14.04.2020 - 10 U 466/19 (https://dejure.org/2020,7351)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 14. April 2020 - 10 U 466/19 (https://dejure.org/2020,7351)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2020,7351) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • autokaufrecht.info (Kurzinformation)

    Verjährung von gegen die Volkswagen AG gerichteten Schadensersatzansprüchen im VW-Abgasskandal

  • olg-stuttgart.de (Pressemitteilung)

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen die Volkswagen AG aufgrund des sog. Abgasskandals

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen die Volkswagen AG aufgrund des sog. ...

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 17.12.2020 - VI ZR 739/20

    VW-Verfahren: Beginn der dreijährigen Verjährungsfrist

    Das Berufungsgericht hat seine Entscheidung (10 U 466/19, veröffentlicht in juris) darauf gestützt, dass dem Schadensersatzanspruch des Klägers aus § 826 BGB die Einrede der Verjährung entgegenstehe.
  • OLG Köln, 25.09.2020 - 19 U 248/19
    Die Einrede ist zwar wirksam in erster Instanz erhoben worden; einer ausdrücklichen Wiederholung in der zweiten Instanz bedurfte es nicht (BGH, Urteil vom 15. Dezember 1988 - IX ZR 33/88; OLG Stuttgart, Urteil vom 14. April 2020 - 10 U 466/19, juris Rn. 37).

    In der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte wird die Frage des Verjährung von Schadenersatzansprüchen im Zusammenhang mit den sogenannten "Abgaskandalfällen" mit Ablauf des 31.12.2018 unter dem Aspekt der Zumutbarkeit der Klageerhebung aufgrund der bis zum Ende des Jahres 2015 bekanntgewordenen Informationen kontrovers beurteilt (verneinend etwa OLG Karlsruhe, Urteil 24.07.2020 - 13 U 999/19, juris; OLG Köln, (Senats-)Urteil vom 19.06.2020 - 19 U 273/19, juris; bejahend OLG Stuttgart, Urteil vom 14.04.2020 - 10 U 466/19, juris), wobei teils weiter danach differenziert wird, ob die Motoren- und Fahrzeughersteller identisch sind (vgl. OLG Koblenz Urteile vom 30.06.2020 - 3 U 1785/19; - 3 U 1869/19; - 3 U 123/20 - alle in juris - ).

  • OLG Stuttgart, 30.06.2020 - 10 U 8/20
    Dies wurde ebenfalls in einer Pressemitteilung bekannt gegeben und war, wie allgemein bekannt ist, Gegenstand einer umfangreichen Presseberichterstattung (vgl. Senat, Urteil vom 7. April 2020 - 10 U 455/19, juris Rn. 51; Urteil vom 14. April 2020 - 10 U 466/19, juris Rn. 43).

    Zuwarten allein lässt keine Klärung der Rechtslage erwarten (BAG, Urteil vom 13. März 2013 - 5 AZR 424/12, BAGE 144, 322, juris Rn. 27; Senat, Urteil vom 7. April 2020 - 10 U 455/19, juris Rn. 52; Urteil vom 14. April 2020 - 10 U 466/19, juris Rn. 49).

    Die Verjährungsfrist wird nicht verlängert, wenn die Rechtslage erst unsicher wird, nachdem die Verjährung zu laufen begonnen hat (BGH, Urteil vom 28. Oktober 2014 - XI ZR 348/13, BGHZ 203, 115, juris Rn. 45; Senat, Urteil vom 7. April 2020 - 10 U 455/19, juris Rn. 53; Urteil vom 14. April 2020 - 10 U 466/19, juris Rn. 50).

    Es widerspräche der dem Rechtsfrieden und der Rechtssicherheit dienenden Funktion des Verjährungsrechts, wenn es für die Frage des Verjährungsbeginns darauf ankäme, ob der geltend gemachte Anspruch auf eine "einfache" oder eine "schwierige" Norm gestützt wird (Senat, Urteil vom 7. April 2020 - 10 U 455/19, juris Rn. 54; Urteil vom 14. April 2020 - 10 U 466/19, juris Rn. 51).

    Hierfür besteht aber keine Veranlassung (Senat, Urteil vom 7. April 2020 - 10 U 455/19, juris Rn. 55; Urteil vom 14. April 2020 - 10 U 466/19, juris Rn. 52).

