Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 01.06.2015 - 12 U 991/14   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2015,27692
OLG Koblenz, 01.06.2015 - 12 U 991/14 (https://dejure.org/2015,27692)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 01.06.2015 - 12 U 991/14 (https://dejure.org/2015,27692)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 01. Juni 2015 - 12 U 991/14 (https://dejure.org/2015,27692)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • RA Kotz

    Eigentumsvermutung zugunsten des Besitzers

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 1006 Abs. 1 S. 1
    Anforderungen an den Nachweis des Eigentums an einem Pkw

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Beweislast bei der Eigentumsvermutung des § 1006 BGB

  • Verkehrsrecht Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Eigentumsvermutung des Besitzers beim Gebrauchtwagen

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Verkehrsrecht - Verkehrsunfall und die Eigentumsvermutung

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Keine Eigentumsvermutung bei allgemein gehaltener, lückenhafter und unglaubwürdiger Schilderung zum Autokauf - Keine Möglichkeit zur Überprüfung des Wahrheitsgehalts des behaupteten Autokaufs

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Keine Eigentumsvermutung zu Gunsten des unglaubhaft vortragenden Besitzers - Anmerkung zum Urteil des OLG Koblenz vom 01.06.2015" von Prof. Dr. Markus Würdinger, original erschienen in: NJW 2016, 331 - 332.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 331
 
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Wird zitiert von ...

  • LG Saarbrücken, 25.10.2018 - 14 O 124/17

    Unglaubhafter Vortrag zum Eigentumserwerb kann Vermutung zugunsten des Besitzers

    Allerdings wird vertreten, dass sich der Besitzer trotz Nachweis des Besitzes nicht auf die Vermutungswirkung des § 1006 Abs. 1 S. 1 BGB berufen kann, wenn er zu den Erwerbsumständen hinsichtlich des Besitzes unglaubhaft vorträgt, weil dann § 1006 Abs. 1 S. 1 BGB unanwendbar sein soll (Palandt/Herrler, BGB, 77. Aufl. 2018, § 1006, Rn. 7; OLG Koblenz, Urt. v. 01.06.2015, Az.: 12 U 991/14).

    Denn würde man bei einer unglaubwürdigen Schilderung des Besitzerwerbs des Klägers die Vermutung des § 1006 Abs. 1 S. 1 BGB ohne Einschränkung anwenden, wäre dem Vermutungsgegner grundsätzlich die Möglichkeit zum Gegenbeweis abgeschnitten (OLG Koblenz, Urt. v. 01.06.2015, Az.: 12 U 991/14).

    In Gesamtschau dieser Umstände sind die Aussagen der Klägerin selbst sowie des Zeugen ... in sich widersprüchlich, was deren Glaubwürdigkeit schadet, sodass nach den vom OLG Koblenz aufgestellten Maßstäben (OLG Koblenz, Urt. v. 01.06.2015, Az.: 12 U 991/14) im vorliegenden Fall eine Nichtanwendbarkeit von § 1006 Abs. 1 S. 1 BGB in Betracht kommt.

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