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   VGH Bayern, 14.01.2005 - 11 CS 04.3119   

Volltextveröffentlichungen (2)




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Wird zitiert von ... (14)  

  • VGH Bayern, 09.05.2005 - 11 CS 04.2526  

    behauptete Wiedererlangung der Fahreignung während des Entziehungsverfahrens;

    Ebenfalls nicht bezweifelt hat der Antragsteller im Beschwerdeverfahren, dass die bei ihm am 24. Januar 2004 vorhandene THC-COOH-Konzentration von 64, 9 ng/ml den Schluss rechtfertigt, dass er dieses Betäubungsmittel, wie das die Nummer 9.2.2 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung voraussetzt, (mindestens) "gelegentlich" konsumiert hat (vgl. zur diesbezüglichen Aussagekraft von THC-COOH-Werten, die sich - bei unmittelbar nach der Teilnahme am Straßenverkehr entnommenen Blutproben - auf 10 ng/ml Blut oder darüber belaufen, u.a. BayVGH vom 14.10.2003 Az. 11 CS 03.2433; BayVGH vom 3.2.2004 Az. 11 CS 04.157; BayVGH vom 11.11.2004, a.a.O.; BayVGH vom 14.1.2005 Az. 11 CS 04.3119; BayVGH vom 21.1.2005, a.a.O.).

    Soweit diese Vorschrift unmittelbar nur bei Betäubungsmittelabhängigkeit Platz greifen sollte, wäre sie entsprechend auf alle Fälle eines die Fahreignung ausschließenden Betäubungsmittelkonsums - einschließlich des Gebrauchs von Cannabis - anzuwenden (vgl. z.B. BayVGH vom 14.3.2003 Az. 11 CS 02.1947; BayVGH vom 14.5.2003 Az. 11 CS 03.924; BayVGH vom 3.2.2004, a.a.O.; BayVGH vom 11.11.2004 Az. 11 CS 04.2814; BayVGH vom 14.1.2005, a.a.O.).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 29.01.2010 - 10 B 11226/09  

    Ohne richterliche Anordnung entnommene Blutprobe für Entziehung der Fahrerlaubnis

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. z.B. Beschlüsse vom 9. März 2006 - 10 E 10099/06.OVG -, 7. Dezember 2007 - 10 B 11164/07.OVG -, 18. Juli 2008 - 10 B 10512/08.OVG -, und 28. April 2009 - 10 D 10520/09.OVG -) ist jedoch im Falle einer spontanen Blutentnahme - wie vorliegend - bereits ab einem THC-Carbonsäure-Wert von etwa 10 ng/mL von einem gelegentlichen Cannabiskonsum auszugehen (so auch z.B. VGH Bayern, Beschluss vom 14. Januar 2005 - 11 Cs 04.3119 -, Juris; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 24. Mai 2006 - 1 S 14.06 -, Juris; wohl auch OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 7. Februar 2006 - 16 B 1392/05 -, Juris).
  • VGH Bayern, 30.05.2005 - 11 CS 04.1767  
    Auch im Hinblick darauf, dass die Auswirkungen von Cannabis bei den einzelnen Drogenkonsumenten höchst unterschiedlich sind, wäre es nicht sachgerecht, bei der Beurteilung drogenbedingter Fahreignungszweifel auf äquivalente BAK-Werte oder auf die für die strafrechtliche Ahndung von Alkoholfahrten wesentliche Unterscheidung zwischen relativer und absoluter Fahruntüchtigkeit abzustellen (vgl. BayVGH vom 14.1.2005 Az. 11 CS 04.3119).

    Soweit diese Vorschrift unmittelbar nur bei Betäubungsmittelabhängigkeit Platz greifen sollte, wäre sie entsprechend auf alle Fälle eines die Fahreignung ausschließenden Betäubungsmittelkonsums - einschließlich des Gebrauchs von Cannabis - anzuwenden (vgl. z.B. BayVGH vom 14.3.2003 Az. 11 CS 02.1947; BayVGH vom 14.5.2003 Az. 11 CS 03.924; BayVGH vom 3.2.2004 Az. 11 CS 04.157; BayVGH vom 11.11.2004 Az. 11 CS 04.2814; BayVGH vom 14.1.2005, a.a.O.).

    Die am 7. Dezember 2003 festgestellte THC-COOH-Konzentration von 39, 6 ng/ml Blut rechtfertigt ferner den Schluss, dass er Cannabis, wie das die Nummer 9.2.2 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung voraussetzt, (mindestens) "gelegentlich" eingenommen hat (vgl. zur diesbezüglichen Aussagekraft von THC-COOH-Werten, die sich - bei unmittelbar nach der Teilnahme am Straßenverkehr entnommenen Blutproben - auf 10 ng/ml Blut oder darüber belaufen, u.a. BayVGH vom 14.10.2003 Az. 11 CS 03.2433; BayVGH vom 3.2.2004, a.a.O.; BayVGH vom 11.11.2004 Az. 11 CS 04.2348; BayVGH vom 14.1.2005, a.a.O.; BayVGH vom 21.1.2005, a.a.O.).

