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   VGH Bayern, 03.12.2019 - 10 ZB 19.34074   

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https://dejure.org/2019,47767
VGH Bayern, 03.12.2019 - 10 ZB 19.34074 (https://dejure.org/2019,47767)
VGH Bayern, Entscheidung vom 03.12.2019 - 10 ZB 19.34074 (https://dejure.org/2019,47767)
VGH Bayern, Entscheidung vom 03. Dezember 2019 - 10 ZB 19.34074 (https://dejure.org/2019,47767)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • BAYERN | RECHT

    AsylG § 29 Abs. 1 Nr. 2, § 78 Abs. 3 Nr. 1; RL 2013/32/EU Art. 33; EATRR Art. 1 Buchst. c
    Erfolgloser Berufungszulassungsantrag mangels grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache

  • rewis.io

    Erfolgloser Berufungszulassungsantrag mangels grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Unzulässiger Asylantrag; Verantwortungsübergang für Ausstellung eines Reiseausweises; Abschiebungshindernis; Zulassungsverfahren; Abschiebungsandrohung; Aberkennung; Aufenthalt; Mitgliedstaat; Zuerkennung

  • rechtsportal.de

    Anforderungen an die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache; Unzulässiger Asylantrag wegen Schutzgewährung in anderem Mitgliedstaat; Vermeidung von Mehrfachanerkennungen; Verantwortungsübergang für Ausstellung eines Reiseausweises für Flüchtlinge

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (11)

  • OVG Sachsen, 23.07.2021 - 5 A 875/20

    Befangenheit; rechtliches Gehör; nicht vorschriftsmäßige Besetzung des Gerichts

    Er zeigt nicht in Auseinandersetzung mit den unter Ziffer I Nr. 1 genannten - nach dem oben Gesagten im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts stehenden - Erwägungen des Verwaltungsgerichts auf, weshalb ein Verantwortungsübergang nach diesem Übereinkommen auf die Bundesrepublik nicht lediglich ausländerrechtliche (vgl. BayVGH, Beschl. v. 3. Dezember 2019 - 10 ZB 19.34074 -, juris, NdsOVG, Beschl. v. 2. August 2018 - 8 ME 42/18 -, juris), sondern auch asylrechtliche Auswirkungen, insbesondere Auswirkungen auf die hier in Rede stehende Ablehnung des Folgeantrags als unzulässig haben sollte.

    Mit der hierzu bereits existierenden Rechtsprechung und Rechtsliteratur (vgl. etwa BayVGH, Beschl. v. 3. Dezember 2019 - 10 ZB 19.34074 -, juris Rn. 8 m. w. N.; SächsOVG, Beschl. v. 12. April 2016 - 3 B 7/16 -, NVwZ 2017, 244; Huber, NVwZ 2017, 246 ff.) setzt er sich insgesamt nicht auseinander.

  • VG Düsseldorf, 26.05.2020 - 22 K 17460/17

    Übergang der Verantwortung für Flüchtlinge

    Der Übergang der Verantwortung nach dem Europäischen Übereinkommen über den Übergang der Verantwortung für Flüchtlinge vom 16. Oktober 1980 steht einer Abschiebungsandrohung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge entsprechend § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 AufenthG entgegen (entgegen Bay. VGH, Beschluss vom 3. Dezember 2019 - 10 ZB 19.34074 -, juris Rn. 6; Nds. OVG, Beschluss vom 2. August 2018 - 8 ME 42/18 -, juris Rn. 25).

    A.A. Bay. VGH, Beschluss vom 3. Dezember 2019 - 10 ZB 19.34074 -, juris Rn. 6: lediglich inlandsbezogenes Abschiebungshindernis, das vom Bundesamt nicht zu prüfen sei; Nds. OVG, Beschluss vom 2. August 2018 - 8 ME 42/18 -, juris Rn. 25.

