Rechtsprechung
   VGH Bayern, 14.09.2016 - 11 CS 16.1467   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • BAYERN | RECHT

    Entziehung der Fahrerlaubnis - Erstmalige Fahrt unter Cannabiseinfluss

  • verkehrslexikon.de

    Keine Entziehung der Fahrerlaubnis durch die Fahrerlaubnisbehörde bei erstmaliger Fahrt unter Cannabiseinfluss?

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Fahrerlaubnisentzug; gelegentlicher Cannabiskonsum; Trennungsvermögen; erstmalige Fahrt

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Führens des Kfz im Straßenverkehr unter Cannabiseinfluss

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Anordnung des Sofortvollzugs bei einmaliger Cannabis-Auffälligkeit im Straßenverkehr - auch bei gelegentlichem Konsum

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (39)  

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.2017 - 16 A 432/16  

    Bisheriger Grenzwert für Cannabiskonsumenten im Straßenverkehr bestätigt

    vgl. Bay. VGH, Beschlüsse vom 29. August 2016 - 11 CS 16.1460 -, Blutalkohol 54 (2017), 52 = VRS 130 (2016), 333 = juris, Rn. 16 f., vom 14. September 2016 - 11 CS 16.1467 -, juris, Rn. 20 f., und vom 3. Januar 2017 - 11 CS 16.2401 -, juris, Rn. 20; anders VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 7. März 2017 - 10 S 328/17 -, juris, Rn. 3 f.; VG Würzburg, Beschluss vom 9. November 2016 - W 6 S 16.1093 -, juris, Rn. 31 bis 33; VG Augsburg, Beschluss vom 23. Januar 2017 - Au 7 S 16.1714 -, juris, Rn. 52 bis 65; VG Regensburg, Urteil vom 20. Februar 2017 - RO 8 K 16.1708 -, juris, Rn. 19 bis 46.
  • VG Augsburg, 23.01.2017 - Au 7 S 16.1724  

    Zur sofortigen Vollziehbarkeit des Entzugs einer Fahrerlaubnis

    (Offen gelassen durch Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, B. v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - Rn. 16, juris, B. v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - Rn. 20, juris, B. v. 27.10.2016 - 11 CS 16.1388 - Rn. 6, juris).

    In seinen neuesten Entscheidungen vom 29. August 2016, 14. September 2016 und 27. Oktober 2016 lässt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) allerdings offen, "ob bereits bei einer einzelnen Fahrt unter Cannabiseinfluss von Ungeeignetheit nach § 11 Abs. 7 FeV i. V. m. Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zur FeV ausgegangen werden kann oder ob nicht entsprechend dem Vorgehen bei fahrerlaubnisrechtlichem Alkoholmissbrauch, der nach Nr. 8.1 der Anlage 4 zur FeV zur Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen führt und bei dem nach § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b FeV erst bei der zweiten Zuwiderhandlung die Beibringung eines medizinischpsychologischen Gutachtens anzuordnen ist, auch bei einem gelegentlichen Cannabiskonsumenten bei der ersten Zuwiderhandlung zunächst ein Fahreignungsgutachten im Ermessenswege nach § 14 Abs. 1 Satz 3 FeV angeordnet werden kann und erst bei der zweiten Zuwiderhandlung nach § 14 Abs. 2 Nr. 3 FeV zwingend ein Fahreignungsgutachten angeordnet werden muss." (BayVGH, B. v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - Rn. 16, juris, vgl. ebenso B. v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - Rn. 20, juris und B. v. 27.10.2016 - 11 CS 16.1388 - Rn. 6, juris).

    In diesem Zusammenhang darf auch noch darauf hingewiesen werden, dass die vom Verordnungsgeber laut der Begründung zur 4. Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis Verordnung (BR Drs. 302/08, S. 57 f. und 62 f., vgl. BayVGH, B. v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris Rn. 21) angestrebte Gleichbehandlung von Alkohol- und Drogenabhängigkeit sich nach der Begründung der Verordnung zunächst darauf bezieht, die Voraussetzungen für die (Wieder-) Erteilung der Fahrerlaubnis bei früherer Alkoholabhängigkeit zu verschärfen (BR-Drs. 302/08, S. 62 f.).

