Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 19.08.2015 - 13 A 1725/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,26758
OVG Nordrhein-Westfalen, 19.08.2015 - 13 A 1725/14 (https://dejure.org/2015,26758)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 19.08.2015 - 13 A 1725/14 (https://dejure.org/2015,26758)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 (https://dejure.org/2015,26758)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2015,26758) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht PDF, S. 113 (Kurzinformation)

    Krankenhäuser | Krankenhausplan | Fehlende Bedarfsanalyse begründet Anspruch auf Neubescheidung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Ausweisung von zusätzlichen Betten und Plätzen für die Fachabteilung Psychotherapeutische Medizin im Krankenhausplan

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (10)

  • VG Düsseldorf, 01.07.2016 - 21 K 2483/14

    Krankenhausplanaufnahme; hier: Behandlungsplätze in einer Fachabteilung

    (Im Anschluss an OVG NRW, Urteil vom 19.08.2015 - 13 A 1725/14 -, juris).

    Vielmehr bietet sich in diesem Fall eine Kombination aus positiver und negativer Konkurrentenklage dergestalt an, dass einmal im Wege der Verpflichtungsklage die eigene Begünstigung erstrebt wird und gleichzeitig im Wege der Anfechtungsklage die Beseitigung der Begünstigung des Konkurrenten erstritten wird, vgl. zu den Konkurrentenklagen im Krankenhausrecht: Rennert, Konkurrentenschutz im Krankenhauswesen, GesR 2008, 344, sowie zur Zulässigkeit der Verpflichtungsklage für das Begehren in den Krankenhausplan eines Landes aufgenommen werden zu wollen: OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris Rn. 36.

    Ob der Beklagte eine zum Zeitpunkt seiner Entscheidung ordnungsgemäße Bedarfsanalyse durchgeführt hat (Feststellung der Bedarfsgerechtigkeit) und ob - sofern dies nicht der Fall sein sollte - das Gericht verpflichtet wäre, eine solche Bedarfsanalyse in eigener Zuständigkeit durchzuführen, vgl. zur verneinten Verpflichtung des Gerichts, bei fehlerhafter Bedarfsanalyse eine eigene Bedarfsanalyse durchführen zu müssen, OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris Rn. 118 f.; VG Düsseldorf, Urteil vom 23. Mai 2014 - 13 K 2618/13 -, juris Rn. 73 f. mit Verweis auf BVerwG, Urteil vom 7. März 1995 - 9 C 264.94 -, juris Rn. 15 und m.w.N; vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 12. Juni 1990 - 1 BvR 355/86 , juris Rn. 69 wonach die Ermittlung des gegenwärtigen und zukünftigen Bedarfs an Krankenhausleistungen Bedarfskriterien voraussetzten soll, die ihrerseits eine Zielplanung voraussetzen und die sachgerecht nur im Rahmen eines planerischen Gestaltungsspieraums verwirklicht werden könnten; anderer Ansicht allerdings BVerwG, Urteil vom 18. Dezember 1986 - 3 C 67/85 -, NJW 1987, 2318, 2321, kann dahinstehen.

    Wegen dieser tatsächlichen Schwierigkeiten bei der Nachprüfung prognostischer Feststellungen und Schätzungen hat sich das Gericht auf die Nachprüfung zu beschränken, ob die Behörde von zutreffenden Werten, Daten und Zahlen ausgegangen ist und ob sie sich einer wissenschaftlich anerkannten Methode bedient hat, so jüngst OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris Rn. 96 ff.; OVG NRW, Urteil vom 5. Oktober 2010 - 13 A 2071/09 -, juris Rn. 70; Stollmann/Hermanns, Die jüngere Rechtsprechung zum Krankenhausrecht, DVBl 2011, 599, 600.

    Das Oberverwaltungsgericht Nordrheinwestfalen, OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris, Rn. 72 ff., hat hierzu jüngst wörtlich ausgeführt:.

    Eine prognostische Entscheidung kann der Senat - wie bereits ausgeführt - nicht selbst treffen, sondern nur daraufhin überprüfen, ob die Beklagte von zutreffenden Werten, Daten und Zahlen ausgegangen ist und eine wissenschaftlich anerkannte Berechnungsmethode angewandt hat, vgl. OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris Rn. 118 f.

    Dem zu erarbeitenden Konzept liegen planerische Erwägungen und Abwägungsentscheidungen zugrunde, denen die gerichtliche Entscheidung nicht vorzugreifen hat, vgl. OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris, Rn. 85, 90.