  • VG Saarlouis, 17.09.2021 - 6 L 964/21

    Aufenthaltsrechtliche Folgen des Verantwortungsübergangs nach dem Europäischen

    Bay.VGH, Beschluss vom 3.12.2019, 10 ZB 19.34074, zitiert nach juris.
  • BVerwG, 13.04.2021 - 1 B 1.21
    Denn in der instanzgerichtlichen Rechtsprechung wird verbreitet die Auffassung vertreten, die Frage der rechtlichen (Un)Möglichkeit einer Abschiebung wegen Übergangs der Verantwortung für die Ausstellung eines Reiseausweises für Flüchtlinge nach Art. 2 des o.g. Übereinkommens sei im asylrechtlichen Verfahren - auch bei der Beurteilung der Rechtmäßigkeit einer Abschiebungsandrohung - nicht zu prüfen, weil es sich insoweit allenfalls um ein inlandsbezogenes Abschiebungshindernis handele (vgl. etwa VGH München, Beschluss vom 3. Dezember 2019 - 10 ZB 19.34074 - juris Rn. 6; OVG Lüneburg, Beschluss vom 2. August 2018 - 8 ME 42/18 - juris Rn. 25; VG Gießen, Urteil vom 28. Januar 2021 - 8 K 6487/17.GI.A - juris Rn. 43; a.A. VG Gießen, Urteil vom 19. August 2020 - 6 K 9437/17.GI.A - juris Rn. 25).
  • VG Münster, 03.12.2020 - 8 K 1145/16
    Es mag für die hier allein zu treffende Entscheidung dahingestellt bleiben, ob sich das asylrechtliche Entscheidungsprogramm für das Bundesamt (§ 31 AsylG) und damit dessen Zuständigkeit (§ 5 Abs. 1 AsylG) auf einen Verantwortungsübergang nach diesem "Straßburger Übereinkommen" erstreckt (ein inlandbezogenes Vollstreckungshindernis annehmend OVG Nds., Beschluss vom 2. August 2018 - 8 ME 42/18 -, juris Rn. 25; BayVGH, Beschluss vom 3. Dezember 2019 - 10 ZB 19.34074 -, juris Rn. 6; vgl. dazu auch BVerwG, Beschluss vom 27. Juni 2017 - 1 C 26.16 -, juris Rn. 34 letzter Satz; das Übereinkommen in Bezug auf § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 AsylG prüfend VG Düsseldorf, Urteil vom 26. Mai 2020 - 22 K 17460/17.A -, juris Rn. 119 ff.).
  • VG Gießen, 28.01.2021 - 8 K 6487/17

    Rückführung anerkannt Schutzberechtigter nach Italien

    Insoweit handelt es sich allenfalls um ein inlandsbezogenes Abschiebungshindernis, welches aber nicht Gegenstand des Asylrechtsstreits ist (vgl. Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 3. Dezember 2019 - 10 ZB 19.34074 -, juris, Rn. 6; Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 2. August 2018 - 8 ME 42/18 -, juris, Rn. 25; offengelassen von VG Freiburg (Breisgau), Urteil vom 28. Dezember 2020 - A 4 K 10160/17 -, juris, Rn. 25; VG Münster, Urteil vom 3. Dezember 2020 - 8 K 1145/16.A -, juris, Rn. 45; a.A. VG Gießen, Urteil vom 20. Dezember 2019 - 6 K 1525/16.GI.A -, juris; Urteil vom 19. August 2020 - 6 K 9437/17.GI.A -, juris).
  • VG Gießen, 19.08.2020 - 6 K 9437/17
    Auch würde eine Qualifizierung lediglich als zielstaatsbezogenes bzw. inlandsbezogenes Abschiebungsverbot, das nach § 59 Abs. 3 AufenthG nur zu einer Rechtswidrigkeit der Abschiebungsandrohung bezüglich eines einzigen Zielstaats führt, bzw. deren Rechtmäßigkeit gänzlich unberührt lässt, der Bedeutung des Zuständigkeitsübergangs für den Flüchtling nicht gerecht (vgl. zum Vorgenannten insgesamt; VG Gießen, Urteile vom 14.11. und 20.12.2019, Az. 6 K 338/17.GI.A und 6 K 1525/16.GI.A, jeweils juris; a.A. Bay. VGH, Beschluss vom 3.12.2019, Az. 10 ZB 19.34074, juris: lediglich inlandsbezogenes Abschiebungshindernis, das vom Bundesamt nicht zu prüfen ist).
  • VG Cottbus, 01.04.2021 - 5 K 1582/17
    Zudem beschränkt Art. 5 des Abkommens die übergehende Verantwortung auf die Ausstellung des Reiseausweises für den Flüchtling, ohne einen Anspruch auf einen Aufenthaltstitel zu begründen (bereits VG Cottbus Kammerurteil vom 22. August 2019 - 5 K 2319/16.A - so auch Bayerischer VGH, Beschluss vom 03. Dezember 2019 - 10 ZB 19.34074 - Juris; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 25. September 2018 - 7 B 11097/18 - Juris; Nds.OVG, Beschluss vom 02. August 2018 - 8 ME 42/18 - NVwZ-RR 2019, 387-390).
  • VG Ansbach, 22.01.2021 - AN 18 K 18.50284

    Asylverfahren, Verwaltungsgerichte, Abschiebungsandrohung, Aufenthaltsrecht,

    Ein unmittelbar kraft Gesetzes eintretendes, vorübergehendes und rein verfahrensakzessorisches Aufenthaltsrecht während des noch laufenden Asylverfahrens, in welchem gerade noch keine abschließende Entscheidung über ein mögliches langfristiges bzw. auf längere Zeitdauer angelegtes Aufenthaltsrecht getroffen wurde, kann indessen keine stillschweigende Billigung für einen dauernden Aufenthalt darstellen (OVG RhPf, B.v. 25.9.2018 - 7 B 11097/18 u. 7 D 11099/18 - juris Rn. 6; BayVGH, B.v. 3.12.2019 - 10 ZB 19.34074 - juris Rn. 8).
  • VG Düsseldorf, 05.02.2020 - 12 L 1757/19
    vgl. Bayerischer VGH, Beschluss vom 3. Dezember 2019 - 10 ZB 19.34074 -, juris, Rn. 6; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 2. August 2018 - 8 ME 42/18 -, juris, Rn. 25.
  • VG Gießen, 15.09.2021 - 8 K 1520/19

    Asylrecht; Internationaler Schutz in Italien

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