  • VG Würzburg, 24.04.2017 - W 6 S 17.325  

    Gelegentlicher Konsum von Cannabis und Fahrerlaubnisentzug

    Dafür genügt, dass er mindestens zweimal unabhängig voneinander Cannabis konsumiert hat (BayVGH, B.v. 7.3.2017 - 11 CS 17.143 - juris; B.v. 27.2.2017 - 11 CS 16.2316 - juris; B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris; B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - ZfSch 2016, 595; BVerwG, U.v. 20.10.2014 - 3 C 3.13 - Buchholz 442.10, § 3 StVG Nr. 16).

    Das Gericht folgt - zumindest für die vorliegende Fallkonstellation - nicht der neueren Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (vgl. BayVGH, B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris; B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - ZfSch 2016, 595; anders etwa noch B.v. 18.4.2016 - II ZB 16.285 - NJW 2016, 1974), wonach als offen zu bewerten sei, ob bereits bei einer einzelnen Fahrt unter Cannabiseinfluss und gelegentlichem Cannabiskonsum von der Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen ausgegangen werden könne oder ob die Frage des Trennungsvermögens zwischen dem Konsum und der Teilnahme am Straßenverkehr nicht zunächst im Wege einer medizinisch-psychologischen Untersuchung aufzuklären sei.

    Vor diesem Hintergrund erscheinen auch die vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in seinen Beschlüssen vom 14. September 2016 (11 CS 16.1467 - juris) und vom 29. August 2016 (11 CS 16.1460 - ZfSch 2016, 595) - als eventuelles milderes Mittel - angeordneten Auflagen nicht geeignet und zielführend.

  • VG Augsburg, 23.01.2017 - Au 7 S 16.1714  

    Sofortige Vollziehbarkeit des Entzugs einer Fahrerlaubnis

    Ein Ermessen stand dem Landratsamt bei dieser Entscheidung nicht zu (offen gelassen BayVGH, B. v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - juris Rn. 16; B. v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris Rn. 20; B. v. 27.10.2016 - 11 CS 16.1388 - juris Rn. 6).

    bb) In seinen Entscheidungen vom 29. August 2016, 14. September 2016 und 27. Oktober 2016 lässt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof offen, "ob bereits bei einer einzelnen Fahrt unter Cannabiseinfluss von Ungeeignetheit nach § 11 Abs. 7 FeV i. V. m. Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zur FeV ausgegangen werden kann oder ob nicht entsprechend dem Vorgehen bei fahrerlaubnisrechtlichem Alkoholmissbrauch, der nach Nr. 8.1 der Anlage 4 zur FeV zur Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen führt und bei dem nach § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b FeV erst bei der zweiten Zuwiderhandlung die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens anzuordnen ist, auch bei einem gelegentlichen Cannabiskonsumenten bei der ersten Zuwiderhandlung zunächst ein Fahreignungsgutachten im Ermessenswege nach § 14 Abs. 1 Satz 3 FeV angeordnet werden kann und erst bei der zweiten Zuwiderhandlung nach § 14 Abs. 2 Nr. 3 FeV zwingend ein Fahreignungsgutachten angeordnet werden muss" (BayVGH, B. v. 29.8.2016 - a. a. O.; B. v. 14.9.2016 - a. a. O. und B. v. 27.10.2016 - a. a. O.).

    In diesem Zusammenhang darf auch noch darauf hingewiesen werden, dass die vom Verordnungsgeber laut der Begründung zur 4. Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis Verordnung (BR Drs. 302/08, S. 57 f. und 62 f., vgl. BayVGH, B. v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris Rn. 21) angestrebte Gleichbehandlung von Alkohol- und Drogenabhängigkeit sich nach der Begründung der Verordnung zunächst darauf bezieht, die Voraussetzungen für die (Wieder-) Erteilung der Fahrerlaubnis bei früherer Alkoholabhängigkeit zu verschärfen (BR-Drs. 302/08, S. 62 f.).

  • VG Würzburg, 19.05.2017 - W 6 S 17.453  

    Verkehrsteilnahme unter Cannabiseinfluss - Gelegentlicher Cannabiskonsum

    Dafür genügt, dass er mindestens zweimal unabhängig voneinander Cannabis konsumiert hat (BayVGH, B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris; B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - ZfSch 2016, 595; BVerwG, U.v. 20.10.2014 - 3 C 3.13 - Buchholz 442.10, § 3 StVG Nr. 16).