  • VG Augsburg, 25.05.2005 - Au 3 S 05.413  

    Auch bei einem THC-COOH-Wert von 31 ng/ml ist ein Rückschluss auf regelmäßigen

    Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof verdoppelt den Grenzwert für THC-COOH, ab dem gelegentlicher Konsum angenommen werden kann, für eine unmittelbar nach einer Verkehrskontrolle entnommene Blutprobe auf 10 ng/ml (BayVGH vom 14.1.2005, 11 CS 04.3119; vom 21.1.2005, 11 CS 04.3567).

    cc) Auch die Tatsache, dass beim Antragsteller mehr als 10 ng/ml an THC-COOH im Blut festgestellt wurden (ab diesem Wert nimmt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof gelegentlichen Konsum bei einer unmittelbar nach der Verkehrskontrolle genommenen Probe an: BayVGH vom 14.1.2005, a.a.O.; vom 21.1.2005, a.a.O.), bedingt kein anderes Ergebnis.

  • VG Ansbach, 04.07.2005 - AN 10 S 05.01892  

    Straßenverkehrsrecht: Entziehung der Fahrerlaubnis nach Drogenkonsum, Amfetamin

    Eine mit Art. 3 GG nicht vereinbare Ungleichbehandlung von Fahrten unter Alkoholeinfluss einerseits und unter Drogeneinfluss andererseits liegt auch unter Berücksichtigung der jüngsten obergerichtlichen Rechtsprechung nicht vor: Sowohl der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (vgl. zuletzt BayVGH, Beschluss vom 14.1.2005, Az.: 11 CS 04.3119), als auch das BVerwG (vgl. Beschluss vom 23.8.1996, Az.: 11 B 48/96) und das BVerfG (vgl. Beschluss vom 21.12.2004, Az.: 1 BvR 2652/03) gehen in ihrer neueren Rechtsprechung, der sich das Gericht (weiterhin) anschließt, davon aus, dass beide Sachverhalte sich im Hinblick auf die zwar bei Alkohol, nicht aber bei Cannabis gegebenen Quantifizierbarkeit der Dosis-Wirkung-Beziehung (so der BayVGH a.a.O.) derart unterscheiden, dass eine Gleichbehandlung nicht geboten ist.

    Angesichts der Tatsache, dass der in entsprechender Anwendung von Ziff. 9.5 der Anlage 4 zur FeV nach dem erwiesenen Verlust der Fahreignung für deren Wiedergewinnung erforderliche einjährige Abstinenzzeitraum (ständige Rechtsprechung des BayVGH vgl. zuletzt Beschluss vom 14. Januar 2005, Az.: 11 CS 04.3119) jedenfalls gegenwärtig noch nicht abgelaufen ist und voraussichtlich auch im Zeitpunkt der Widerspruchsentscheidung noch nicht abgelaufen sein wird (zum insoweit für die vorliegend zu treffende Eilentscheidung maßgeblichen Zeitpunkt vgl. Schoch in Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO , § 80 Rn. 287-291), hätte selbst die seit dem Vorfall vom 11. Dezember 2004 lückenlos nachgewiesene Abstinenz des Antragstellers auf die Rechtmäßigkeit des streitgegenständlichen Entziehungsbescheides keinen Einfluss, sondern fände nur im Wiedererteilungsverfahren Berücksichtigung.

  • VGH Bayern, 09.10.2006 - 11 CS 05.2819  

    Verlust der Fahreignung wegen Verstoßes gegen das "Trennungsgebot" bei einem

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  • VG München, 17.03.2005 - M 6b S 05.433  

    Zusammenfassung der Ableitung der Konsumform aus der THC-COOH-Konzentration im

    Deshalb kann bei überraschend abgenommenen Blutproben mit THC-COOH-Werten im Bereich von 5 µg/L - 10 µg/L lediglich von einem Verdacht auf gelegentlichen Konsum von Cannabisprodukten gesprochen werden; bei THC-COOH-Werten von 10 µg/L - 150 µg/L kann ein zumindest gelegentlicher Konsum von Cannabis als erwiesen angesehen werden (so auch BayVGH vom 14.1.2005 11 CS 04.3119; VG München vom 8.11.2004 M 6b S 04.5112).
  • VG Bayreuth, 29.09.2009 - B 1 K 09.418  

    Entziehung der Fahrerlaubnis; gelegentlicher Cannabiskonsum; THC-Konzentration

    Damit konnte das Landratsamt hier nach der gefestigten Rechtsprechung aller Oberverwaltungsgerichte zu Recht gemäß Ziffer 9.2.2 der Anlage 4 zu § 14 FeV vom Fehlen der Fahreignung der Klägerin ausgehen und die Fahrerlaubnis ohne vorherige Einholung eines Fahreignungsgutachtens entziehen (vgl. z.B. BayVGH vom 4.4.2008 Az. II ZB 07.1098, vom 10.3.2008 Az. 11 CS 07.3453, vom 9.1.2008 Az. 11 Cs 07.2318, vom 20.9.2007 Az. 11 CS 07.1589, vom 13.9.2007 Az. 11 CS 07.260, vom 24.8.2007 Az. 11 CS 07.1567, vom 12.3.2007 Az. 11 CS 06.1525, vom 23.1.2007 Az. 11 CS 06.2228, vom 16.1.2007 Az. 11 CS 06.1268, vom 7.12.2006 Az. 11 CS 06.1367, vom 13.10.2006 Az. 11 CS 06.1724, vom 27.3.2006 Az. II ZB 06.41, vom 10.10.2005 Az. 11 CS 05.1648, vom 14.1.2005 Az. 11 CS 04.3119, vom 4.1.2005 Az. 11 CS 04.2838, vom 11.11.2004 Az. 11 CS 04.2893, vom 14.7.2004 Az. 11 CS 04.1513, vom 28.4.2004 Az. 11 CS 04.980, vom 3.2.2004 Az. 11 CS 04.157, vom 19.1.2004 Az. 11 CS 03.3278, vom 8.4.2003 Az. 11 CS 02.2775 und vom 2.4.2003 Az. 11 CS 03.298; VGH Baden-Württemberg vom 15.11.2007 in Blutalkohol 45, 210, vom 24.7.2007 in DAR 2007, 664, vom 21.2.2007 Az. 10 S 2302/06, vom 27.3.2006 in NJW 2006, 2135, vom 15.11.2005 in NJW 2006, 934, vom 10.5.2004 in VerkMitt 2004, Nr. 68 und vom 7.3.2003 in DAR 2003, 236; OVG Bremen vom 14.8.2007 in NZV 2008, 319, OVG Nordrhein-Westfalen vom 9.7.2007 in NJW 2007, 3085, vom 7.2.2006 Az. 16 B 1392/05 und vom 7.1.2003 in VerkMitt 2003, Nr. 38 = DAR 2003, 187; 716; OVG Saarlouis vom 1.6.2006 Az. 1 W 26/06; OVG Hamburg vom 20.6.2005 in VRS 2005, 210, OVG Schleswig-Holstein vom 7.6.2005 in NordÖR 2005, 332, OVG Koblenz vom 13.1.2004 in DAR 2004, 413 und vom 21.11.2000 in DAR 2001, 183; Thüringer OVG vom 11.5.2004 in VerkMitt 2004, Nr. 69 und vom 30.4.2002 in VRS 103, 391, Ls. In NJW 2002, 555; OVG Lüneburg vom 11.7.2003 in DAR 2004, 480 = NVwZ-RR 2003, 899).
  • VG Trier, 08.04.2014 - 1 L 406/14  

    Frist zur Anforderung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens bei

    Ebenso ist nach der ständigen Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts (vgl. Beschlüsse vom 9. März 2006 - 10 E 10099/06.OVG -, 7. Dezember 2007 - 10 B 11164/07.OVG -, 18. Juli 2008 - 10 B 10512/08.OVG - und 28. April 2009 - 10 D 10520/09.OVG -) im Falle einer spontanen Blutentnahme - wie hier - bereits ab einem THC-Carbonsäure-Wert von etwa 10 ng/mL von einem gelegentlichen Cannabiskonsum auszugehen (vgl. auch VGH Bayern, Beschluss vom 14. Januar 2005 - 11 Cs 04.3119 - juris; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 24. Mai 2006 - 1 S 14.06 -, juris).
  • VG München, 02.03.2005 - M 6a K 04.3737  
    Deshalb kann bei überraschend abgenommenen Blutproben mit THC-COOH-Werten im Bereich von 5 µg/L - 10 µg/L lediglich von einem Verdacht auf gelegentlichen Konsum von Cannabisprodukten gesprochen werden; bei THC-COOH-Werten von 10 µg/L - 150 µg/L kann ein zumindest gelegentlicher Konsum von Cannabis als erwiesen angesehen werden (so auch BayVGH vom 14.1.2005 11 CS 04.3119; VG München vom 8.11.2004 M 6b S 04.5112).
  • VG Augsburg, 07.07.2005 - Au 3 S 05.585  

    Straßenverkehrsrecht: Entziehung der Fahrerlaubnis wegen gelegentlichen

  • VG Augsburg, 11.07.2005 - Au 3 S 05.591  

    Straßenverkehrsrecht: entziehung der Fahrerlaubnis wegen gelegentlichen

  • VG Ansbach, 31.03.2005 - AN 10 S 05.00773  
  • VG Schleswig, 12.02.2007 - 3 B 12/07  

    Konsumformen - fehlendes Trennvermögen - bloßer Verdacht auf gelegentlichen

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