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   VGH Bayern, 22.03.2007 - 11 CS 06.1634   

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Wird zitiert von ... (20)  

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 27.03.2008 - 1 M 204/07  

    Anforderungen an die Verwertbarkeit einer im Ausland gemessenen

    Berücksichtigungsfähig ist ein Fehlverhalten in zeitlicher Hinsicht allein nach Maßgabe der gesetzlichen Tilgungs- und Verwertungsbestimmungen, wobei solche gesetzlich festgelegten Fristen nicht unter Hinweis auf den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz relativiert werden können (BVerwG, 09.06.2005 - 3 C 21.04 -, DVBl. 2005, 1333ff; vgl. auch BayVGH, 22.03.2007 - 11 CS 06.1634 -, juris, Rn. 21).
  • VG Würzburg, 27.02.2015 - W 6 S 15.119  

    Verwertbarkeit einer über 10 ½ Jahre zurückliegenden Trunkenheitsfahrt

    Zwischen zwei Trunkenheitsfahrten können mehrere Jahre liegen, solange wie hier keine Tilgungsreife eingetreten ist (vgl. OVG NRW, B.v. 27.11.2013 - 16 B 1031/13 - NZV 2014, 543; B.v. 25.10.2013 - 16 B 856/13 - juris; BayVGH, B.v. 27.9.2013 - 11 CS 13.1399 - juris; B.v. 22.8.2011 - II ZB 10.2620 - juris; B.v. 6.9.2007 - 11 CS 07 480 und 11 CE 07.481 - juris; B.v. 22.3.2007 - 11 CS 06.1634 - juris; vgl. auch BVerwG, B.v. 21.5.2012 - 3 B 65/11 - Buchholz 442.10, § 65 StVG Nr. 2).
  • VG Augsburg, 18.09.2015 - Au 7 K 15.637  

    Entziehung der Fahrerlaubnis

    Der Grundsatz, dass ein Kraftfahrer in einem Fahrerlaubnisentziehungsverfahren eine rechtskräftige strafgerichtliche Entscheidung mit dem darin festgestellten Sachverhalt gegen sich gelten lassen muss, sofern sich nicht gewichtige Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der tatsächlichen Feststellungen im Strafurteil ergeben (vgl. BVerwG, B.v. 3.9.1992 - 11 B 22.92 - NVwZ-RR 1993, 165, juris Rn. 3; BayVGH, B.v. 22.3.2007 - 11 CS 06.1634 - juris, Rn. 22; OVG NW, B.v. 26.3.2012 - 16 B 304/12 - juris; Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, Kommentar, 43. Aufl. 2014, § 3 StVG Rn. 56. m. w. N.), gilt in gleicher Weise auch für die Fahrerlaubnisbehörde, wenn sie den dem Strafurteil zugrundeliegenden Vorgang zum Anlass für die Anordnung einer MPU nimmt.
  • VG Hamburg, 05.07.2007 - 15 E 2027/07  

    Sofortige Entziehung einer Fahrerlaubnis wegen Nichtvorlage eines nach zwei

    Wie lange dem Inhaber einer Fahrerlaubnis ein in der Vergangenheit liegendes Fehlverhalten entgegengehalten werden darf, beantwortet sich nämlich - soweit einschlägige Regelungen vorhanden sind - nach Maßgabe gesetzlicher Tilgungs- und Verwertungsbestimmungen (vgl. BVerwG Urteil vom 9.6.2005 Buchholz 442.10 § 2 StVG Nr. 11, S. 7, Juris Rn. 26; VGH München, Beschluss vom 22.3.2007, 11 CS 06.1634, Juris Rn. 21; OVG Lüneburg, Beschluss vom 25.4.2007, 12 ME 142/07, Juris Rn. 7 f.) , d.h. insbesondere nach § 29 StVG.

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts muss ein Kraftfahrer in einem Fahrerlaubnisentziehungsverfahren eine rechtskräftige strafgerichtliche Entscheidung bzw. einen bestandskräftigen Bußgeldbescheid mit dem darin festgestellten Sachverhalt gegen sich gelten lassen, sofern sich nicht gewichtige Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der tatsächlichen Feststellungen im Strafurteil bzw. im Bußgeldbescheid ergeben (vgl. m.w.N. BVerwG, Beschluss vom 3.9.1992, NVwZ-RR 1993, 165 f, Juris Rn. 3; VGH München, Beschluss vom 22.3.2007, 11 CS 06.1634, Juris Rn. 22).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.03.2012 - 16 B 304/12  

    Bindung an tatsächliche Feststellungen in einem rechtskräftigen Strafurteil

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. September 1992 11 B 22.92 , juris, Rdnr. 3 (= NVwZ-RR 1993, 165); OVG NRW, Beschlüsse vom 21. Juli 2011 16 E 1119/10 und vom 14. Mai 1997 19 B 687/97 , juris, Rdnr. 10 (= NZV 1997, 495); Bay. VGH, Beschluss vom 22. März 2007 11 CS 06.1634 , juris, Rdnr. 22; OVG Bbg., Beschluss vom 31. Januar 2003 4 B 10/03 -, juris, Rdnr. 3; Dauer, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, Kommentar, 41. Aufl. 2011, § 3 StVG Rdnr. 26.
  • VG Schleswig, 07.02.2017 - 3 B 18/17  