    Das Gericht folgt - zumindest für die vorliegende Fallkonstellation - nicht der neueren Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (vgl. BayVGH, B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris; B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - ZfSch 2016, 595; anders etwa noch B.v. 18.4.2016 - II ZB 16.285 - NJW 2016, 1974), wonach als offen zu bewerten sei, ob bereits bei einer einzelnen Fahrt unter Cannabiseinfluss und gelegentlichem Cannabiskonsum von der Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen ausgegangen werden könne oder ob die Frage des Trennungsvermögens zwischen dem Konsum und der Teilnahme am Straßenverkehr nicht zunächst im Wege einer medizinisch-psychologischen Untersuchung aufzuklären sei.

    Vor diesem Hintergrund erscheinen auch die vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in seinen Beschlüssen vom 14. September 2016 (11 CS 16.1467 - juris) und vom 29. August 2016 (11 CS 16.1460 - ZfSch 2016, 595) - als eventuelles milderes Mittel - angeordneten Auflagen nicht geeignet und zielführend.

  • VG München, 04.05.2017 - M 6 S 17.141  

    Entziehung der Fahrerlaubnis ohne vorherige Anordnung zur Beibringung eines

    Dieser Sachverhalt steht fest durch den am ... September 2016 rechtskräftig gewordenen Bußgeldbescheid vom ... September 2016 (vgl. BayVGH, B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris Rn. 19; B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - juris Rn. 15).

    Der Bevollmächtigte des Antragstellers weist zwar zutreffend auf die Beschlüsse des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs in Verfahren einstweiligen Rechtsschutzes vom 29. August 2016 (11 CS 16.1460 - juris Rn. 16 f.) und 14. September 2016 (11 CS 16.1467 - juris Rn. 15, 20 f.) hin, allerdings handelte es sich hierbei zunächst um Eilentscheidungen.

    Zunächst ist festzustellen, dass auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof stets darauf bedacht ist, dass von dem Betreffenden aktuell keine höhere Gefahr für die Sicherheit des öffentlichen Straßenverkehrs ausgeht als von anderen Verkehrsteilnehmern (B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris Rn. 25).

  • VG München, 05.04.2017 - M 6 K 17.762  

    Keine vorherige Anordnung nach Ermessen der Fahrerlaubnisbehörde zur Beibringung

    Nach den neuesten Entscheidungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Beschlüsse vom 29.8.2016 [11 CS 16.1460] und 14.9.2016 [11 CS 16.1467]) könne bei einer einzelnen Fahrt unter Cannabis-Einfluss nicht per se von einer Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen ausgegangen werden.

    Dieser Sachverhalt steht fest durch den am 5. Januar 2017 rechtskräftig gewordenen Bußgeldbescheid vom 19. Dezember 2016 (vgl. BayVGH, B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris Rn. 19; B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - juris Rn. 15).

    2.3.3.3 An keiner Stelle jedoch ist ersichtlich, dass der Verordnungsgeber die Vorschriften hinsichtlich Alkohol- und Cannabiskonsums nach der Verordnungsbegründung "ausdrücklich" hat angleichen wollen, "da ihm aus Aspekten der Verkehrssicherheit eine Gleichbehandlung geboten erschien" (so aber BayVGH, B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - juris Rn. 17; B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris Rn. 21).

  • VG Augsburg, 11.01.2017 - Au 7 S 16.1836  

    Entziehung der Fahrerlaubnis

    (offen gelassen durch Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, B. v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 -, Rn. 16, juris, B. v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 -, Rn. 20, juris, B. v. 27.10.2016 - 11 CS 16.1388 -, Rn. 6, juris).

    In seinen neuesten Entscheidungen vom 29. August 2016, 14. September 2016 und 27. Oktober 2016 lässt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) offen, "ob bereits bei einer einzelnen Fahrt unter Cannabiseinfluss von Ungeeignetheit nach § 11 Abs. 7 FeV i. V. m. Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zur FeV ausgegangen werden kann oder ob nicht entsprechend dem Vorgehen bei fahrerlaubnisrechtlichem Alkoholmissbrauch, der nach Nr. 8.1 der Anlage 4 zur FeV zur Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen führt und bei dem nach § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b FeV erst bei der zweiten Zuwiderhandlung die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens anzuordnen ist, auch bei einem gelegentlichen Cannabiskonsumenten bei der ersten Zuwiderhandlung zunächst ein Fahreignungsgutachten im Ermessenswege nach § 14 Abs. 1 Satz 3 FeV angeordnet werden kann und erst bei der zweiten Zuwiderhandlung nach § 14 Abs. 2 Nr. 3 FeV zwingend ein Fahreignungsgutachten angeordnet werden muss." (BayVGH, B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 -, Rn. 16, juris, vgl. ebenso B. v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 -, Rn. 20, juris und B. v. 27.10.2016 - 11 CS 16.1388 -, Rn. 6, juris).

