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   OLG Celle, 13.04.2012 - 10 UF 153/11   

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OLG Celle, 13.04.2012 - 10 UF 153/11 (https://dejure.org/2012,9577)
OLG Celle, Entscheidung vom 13.04.2012 - 10 UF 153/11 (https://dejure.org/2012,9577)
OLG Celle, Entscheidung vom 13. April 2012 - 10 UF 153/11 (https://dejure.org/2012,9577)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Kostenhaftung des Übernahmeschuldners bei Prozeß-/ Verfahrenskostenhilfe und ersatzweise Kostenhaftung des Veranlassungsschuldner

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    VKH-Bewilligung: Kostenhaftung des VKH-Berechtigten als Übernahmeschuldner durch eine Kostenregelung in einem gerichtlichen Vergleich; Haftung des Antragsgegners als Übernahmeschuldner nach Einleitung des Rechtsmittelverfahrens

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kostenhaftung eines Beteiligten, dem Verfahrenskostenhilfe bewilligt ist

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Inanspruchnahme eines Beteiligten durch die Landeskasse auf Übernahme der Gerichtskosten bei Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe; Haftung eines Antragsgegners als Veranlassungsschuldner für die gesamten Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens bei Vereinbarung einer ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • Rpfleger 2012, 551
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • AG Bad Segeberg, 16.05.2014 - 17b C 144/12

    Freiwillige Übernahme der Gerichtskosten in einem Vergleich nach bewilligter

    Eine Partei, der ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist und die in einem Vergleich die Verpflichtung, die Gerichtskosten zu tragen, übernimmt, ist nicht von § 122 Abs. 1 Nr. 1 a) ZPO geschützt (Anschluss an OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 6-10; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 25.09.2008 - 14 W 85/08 ; entgegen OLG Stuttgart, Beschl. v. 15.07.2011 - 11 UF 127/10 ; KG, Beschl. v. 14.02.2012 - 5 W 11/12 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.09.2011 - 3 WF 100/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 24.11.2011 - 3 U 298/10 ; OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 ; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 19.03.2013 - 10 W 23/13; OLG Köln, Beschl. v. 21.10.1991 - 17 W 446/91).

    Nach dieser Ansicht soll § 122 Abs. 1 Nr. 1 a) ZPO ohne weiteres auch auf den Übernahmeschuldner anwendbar sein (so OLG Stuttgart, Beschl. v. 15.07.2011 - 11 UF 127/10 , NJW-RR 2011, 1437 f., juris Rn. 6; KG, Beschl. v. 14.02.2012 - 5 W 11/12 , NJW-RR 2012, 1021, juris Rn. 3; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.09.2011 - 3 WF 100/11 , JurBüro 2012, 154 ff. ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 24.11.2011 - 3 U 298/10 , NJW 2012, 2049 f.; OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 , JurBüro 2012, 431 f. , juris Rn. 7; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 19.03.2013 - 10 W 23/13, juris Rn. 3; OLG Köln, Beschl. v. 21.10.1991 - 17 W 446/91, JurBüro 1992, 101 f. ; Rahm/Künkel/ Schürmann , Handbuch Familien- und Familienverfahrensrecht, 5. Aufl. 2010, C. Rn. 202; Musielak/ Fischer , ZPO, 11. Aufl. 2014, § 122 Rn. 3; Zöller/ Geimer , ZPO, 30. Aufl. 2014, § 122 Rn. 1).

    Vor diesem Hintergrund kann bereits de lege lata die Bestimmung des § 122 Abs. 1 Nr. 1 a) ZPO eingeschränkt werden (ohne nähere Begründung a.A. KG, Beschl. v. 14.02.2012 - 5 W 11/12 , NJW-RR 2012, 1021, juris Rn. 3, das meint, es sei Aufgabe des Gesetzgebers, den Wortlaut der Norm einzuschränken, ohne die Voraussetzungen einer teleologischen Reduktion in Betracht zu ziehen; ebenso OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 , JurBüro 2012, 431 f. , juris Rn. 7).

    Soweit die Gegenauffassung eine Einschränkung der Anwendung des § 122 Abs. 1 Nr. 1 a) ZPO auf den Übernahmeschuldner lediglich dann in Erwägung zieht, wenn Anhaltspunkte für einen missbräuchlichen Kostenvergleich vorliegen (in diese Richtung KG, Beschl. v. 14.02.2012 - 5 W 11/12 , NJW-RR 2012, 1021, juris Rn. 3; OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 , JurBüro 2012, 431 f. , juris Rn. 8), überzeugt dies nicht.