  • LG Saarbrücken, 04.09.2020 - 12 O 496/19

    Die Verjährungshemmung gemäß § 204 Abs. 1 Nr. 1a BGB setzt neben der Erhebung der

    Soweit der Kläger sich trotz der sich insoweit regelrecht aufdrängenden Umstände nicht weiter informiert hat, fällt ihm - wie die Kammer bereits entschieden hat - grob fahrlässige Unkenntnis zur Last (Kammer, Urteile vom 13.12.2019 - 12 O 56/19, juris und für ein Fahrzeug wie hier Urteil vom 13.12.2019 - 12 O 117/19; ebenso jetzt OLG Koblenz, Urteil vom 30.6.2020 - 3 U 1785/19, juris; OLG Stuttgart, Urteile vom 7.4.2020 - 10 U 455/19, juris und vom 14.4.2020 - 10 U 466/19, juris; OLG Köln, Beschluss vom 4.3.2020 - 26 U 73/19, juris; OLG München, MDR 2020, 348 und Beschlüsse vom 5.2.2020 - 3 U 7392/19, juris und vom 2.6.2020 - 3 U 7229/19, juris).

    Insoweit musste sich gerade aus Sicht eines juristisch nicht vorgebildeten Geschädigten eine Haftung der Beklagten als Hersteller aufdrängen (Kammer, Urteile vom 13.12.2019 aaO; ebenso jetzt OLG Stuttgart, Urteil vom 14.4.2020 aaO; OLG München, Beschluss vom 5.2.2020 aaO).

    Insbesondere kann der Kläger hieraus keine Unzumutbarkeit der Klageerhebung ableiten, wie die Kammer bereits entschieden hat (eingehend Kammer, Urteile vom 13.12.2019 aaO m.w.N.; ebenso jetzt OLG Stuttgart, Urteile vom 7.4.2020 und vom 14.4.2020 aaO; OLG Oldenburg, NJW-RR 2020, 666; zur Offensichtlichkeit der Haftung vgl. auch Heese, NJW 2019, 257).

  • OLG Karlsruhe, 24.07.2020 - 13 U 1253/19

    Verjährungshemmung durch Anmeldung zum Klageregister einer

    Einer ausdrücklichen Wiederholung der Einrede der Verjährung in der zweiten Instanz bedarf es nicht (BGH, Urteil vom 15. Dezember 1988 - IX ZR 33/88 - OLG Stuttgart, Urteil vom 14. April 2020 - 10 U 466/19 -, Rn. 37, juris).
  • OLG Koblenz, 30.06.2020 - 3 U 1785/19
    Soweit der Kläger sich trotz der sich regelrecht aufdrängenden Umstände nicht weiter informiert hat, ist ihm grob fahrlässige Unkenntnis von Anspruch und Schädiger i. S. d. § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB vorzuwerfen (vgl. OLG München, Beschluss vom 03.12.2019 - 20 U 5741/19 -, juris Rn. 3; OLG Stuttgart, Urteil vom 14.04.2020 - 10 U 466/19 -, juris LS 1., 2.; OLG Köln, Beschluss vom 04.03.2020 - 26 U 73/19 -, juris Rn. 11; a. A. OLG Stuttgart, Urteil vom 30.04.2020 - 7 U 470/19 -, BeckRS 2020, 7263).

    Die vorliegende Sachverhaltskonstellation liegt einer Vielzahl von Fällen zugrunde und wird in der obergerichtlichen Rechtsprechung nicht einheitlich beurteilt ( zur Verjährung wie hier vgl. OLG München, Beschluss vom 03.12.2019 - 20 U 5741/19 -, juris Rn. 3; OLG Stuttgart, Urteil vom 14.04.2020 - 10 U 466/19 -, juris LS 1., 2.; OLG Köln, Beschluss vom 04.03.2020 - 26 U 73/19 -, juris Rn. 11; a. A. OLG Stuttgart, Urteil vom 30. April 2020 - 7 U 470/19 -, BeckRS 2020, 7263; zum Spätkauf wie hier z. B. OLG Celle, Beschluss vom 01.07.2019 - Az.: 7 U 33/19 -, juris, insbesondere Rn 20 ff. OLG Dresden, Urteil vom 24.07.2019 - 9 U 2067/18 -, juris, insbesondere Rn. 29 ff. OLG Köln, Urteil vom 06.06.2019 - 24 U 5/19 -, juris, insbesondere Rn. 46; a. A. OLG Hamm, Urteil vom 10.09.2019 - 13 U 149/18 -, juris, insbesondere Rn. 64 ff.; OLG Koblenz, 8. Zivilsenat, Urteil vom 03.04.2020 - 8 U 1956/19 -, juris Rn. 51 ff.).

