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   OVG Nordrhein-Westfalen, 03.07.2009 - 12 A 2630/07   

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OVG Nordrhein-Westfalen, 03.07.2009 - 12 A 2630/07 (https://dejure.org/2009,18456)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03.07.2009 - 12 A 2630/07 (https://dejure.org/2009,18456)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03. Juli 2009 - 12 A 2630/07 (https://dejure.org/2009,18456)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtfertigung von Anordnungen gegenüber einem Pflegeheim bei noch nicht festgestellten Mängeln in der unmittelbaren Pflege der Heimbewohner; Indizwirkung des allgemeinen Personalschlüssels auf die Fachkräftversorgung in einem Pflegeheim; Qualitative Erweiterung des ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Rechtfertigung von Anordnungen gegenüber einem Pflegeheim bei noch nicht festgestellten Mängeln in der unmittelbaren Pflege der Heimbewohner; Indizwirkung des allgemeinen Personalschlüssels auf die Fachkräftversorgung in einem Pflegeheim; Qualitative Erweiterung des ...

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • VG Lüneburg, 12.12.2017 - 4 A 639/16

    Aufnahmestopp für eine Pflegeeinrichtung

    Eine Anordnung nach § 11 Abs. 1 NuWG kann auch erforderlich sein zur Abwendung einer noch nicht eingetretenen, jedoch drohenden, das heißt bei ungehinderter Fortdauer des festgestellten Mangels mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwartenden Beeinträchtigung des Wohls der Bewohner (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, juris; Dahlem/Giese/Igl, Heimrecht des Bundes und der Länder, Kommentar, Band 3, Stand: Oktober 2017, Abschnitt F IX, § 11 Niedersachsen Rn. 5 m.w.N.).

    Diese können nicht nur aus dem Bereich der konkreten Pflege, sondern aus den gesamten, den Betrieb eines Heims kennzeichnenden Umständen resultieren und sich auch auf die Bereiche Organisation und Personal beziehen (vgl. auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 19.6.2013 - 6 S 239/13 - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, zitiert jeweils nach juris).

    Der im Rahmen der Vergütungsvereinbarung nach dem SGB XI vereinbarte Personalschlüssel hat für die heimrechtliche Beurteilung einer ordnungsgemäßen personellen Besetzung im Sinne des § 5 Abs. 3 Nr. 2 NuWG nur indizielle Bedeutung beziehungsweise dient als Orientierung für die Beurteilung der angemessenen Beteiligung von Pflegefachkräften nach § 5 Abs. 1 HeimPersV (vgl. auch Nds. Landtag, Drs. 16/2493, S. 57; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 19.6.2013 - 6 S 239/13 - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, zitiert jeweils nach juris; Dahlem/Giese/Igl, Heimrecht des Bundes und der Länder, Kommentar, Band 3, Stand: Oktober 2017, Abschnitt F IX, § 5 Niedersachsen Rn. 25).

    Denn auch für die personelle Ausstattung eines Heimes, der aus der Sicht des Gesetzgebers herausragende Bedeutung zukommt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 30.1.1996 - 1 B 13/96 -, juris), gilt, dass Mängel nicht erst dann bestehen, wenn sie von den Heimbewohnern als solche empfunden werden (vgl. nur OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, juris Rn. 20 m.w.N.).

    Es ist zulässig, dass zu Zeiten, in denen vornehmlich betreuende Tätigkeiten "geringerer Schwierigkeit" anfallen, die Anzahl der tätigen Hilfskräfte die der tätigen Fachkräfte übersteigt, wobei aber auch zu diesen Zeiten eine ausreichende Kontrolle der Hilfskräfte und eine angemessene Qualität der Betreuung gewährleistet sein muss (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 - sowie Urteil vom 21.6.2004 - 4 A 151/01 -, zitiert jeweils nach juris; Dahlem/Giese/Igl, Heimrecht des Bundes und der Länder, Kommentar, Band 1, Stand: Oktober 2017, § 5 HeimPersV Rn. 5).

    Entscheidend ist hierbei insbesondere auch die Größe und die Belegung der Wohnbereiche der jeweiligen Einrichtung (vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, juris Rn. 11).

  • VGH Baden-Württemberg, 27.09.2011 - 6 S 707/10

    Landesheimbauverordnung Baden Württemberg mit höherrangigem Recht vereinbar

    Mit dem durch das Föderalismusreformgesetz vom 28.06.2006 eingefügten Klammerzusatz in Art. 74 Abs. 1 Nr. 7 GG "(ohne das Heimrecht)" wurde die Kompetenz für das Heimrecht aus dem Katalog der konkurrierenden Gesetzgebung gestrichen und fällt seitdem in die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz der Länder gemäß Art. 70 Abs. 1 GG (vgl. BT-Drs. 16/813, S. 12; dies wird in Rechtsprechung und Literatur einhellig so gesehen, vgl. etwa: BayVGH, Beschluss vom 22.11.2010 - 12 CS 10.2243 -, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 03.07.2009 - 12 A 2630/07 -, PflR 2010, 154; Degenhart, in: Sachs, GG, 4. Aufl., Art. 74 RdNr 37; Stettner, in: Dreier, GG, 2. Aufl., Band 2, Supplementum 2007, Art. 74 RdNr. 45; Schnappauf, in: Hönig, GG, Art. 74 RdNrn. 1 und 7; Haratsch, in: Sodan, GG, Art. 74 RdNrn. 1, 11; Seiler, in: Epping/Hillgruber, GG, Art. 74 RdNr. 26; Sannwald, in: Schmidt-Bleibtreu/Hofmann/Hopfauf, GG, 11. Aufl., Art. 74 RdNr. 86; Oeter, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, 6. Aufl., Band 2, Art. 74 RdNr. 65; Starck, a.a.O., RdNr. 62; Kluth, Föderalismusreformgesetz, Art. 74 GG RdNr. 38), so dass der Landesgesetzgeber jedenfalls für den mit dem Landesheimgesetz geregelten ordnungsrechtlichen Teil des Heimrechts kompetenzrechtlich zuständig und damit auch zum Erlass der Verordnungsermächtigung in § 24 Satz 1 Nr. 1 LHeimG befugt war.
  • VG Würzburg, 16.12.2021 - W 3 S 21.1370

    Heimrecht, Mängel, erhebliche Mängel, Anordnungen, Pflegeeinrichtung, Einrichtung

    Wird diese Beteiligung unterlassen, hat dies allerdings keinen Einfluss auf die Rechtmäßigkeit eines danach ergangenen Anordnungsbescheids nach Art. 13 PfleWoqG (OVG NRW, B.v. 3.7.2009 - 12 A 2630/07 - juris; Sozialrecht aktuell 2009, Rn. 41 bis 43 m.w.N.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.11.2016 - 4 A 172/14

    Notwendiger Personaleinsatz für eine bedarfsgerechte Versorgung der Bewohner

    Im Übrigen beschränkte sich das Gesetz auf Vorgaben zur Gesamtzahl der in einer Einrichtung Beschäftigten und ihre Qualifikation (§ 12 Abs. 3 Sätze 1 bis 4 WTG a. F.), zu persönlichen und fachlichen Anforderungen an das Personal (§ 12 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 WTG a. F.) sowie - als allgemein gefasster, in ihrem konkreten Verpflichtungsgehalt von den Umständen im jeweiligen Einzelfall abhängiger Mindestanforderung -, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, PflR 2010, 154 = juris, Rn. 10 (zur Vorgängerregelung in § 5 Abs. 1 Satz 1 HeimPersV), zur Beteiligung von Fachkräften an der Wahrnehmung betreuender Tätigkeiten (§ 12 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 WTG a. F.).

    vgl. auch OVG NRW, Beschluss vom 3.7.2009- 12 A 2630/07 -, PflR 2010, 154 = juris, Rn. 10.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, PflR 2010, 154 = juris, Rn. 18 ff. (zum früheren Heimrecht).

  • OVG Saarland, 09.12.2020 - 2 A 8/20

    Zulassung der Berufung: Anordnungen der Heimaufsicht

    6 Vgl. OVG Münster, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, juris Vgl. OVG Münster, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, juris Dies gilt erst recht, wenn eine Unterpersonalisierung über einen längeren Zeitraum festgestellt wird.

    6) Vgl. OVG Münster, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, juris.

  • VGH Baden-Württemberg, 19.06.2013 - 6 S 239/13

    Anordnungen der Heimaufsichtsbehörde gegenüber dem Heimträger bezüglich

    Diese können nicht nur aus dem Bereich der konkreten Pflege, sondern aus den gesamten, den Betrieb eines Heims kennzeichnenden Umständen resultieren und sich auch auf die Bereiche Organisation und Personal beziehen (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 03.07.2009 - 12 A 2630/07 -, PflR 2010, 154).
  • VG Minden, 22.02.2012 - 6 L 95/12

    Zulässigkeit des Betreibens von zwei Wohneinrichtungen und

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, PflR 2010, 154 = SozR aktuell 2009, 233 = www.nrwe.de = juris (zu § 17 Abs. 1 HeimG).

    vgl. zum HeimG: OVG NRW, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, a.a.O. (nicht ständige Anwesenheit einer Pflegefachkraft pro Wohnbereich zur Tagzeit als Mangel [juris Rdnrn. 6, 14 f.]); BayVGH, Beschlüsse vom 12.4.2000 - 22 CS 99.3761 -, GewArch 2000, 283 = PflR 2005, 86 = juris (in Heimen mit pflegebedürftigen Bewohnern dürfte die ständige Anwesenheit einer Pflegefachkraft in jeder Schicht Mindestvoraussetzung sein [juris Rdnr. 30]), und vom 20.6.2001 - 22 CS 01.966 -, a.a.O.; VG Sigmaringen, Urteil vom 31.1.2007 - 1 K 473/05 -, PflR 2007, 398 = juris (ständige Anwesenheit einer Fachkraft im Tagesdienst in jeder Pflegeeinheit, auch an Wochenenden, Sonn- und Feiertagen, erforderlich [juris Rdnrn. 31 f.]); VG Minden, Urteil vom 16.12.1999 - 2 K 3705/97 - Butz, in: Kunz/Butz/Wiedemann, Heimgesetz, Komm., 10. Aufl. 2004, § 11 Rdnr. 24.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 3.7.2009 - 12 A 2630/07 -, a.a.O. (juris Rdnr. 13, 16 und 18); BayVGH, Beschluss vom 20.6.2001 - 22 CS 01.966 -, a.a.O. (juris Rdnr. 16); VG Sigmaringen, Urteil vom 31.1.2007 - 1 K 473/05 -, a.a.O. (juris Rdnr. 30), m.w.N.

  • VG Aachen, 21.02.2019 - 8 L 1561/18

    Heimrecht; Heimaufsicht; Fachkrafteinsatz; Personalschlüssel; Darlegung; Mangel;

    Ein solcher kann auch nicht der vom Antragsgegner zitierten Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein - Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 3. Juli 2009 , vgl. Az. 12 A 2630/07 -, zitiert nach juris, entnommen werden.
  • VG Ansbach, 11.05.2016 - AN 15 K 15.01444

    Rechtliche Qualifikation eines heimrechtlichen Prüfberichts

    Mängel i. S. d. PfleWoqG bestehen demnach nicht erst dann, wenn sie von den Bewohnern der Einrichtung als solche empfunden werden (vgl. OVG NW, B. v. 3.7.2001 - 12 A 2630/07 zum inhaltlich vergleichbaren HeimG).
  • VG Aachen, 13.02.2019 - 8 L 341/18

    Pflegeeinrichtung; Heimrecht; Personal; Personalausstattung; Altenpflege

    Die diesen Ausführungen zugrunde liegende Definition des gesetzlichen Mindeststandards der Personalausstattung von Einrichtungen mit entsprechender Belegungssituation ist nach der Rechtsprechung der Kammer zutreffend, vgl. Beschluss vom 25. Januar 2018 - 8 L 447/17 -, bestätigt durch OVG NRW, Beschluss vom 14. Juni 2018 - 12 B 200/18 -, juris; vgl. auch den Beschluss des OVG NRW vom 3. Juli 2009 - 12 A 2630/07 -, Sozialrecht aktuell 2009, 233, PflR 2010, 154, insbesondere die dort zitierten allgemeinen sachverständigen Erkenntnisse aus der Pflegepraxis: Nr. 3.4 "Referenzmodelle, Qualitätsverbesserung in der vollstationären Pflege - Leitfaden zur praktischen Umsetzung des Referenzkonzeptes 5", herausgegeben vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, erstellt unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Bielefeld, das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt a.M. und das Institut für Gerontologie an der Universität Dortmund.
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