    Die hier vertretene Auffassung führt auch nicht zu einer Benachteiligung von Parteien, die ein Verfahren im Rahmen bewilligter Prozesskostenhilfe durchführen (so aber OLG Stuttgart, Beschl. v. 15.07.2011 - 11 UF 127/10 , NJW-RR 2011, 1437, juris Rn. 7; OLG Frankfurt a.M., Beschl. v. 24.11.2011 - 3 U 298/10 , NJW 2012, 2049, juris Rn. 12; OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 , JurBüro 2012, 431 f. , juris Rn. 7).

  • AG Bad Segeberg, 23.04.2014 - 17 C 211/13

    Gerichtlicher vergleich hat keinen Einfluss auf eine zuvor ausgesprochene

    Die Frage, ob gegen eine Partei, der Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist, trotz § 122 Abs. 1 Nr. 1 a) ZPO Gerichtskosten festgesetzt werden können, wenn sie sich in einem Vergleich zur teilweisen Übernahme von Gerichtskosten verpflichtet hat und damit Übernahmeschuldner i.S. des § 29 Nr. 2 GKG ist (dafür OLG Stuttgart, Beschl. v. Beschl. v. 15.07.2011 - 11 UF 127/10 , NJW-RR 2011, 1437 f., juris Rn. 6; KG, Beschl. v. 14.02.2012 - 5 W 11/12 , NJW-RR 2012, 1021, juris Rn. 3; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.09.2011 - 3 WF 100/11 , JurBüro 2012, 154 ff. ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 24.11.2011 - 3 U 298/10 , NJW 2012, 2049 f.; OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 , JurBüro 2012, 431 f. , juris Rn. 7; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 19.03.2013 - 10 W 23/13, juris Rn. 3; OLG Köln, Beschl. v. 21.10.1991 - 17 W 446/91, JurBüro 1992, 101 f. ; dagegen OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 6-10; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 , NJW 2011, 2147 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 , NJW-RR 2013, 191 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11 , NJW-RR 2012, 316 ff.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 25.09.2008 - 14 W 85/08 , juris Rn. 6) kann offenbleiben, wenn auch der gegnerischen Partei ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist (Anschluss an OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 11; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f., juris Rn. 9; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 18.12.2012 - 10 W 139/12, juris Rn. 3).

    Nach dieser Ansicht soll § 122 Abs. 1 Nr. 1 a) ZPO jedenfalls dann ohne weiteres auch auf den Übernahmeschuldner anwendbar sein, wenn Anhaltspunkte für einen missbräuchlichen Kostenvergleich zulasten der Staatskasse nicht vorliegen (so OLG Stuttgart, Beschl. v. Beschl. v. 15.07.2011 - 11 UF 127/10 , NJW-RR 2011, 1437 f., juris Rn. 6; KG, Beschl. v. 14.02.2012 - 5 W 11/12 , NJW-RR 2012, 1021, juris Rn. 3; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.09.2011 - 3 WF 100/11 , JurBüro 2012, 154 ff. ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 24.11.2011 - 3 U 298/10 , NJW 2012, 2049 f.; OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 , JurBüro 2012, 431 f. , juris Rn. 7; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 19.03.2013 - 10 W 23/13, juris Rn. 3; OLG Köln, Beschl. v. 21.10.1991 - 17 W 446/91, JurBüro 1992, 101 f. ; Rahm/Künkel/ Schürmann , Handbuch Familien- und Familienverfahrensrecht, 5. Aufl. 2010, C. Rn. 202; Zöller/ Geimer , ZPO, 30. Aufl. 2014, § 122 Rn. 1).

  • AG Frankenthal, 14.04.2020 - 3a C 328/18
    Die Staatskasse kann Gerichtskosten gegen die Prozesskostenhilfepartei auch dann nicht geltend machen, wenn diese die Kosten des Rechtsstreits oder einen Teil davon durch Vergleich übernommen hat (OLG Celle BeckRS 2012, 09527, OLG Frankfurt a. M. BeckRS 2012, 08969, OLG Stuttgart NJW-RR 2011, 1437, die aA des OLG Frankfurt a. M. (NJW 2011, 2147 - keine Geltendmachung nur bei Vereinbarung der Kostenaufhebung - ist aufgegeben: OLG Frankfurt a. M. BeckRS 2015, 08929).
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