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   OVG Niedersachsen, 22.09.2005 - 11 LC 51/04   

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OVG Niedersachsen, 22.09.2005 - 11 LC 51/04 (https://dejure.org/2005,2401)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 22.09.2005 - 11 LC 51/04 (https://dejure.org/2005,2401)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 22. September 2005 - 11 LC 51/04 (https://dejure.org/2005,2401)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Zulässige und begründete Feststellungsklage gegen ein "Gefährderanschreiben"; Eingriff in Grundrechte

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Zulässige und begründete Feststellungsklage gegen ein "Gefährderanschreiben"; Eingriff in Grundrechte

  • rav-polizeirecht.de

    Art. 5 GG; Art. 8 GG; § 1 Abs. 1 Satz 3 NGefAG; § 2 Nr. 3 NGefAG; § 11 NGefAG

  • Judicialis

    GG Art. 8 I; ; GG Art. 5 I 1; ; Nds SOG § 1 I 3; ; Nds SOG § 11; ; Nds SOG § 2 Nr. 1 a; ; Nds SOG § 6 I

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Polizeiliches Gefährderanschreiben - Demonstration; Gefahr, konkrete; Gefahrenprognose; Gefährderanschreiben; Maßnahme, polizeiliche; Willensentschließungsfreiheit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Polizeiliches Anschreiben zur Vermeidung der Teilnahme des Adressaten an einer Demonstration (Gefährderanschreiben); Vorliegen eines Verwaltungsakts oder schlicht hoheitlichen Handelns; Polizeiliche Generalklausel als Ermächtigungsgrundlage; Anforderungen an die ...

Besprechungen u.ä.

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Art. 5 Abs. 1, 8 Abs. 1 GG; § 43 Abs. 1 VwGO; Allgemeines Polizeirecht
    Rechtswidrigkeit eines Gefährderanschreibens

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2006, 391
  • NVwZ 2006, 850 (Ls.)
  • DVBl 2006, 196 (Ls.)
  • DÖV 2006, 122
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • VGH Baden-Württemberg, 07.12.2017 - 1 S 2526/16

    Polizeiliche Gefährderansprache; Ermächtigungsgrundlage; Zuständigkeit

    Ein bestimmtes Verhalten gibt sie diesem aber nicht auf und enthält folglich keine verbindliche Regelung (Rachor, in Lisken/Denninger, Handbuch des Polizeirechts, 5. Aufl., Kap E, Rn. 756; OVG Lüneburg, Urt. v. 22.09.2005 - 11 LC 51/04 - juris Rn. 24).

    Der mit der Ansprache verbundene Einschüchterungs- und Abschreckungseffekt soll dazu genutzt werden, auf die Entschließungsfreiheit einzuwirken (OVG Lüneburg, Urt. v. 22.09.1995 - 11 LC 51/04 - juris; Hebeler, NVwZ 2011, 1361, 1365; Kießling, DVBl 2012, 1210).

    In der Rechtsprechung wurde die Gefährderansprache in den Folgejahren ebenfalls thematisiert (OVG Lüneburg, Urt. v. 22.09.2005 - 11 LC 51/04; Hess. VGH, Beschl. v. 28.11.2011 - 8 A 199/11 - OVG Sachsen-Anhalt, Urt. v. 21.03.2012 - 3 L 341/11 - alle in juris).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.08.2016 - 5 A 2532/14

    Bewertung der Gefährderansprache eines Beamten hinsichtlich Eingriffsqualität

    Ohne Erfolg beruft sich der Kläger in diesem Zusammenhang überdies auf die Entscheidung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 22. September 2005 - 11 LC 51/04 -.

    vgl. Nds. OVG, Urteil vom 22. September 2005 - 11 LC 51/04 -, NJW 2006, 391 = juris, Rn. 3 ff., 26 ff. Zu einer Gefährderansprache mit Eingriffsqualität siehe auch: OVG S.-A., Urteil vom 21. März 2012 - 3 L 341/11 -, NVwZ-RR 2012, 720 = juris, Rn. 30.

    vgl. Nds. OVG, Urteil vom 22. September 2005 - 11 LC 51/04 -, NJW 2006, 391 = juris, Rn. 26 f.; Breucker, NJW 2006, 1233, 1236; Engelbrecht, JA 2007, 197, 201; Franz/Günther, NWVBl.

    vgl. Nds. OVG, Urteil vom 22. September 2005 - 11 LC 51/04 -, NJW 2006, 391 = juris, Rn. 26 ff.; Rachor, in Lisken/Denninger, Handbuch des Polizeirechts, 5. Auflage, 2012, Kapitel E, Rn. 38, 757 f.; Engelbrecht, JA 2007, 197, 201 f.; Jötten/Tams, JuS 2008, 436, 437, 439; Kreuter-Kirchhof, AöR 139 (2014), 265 ff., 272; Unkroth, Jura 2008, 464, 466; Winkler/Schadtle, JuS 2015, 435, 436. Siehe auch Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 16. Oktober 2014 - 2 W 2/14 -, NJW-RR 2015, 239 = juris, Rn. 27 ff.; VG Aachen, Urteil vom 16. Dezember 2013 - 6 K 2434/12 -, juris, Rn. 29 f.; VG Göttingen, Urteil vom 27. Januar 2004 - 1 A 1014/02 -, juris, Rn. 25.

  • OVG Niedersachsen, 10.05.2019 - 12 ME 68/19

    Geschwindigkeitsüberwachung durch Abschnittskontrolle (Section Control)

    In Abgrenzung hierzu besteht insoweit keine Sperrwirkung, wenn eine neuartige und bislang nicht typisierte Maßnahme angewandt werden soll, wie (nach dem noch geltenden NdsSOG) etwa die sog. Gefährderansprache (vgl. Nds. OVG, Urt. v. 22.9.2005 - 11 LC 51/04 -, juris, Rn. 36).
  • OVG Niedersachsen, 18.11.2016 - 11 LC 148/15

    (Kein) Anspruch eines Bürgers auf vollständige Löschung von personenbezogenen

    Das Feststellungsinteresse setzt unter dem Gesichtspunkt der Wiederholungsgefahr die hinreichend bestimmte Gefahr voraus, dass unter im Wesentlichen unveränderten tatsächlichen und rechtlichen Umständen erneut eine gleichartige Maßnahme ergehen wird (BVerwG, Urt. v. 16.5.2013 - 8 C 14/12 -, a.a.O., juris, Rn. 20; Senatsurt. v. 22.9.2005 - 11 LC 51/04 -, NordÖR 2005, 536, juris, Rn. 32; BayVGH, Beschl. v. 12.5.2015 - 10 ZB 13.629 -, juris, Rn. 8).
  • OVG Niedersachsen, 06.10.2020 - 11 LC 149/16

    Polizeiliche Videobeobachtung öffentlich zugänglicher Orte in Hannover

    Eine Wiederholungsgefahr liegt vor, wenn die hinreichend bestimmte Gefahr besteht, dass unter im Wesentlichen unveränderten tatsächlichen und rechtlichen Umständen erneut eine gleichartige Maßnahme ergehen wird (BVerwG, Urt. v. 16.5.2013 - 8 C 14/12 -, juris, Rn. 20; Senatsurt. v. 22.9.2005 - 11 LC 51/04 -, NordÖR 2005, 536, juris, Rn. 32; BayVGH, Beschl. v. 12.5.2015 - 10 ZB 13.629 -, juris, Rn. 8; Sodan, in: Sodan/Ziekow, a.a.O., § 43, Rn. 91).
  • OVG Niedersachsen, 02.07.2009 - 11 LC 4/08

    Präventive Gewinnabschöpfung als polizeiliche Maßnahme zur Gefahrenabwehr

    Anhand dieses Tatsachenwissens muss aus Sicht eines objektiven, besonnenen Amtswalters das Vorliegen einer Gefahr bejaht werden können (Urt. d. Sen. v. 22.9.2005 - 11 LC 51/04 -, NVwZ 2006, 391, zur Wahrscheinlichkeitsprognose bei einer konkreten Gefahr).
  • OVG Niedersachsen, 14.06.2006 - 11 ME 172/06

    Meldeauflage für Fußball-Hooligan

    Anhand dieses Tatsachenwissens muss aus Sicht eines objektiven, besonnenen Amtswalters das Vorliegen einer Gefahr bejaht werden können (Urt. d. Sen. v. 22.9.2005 - 11 LC 51/04 -, NJW 2006, 391; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 16.11.1999 - 1 S 1315/98 -, VGHBW-Ls 2000, Beilage 2, B 1, veröff. auch in juris; Breucker, NJW 2006, 1233, 1236).
  • VG Köln, 20.11.2014 - 20 K 2466/12

    Anspruch auf Löschung sowie auf Sperrung der bezüglich der eigenen Person

    vgl. im Bezug auf ein Gefährderanschreiben OVG Lüneburg, Urteil vom 22.09.2005 - 11 LC 51/04 - und VG Göttingen, Urteil vom 27.01.2004.

    Bei einer Gefährderansprache handelt es sich um eine Erscheinungsform eines derartigen Verwaltungshandelns, das einen hinreichend bestimmten überschaubaren Sachverhalt betrifft und deshalb der Feststellung zugänglich ist, ob mit ihm in Grundrechte des Klägers eingegriffen worden ist, vgl. auch dazu, OVG Lüneburg Urteil vom 22.09.2005 a.a.O..

    Maßgeblich für die rechtliche Bewertung einer Gefährderansprache ist zunächst die Klärung der Frage, ob diese Eingriffsqualität hat und deshalb die Voraussetzungen der als Rechtsgrundlage nur in Betracht kommenden polizeilichen Generalklausel (§ 8 PolG NRW) vorliegen oder ob dies nicht der Fall ist und daher das Tätigwerden der Polizei bereits durch die Zuständigkeitsnorm des § 1 PolG NRW gedeckt ist, vgl. dazu OVG Lüneburg, Urteil vom 22.09.2005 a.a.O..

    vgl. dazu insgesamt VG Lüneburg, Urteil vom 22.09.2005 a.a.O. und VG Göttingen, Urteil vom 27.01.2004 a.a.O. sowie Denninger/Rachor, Handbuch des Polizeirechts, 2012, Kapitel E, Rn. 757 ff.

  • VG Stuttgart, 18.12.2008 - 1 K 5415/07

    Rechtswidrigkeit der Untersagung von Bildaufnahmen von einem Spezialkommando;

    Art. 19 Abs. 4 Grundgesetz - GG - gebietet auch in einem solchen Fall die Möglichkeit einer gerichtlichen Klärung nicht nur im Eil-, sondern auch im Hauptsacheverfahren, denn die darin liegende direkte Belastung durch die angegriffenen Maßnahmen beschränkt sich nach dem typischen Verfahrensablauf auf eine Zeitspanne, in welcher der Betroffene eine gerichtliche Entscheidung kaum erlangen kann (vgl. BVerwG, Urteile vom 23.03.1999 - 1 C 12/97 -, NVwZ 1999, 991 ff., vom 29.04.1997 - 1 C 2/95 -, NJW 1997, 2534 ff., und vom 09.02.1967 - 1 C 49.64 -, BVerwGE 26, 161 ff.; VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 08.05.2008 - 1 S 2914/07 -, juris, vom 14.04.2005 - 1 S 2362/04 -, VBlBW 2005, 431 ff., und vom 16.11.1999 - 1 S 1315/98 -, juris; auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 24.07.2008 - 8 S 1179/07 - OVG Niedersachsen, Urteil vom 22.09.2005 - 11 LC 51.04 -, DÖV 2006, 122 ff.).
  • OVG Niedersachsen, 25.06.2015 - 11 LB 34/14

    Sicherstellung von Bargeld als präventiv polizeiliche Maßnahme

    Anhand dieses Tatsachenwissens muss aus Sicht eines objektiven, besonnenen Amtswalters das Vorliegen einer Gefahr bejaht werden können (Senatsurt. v. 22.9.2005 - 11 LC 51/04 -, NdsVBl. 2006, 19, juris, Rdnr. 36 zur Wahrscheinlichkeitsprognose bei einer konkreten Gefahr).
  • VGH Hessen, 28.11.2011 - 8 A 199/11

    Gefährderansprache gegen Inkassounternehmen

  • LG Frankfurt/Main, 26.02.2020 - 4 O 289/19

    Fan von Eintracht Frankfurt erhält Schadensersatz nach Polizeieinsatz

  • OLG Düsseldorf, 20.06.2007 - Kart 21/06

    Anfechtungsbeschwerde nach § 63 Abs. 1 GWB unstatthaft bei noch nicht ergangener

  • VG Aachen, 16.12.2013 - 6 K 2434/12

    Polizeiliches Vorgehen am Tag der offenen Tür des Kreises Euskirchen gegen einen

  • VG Oldenburg, 29.06.2010 - 7 A 1634/09

    Sicherstellung von Schmuck und Bargeld

  • OVG Niedersachsen, 30.09.2008 - 11 LA 396/07

    Auflösung einer Veranstaltung aus Anlass eines rechten Liederabends zum Schutz

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.06.2014 - 13 A 1135/13

    Verkehrsfähigkeit eines mit hochdosiertem Koffein versehenen Produkts als Kapsel

  • VG Düsseldorf, 28.05.2019 - 18 K 5548/18

    Versammlungsrecht, hier: Feststellung der Rechtswidrigkeit der Durchsuchung von

  • LG Essen, 04.02.2014 - 15 S 268/13

    Werkunternehmer haftet auch dann für unterbliebende Hinweispflichten, wenn der

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