  • VG Augsburg, 17.02.2017 - Au 7 K 16.556  

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Cannabiskonsum

    In seinen neuesten Entscheidungen vom 29. August 2016, 14. September 2016 und 27. Oktober 2016 lässt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) allerdings offen, "ob bereits bei einer einzelnen Fahrt unter Cannabiseinfluss von Ungeeignetheit nach § 11 Abs. 7 FeV i.V.m. Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnisverordnung ausgegangen werden kann oder ob nicht entsprechend dem Vorgehen bei fahrerlaubnisrechtlichem Alkoholmissbrauch, der nach Nr. 8.1 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnisverordnung zur Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen führt und bei dem nach § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b FeV erst bei der zweiten Zuwiderhandlung die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens anzuordnen ist, auch bei einem gelegentlichen Cannabiskonsumenten bei der ersten Zuwiderhandlung zunächst ein Fahreignungsgutachten im Ermessenswege nach § 14 Abs. 1 Satz 3 FeV angeordnet werden kann und erst bei der zweiten Zuwiderhandlung nach § 14 Abs. 2 Nr. 3 FeV zwingend ein Fahreignungsgutachten angeordnet werden muss." (BayVGH, B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 -, Rn. 16, juris, vgl. ebenso B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - Rn. 20, juris und B.v. 27.10.2016 - 11 CS 16.1388 - Rn. 6, juris).

    In diesem Zusammenhang darf auch noch darauf hingewiesen werden, dass die vom Verordnungsgeber laut der Begründung zur 4. Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis Verordnung (::0::Drs. 302/08, S. 57 f. und 62 f., vgl. BayVGH, B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris Rn. 21) angestrebte Gleichbehandlung von Alkohol- und Drogenabhängigkeit sich nach der Begründung der Verordnung zunächst darauf bezieht, die Voraussetzungen für die (Wieder-) Erteilung der Fahrerlaubnis bei früherer Alkoholabhängigkeit zu verschärfen (BR-Drs. 302/08, S. 62 f.).

  • VG Regensburg, 08.03.2017 - RN 8 S 16.1847  

    Einmaliger Verstoß des gelegentlichen Cannabiskonsumenten gegen das

    Bei einem gelegentlichen Cannabiskonsum steht die Ungeeignetheit bereits bei einem erstmaligen Verstoß gegen das Trennungsgebot fest, sodass die Fahrerlaubnisbehörde die Fahrerlaubnis nach § 11 Abs. 7 FeV entziehen muss und nicht, entsprechend dem Vorgehen bei fahrerlaubnisrechtlichem Alkoholmissbrauch (§ 13 FeV i.V.m. Nr. 8.1 der Anlage 4 zur FeV), nur eine medizinisch-psychologische Untersuchung nach § 14 Abs. 1 Satz 3 FeV anordnen kann (vgl. VG Regensburg, U.v. 20.2.2017 - RO 8 K 16.1708 - UA S. 6ff; ebenso: VG Würzburg, B.v. 9.11.2016 - W 6 S 16.1093 - juris Rn. 33ff; VG Augsburg, B.v. 23.1.2017 - Au 7 S. 16.1714 - juris Rn. 55ff; offengelassen: BayVGH, B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - juris; BayVGH, B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris).