    Das Gericht bewertet den jeweiligen Anteil des Obsiegens als gleichwertig und folgt damit der obergerichtlichen Rechtsprechung in vergleichbaren Verfahren, vgl. OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris, Rn. 125.

  • VG Minden, 18.04.2016 - 6 K 320/15

    Eignung einer Klinik zur Ausweisung von Planbetten für Psychosomatik

    Nach Maßgabe des Urteils des OVG NRW vom 19.8.2015 - 13 A 1725/14 - (auf dieses Urteil hat die Kammer die Beteiligten hingewiesen) hätte ihrem Antrag vom August 2012 bereits vor Inkrafttreten des Krankenhausplans NRW 2015 mangels vorliegender ausreichender Bedarfsanalyse stattgegeben werden müssen.

    Für die rechtliche Beurteilung eines solchen Begehrens kommt es auf die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der (letzten) mündlichen Verhandlung oder, falls eine solche nicht stattfindet, der Entscheidung des Gerichts an, vgl. ausführlich OVG NRW, Urteil vom 19.8.2015 - 13 A 1725/14 -, www.nrwe.de = juris, unter Aufgabe der früheren Rechtsprechung, hier also auf die Sach- und Rechtslage am 18.4.2016.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.8.2015 - 13 A 1725/14 -, a.a.O.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.8.2015 - 13 A 1725/14 -, a.a.O.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.8.2015 - 13 A 1725/14 -, a.a.O.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.8.2015 - 13 A 1725/14 -, a.a.O.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.06.2016 - 13 A 1377/15

    Ausweisung einer privaten Krankenanstalt mit der Fachrichtung Psychosomatik

    Soweit unter der Geltung des Krankenhausplans NRW 2001 gleichwohl Betten für die Psychosomatik ausgewiesen wurden, vgl. OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris, führt auch dies nicht zu einer Ermessensbindung.

    Selbst wenn die Klägerin einen solchen Bescheidungsanspruch hätte, würde dies dem Zulassungsantrag nicht zum Erfolg verhelfen, weil ein solcher Anspruch nach aktueller Rechtslage nicht mehr positiv beschieden werden könnte, anders als im Fall OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris.

    vgl. hierzu OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris, Rn. 124.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2021 - 13 A 1601/19
    Eine Überregionalität sei nach der Senatsrechtsprechung (Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -) nicht vorgesehen.

    b) Das regionale Planungsverfahren genügt den Verfahrensanforderungen des § 14 KHGG NRW in der im Zeitpunkt seiner Durchführung noch geltenden Fassung des Gesetzes vom 17. Oktober 2017 (GV. NRW. S. 825), KHGG NRW a.F. vgl. OVG NRW, Beschluss vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris, Rn. 65.

  • VG Minden, 05.04.2019 - 6 K 10369/17
    vgl. BVerwG, Urteil vom 26.4.2018 - 3 C 11.16 -, DVBl. 2018, 1621, m.w.N.; ausführlich OVG NRW, Urteil vom 19.8.2015 - 13 A 1725/14 -, KRS 2016, 273 = www.nrwe.de, m.w.N.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 4.3.2004 - 1 BvR 88/00 -, NJW 2004, 1648; BVerwG, Urteil vom 18.12.1986 - 3 C 67.85 -, a.a.O.; OVG NRW, Urteil vom 19.8.2015 - 13 A 1725/14 -, a.a.O.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 25.7.1985 - 3 C 25.84 - und vom 26.4.2018 - 3 C 11.16 -, jew. a.a.O., sowie Beschluss vom 25.10.2011 - 3 B 17.11 -, juris; OVG NRW, Beschlüsse vom 6.12.2011 - 13 A 1402/11 -, GesR 2012, 111, und vom 20.6.2016 - 13 A 1377/15 -, GesR 2016, 506, sowie Urteil vom 19.8.2015 - 13 A 1725/14 -, a.a.O.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.05.2017 - 13 A 1105/16

    Aufnahme einer Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik in den Krankenhausplan

    Soweit unter der Geltung des Krankenhausplans NRW 2001 gleichwohl Betten für die Psychosomatik ausgewiesen wurden, vgl. OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris, führt auch dies nicht zu einer Ermessensbindung.

    Erfolglos bleibt der Zulassungsantrag weiter, soweit die Klägerin auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. Urteil vom 18. Dezember 1986 - 3 C 67.85 -, juris, Rn. 52; vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, juris, Rn. 58, verweist, wonach der Erfolg des Verpflichtungsbegehrens voraussetzt, dass in dem für die rechtliche Beurteilung maßgebenden Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung ein Anspruch auf Aufnahme in den Krankenhausplan besteht.

  • VG Düsseldorf, 27.01.2017 - 21 K 341/15

    Krankenhausplanung; Krankenhausplan NRW 2015; Versorgungsgebiet 4; Geriatrie;

    vgl. zu den Konkurrentenklagen im Krankenhausrecht: Rennert, Konkurrentenschutz im Krankenhauswesen, GesR 2008, 344, sowie zur Zulässigkeit der Verpflichtungsklage für das Begehren in den Krankenhausplan eines Landes aufgenommen werden zu wollen: OVG NRW, Urteil vom 19.08.2015 - 13 A 1725/14 -, juris.

    Ob der Beklagte eine zum Zeitpunkt seiner Entscheidung ordnungsgemäße Bedarfsanalyse durchgeführt hat (1. Stufe: Feststellung der Bedarfsgerechtigkeit) und ob - sofern dies nicht der Fall sein sollte - das Gericht verpflichtet wäre, eine solche Bedarfsanalyse in eigener Zuständigkeit durchzuführen, vgl. Verpflichtung des Gerichts, bei fehlerhafter Bedarfsanalyse eine eigene Bedarfsanalyse durchzuführen, verneint: OVG NRW, Urteil vom 19.08.2015 - 13 A 1725/14 -, juris; VG Düsseldorf, Urteil vom 23.05.2014 - 13 K 2618/13 -, juris, mit Verweis auf BVerwG, Urteil vom 07.03.1995 - 9 C 264.94 -, juris, und m.w.N.; vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 12.06.1990 - 1 BvR 355/86 -, juris, wonach die Ermittlung des gegenwärtigen und zukünftigen Bedarfs an Krankenhausleistungen Bedarfskriterien voraussetzen soll, die ihrerseits eine Zielplanung voraussetzen und die sachgerecht nur im Rahmen eines planerischen Gestaltungsspielraums verwirklicht werden könnten; anderer Ansicht BVerwG, Urteil vom 18.12.1986 - 3 C 67/85 -, NJW 1987, 2318, 2321 = juris, kann dahinstehen.

  • VG Düsseldorf, 03.11.2020 - 21 K 1844/18

    Neurologie und Stroke-Unit am Allgemeinen Krankenhaus Viersen - kein Anspruch auf

    vgl. zu den Konkurrentenklagen im Krankenhausrecht: Rennert, Konkurrentenschutz im Krankenhauswesen, GesR 2008, 344, sowie zur Zulässigkeit der Verpflichtungsklage für das Begehren in den Krankenhausplan eines Landes aufgenommen werden zu wollen: OVG NRW, Urteil vom 19.08.2015 - 13 A 1725/14 -, juris Rn. 36.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.10.2015 - 13 B 839/15

    Beurteilung der erforderlichen Leistungsfähigkeit eines Krankenhauses für die

    Der Senat lässt offen, ob, weil ein Rechtschutzbedürfnis für die Anfechtung der Auswahlentscheidung nur besteht, wenn gleichzeitig die eigene Planaufnahme begehrt wird, vgl. BVerfG, Beschluss vom 23. April 2009 - 1 BvR 3405/08 -, NVwZ 2009, 977; BVerwG, Urteil vom 25. September 2008 - 3 C 35.07 -, BVerwGE 132, 64; OVG NRW, Beschluss vom 12. September 2012 -13 A 811/12 -, juris, Rn. 5, und für die Beurteilung des Verpflichtungsbegehrens auf den Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung abzustellen ist, vgl. OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 -13 A 1725/14 -, juris, Rn. 46 ff. m.w.N., dieser Zeitpunkt aus Gründen des materiellen Rechts auch in einem Drittanfechtungsverfahren zu Grunde zu legen ist.
  • VG Schleswig, 06.09.2016 - 1 A 5/15

    Krankenhausrecht einschl. Krankenhauspflegesätze

    Wegen dieser tatsächlichen Schwierigkeiten bei der Nachprüfung prognostischer Feststellungen und Schätzungen hat sich das Gericht auf die Nachprüfung zu beschränken, ob die Behörde von zutreffenden Werten, Daten und Zahlen ausgegangen ist und ob sie sich einer wissenschaftlich anerkannten Berechnungsmethode bedient hat (vgl. BVerwG, Urteile vom 14. November 1985 - 3 C 41.84 -, juris, Rn. 39, vom 25. Juli 1985 - 3 C 25.84 -, juris, Rn. 56, und vom 26. März 1981 - 3 C 134.79 -, BVerwGE 62, 86 , juris, Rn.87f; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1725/14 -, Rn. 123, juris).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht