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   OLG Koblenz, 04.10.2005 - 12 U 1236/04   

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https://dejure.org/2005,3296
OLG Koblenz, 04.10.2005 - 12 U 1236/04 (https://dejure.org/2005,3296)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 04.10.2005 - 12 U 1236/04 (https://dejure.org/2005,3296)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 04. Januar 2005 - 12 U 1236/04 (https://dejure.org/2005,3296)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 7 Abs 2 StVG, § 17 StVG, § 2 Abs 2 StVO
    Verkehrsunfallschaden: Vorliegen eines unabwendbaren Ereignisses, Idealfahrer

  • Judicialis

    Bürgerliches Recht, Straßenverkehrsrecht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftungsverteilung bei einem Unfall aufgrund übermäßiger Bremsreaktion wegen eines entgegenkommenden Lastzuges

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Begegnungsschaden - Prüfung der Unabwendbarkeit

  • verkehrslexikon.de (Auszüge)

    Zum Begriff der Unabwendbarkeit

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz)
  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Verkehrsrecht - Übermäßige Bremsreaktion - kein unabwendbares Ereignis

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anspruch auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall; Bestimmung des Begriffs eines "unabwendbaren Ereignisses"; Sachgemäßes und geistesgegenwärtiges Handeln über den Maßstab der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt hinaus als Voraussetzung für die Vermeidbarkeit eines ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2006, 94
  • NZV 2006, 201
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • OLG Hamm, 26.08.2016 - 7 U 22/16

    Nachzügler muss warten, wenn der Querverkehr schon länger Grün hat

    Unabwendbar ist ein Ereignis, das auch bei der äußersten möglichen Sorgfalt nicht abgewendet werden konnte (vgl. BGH, NZV 2005, 305; OLG Koblenz, NZV 2006, 201; Heß in Burmann/Heß/Hühnermann/Jahnke/Janker, Straßenverkehrsrecht, 24. Auflage, § 17 StVG Rn. 8).

    Dabei kommt es nicht nur darauf an, wie ein "Idealfahrer" unter Anwendung der äußersten möglichen Sorgfalt in der konkreten Gefahrensituation reagiert hätte, sondern auch darauf, ob ein "Idealfahrer" unter Anwendung der äußersten möglichen Sorgfalt überhaupt in eine solche Gefahrenlage geraten wäre (vgl. BGH, NJW 1992, 1684; OLG Koblenz, NZV 2006, 201; Heß in Burmann/Heß/Hühnermann/Jahnke/Janker, Straßenverkehrsrecht, 24. Auflage, § 17 StVG Rn. 8).

  • AG Brandenburg, 13.01.2017 - 31 C 71/16

    Streifunfall zwischen zu breitem überholenden Pkw mit Lkw in Autobahnbaustelle

    Wenn aber z.B. ein Fahrer eine überzogene Bremsreaktion verursacht, war er in der eigentlichen Kollisionslage auch nicht mehr in der Situation eines "Idealfahrers" (OLG Koblenz, NJW-RR 2006, Seiten 94 f. = OLG-Report 2006, Seiten 336 ff.).
  • AG Brandenburg, 09.04.2019 - 31 C 168/18
    Wenn aber z.B. ein Fahrer eine überzogene Bremsreaktion verursacht, war er in der eigentlichen Kollisionslage auch nicht mehr in der Situation eines "Idealfahrers" ( OLG Koblenz , NJW-RR 2006, Seiten 94 f. ).
  • OLG Celle, 27.11.2018 - 14 U 59/18

    Kommt es beim Abbiegen eines Kfz bei Verstoß gegen die Sorgfaltspflichten des § 9

    Gefordert wird nicht absolute Unvermeidbarkeit, sondern ein an durchschnittlichen Verhaltensanforderungen gemessenes ideales, also überdurchschnittliches Verhalten (BGH NJW 1986, 183; OLG Koblenz NZV 2006, 201), welches sachgemäß, geistesgegenwärtig und über den gewöhnlichen und persönlichen Maßstab hinausgeht, wobei alle möglichen Gefahrenmomente zu berücksichtigen sind (BGH 113, 164).
  • OLG Düsseldorf, 31.03.2020 - 1 U 101/19
    Gefordert wird nicht die absolute Unvermeidbarkeit, sondern ein an durchschnittlichen Verhaltensanforderungen gemessenes ideales, also überdurchschnittliches Verhalten (BGH, Urteil vom 28.05.1985 - VI ZR 258/83; OLG Koblenz, Urteil vom 04.10.2005 - 12 U 1236/04), welches sachgemäß, geistesgegenwärtig ist und über den gewöhnlichen und persönlichen Maßstab hinausgeht, wobei alle möglichen Gefahrenmomente zu berücksichtigen sind.
  • OLG Stuttgart, 05.03.2012 - 13 U 24/12

    Verkehrsunfallprozess: Beweislast für ein Zurücktreten der eigenen Betriebsgefahr

    Hierzu gehört ein sachgemäßes, geistesgegenwärtiges Handeln erheblich über den Maßstab der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt hinaus (vgl. etwa OLG Koblenz, NZV 2006, 201, 202; Heß, in: Burmann/Heß/Jahnke/Janker, Straßenverkehrsrecht, 21. Aufl., § 17 StVG Rn. 8).
  • OLG Celle, 07.06.2017 - 14 U 157/16

    Haftungsquote bei Verkehrsunfall: Kollision eines fast die gesamte Fahrbahnbreite

    Gefordert wird nicht absolute Unvermeidbarkeit, sondern ein an durchschnittlichen Verhaltensanforderungen gemessenes ideales, also überdurchschnittliches Verhalten (BGH NJW 1986, 183; OLG Koblenz NZV 2006, 201), welches sachgemäß, geistesgegenwärtig und über den gewöhnlichen und persönlichen Maßstab hinausgeht, wobei alle möglichen Gefahrenmomente zu berücksichtigen sind (BGH 113, 164).
  • LG Flensburg, 05.01.2018 - 2 O 228/13

    Haftungsverteilung bei Verkehrunfall: Kollision eines Motorradfahrers mit einem

    Der Unfall muss also auch bei der äußerst möglichen Sorgfalt unvermeidbar gewesen sein (vgl. BGH NZV 2005, 305; OLG Koblenz NZV 2006, 201).

    Hierbei kommt es nicht nur darauf an, wie ein "Idealfahrer" in der konkreten Gefahrensituation reagiert hätte, sondern auch darauf, ob ein "Idealfahrer" überhaupt in eine solche Gefahrenlage geraten wäre (BGH NJW 1992, 1684; OLG Koblenz NZV 2006, 201).

    Gemessen an den in der Rechtsprechung anerkannten Maßstäben (vgl. bereits oben, etwa BGH NJW 1992, 1684; OLG Koblenz NZV 06, 201), an denen sich auch das hiesige Gericht orientiert, kann sich der Fahrer des landwirtschaftlichen Gefährts (und so auch die Beklagte) hier nicht darauf berufen, in dieser Situation "ideal" gehandelt zu haben.

  • OLG Naumburg, 25.01.2016 - 1 U 109/15

    Haftungsverteilung bei Kfz-Unfall: Kollision eines im Verband fahrenden

    Vom Idealfahrer wird eine Fahrweise verlangt, die auf Grund allgemeiner Erfahrung geeignet ist, Gefahrensituationen nach Möglichkeit zu vermeiden (BGH NJW 1992, 1684, 1685; OLG Koblenz NZV 2006, 201, 202).
  • LG Essen, 24.11.2017 - 13 S 44/17

    Haftungsverteilung bei Auffahrunfall nach Spurwechsel beim Einfahren auf die

    Unabwendbar i.S.d. §§ 17 111, 18 III StVG ist ein Unfallereignis dann, wenn der Unfall auch bei Anwendung der äußerst möglichen Sorgfalt nicht hätte abgewendet werden können (BGH, Urt. v. 18.01.2005, VI ZR 115/04, zitiert nach juris; OLG Koblenz, Urt. v. 04.10.2005, 12 U 1236/04, zitiert nach juris).

    Hierbei kommt es nicht nur darauf an, wie ein "Idealfahrer" in der konkreten Gefahrensituation reagiert hätte, sondern auch darauf, ob ein "Idealfahrer" überhaupt in eine solche Gefahrenlage geraten wäre (BGH, Urt. v. 17.03.1992, VI ZR 62/91, zitiert nach juris; OLG Koblenz, Urt. v. 04.10.2005, 12 U 1236/04, zitiert nach juris).

  • LG Essen, 20.09.2018 - 3 O 75/17

    Abbiegeunfall, beampelter Kreuzungsbereich, Haftungsquote

  • OLG Köln, 12.03.2015 - 19 U 153/14

    Haftungsverteilung bei Kollision eines in einem Kreisverkehr befindlichen mit

  • LG Hagen, 18.06.2013 - 4 O 267/10

    Mitverschulden bei Zusammenstoß mit einem einbiegenden Fahrzeug bei einem

  • AG Dresden, 06.03.2017 - 115 C 7609/15

    Kettenauffahrunfall - Anscheinsbeweis und Haftung

  • AG Duisburg, 17.07.2013 - 52 C 1378/13

    Haftungsquote bei Zusammenstoß auf einer Kreuzung zwischen einem nach links

  • LG Landshut, 04.10.2016 - 42 O 458/16

    Kollision von Vorfahrtsberechtigtem und Wartepflichtigem nach irreführendem

  • AG Iserlohn, 28.05.2013 - 44 C 139/12

    Mitverursachung eines Verkehrsunfallschadens bei Rückwärtsfahrt aus Parkbucht

  • AG Dinslaken, 26.05.2014 - 30 C 91/13
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