    Zu Recht weist auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof auf die unterschiedlichen Wirkungsweisen der Substanzen hin und bestätigt damit die gebotene differenzierte Regelung (vgl. BayVGH, B.v. 29.8.2016 - 11 CS 16.1460 - juris Rn. 17; BayVGH, B.v. 14.9.2016 - 11 CS 16.1467 - juris Rn. 21).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 03.05.2017 - 10 B 10909/17  

    Fahrerlaubnis; hier: aufschiebende Wirkung

  • VG Augsburg, 11.01.2017 - Au 7 S 16.1592  

    Sofortige Vollziehbarkeit der Entziehung einer Fahrerlaubnis der Klasse B

  • OVG Sachsen, 26.01.2018 - 3 B 384/17  

    Cannabis; Fahreignung; medizinisch-psychologisches Gutachten; gelegentliche

  • VG Regensburg, 20.02.2017 - RO 8 K 16.1708  

    Entziehung von Fahrerlaubnis - Cannabiskonsum

  • VG München, 28.10.2016 - M 26 S 16.4218  

    Rechtmäßige Fahrerlaubnisentziehung mangels Fahreignung des Antragstellers nach

  • VGH Bayern, 27.02.2017 - 11 CS 16.2316  

    Rechtmäßigkeit der Entziehung einer Fahrerlaubnis nach gelegentlichem

  • VG Augsburg, 24.08.2017 - Au 7 S 17.839  

    Entziehung der Fahrerlaubnis ohne vorherige Anordnung zur Beibringung eines

  • VGH Bayern, 27.10.2016 - 11 CS 16.1388  

    Entziehung der Fahrerlaubnis - Gelegentlicher Konsum von Cannabis

  • VGH Bayern, 04.04.2017 - 11 CS 17.364  

    Streit um Entziehung der Fahrerlaubnis nach Cannabiskonsum

  • VGH Bayern, 31.07.2017 - 11 CS 17.1089  

    Entziehung der Fahrerlaubnis - Hypoglykämie

  • VG Gelsenkirchen, 18.05.2017 - 7 L 1329/17  
  • VG Gelsenkirchen, 07.04.2017 - 7 L 912/17  

    Cannabis; Kraftfahrungeeignetheit; Beweisverwertungsverbot (verneint);

  • VGH Bayern, 07.03.2017 - 11 CS 17.143  

    Entziehung der Fahrerlaubnis nach gelegentlichem Cannabiskonsum

  • VGH Bayern, 16.11.2016 - 11 CS 16.1957  

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Alkoholerkrankung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.12.2017 - 16 B 390/17  

    Entziehung einer Fahrerlaubnis wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter

  • VGH Bayern, 20.04.2017 - 11 CS 17.96  

    Entzug der Fahrerlaubnis wegen Cannabis-Konsums

  • VGH Bayern, 29.03.2017 - 11 CS 17.368  

    Entziehung der Fahrerlaubnis - gelegentlicher Cannabiskonsum

  • VG München, 22.12.2016 - M 26 S 16.5362  

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Cannabis-Konsums

  • VG Schleswig, 21.03.2017 - 3 B 24/17  

    Fehlende Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen bei gelegentlichem Cannabiskonsum

  • VG München, 23.01.2017 - M 26 S 16.5527  

    Entziehung der Fahrerlaubnis aufgrund von Cannabiskonsum

  • VG Gelsenkirchen, 10.05.2017 - 7 L 1012/17  

    Fahrerlaubnis; Entziehung; Cannabis

  • VG Würzburg, 24.02.2017 - W 6 S 17.143  

    Fahrerlaubnisbehörde kann die Fahrungeeignetheit nicht ohne Weiteres als

  • VG Gelsenkirchen, 12.06.2017 - 7 L 1472/17  

    Fahrerlaubnis; Entziehung

  • VG Gelsenkirchen, 18.05.2017 - 7 L 1501/17  

    Fahrerlaubnis; Entziehung

  • VG Gelsenkirchen, 22.03.2017 - 7 L 660/17  

    Fahrerlaubnis; Entziehung; Cannabis; Grenzwert; THC

  • VG Augsburg, 28.11.2016 - Au 7 S 16.1402  

    Entziehung der Fahrerlaubnis

  • VG München, 09.03.2017 - M 6 S 16.5404  

    Entziehung der Fahrerlaubnis - gelegentliche Einnahme von Cannabis

  • VG München, 23.02.2017 - M 6 S 16.5339  

    Entzug der Fahrerlaubnis bei nicht ausreichender Darlegung eines Probierkonsums

  • VG Gelsenkirchen, 26.01.2017 - 7 L 3058/16  

    Fahrerlaubnis; Entziehung; Cannabis; zweimalige Fahrt unter Cannabiseinfluss

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