    Verwertung von Verkehrsverstößen innerhalb der Tilgungsfrist

    Zwischen zwei Trunkenheitsfahrten können mehrere Jahre liegen, solange - wie hier - keine Tilgungsreife eingetreten ist (vgl. OVG NRW, NZV 2014, 543; B.v. 25.10.2013 - 16 B 856/13 - juris; BayVGH, B.v. 27.9.2013 - 11 CS 13.1399 - juris; B.v. 22.8.2011 - II ZB 10.2620 - juris; B.v. 6.9.2007 - 11 CS 07 480 und 11 CE 07.481 - juris; B.v. 22.3.2007 - 11 CS 06.1634 - juris; vgl. auch BVerwG, B.v. 21.5.2012 - 3 B 65/11 - Buchholz 442.10, § 65 StVG Nr. 2 ).
  • VGH Bayern, 13.02.2009 - 11 CS 08.2664  

    Fahrerlaubnisentziehung wegen Nichtbeibringung eines zu Recht geforderten

    Nach dem Wortlaut von § 13 Satz 1 Nr. 2 b FeV ("Zuwiderhandlung") und der ständigen Rechtsprechung des Senats rechtfertigen bereits zwei Trunkenheitsfahrten im Sinne von § 24 a Abs. 1 StVG die Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (vgl. BayVGH vom 11.1.2006 Az. 11 CS 05.2391; vom 5.10.2006 Az. 11 CS 06.836; vom 22.3.2007 Az. 11 CS 06.1634).
  • VG Ansbach, 27.02.2012 - AN 10 S 12.00140  

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Nichtvorlage eines Eignungsgutachtens;

    Soweit der Antragsteller vortragen lässt, diese Tat liege so weit zurück, dass sie nicht mehr verwertbar sei, ist dem entgegenzuhalten, dass es für die Frage, wie lange einem Betroffenen ein in der Vergangenheit zurückliegendes Fehlverhalten entgegengehalten werden darf, einzig auf die maßgeblichen Tilgungs- und Verwertungsbestimmungen ankommt (vgl. BayVGH vom 22.3.2007, 11 CS 06.1634).
  • VG Neustadt, 22.08.2011 - 3 L 735/11  

    Fahrerlaubnisentzug; medizinisch-psychologische Untersuchung; Fragestellung an

    Wie lange einem Betroffenen ein in der Vergangenheit liegendes Fehlverhalten entgegengehalten werden darf, richtet sich nach herrschender Meinung allein nach den Tilgungs- und Verwertungsbestimmungen, insbesondere § 29 StVG (OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 23. Juni 2010 - 10 B 10545/10.OVG - BayVGH, Beschlüsse vom 22. März 2007 - 11 CS 06.1634 - und vom 6. Mai 2008 - 11 CS 08.551 -, beide juris).
  • VG München, 25.11.2010 - M 1 S 10.5229  

    Entziehung der Fahrerlaubnis

    Denn die Frage, wie lange einem Betroffenen ein in der Vergangenheit liegendes Fehlverhalten entgegengehalten werden darf, richtet sich, sofern diese einschlägig sind, allein nach den Tilgungs- und Verwertungsbestimmungen des § 29 StVG (BayVGH vom 22.3.2007, Az. 11 CS 06.1634; vom 6.5.2008, Az. 11 CS 08.551, beide Juris; OVG Greifswald NJW 2008, 3016).
  • VG Würzburg, 26.09.2016 - W 6 S0 16.933  

    Untersagung des Führens von fahrerlaubnisfreien Fahrzeugen - Erfolgloser

  • VG Gelsenkirchen, 27.07.2016 - 7 L 1453/16  

    Erlaubnisfrei Fahrzeuge; Untersagung; Alkohol

  • VG Ansbach, 06.09.2013 - AN 10 K 12.02334  

    Wiederholte Trunkenheitsfahrt; Nichtvorlage eines Gutachtens; Verwertbarkeit

  • VG Ansbach, 08.03.2012 - AN 10 K 11.02114  

    Wiederholte Trunkenheitsfahrt; Nichtvorlage eines Gutachtens; Verwertbarkeit

  • VG München, 11.01.2010 - M 1 S 10.5985  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Prozesskostenhilfe; erstmalige Fahrradfahrt unter

  • VG Ansbach, 23.01.2013 - AN 10 S 12.02333  

    Wiederholte Trunkenheitsfahrt; Nichtvorlage eines Gutachtens; Verwertbarkeit

  • VG München, 18.11.2011 - M 6a K 11.279  

    Alkoholfahrt mit Personenkraftwagen bzw. Kraftfahrzeug

  • VGH Bayern, 04.02.2010 - 11 ZB 09.1282  

    (Erfolgloser) Antrag auf Zulassung der Berufung

  • VG Würzburg, 24.07.2012 - W 6 K 12.381  

    Keine "Zäsurwirkung" durch eine zwischenzeitliche Neuerteilung der Fahrerlaubnis

  • VG Ansbach, 30.11.2011 - AN 10 S 11.02113  

    Wiederholte Trunkenheitsfahrt; Nichtvorlage eines Gutachtens; Verwertbarkeit

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