  • OLG Köln, 15.07.2020 - 16 U 282/19
    So führt das OLG München (Beschl. v. 03.12.2019 - 20 U 5741/19 = MDR 2020, 348) markant aus: "... über die der Beklagten vorgeworfene Täuschung wurde ab Herbst 2015 umfassend in sämtlichen Medien berichtet; dass ein in Deutschland lebender Kunde des Konzerns hiervon keine Kenntnis gehabt haben sollte, ihm jedenfalls nicht grob fahrlässige Unkenntnis i.S.v. § 199 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 2 BGB vorzuwerfen wäre, ist nicht vorstellbar." Der amtliche Leitsatz eines Urteils des OLG Stuttgart (v. 14.04.2020 - 10 U 466/19 = BeckRS 2020, 5745) lautet auszugsweise: "Deliktische Ansprüche von Besitzern eines Fahrzeugs mit dem Motor EA189 gegen dessen Herstellerin haben in der Regel mit Ablauf des Jahres 2015 zu verjähren begonnen, weil das Unterlassen der Einholung einer Auskunft über die Betroffenheit des eigenen Fahrzeugs bei der Motorenherstellerin im Jahr 2015 angesichts der öffentlich verbreiteten Informationen des Kraftfahrtbundesamts und der Motorenherstellerin im Zweifel grob fahrlässig war.".
  • OLG Köln, 15.07.2020 - 16 U 15/20
    So führt das OLG München (Beschl. v. 03.12.2019 - 20 U 5741/19 = MDR 2020, 348) markant aus: "... über die der Beklagten vorgeworfene Täuschung wurde ab Herbst 2015 umfassend in sämtlichen Medien berichtet; dass ein in Deutschland lebender Kunde des Konzerns hiervon keine Kenntnis gehabt haben sollte, ihm jedenfalls nicht grob fahrlässige Unkenntnis i.S.v. § 199 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 2 BGB vorzuwerfen wäre, ist nicht vorstellbar." Der amtliche Leitsatz eines Urteils des OLG Stuttgart (v. 14.04.2020 - 10 U 466/19 = BeckRS 2020, 5745) lautet auszugsweise: "Deliktische Ansprüche von Besitzern eines Fahrzeugs mit dem Motor EA189 gegen dessen Herstellerin haben in der Regel mit Ablauf des Jahres 2015 zu verjähren begonnen, weil das Unterlassen der Einholung einer Auskunft über die Betroffenheit des eigenen Fahrzeugs bei der Motorenherstellerin im Jahr 2015 angesichts der öffentlich verbreiteten Informationen des Kraftfahrtbundesamts und der Motorenherstellerin im Zweifel grob fahrlässig war.".
  • OLG Köln, 15.07.2020 - 16 U 268/19
    So führt das OLG München (Beschl. v. 03.12.2019 - 20 U 5741/19 = MDR 2020, 348) markant aus: "... über die der Beklagten vorgeworfene Täuschung wurde ab Herbst 2015 umfassend in sämtlichen Medien berichtet; dass ein in Deutschland lebender Kunde des Konzerns hiervon keine Kenntnis gehabt haben sollte, ihm jedenfalls nicht grob fahrlässige Unkenntnis i.S.v. § 199 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 2 BGB vorzuwerfen wäre, ist nicht vorstellbar." Der amtliche Leitsatz eines Urteils des OLG Stuttgart (v. 14.04.2020 - 10 U 466/19 = BeckRS 2020, 5745) lautet auszugsweise: "Deliktische Ansprüche von Besitzern eines Fahrzeugs mit dem Motor EA189 gegen dessen Herstellerin haben in der Regel mit Ablauf des Jahres 2015 zu verjähren begonnen, weil das Unterlassen der Einholung einer Auskunft über die Betroffenheit des eigenen Fahrzeugs bei der Motorenherstellerin im Jahr 2015 angesichts der öffentlich verbreiteten Informationen des Kraftfahrtbundesamts und der Motorenherstellerin im Zweifel grob fahrlässig war.".
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht