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   VG Düsseldorf, 20.03.2015 - 13 K 501/14.A   

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https://dejure.org/2015,6713
VG Düsseldorf, 20.03.2015 - 13 K 501/14.A (https://dejure.org/2015,6713)
VG Düsseldorf, Entscheidung vom 20.03.2015 - 13 K 501/14.A (https://dejure.org/2015,6713)
VG Düsseldorf, Entscheidung vom 20. März 2015 - 13 K 501/14.A (https://dejure.org/2015,6713)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    Systemische Mängel; Ungarn; Inhaftierung; Materielle Beweislast

  • Wolters Kluwer

    Beweislast bzgl. Feststellung der Gefahr einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung nach der Rücküberstellung eines Asylsuchenden nach Ungarn

  • Informationsverbund Asyl und Migration

    EMRK Art. 3, EMRK Art. 4, AsylVfG § 27a, AsylVfG § 34a
    Ungarn, Dublinverfahren, Dublin II-VO, Übernahmeersuchen, Frist, unangemessene Verfahrensdauer, unangemessen langes Verfahren, unangemessen lange Verfahrensdauer, subjektives Recht, systemische Mängel, Aufnahmebedingungen, Asylverfahren, Inhaftierung, ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (100)

  • VG München, 01.07.2015 - M 21 S7 15.50576

    Asyl-Herkunftsland: Sierra Leone

    Der vorliegende Zeitablauf von etwa eineinhalb Monaten zwischen der Stellung des Asylantrags in Deutschland und der Stellung des Übernahmegesuchs an Ungarn erreicht ersichtlich keinen besonderen Umfang, wonach unter dem Gesichtspunkt einer grundrechtsverletzenden unangemessen langen Verfahrensdauer (vgl. EuGH v. 21.12.2011, Rs. C-411/10 u.a., Rn. 108 bei juris) zu eruieren wäre, ob der Antragsgegnerin die Berufung auf die Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaats verwehrt wäre und sie deshalb das Selbsteintrittsrecht gem. § 3 Abs. 2 Dublin-II-VO ausüben müsste (vgl. auch VG Düsseldorf v. 20.03.2015, Az. 13 K 501/14.A, Rn. 43 m.w.N.; vgl. auch die Überlegungen bei VG Augsburg v. 29.05.2013, Az. Au 7 K 13.30134, wonach der Asylsuchende durch Verfahrensverzögerungen eher begünstigt wird, eben weil er sich während des Verfahrens bereits in dem Staat seiner Wahl aufhalten kann, in dem er nun Asyl begehrt).

    Es liegen nach den aktuellen Erkenntnisquellen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Dublin-Rückkehrer unter Verstoß gegen das Refoulement-Verbot ohne eine Entscheidung über ihren Asyl(folge)antrag in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, wenn über ihren Asylantrag sachlich noch nicht entschieden worden ist (EGMR v. 03.07.2014, Az. 71932/12, Rn. 72, 73; VG Düsseldorf v. 20.03.2015, Az. 13 K 501/14.A, Rn. 133 bei juris; VG Düsseldorf v. 15.04.2015, Az. 13 L 1259/15.A, Rn. 120 bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015, Az. 22 L 1329/15.A, Rn. 110 bei juris).

    Rn. 25 ff. bei juris; VG Saarlouis v. 01.04.2015, Az. 3 L 184/15, Rn. 6 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015, Az. 5 L 54/15.A, Rn. 34 ff. bei juris; VG Hamburg v. 18.02.2015, Az. 2 AE 354/15, Rn. 12 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015, Az. 22 L 1329/15.A, Rn. 31 ff.; VG Düsseldorf v. 15.04.2015, Az. 13 L 1259/15.A, Rn. 34 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015, Az. 22 L 1329/15.A, Rn. 31 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 13.04.2015, Az. 8 L 243/15.A, Rn. 18 ff.; VG Düsseldorf v. 13.04.2015, Az. 8 L 94/15.A, Rn. 17 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 01.04.2015, Az. 13 L 1031/15.A, Rn. 21 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 20.03.2015, Az. 13 K 501/14.A, Rn. 50 ff. bei juris; VG Gelsenkirchen v. 10.04.2015, Az. 18a L 453/15.A, Rn. 26 ff. bei juris; a.A.: VG Bremen v. 02.04.2015, Az. 3 V 123/15; s.a. speziell für Familien mit Kindern: VG Köln v. 28.04.2015, Az. 17 L 1024/15.A).

    Die Haftgründe des ungarischen Rechts entsprechen im Wesentlichen den in der Europäischen Union zulässigen Haftgründen in Art. 8 Abs. 3 AufnahmeRL und sind damit dem Grunde nach zulässig (hierzu und zum Folgenden auch: VG München v. 20.05.2015, Az. M 1 S 14.50568, Rn. 14 bei juris, unter Rekurs auf EuGH v. 30.05.2013, Rs. C-534/11 = NVwZ 2013, 1142 ff.; VG Düsseldorf v. 20.03.2015, Az. 13 K 501/14.A, Rn. 83 ff. bei juris; v. 01.04.2015, Az. 13 L 1031/15.A, Rn. 57 ff. bei juris; v. 11.05.2015, Az. 22 L 1329/15.A, Rn. 60 ff. bei juris).

    Darüber hinaus besteht gemäß § 31/C Absatz 3 Asylum Act Hungary die begrenzte Möglichkeit, gegen die Inhaftierung Einspruch einzulegen (hierzu und zu weiteren Einzelheiten exemplarisch VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 85 bei juris).

    Die Haftanordnung ergeht in Ungarn gegenüber den betroffenen Asylsuchenden in Übereinstimmung mit Art. 9 Abs. 2 AufnahmeRL schriftlich unter Angabe der sachlichen und rechtlichen Haftgründe und unter verbaler Übersetzung (Auskunft von Pro Asyl an VG München v. 30.10.2010, zu Frage 1, S. 1; zur Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 EMRK: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 112 ff. bei juris, m.w.N.).

    Es gibt auch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die ungarischen Behörden die gesetzlichen Vorgaben bei ihrer Entscheidung über die Inhaftierung von Asylbewerbern - speziell Dublin-Rückkehrern - nicht nur in Einzelfällen, sondern systemisch / systematisch nicht beachten (ebenso VG Düsseldorf v. 20.03.2015, Az. 13 K 501/14.A; VG München v. 18.03.2015, Az. M 12 S 15.50040; VG München v. 20.05.2015, Az. M 1 S 14.50568).

    Vielmehr erscheint es dem Gericht - in Übereinstimmung mit dem VG Düsseldorf (exemplarisch Urt. v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 99 ff. bei juris) - speziell bei Dublin-Rückkehrern (wie dem Antragsteller) nachvollziehbar, dass die Haftanordnungen größtenteils inhaltlich identisch aussehen und von einer individuellen Begründung absehen, da dann regelmäßig auf den Haftgrund der Fluchtgefahr rekurriert werden kann, was vor dem Hintergrund, dass die Dublin-Rückkehr sich bereits einmal dem Asylverfahren in Ungarn entzogen haben, nicht willkürlich erscheint.

    Die geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Kaution angeordnet wurde, überrascht dabei nicht, da Asylsuchende in der Regel nicht über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um eine Kaution bezahlen zu können (VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 109, 110; vgl. auch: Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf v. 31.10.2014 a.a.O.; Hungarian Helsinki Committee, Information Note on Asylum-Seekers in Detention and in Dublin Procedures in Hungary, Mai 2015, S. 11).

    Insofern wird auf die folgenden Passagen bei VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 91 ff. verwiesen, die sich das erkennende Gericht zu Eigen macht:.

    Auch insofern nimmt das erkennende Gericht auf VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O. Bezug, wo es heißt (Rn. 116 ff. bei juris):.

    In den vorzitierten Erkenntnisquellen wird vielmehr ausgeführt, dass die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen (wie z.B. Unterkunft, Nahrungsaufnahme, Hygienebedürfnisse, medizinische Versorgung) in Ungarn auch während der Asylhaft in einer noch zumutbaren Weise erfüllt werden (zum Ganzen auch: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 121 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015, Az. 5 L 54/15.A, Rn. 60 ff. bei juris, VG München v. 20.05.2015 a.a.O.; VG München v. 30.03.2015, Az. M 2 K 15.50224; VG Augsburg v. 02.02.2015, Az. Au 2 S 15.50041, Rn. 28 bei juris).

  • VG München, 01.07.2015 - M 21 S7 15.50575

    Asyl-Herkunftsland: Nigeria

    Der vorliegende Zeitablauf von zwei Monaten zwischen der Stellung des Asylantrags in Deutschland und der Stellung des Übernahmegesuchs an Ungarn erreicht ersichtlich keinen besonderen Umfang, wonach unter dem Gesichtspunkt einer grundrechtsverletzenden unangemessen langen Verfahrensdauer (vgl. EuGH v. 21.12.2011, Rs. C-411/10 u.a., Rn. 108 bei juris) zu eruieren wäre, ob der Antragsgegnerin die Berufung auf die Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaats verwehrt wäre und sie deshalb das Selbsteintrittsrecht gem. § 3 Abs. 2 Dublin-II-VO ausüben müsste (vgl. auch VG Düsseldorf v. 20.03.2015, Az. 13 K 501/14.A, Rn. 43 m.w.N.; vgl. auch die Überlegungen bei VG Augsburg v. 29.05.2013, Az. Au 7 K 13.30134, wonach der Asylsuchende durch Verfahrensverzögerungen eher begünstigt wird, eben weil er sich während des Verfahrens bereits in dem Staat seiner Wahl aufhalten kann, in dem er nun Asyl begehrt).

    Es liegen nach den aktuellen Erkenntnisquellen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Dublin-Rückkehrer unter Verstoß gegen das Refoulement-Verbot ohne eine Entscheidung über ihren Asyl(folge)antrag in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, wenn über ihren Asylantrag sachlich noch nicht entschieden worden ist (EGMR v. 03.07.2014, Az. 71932/12, Rn. 72, 73; VG Düsseldorf v. 20.03.2015, Az. 13 K 501/14.A, Rn. 133 bei juris; VG Düsseldorf v. 15.04.2015, Az. 13 L 1259/15.A, Rn. 120 bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015, Az. 22 L 1329/15.A, Rn. 110 bei juris).

    Rn. 25 ff. bei juris; VG Saarlouis v. 01.04.2015, Az. 3 L 184/15, Rn. 6 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015, Az. 5 L 54/15.A, Rn. 34 ff. bei juris; VG Hamburg v. 18.02.2015, Az. 2 AE 354/15, Rn. 12 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015, Az. 22 L 1329/15.A, Rn. 31 ff.; VG Düsseldorf v. 15.04.2015, Az. 13 L 1259/15.A, Rn. 34 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015, Az. 22 L 1329/15.A, Rn. 31 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 13.04.2015, Az. 8 L 243/15.A, Rn. 18 ff.; VG Düsseldorf v. 13.04.2015, Az. 8 L 94/15.A, Rn. 17 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 01.04.2015, Az. 13 L 1031/15.A, Rn. 21 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 20.03.2015, Az. 13 K 501/14.A, Rn. 50 ff. bei juris; VG Gelsenkirchen v. 10.04.2015, Az. 18a L 453/15.A, Rn. 26 ff. bei juris; a.A.: VG Bremen v. 02.04.2015, Az. 3 V 123/15; s.a. speziell für Familien mit Kindern: VG Köln v. 28.04.2015, Az. 17 L 1024/15.A).

    Die Haftgründe des ungarischen Rechts entsprechen im Wesentlichen den in der Europäischen Union zulässigen Haftgründen in Art. 8 Abs. 3 AufnahmeRL und sind damit dem Grunde nach zulässig (hierzu und zum Folgenden auch: VG München v. 20.05.2015, Az. M 1 S 14.50568, Rn. 14 bei juris, unter Rekurs auf EuGH v. 30.05.2013, Rs. C-534/11 = NVwZ 2013, 1142 ff.; VG Düsseldorf v. 20.03.2015, Az. 13 K 501/14.A, Rn. 83 ff. bei juris; v. 01.04.2015, Az. 13 L 1031/15.A, Rn. 57 ff. bei juris; v. 11.05.2015, Az. 22 L 1329/15.A, Rn. 60 ff. bei juris).

    Darüber hinaus besteht gemäß § 31/C Absatz 3 Asylum Act Hungary die begrenzte Möglichkeit, gegen die Inhaftierung Einspruch einzulegen (hierzu und zu weiteren Einzelheiten exemplarisch VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 85 bei juris).

    Die Haftanordnung ergeht in Ungarn gegenüber den betroffenen Asylsuchenden in Übereinstimmung mit Art. 9 Abs. 2 AufnahmeRL schriftlich unter Angabe der sachlichen und rechtlichen Haftgründe und unter verbaler Übersetzung (Auskunft von Pro Asyl an VG München v. 30.10.2010, zu Frage 1, S. 1; zur Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 EMRK: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 112 ff. bei juris, m.w.N.).

    Es gibt auch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die ungarischen Behörden die gesetzlichen Vorgaben bei ihrer Entscheidung über die Inhaftierung von Asylbewerbern - speziell Dublin-Rückkehrern - nicht nur in Einzelfällen, sondern systemisch / systematisch nicht beachten (ebenso VG Düsseldorf v. 20.03.2015, Az. 13 K 501/14.A; VG München v. 18.03.2015, Az. M 12 S 15.50040; VG München v. 20.05.2015, Az. M 1 S 14.50568).

    Vielmehr erscheint es dem Gericht - in Übereinstimmung mit dem VG Düsseldorf (exemplarisch Urt. v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 99 ff. bei juris) - speziell bei Dublin-Rückkehrern (wie dem Antragsteller) nachvollziehbar, dass die Haftanordnungen größtenteils inhaltlich identisch aussehen und von einer individuellen Begründung absehen, da dann regelmäßig auf den Haftgrund der Fluchtgefahr rekurriert werden kann, was vor dem Hintergrund, dass die Dublin-Rückkehr sich bereits einmal dem Asylverfahren in Ungarn entzogen haben, nicht willkürlich erscheint.

    Die geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Kaution angeordnet wurde, überrascht dabei nicht, da Asylsuchende in der Regel nicht über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um eine Kaution bezahlen zu können (VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 109, 110; vgl. auch: Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf v. 31.10.2014 a.a.O.; Hungarian Helsinki Committee, Information Note on Asylum-Seekers in Detention and in Dublin Procedures in Hungary, Mai 2015, S. 11).

    Insofern wird auf die folgenden Passagen bei VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 91 ff. verwiesen, die sich das erkennende Gericht zu Eigen macht:.

    Auch insofern nimmt das erkennende Gericht auf VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O. Bezug, wo es heißt (Rn. 116 ff. bei juris):.

    In den vorzitierten Erkenntnisquellen wird vielmehr ausgeführt, dass die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen (wie z.B. Unterkunft, Nahrungsaufnahme, Hygienebedürfnisse, medizinische Versorgung) in Ungarn auch während der Asylhaft in einer noch zumutbaren Weise erfüllt werden (zum Ganzen auch: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a.a.O., Rn. 121 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015, Az. 5 L 54/15.A, Rn. 60 ff. bei juris, VG München v. 20.05.2015 a.a.O.; VG München v. 30.03.2015, Az. M 2 K 15.50224; VG Augsburg v. 02.02.2015, Az. Au 2 S 15.50041, Rn. 28 bei juris).

  • VG München, 29.07.2015 - M 23 K 13.31389

    Überstellung nach Ungarn - Kein Selbsteintritt

    03.07.2014 - 71932/12, Rn. 72, 73; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 133 bei juris; VG Düsseldorf v. 15.04.2015 - 13 L 1259/15.A, Rn. 120 bei.

    Rn. 25 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 13.04.2015 - 8 L 94/15.A, Rn. 17 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 21 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 50 ff. bei juris; a.A. exemplarisch: VG Bremen v. 02.04.2015 - 3 V 123/15, juris).

    Die Haftgründe des ungarischen Rechts entsprechen im Wesentlichen den in der Europäischen Union zulässigen Haftgründen in Art. 8 Abs. 3 AufnahmeRL und sind damit dem Grunde nach zulässig (vgl. VG München v 20.05.2015 - M 1 S 14.50568, Rn. 14 bei juris, unter Bezugnahme auf EuGH v. 30.05.2013, Rs. C-534/11, NVwZ 2013, 1142 ff.; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 83 ff. bei juris; v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 57 ff. bei juris; v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 60 ff. bei juris).

    Darüber hinaus besteht die begrenzte Möglichkeit, gegen die Inhaftierung Einspruch einzulegen (hierzu und zu weiteren Einzelheiten exemplarisch VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 85 bei juris).

    Die Haftanordnung ergeht in Ungarn gegenüber den betroffenen Asylsuchenden in Übereinstimmung mit Art. 9 Abs. 2 AufnahmeRL schriftlich unter Angabe der sachlichen und rechtlichen Haftgründe und unter verbaler Übersetzung (Auskunft von Pro Asyl an VG München v. 30.10.2010, zu Frage 1; zur Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 EMRK: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 112 ff. bei juris, m. w. N.).

    Es gibt auch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die ungarischen Behörden die gesetzlichen Vorgaben bei ihrer Entscheidung über die Inhaftierung von Asylbewerbern - speziell Dublin-Rückkehrern - nicht nur in Einzelfällen, sondern systemisch /systematisch nicht beachten (ebenso VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A; VG München v. 18.03.2015 - M 12 S 15.50040; VG München v. 20.05.2015 - M 1 S 14.50568).

    Vielmehr erscheint es dem Gericht - in Übereinstimmung mit dem VG Düsseldorf (exemplarisch Urt. v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 99 ff. bei juris) - speziell bei Dublin-Rückkehrern nachvollziehbar, dass die Haftanordnungen größtenteils inhaltlich identisch aussehen und von einer individuellen Begründung absehen, da dann regelmäßig auf den Haftgrund der Fluchtgefahr rekurriert werden kann, was vor dem Hintergrund, dass die Dublin-Rückkehr sich bereits einmal dem Asylverfahren in Ungarn entzogen haben, nicht willkürlich erscheint.

    Die geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Kaution angeordnet wurde, überrascht dabei nicht, da Asylsuchende in der Regel nicht über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um eine Kaution bezahlen zu können (VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 109, 110; vgl. auch: Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf v. 31.10.2014 a. a. O.; Hungarian Helsinki Committee, Information Note on Asylum-Seekers in Detention and in Dublin Procedures in Hungary, Mai 2015, S. 11).

    (Auch) insofern bezieht sich das Gericht auf die Ausführungen des VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 91 ff. (Rechtsbehelfe Inhaftierung), die es sich zu Eigen macht.

    In den vorzitierten Erkenntnisquellen wird vielmehr ausgeführt, dass die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen (wie z. B. Unterkunft, Nahrungsaufnahme, Hygienebedürfnisse, medizinische Versorgung) in Ungarn auch während der Asylhaft in einer noch zumutbaren Weise erfüllt werden (zum Ganzen auch: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 121 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015 - 5 L 54/15.A, Rn. 60 ff. bei juris, VG München v. 20.05.2015 a. a. O.; VG München v. 30.03.2015 - M 2 K 15.50224; VG Augsburg v. 02.02.2015 - Au 2 S 15.50041, Rn. 28 bei juris).

  • VG München, 16.12.2015 - M 23 K 14.30174

    Keine systemischen Mängel im Asylverfahren in Ungarn

    Es liegen nach den aktuellen Erkenntnisquellen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Dublin-Rückkehrer unter Verstoß gegen das Refoulement-Verbot ohne eine Entscheidung über ihren Asyl(folge)antrag in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, wenn über ihren Asylantrag sachlich noch nicht entschieden worden ist (EGMR v. 03.07.2014 - 71932/12, Rn. 72, 73; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 133 bei juris; VG Düsseldorf v. 15.04.2015 - 13 L 1259/15.A, Rn. 120 bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 110 bei juris).

    Rn. 25 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 13.04.2015 - 8 L 94/15.A, Rn. 17 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 21 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 50 ff. bei juris; a. A. exemplarisch: VG Bremen v. 02.04.2015 - 3 V 123/15, juris).

    Die Haftgründe des ungarischen Rechts entsprechen im Wesentlichen den in der Europäischen Union zulässigen Haftgründen in Art. 8 Abs. 3 AufnahmeRL und sind damit dem Grunde nach zulässig (vgl. VG München v 20.05.2015 - M 1 S 14.50568, Rn. 14 bei juris, unter Bezugnahme auf EuGH v. 30.05.2013, Rs. C-534/11, NVwZ 2013, 1142 ff.; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 83 ff. bei juris; v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 57 ff. bei juris; v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 60 ff. bei juris).

    Darüber hinaus besteht die begrenzte Möglichkeit, gegen die Inhaftierung Einspruch einzulegen (hierzu und zu weiteren Einzelheiten exemplarisch VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 85 bei juris).

    Die Haftanordnung ergeht in Ungarn gegenüber den betroffenen Asylsuchenden in Übereinstimmung mit Art. 9 Abs. 2 AufnahmeRL schriftlich unter Angabe der sachlichen und rechtlichen Haftgründe und unter verbaler Übersetzung (Auskunft von Pro Asyl an VG München v. 30.10.2010, zu Frage 1; zur Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 EMRK: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 112 ff. bei juris, m. w. N.).

    Es gibt auch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die ungarischen Behörden die gesetzlichen Vorgaben bei ihrer Entscheidung über die Inhaftierung von Asylbewerbern - speziell Dublin-Rückkehrern - nicht nur in Einzelfällen, sondern systemisch/systematisch nicht beachten (ebenso VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A; VG München v. 18.03.2015 - M 12 S 15.50040; VG München v. 20.05.2015 - M 1 S 14.50568).

    Vielmehr erscheint es dem Gericht - in Übereinstimmung mit dem VG Düsseldorf (exemplarisch Urt. v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 99 ff. bei juris) - speziell bei Dublin-Rückkehrern nachvollziehbar, dass die Haftanordnungen größtenteils inhaltlich identisch aussehen und von einer individuellen Begründung absehen, da dann regelmäßig auf den Haftgrund der Fluchtgefahr rekurriert werden kann, was vor dem Hintergrund, dass die Dublin-Rückkehr sich bereits einmal dem Asylverfahren in Ungarn entzogen haben, nicht willkürlich erscheint.

    Die geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Kaution angeordnet wurde, überrascht dabei nicht, da Asylsuchende in der Regel nicht über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um eine Kaution bezahlen zu können (VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 109, 110; vgl. auch: Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf v. 31.10.2014 a. a. O.; Hungarian Helsinki Committee, Information Note on Asylum-Seekers in Detention and in Dublin Procedures in Hungary, Mai 2015, S. 11).

    (Auch) insofern bezieht sich das Gericht auf die Ausführungen des VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 91 ff. (Rechtsbehelfe Inhaftierung), die es sich zu Eigen macht.

    In den vorzitierten Erkenntnisquellen wird vielmehr ausgeführt, dass die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen (wie z. B. Unterkunft, Nahrungsaufnahme, Hygienebedürfnisse, medizinische Versorgung) in Ungarn auch während der Asylhaft in einer noch zumutbaren Weise erfüllt werden (zum Ganzen auch: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 121 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015 - 5 L 54/15.A, Rn. 60 ff. bei juris, VG München v. 20.05.2015 a. a. O.; VG München v. 30.03.2015 - M 2 K 15.50224; VG Augsburg v. 02.02.2015 - Au 2 S 15.50041, Rn. 28 bei juris).

  • VG München, 29.07.2015 - M 23 K 14.50307

    Keine systemischen Mängel in Ungarn

    Es liegen nach den aktuellen Erkenntnisquellen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Dublin-Rückkehrer unter Verstoß gegen das Refoulement-Verbot ohne eine Entscheidung über ihren Asyl(folge)antrag in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, wenn über ihren Asylantrag sachlich noch nicht entschieden worden ist (EGMR v. 03.07.2014 - 71932/12, Rn. 72, 73; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 133 bei juris; VG Düsseldorf v. 15.04.2015 - 13 L 1259/15.A, Rn. 120 bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 110 bei juris).

    Rn. 25 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 13.04.2015 - 8 L 94/15.A, Rn. 17 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 21 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 50 ff. bei juris; a.A. exemplarisch: VG Bremen v. 02.04.2015 - 3 V 123/15, juris).

    Die Haftgründe des ungarischen Rechts entsprechen im Wesentlichen den in der Europäischen Union zulässigen Haftgründen in Art. 8 Abs. 3 AufnahmeRL und sind damit dem Grunde nach zulässig (vgl. VG München v 20.05.2015 - M 1 S 14.50568, Rn. 14 bei juris, unter Bezugnahme auf EuGH v. 30.05.2013, Rs. C-534/11, NVwZ 2013, 1142 ff.; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 83 ff. bei juris; v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 57 ff. bei juris; v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 60 ff. bei juris).

    Darüber hinaus besteht die begrenzte Möglichkeit, gegen die Inhaftierung Einspruch einzulegen (hierzu und zu weiteren Einzelheiten exemplarisch VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 85 bei juris).

    Die Haftanordnung ergeht in Ungarn gegenüber den betroffenen Asylsuchenden in Übereinstimmung mit Art. 9 Abs. 2 AufnahmeRL schriftlich unter Angabe der sachlichen und rechtlichen Haftgründe und unter verbaler Übersetzung (Auskunft von Pro Asyl an VG München v. 30.10.2010, zu Frage 1; zur Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 EMRK: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 112 ff. bei juris, m. w. N.).

    Es gibt auch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die ungarischen Behörden die gesetzlichen Vorgaben bei ihrer Entscheidung über die Inhaftierung von Asylbewerbern - speziell Dublin-Rückkehrern - nicht nur in Einzelfällen, sondern systemisch /systematisch nicht beachten (ebenso VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A; VG München v. 18.03.2015 - M 12 S 15.50040; VG München v. 20.05.2015 - M 1 S 14.50568).

    Vielmehr erscheint es dem Gericht - in Übereinstimmung mit dem VG Düsseldorf (exemplarisch Urt. v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 99 ff. bei juris) - speziell bei Dublin-Rückkehrern nachvollziehbar, dass die Haftanordnungen größtenteils inhaltlich identisch aussehen und von einer individuellen Begründung absehen, da dann regelmäßig auf den Haftgrund der Fluchtgefahr rekurriert werden kann, was vor dem Hintergrund, dass die Dublin-Rückkehr sich bereits einmal dem Asylverfahren in Ungarn entzogen haben, nicht willkürlich erscheint.

    Die geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Kaution angeordnet wurde, überrascht dabei nicht, da Asylsuchende in der Regel nicht über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um eine Kaution bezahlen zu können (VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 109, 110; vgl. auch: Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf v. 31.10.2014 a. a. O.; Hungarian Helsinki Committee, Information Note on Asylum-Seekers in Detention and in Dublin Procedures in Hungary, Mai 2015, S. 11).

    (Auch) insofern bezieht sich das Gericht auf die Ausführungen des VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 91 ff. (Rechtsbehelfe Inhaftierung), die es sich zu Eigen macht.

    In den vorzitierten Erkenntnisquellen wird vielmehr ausgeführt, dass die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen (wie z. B. Unterkunft, Nahrungsaufnahme, Hygienebedürfnisse, medizinische Versorgung) in Ungarn auch während der Asylhaft in einer noch zumutbaren Weise erfüllt werden (zum Ganzen auch: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 121 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015 - 5 L 54/15.A, Rn. 60 ff. bei juris, VG München v. 20.05.2015 a. a. O.; VG München v. 30.03.2015 - M 2 K 15.50224; VG Augsburg v. 02.02.2015 - Au 2 S 15.50041, Rn. 28 bei juris).

  • VG München, 29.07.2015 - M 23 K 14.30073

    Systemische Mängel bei der Durchführung der Asylverfahren in Ungarn? - Nach

    Es liegen nach den aktuellen Erkenntnisquellen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Dublin-Rückkehrer unter Verstoß gegen das Refoulement-Verbot ohne eine Entscheidung über ihren Asyl(folge)antrag in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, wenn über ihren Asylantrag sachlich noch nicht entschieden worden ist (EGMR v. 03.07.2014 - 71932/12, Rn. 72, 73; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 133 bei juris; VG Düsseldorf v. 15.04.2015 - 13 L 1259/15.A, Rn. 120 bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 110 bei juris).

    Rn. 25 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 13.04.2015 - 8 L 94/15.A, Rn. 17 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 21 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 50 ff. bei juris; a.A. exemplarisch: VG Bremen v. 02.04.2015 - 3 V 123/15, juris).

    Die Haftgründe des ungarischen Rechts entsprechen im Wesentlichen den in der Europäischen Union zulässigen Haftgründen in Art. 8 Abs. 3 AufnahmeRL und sind damit dem Grunde nach zulässig (vgl. VG München v 20.05.2015 - M 1 S 14.50568, Rn. 14 bei juris, unter Bezugnahme auf EuGH v. 30.05.2013, Rs. C-534/11, NVwZ 2013, 1142 ff.; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 83 ff. bei juris; v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 57 ff. bei juris; v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 60 ff. bei juris).

    Darüber hinaus besteht die begrenzte Möglichkeit, gegen die Inhaftierung Einspruch einzulegen (hierzu und zu weiteren Einzelheiten exemplarisch VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 85 bei juris).

    Die Haftanordnung ergeht in Ungarn gegenüber den betroffenen Asylsuchenden in Übereinstimmung mit Art. 9 Abs. 2 AufnahmeRL schriftlich unter Angabe der sachlichen und rechtlichen Haftgründe und unter verbaler Übersetzung (Auskunft von Pro Asyl an VG München v. 30.10.2010, zu Frage 1; zur Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 EMRK: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 112 ff. bei juris, m. w. N.).

    Es gibt auch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die ungarischen Behörden die gesetzlichen Vorgaben bei ihrer Entscheidung über die Inhaftierung von Asylbewerbern - speziell Dublin-Rückkehrern - nicht nur in Einzelfällen, sondern systemisch /systematisch nicht beachten (ebenso VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A; VG München v. 18.03.2015 - M 12 S 15.50040; VG München v. 20.05.2015 - M 1 S 14.50568).

    Vielmehr erscheint es dem Gericht - in Übereinstimmung mit dem VG Düsseldorf (exemplarisch Urt. v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 99 ff. bei juris) - speziell bei Dublin-Rückkehrern nachvollziehbar, dass die Haftanordnungen größtenteils inhaltlich identisch aussehen und von einer individuellen Begründung absehen, da dann regelmäßig auf den Haftgrund der Fluchtgefahr rekurriert werden kann, was vor dem Hintergrund, dass die Dublin-Rückkehr sich bereits einmal dem Asylverfahren in Ungarn entzogen haben, nicht willkürlich erscheint.

    Die geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Kaution angeordnet wurde, überrascht dabei nicht, da Asylsuchende in der Regel nicht über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um eine Kaution bezahlen zu können (VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 109, 110; vgl. auch: Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf v. 31.10.2014 a. a. O.; Hungarian Helsinki Committee, Information Note on Asylum-Seekers in Detention and in Dublin Procedures in Hungary, Mai 2015, S. 11).

    (Auch) insofern bezieht sich das Gericht auf die Ausführungen des VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 91 ff. (Rechtsbehelfe Inhaftierung), die es sich zu Eigen macht.

    In den vorzitierten Erkenntnisquellen wird vielmehr ausgeführt, dass die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen (wie z. B. Unterkunft, Nahrungsaufnahme, Hygienebedürfnisse, medizinische Versorgung) in Ungarn auch während der Asylhaft in einer noch zumutbaren Weise erfüllt werden (zum Ganzen auch: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 121 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015 - 5 L 54/15.A, Rn. 60 ff. bei juris, VG München v. 20.05.2015 a. a. O.; VG München v. 30.03.2015 - M 2 K 15.50224; VG Augsburg v. 02.02.2015 - Au 2 S 15.50041, Rn. 28 bei juris).

  • VG München, 03.07.2015 - M 23 K 15.50041

    Keine Abschiebungsmängel in Ungarn

    Es liegen nach den aktuellen Erkenntnisquellen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Dublin-Rückkehrer unter Verstoß gegen das Refoulement-Verbot ohne eine Entscheidung über ihren Asyl(folge)antrag in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, wenn über ihren Asylantrag sachlich noch nicht entschieden worden ist (EGMR v. 03.07.2014 - 71932/12, Rn. 72, 73; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 133 bei juris; VG Düsseldorf v. 15.04.2015 - 13 L 1259/15.A, Rn. 120 bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 110 bei juris).

    Rn. 25 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 13.04.2015 - 8 L 94/15.A, Rn. 17 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 21 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 50 ff. bei juris; a.A. exemplarisch: VG Bremen v. 02.04.2015 - 3 V 123/15, juris).

    Die Haftgründe des ungarischen Rechts entsprechen im Wesentlichen den in der Europäischen Union zulässigen Haftgründen in Art. 8 Abs. 3 AufnahmeRL und sind damit dem Grunde nach zulässig (vgl. VG München v. 20.05.2015 - M 1 S 14.50568, Rn. 14 bei juris, unter Bezugnahme auf EuGH v. 30.05.2013, Rs. C-534/11, NVwZ 2013, 1142 ff.; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 83 ff. bei juris; v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 57 ff. bei juris; v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 60 ff. bei juris).

    Darüber hinaus besteht gemäß § 31/C Abs. 3 Asylum Act Hungary die begrenzte Möglichkeit, gegen die Inhaftierung Einspruch einzulegen (hierzu und zu weiteren Einzelheiten exemplarisch VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 85 bei juris).

    Die Haftanordnung ergeht in Ungarn gegenüber den betroffenen Asylsuchenden in Übereinstimmung mit Art. 9 Abs. 2 AufnahmeRL schriftlich unter Angabe der sachlichen und rechtlichen Haftgründe und unter verbaler Übersetzung (Auskunft von Pro Asyl an VG München v. 30.10.2010, zu Frage 1; zur Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 EMRK: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 112 ff. bei juris, m. w. N.).

    Es gibt auch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die ungarischen Behörden die gesetzlichen Vorgaben bei ihrer Entscheidung über die Inhaftierung von Asylbewerbern - speziell Dublin-Rückkehrern - nicht nur in Einzelfällen, sondern systemisch /systematisch nicht beachten (ebenso VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A; VG München v. 18.03.2015 - M 12 S 15.50040; VG München v. 20.05.2015 - M 1 S 14.50568).

    Vielmehr erscheint es dem Gericht - in Übereinstimmung mit dem VG Düsseldorf (exemplarisch Urt. v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 99 ff. bei juris) - speziell bei Dublin-Rückkehrern nachvollziehbar, dass die Haftanordnungen größtenteils inhaltlich identisch aussehen und von einer individuellen Begründung absehen, da dann regelmäßig auf den Haftgrund der Fluchtgefahr rekurriert werden kann, was vor dem Hintergrund, dass die Dublin-Rückkehr sich bereits einmal dem Asylverfahren in Ungarn entzogen haben, nicht willkürlich erscheint.

    Die geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Kaution angeordnet wurde, überrascht dabei nicht, da Asylsuchende in der Regel nicht über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um eine Kaution bezahlen zu können (VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 109, 110; vgl. auch: Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf v. 31.10.2014 a. a. O.; Hungarian Helsinki Committee, Information Note on Asylum-Seekers in Detention and in Dublin Procedures in Hungary, Mai 2015, S. 11).

    (Auch) insofern bezieht sich das Gericht auf die Ausführungen des VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 91 ff. (Rechtsbehelfe Inhaftierung), die es sich zu Eigen macht.

    In den vorzitierten Erkenntnisquellen wird vielmehr ausgeführt, dass die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen (wie z. B. Unterkunft, Nahrungsaufnahme, Hygienebedürfnisse, medizinische Versorgung) in Ungarn auch während der Asylhaft in einer noch zumutbaren Weise erfüllt werden (zum Ganzen auch: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 121 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015 - 5 L 54/15.A, Rn. 60 ff. bei juris, VG München v. 20.05.2015 a. a. O.; VG München v. 30.03.2015 - M 2 K 15.50224; VG Augsburg v. 02.02.2015 - Au 2 S 15.50041, Rn. 28 bei juris).

  • VG München, 03.07.2015 - M 23 K 14.30505

    Systemische Mängel des Asylverfahrens in Ungarn

    Es liegen nach den aktuellen Erkenntnisquellen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Dublin-Rückkehrer unter Verstoß gegen das Refoulement-Verbot ohne eine Entscheidung über ihren Asyl(folge)antrag in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, wenn über ihren Asylantrag sachlich noch nicht entschieden worden ist (EGMR v. 03.07.2014 - 71932/12, Rn. 72, 73; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 133 bei juris; VG Düsseldorf v. 15.04.2015 - 13 L 1259/15.A, Rn. 120 bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 110 bei juris).

    Rn. 25 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 13.04.2015 - 8 L 94/15.A, Rn. 17 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 21 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 50 ff. bei juris; a. A. exemplarisch: VG Bremen v. 02.04.2015 - 3 V 123/15, juris).

    Die Haftgründe des ungarischen Rechts entsprechen im Wesentlichen den in der Europäischen Union zulässigen Haftgründen in Art. 8 Abs. 3 AufnahmeRL und sind damit dem Grunde nach zulässig (vgl. VG München v. 20.05.2015 - M 1 S 14.50568, Rn. 14 bei juris, unter Bezugnahme auf EuGH v. 30.05.2013, Rs. C-534/11, NVwZ 2013, 1142 ff.; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 83 ff. bei juris; v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 57 ff. bei juris; v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 60 ff. bei juris).

    Darüber hinaus besteht gemäß § 31/C Abs. 3 Asylum Act Hungary die begrenzte Möglichkeit, gegen die Inhaftierung Einspruch einzulegen (hierzu und zu weiteren Einzelheiten exemplarisch VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 85 bei juris).

    Die Haftanordnung ergeht in Ungarn gegenüber den betroffenen Asylsuchenden in Übereinstimmung mit Art. 9 Abs. 2 AufnahmeRL schriftlich unter Angabe der sachlichen und rechtlichen Haftgründe und unter verbaler Übersetzung (Auskunft von Pro Asyl an VG München v. 30.10.2010, zu Frage 1; zur Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 EMRK: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 112 ff. bei juris, m. w. N.).

    Es gibt auch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die ungarischen Behörden die gesetzlichen Vorgaben bei ihrer Entscheidung über die Inhaftierung von Asylbewerbern - speziell Dublin-Rückkehrern - nicht nur in Einzelfällen, sondern systemisch /systematisch nicht beachten (ebenso VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A; VG München v. 18.03.2015 - M 12 S 15.50040; VG München v. 20.05.2015 - M 1 S 14.50568).

    Vielmehr erscheint es dem Gericht - in Übereinstimmung mit dem VG Düsseldorf (exemplarisch Urt. v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 99 ff. bei juris) - speziell bei Dublin-Rückkehrern nachvollziehbar, dass die Haftanordnungen größtenteils inhaltlich identisch aussehen und von einer individuellen Begründung absehen, da dann regelmäßig auf den Haftgrund der Fluchtgefahr rekurriert werden kann, was vor dem Hintergrund, dass die Dublin-Rückkehr sich bereits einmal dem Asylverfahren in Ungarn entzogen haben, nicht willkürlich erscheint.

    Die geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Kaution angeordnet wurde, überrascht dabei nicht, da Asylsuchende in der Regel nicht über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um eine Kaution bezahlen zu können (VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 109, 110; vgl. auch: Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf v. 31.10.2014 a. a. O.; Hungarian Helsinki Committee, Information Note on Asylum-Seekers in Detention and in Dublin Procedures in Hungary, Mai 2015, S. 11).

    (Auch) insofern bezieht sich das Gericht auf die Ausführungen des VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 91 ff. (Rechtsbehelfe Inhaftierung), die es sich zu Eigen macht.

    In den vorzitierten Erkenntnisquellen wird vielmehr ausgeführt, dass die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen (wie z. B. Unterkunft, Nahrungsaufnahme, Hygienebedürfnisse, medizinische Versorgung) in Ungarn auch während der Asylhaft in einer noch zumutbaren Weise erfüllt werden (zum Ganzen auch: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 121 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015 - 5 L 54/15.A, Rn. 60 ff. bei juris, VG München v. 20.05.2015 a. a. O.; VG München v. 30.03.2015 - M 2 K 15.50224; VG Augsburg v. 02.02.2015 - Au 2 S 15.50041, Rn. 28 bei juris).

  • VG München, 29.07.2015 - M 23 K 14.30519

    Keine systemischen Mängel im Asylverfahren in Ungarn

    Es liegen nach den aktuellen Erkenntnisquellen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Dublin-Rückkehrer unter Verstoß gegen das Refoulement-Verbot ohne eine Entscheidung über ihren Asyl(folge)antrag in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, wenn über ihren Asylantrag sachlich noch nicht entschieden worden ist (EGMR v. 03.07.2014 - 71932/12, Rn. 72, 73; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 133 bei juris; VG Düsseldorf v. 15.04.2015 - 13 L 1259/15.A, Rn. 120 bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 110 bei juris).

    Rn. 25 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 13.04.2015 - 8 L 94/15.A, Rn. 17 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 21 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 50 ff. bei juris; a.A. exemplarisch: VG Bremen v. 02.04.2015 - 3 V 123/15, juris).

    Die Haftgründe des ungarischen Rechts entsprechen im Wesentlichen den in der Europäischen Union zulässigen Haftgründen in Art. 8 Abs. 3 AufnahmeRL und sind damit dem Grunde nach zulässig (vgl. VG München v 20.05.2015 - M 1 S 14.50568, Rn. 14 bei juris, unter Bezugnahme auf EuGH v. 30.05.2013, Rs. C-534/11, NVwZ 2013, 1142 ff.; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 83 ff. bei juris; v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 57 ff. bei juris; v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 60 ff. bei juris).

    Darüber hinaus besteht die begrenzte Möglichkeit, gegen die Inhaftierung Einspruch einzulegen (hierzu und zu weiteren Einzelheiten exemplarisch VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 85 bei juris).

    Die Haftanordnung ergeht in Ungarn gegenüber den betroffenen Asylsuchenden in Übereinstimmung mit Art. 9 Abs. 2 AufnahmeRL schriftlich unter Angabe der sachlichen und rechtlichen Haftgründe und unter verbaler Übersetzung (Auskunft von Pro Asyl an VG München v. 30.10.2010, zu Frage 1; zur Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 EMRK: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 112 ff. bei juris, m. w. N.).

    Es gibt auch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die ungarischen Behörden die gesetzlichen Vorgaben bei ihrer Entscheidung über die Inhaftierung von Asylbewerbern - speziell Dublin-Rückkehrern - nicht nur in Einzelfällen, sondern systemisch/systematisch nicht beachten (ebenso VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A; VG München v. 18.03.2015 - M 12 S 15.50040; VG München v. 20.05.2015 - M 1 S 14.50568).

    Vielmehr erscheint es dem Gericht - in Übereinstimmung mit dem VG Düsseldorf (exemplarisch Urt. v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 99 ff. bei juris) - speziell bei Dublin-Rückkehrern nachvollziehbar, dass die Haftanordnungen größtenteils inhaltlich identisch aussehen und von einer individuellen Begründung absehen, da dann regelmäßig auf den Haftgrund der Fluchtgefahr rekurriert werden kann, was vor dem Hintergrund, dass die Dublin-Rückkehr sich bereits einmal dem Asylverfahren in Ungarn entzogen haben, nicht willkürlich erscheint.

    Die geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Kaution angeordnet wurde, überrascht dabei nicht, da Asylsuchende in der Regel nicht über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um eine Kaution bezahlen zu können (VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 109, 110; vgl. auch: Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf v. 31.10.2014 a. a. O.; Hungarian Helsinki Committee, Information Note on Asylum-Seekers in Detention and in Dublin Procedures in Hungary, Mai 2015, S. 11).

    (Auch) insofern bezieht sich das Gericht auf die Ausführungen des VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 91 ff. (Rechtsbehelfe Inhaftierung), die es sich zu Eigen macht.

    In den vorzitierten Erkenntnisquellen wird vielmehr ausgeführt, dass die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen (wie z. B. Unterkunft, Nahrungsaufnahme, Hygienebedürfnisse, medizinische Versorgung) in Ungarn auch während der Asylhaft in einer noch zumutbaren Weise erfüllt werden (zum Ganzen auch: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 121 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015 - 5 L 54/15.A, Rn. 60 ff. bei juris, VG München v. 20.05.2015 a. a. O.; VG München v. 30.03.2015 - M 2 K 15.50224; VG Augsburg v. 02.02.2015 - Au 2 S 15.50041, Rn. 28 bei juris).

  • VG München, 29.07.2015 - M 23 K 13.31401

    Ausreisepflicht - Ungarn

    Es liegen nach den aktuellen Erkenntnisquellen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Dublin-Rückkehrer unter Verstoß gegen das Refoulement-Verbot ohne eine Entscheidung über ihren Asyl(folge)antrag in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, wenn über ihren Asylantrag sachlich noch nicht entschieden worden ist (EGMR v. 03.07.2014 - 71932/12, Rn. 72, 73; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 133 bei juris; VG Düsseldorf v. 15.04.2015 - 13 L 1259/15.A, Rn. 120 bei juris; VG Düsseldorf v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 110 bei juris).

    Rn. 25 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 13.04.2015 - 8 L 94/15.A, Rn. 17 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 21 ff. bei juris; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 50 ff. bei juris; a.A. exemplarisch: VG Bremen v. 02.04.2015 - 3 V 123/15, juris).

    Die Haftgründe des ungarischen Rechts entsprechen im Wesentlichen den in der Europäischen Union zulässigen Haftgründen in Art. 8 Abs. 3 AufnahmeRL und sind damit dem Grunde nach zulässig (vgl. VG München v 20.05.2015 - M 1 S 14.50568, Rn. 14 bei juris, unter Bezugnahme auf EuGH v. 30.05.2013, Rs. C-534/11, NVwZ 2013, 1142 ff.; VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A, Rn. 83 ff. bei juris; v. 01.04.2015 - 13 L 1031/15.A, Rn. 57 ff. bei juris; v. 11.05.2015 - 22 L 1329/15.A, Rn. 60 ff. bei juris).

    Darüber hinaus besteht die begrenzte Möglichkeit, gegen die Inhaftierung Einspruch einzulegen (hierzu und zu weiteren Einzelheiten exemplarisch VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 85 bei juris).

    Die Haftanordnung ergeht in Ungarn gegenüber den betroffenen Asylsuchenden in Übereinstimmung mit Art. 9 Abs. 2 AufnahmeRL schriftlich unter Angabe der sachlichen und rechtlichen Haftgründe und unter verbaler Übersetzung (Auskunft von Pro Asyl an VG München v. 30.10.2010, zu Frage 1; zur Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 EMRK: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 112 ff. bei juris, m. w. N.).

    Es gibt auch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die ungarischen Behörden die gesetzlichen Vorgaben bei ihrer Entscheidung über die Inhaftierung von Asylbewerbern - speziell Dublin-Rückkehrern - nicht nur in Einzelfällen, sondern systemisch /systematisch nicht beachten (ebenso VG Düsseldorf v. 20.03.2015 - 13 K 501/14.A; VG München v. 18.03.2015 - M 12 S 15.50040; VG München v. 20.05.2015 - M 1 S 14.50568).

    Vielmehr erscheint es dem Gericht - in Übereinstimmung mit dem VG Düsseldorf (exemplarisch Urt. v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 99 ff. bei juris) - speziell bei Dublin-Rückkehrern nachvollziehbar, dass die Haftanordnungen größtenteils inhaltlich identisch aussehen und von einer individuellen Begründung absehen, da dann regelmäßig auf den Haftgrund der Fluchtgefahr rekurriert werden kann, was vor dem Hintergrund, dass die Dublin-Rückkehr sich bereits einmal dem Asylverfahren in Ungarn entzogen haben, nicht willkürlich erscheint.

    Die geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Kaution angeordnet wurde, überrascht dabei nicht, da Asylsuchende in der Regel nicht über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um eine Kaution bezahlen zu können (VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 109, 110; vgl. auch: Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf v. 31.10.2014 a. a. O.; Hungarian Helsinki Committee, Information Note on Asylum-Seekers in Detention and in Dublin Procedures in Hungary, Mai 2015, S. 11).

    (Auch) insofern bezieht sich das Gericht auf die Ausführungen des VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 91 ff. (Rechtsbehelfe Inhaftierung), die es sich zu Eigen macht.

    In den vorzitierten Erkenntnisquellen wird vielmehr ausgeführt, dass die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen (wie z. B. Unterkunft, Nahrungsaufnahme, Hygienebedürfnisse, medizinische Versorgung) in Ungarn auch während der Asylhaft in einer noch zumutbaren Weise erfüllt werden (zum Ganzen auch: VG Düsseldorf v. 20.03.2015 a. a. O., Rn. 121 ff. bei juris; VG Aachen v. 26.02.2015 - 5 L 54/15.A, Rn. 60 ff. bei juris, VG München v. 20.05.2015 a. a. O.; VG München v. 30.03.2015 - M 2 K 15.50224; VG Augsburg v. 02.02.2015 - Au 2 S 15.50041, Rn. 28 bei juris).

  • VG München, 03.07.2015 - M 23 K 14.30362

    Keine systemischen Mängel im Asylverfahren in Ungarn

  • VG München, 03.07.2015 - M 23 K 14.30213

    Systemische Mängel des Asylverfahrens in Ungarn

  • VG München, 03.07.2015 - M 23 K 14.30170

    Ungarn, Selbsteintritt, Dublin-II-VO, Asylantrag, Wiederaufnahmegesuch,

  • VG München, 03.07.2015 - M 23 K 14.30398

    Keine systemischen Mängel in Ungarn

  • VG Düsseldorf, 16.06.2015 - 17 K 7744/14
  • VG Düsseldorf, 16.06.2015 - 17 K 8479/14

    Anforderungen an die Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaates für die

  • VG München, 05.05.2015 - M 12 S 15.50030

    Asylrecht; Dublin-III-Verfahren; Abschiebungsanordnung; keine systemischen Mängel

  • VG München, 05.05.2015 - M 12 S 15.50034

    Asylrecht; Dublin-III-Verfahren; Abschiebungsanordnung; keine systemischen Mängel

  • VG München, 05.05.2015 - M 12 S 15.50032

    Asylrecht; Dublin-III-Verfahren; Abschiebungsanordnung; keine systemischen Mängel

  • VG München, 19.06.2015 - M 12 S 15.50481

    Dublin-III-Verordnung; Abschiebung nach Ungarn; keine systemischen Mängel des

  • VG München, 18.08.2015 - M 15 K 15.50157

    Keine systemischen Mängel des Asylverfahrens und der Unterbringung von

  • VG München, 18.08.2015 - M 15 K 15.50142

    Keine systemischen Mängel des Asylverfahrens und der Unterbringung von

  • VG München, 25.08.2015 - M 15 K 14.50411

    Dublin-III-VO

  • VG München, 19.06.2015 - M 12 S 15.50459

    Dublin-III-Verordnung; Abschiebung nach Ungarn; keine systemischen Mängel des

  • VG München, 20.02.2015 - M 24 S 15.50091

    Systemische Mängel im Hinblick auf die seit 1. Juni 2013 in Ungarn bestehenden

  • VGH Bayern, 12.06.2015 - 13a ZB 15.50097

    Asylrecht Afghanistan; Dublin-Verfahren; Abschiebung nach Ungarn; systemische

  • VG Köln, 28.04.2015 - 17 L 1024/15

    Dublin, Ungarn, systemische Schwachstellen, Kinder, Haft

  • VG München, 10.11.2015 - M 1 S 15.50694

    Abschiebung, Asyl, Asylbewerber, Systemische Mängel, Abschiebungsandrohung,

  • VG München, 10.11.2015 - M 1 S 15.50687

    Abschiebung, Asyl, Asylbewerber, Asylverfahren, Dublin III-Verfahren,

  • VG München, 01.06.2015 - M 1 S 15.50333

    Dublin III-VO; Unzulässiger Asylantrag; Abschiebung nach Ungarn; systemische

  • VG München, 27.05.2015 - M 1 S 15.50331

    Dublin III-VO; unzulässiger Asylantrag; Abschiebung nach Ungarn; systemische

  • VG München, 20.05.2015 - M 1 S 14.50568

    Dublin III-VO; Unzulässiger Asylantrag; Abschiebung nach Ungarn; Systemische

  • VG Düsseldorf, 28.05.2014 - 13 L 172/14

    Dublin ; Ungarn ; Inhaftierungspraxis ; Dublin-Rückkehrer; Rechtsschutz ;

  • VG München, 20.03.2015 - M 24 K 15.50072

    Asylantrag, Gerichtsbescheid, Asylverfahren, Asylverfahrensgesetz,

  • VG München, 10.08.2015 - M 1 S 15.50677

    Dublin III-VO; Abschiebung nach Ungarn; Systemische Mängel verneint

  • VG München, 10.08.2015 - M 1 S 15.50679

    Dublin III-VO; Abschiebung nach Ungarn; Systemische Mängel verneint

  • VG München, 21.05.2015 - M 1 S 15.50324

    Dublin III-VO; unzulässiger Asylantrag; Abschiebung nach Ungarn; systemische

  • VG München, 29.04.2015 - M 1 S 15.50345

    Dublin III-VO; Abschiebung nach Ungarn; Systemische Mängel verneint

  • VG München, 28.04.2015 - M 1 S 15.50341

    Dublin III-Verordnung; Abschiebungsandrohung nach Ungarn; Systemische Mängel

  • VG Köln, 30.04.2015 - 1 L 358/15

    Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Klage gegen eine Abschiebungsanordnung

  • VG Köln, 30.04.2015 - 1 L 357/15

    Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Klage gegen eine Abschiebungsanordnung

  • VG Greifswald, 14.03.2016 - 4 B 649/16

    Asyl: Keine systemischen Mängel in Ungarn

  • VG Düsseldorf, 13.04.2015 - 8 L 94/15

    Zuständigkeit Ungarns für die Prüfung des Asylantrags eines Flüchtlings i.R.e.

  • VG München, 12.06.2015 - M 12 S 15.50490

    Stattgabe; Ungarn; Familie mit kleinem Kind; systemische Mängel bei Inhaftierung

  • VG München, 15.07.2015 - M 12 K 15.50489

    Stattgabe; Ungarn; Familie mit kleinem Kind; systemische Mängel bei Inhaftierung

  • VG Köln, 15.07.2015 - 3 K 2005/15

    Abschiebung zur Durchführung des Asylverfahrens in Ungarn

  • VG Düsseldorf, 31.07.2015 - 13 K 537/14

    Dublin; Hepatitis B; Ungarn

  • VG Düsseldorf, 13.04.2015 - 8 L 243/15

    Gewährleistung angemessener Umfeldbedingungen nach der Rücküberstellung eines

  • VG Düsseldorf, 26.06.2015 - 13 K 477/15

    Statthafte Klageart; Verpflichtungsklage; Subjektives Recht; Ablauf

  • VG Düsseldorf, 07.05.2015 - 13 L 1607/15

    Systemische Mängel; Bulgarien; Dublin Rückkehrer; UNHCR; Refoulement Verbot

  • VG München, 14.04.2015 - M 2 S 15.50228

    Keine systemischen Mängel in Ungarn

  • VG München, 10.04.2015 - M 2 S 15.50206

    Asylverfahren - Ungarn

  • VG Bayreuth, 02.07.2015 - B 3 K 15.50024

    Rechtsschutzbedürfnis auch nach vollzogener Rücküberstellung

  • VG Gelsenkirchen, 19.06.2015 - 7a K 454/15

    Nichtvorliegen außergewöhnlicher humanitärer Gründe für die Ausübung des

  • VG Potsdam, 17.07.2015 - 6 L 775/15

    Asylrecht (Dublin-Verfahren Ungarn)

  • VG Bayreuth, 08.05.2015 - B 3 S 15.50100

    Systemische Mängel im Zielland Ungarn (verneint)

  • VG Stade, 04.11.2015 - 1 B 1749/15

    Keine systemischen Mängel im ungarischen Asyl- und Aufnahmesystem in Bezug auf

  • VG Köln, 08.09.2015 - 18 K 4584/15
  • VG Augsburg, 02.02.2015 - Au 2 S 15.50041

    Asylverfahrensrecht; Herkunftsstaat: Syrien; Verfahren nach Dublin

  • VG Düsseldorf, 26.05.2015 - 15 L 1720/15

    Dublin III-VO; Italien; systemisch; Mängel; Aufnahmebedimngungen; unmenschlich;

  • VG Düsseldorf, 15.04.2015 - 13 L 1259/15

    Zustellungsfriktion; Systemische Mängel Ungarn; UNHCR; EGMR

  • VG Düsseldorf, 26.06.2015 - 13 K 787/14

    Dublin; Ungarn; systemsiche Mängel; Übernahmebereitschaft; Einreise über

  • VG München, 26.08.2015 - M 24 K 15.50507

    Dublin-III-Verfahren (Ungarn)

  • VG Düsseldorf, 07.08.2015 - 22 L 616/15

    Abschiebung eines Asylsuchenden in einen für die Durchführung des Asylverfahrens

  • VG Gelsenkirchen, 19.06.2015 - 7a K 5475/14

    Abschiebung eines Asylsuchenden nach Bulgarien bzgl. Zuständigkeit zur

  • VG Gelsenkirchen, 16.06.2015 - 7a L 1208/15

    Systemische Mängel im Asylverfahren, Ungarn, Haft, Haftgrund, Obdachlosigkeit

  • VG Düsseldorf, 11.05.2015 - 22 L 1329/15

    Nichtbestehen systemischer Mängel im ungarischen Asylverfahren bei der

  • VG Augsburg, 21.01.2015 - Au 2 S 14.50360

    Asylverfahrensrecht; Herkunftsstaat: Syrien

  • VG Düsseldorf, 30.07.2015 - 13 L 1802/15

    Übernahmebereitschaft; Ungarn; systemsiche Mängel

  • VG Augsburg, 10.04.2015 - Au 2 S 15.50197

    Asylrecht; Herkunftsstaat: Syrien

  • VG Augsburg, 01.04.2015 - Au 2 S 15.50171

    Asylrecht; Herkunftsstaat: Syrien

  • VG Düsseldorf, 01.04.2015 - 13 L 1031/15

    Systemische Mängel Ungarn; Inhaftierungspraxis

  • VG Köln, 08.09.2015 - 18 K 3798/15
  • VG Köln, 08.09.2015 - 18 K 4368/15

    Drohen einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung im Sinne von Art. 4

  • VG Gelsenkirchen, 28.07.2015 - 7a L 1481/15

    Rückführung nah Ungarn; systemische Mängel im Asylverfahren

  • VG Düsseldorf, 05.06.2015 - 13 L 1253/15

    Zuständigkeit Bundesamt; Merkblatt; Begründung; systemische Mängel Ungarn;

  • VG München, 28.09.2016 - M 24 S 16.50502

    Keine systemischen Mängel des Asylverfahrens und/oder der Aufnahmebedingungen in

  • VG Gelsenkirchen, 11.08.2015 - 7a L 1453/15

    Asyl; Dublin; Ungarn

  • VG Würzburg, 06.07.2015 - W 6 S 15.50224

    Einstweiliger Rechtsschutz

  • VG Würzburg, 30.06.2015 - W 2 S 15.50183

    Systemische Mängel im ungarischen Asyl- und Aufnahmesystem (verneint)

  • VG Ansbach, 16.04.2015 - AN 4 K 14.30119

    Dublin-Verfahren; Überstellung einer Familie mit Kleinkind nach Ungarn; geänderte

  • VG Düsseldorf, 17.07.2015 - 8 L 1895/15

    Nichtbestehen des Anspruchs eines Asylbewerbers auf Ausübung des

  • VG München, 09.11.2016 - M 24 K 16.50501

    Dublin-Verfahren (Bulgarien)

  • VG Düsseldorf, 25.06.2015 - 8 K 555/15

    Rechtmäßigkeit der Abschiebung eines Asylbewerbers aufgrund der Zuständigkeit

  • VG Düsseldorf, 31.03.2015 - 13 L 229/15

    Systemische Mängel Ungarn; Inhaftierung; Dublin III-VO; Materielle Beweislast

  • VG Augsburg, 31.03.2015 - Au 2 S 15.50115

    Asylrecht; Herkunftsstaat: Syrien

  • VG Augsburg, 31.03.2015 - Au 2 S 15.50130

    Asylrecht; Herkunftsstaat: Syrien

  • VG Augsburg, 21.01.2015 - Au 2 S 14.50350

    Asylverfahrensrecht; Herkunftsstaat: Syrien

  • VG Düsseldorf, 25.06.2015 - 13 L 2090/15

    Systemische Mängel Ungarn; Inhaftierung; Übernahmebereitschaft

  • VG Düsseldorf, 31.03.2015 - 7 L 687/15

    Abschiebung eines Asylbewerbers nach Ungarm als zuständigem Drittstaat

  • VG Düsseldorf, 03.08.2015 - 13 L 2377/15

    Inlandsbezogenes Abschiebungshindernis; Vater-Kind-Beziehung; Belgien; Dublin

  • VG Düsseldorf, 24.07.2015 - 15 L 2370/15

    Nichtbestehen systemischer Mängel im ungarischen Asylverfahren im Rahmen der

  • VG München, 30.03.2016 - M 7 S 16.50059

    Keine systemischen Mängel des Asylverfahrens und/oder der Aufnahmebedingungen in

  • VG München, 24.03.2016 - M 7 S 16.50035

    Keine systemischen Mängel des Asylverfahrens und/oder der Aufnahmebedingungen in

  • VG Bayreuth, 06.03.2015 - B 3 S 15.50031

    Rückführung nach Ungarn; inlandsbezogenes Abschiebungshindernis; Reiseunfähigkeit

  • VG München, 28.05.2015 - M 25 S 15.50288

    Vorläufiger Rechtschutz gegen die drohende Überstellung nach Ungarn

  • VG München, 04.05.2015 - M 5 S 15.50247

    Rechtmäßige Abschiebung nach Ungarn - keine systemischen Mängel des

  • VG Bayreuth, 06.03.2015 - B 3 S 15.30055

    Rückführung nach Ungarn; inlandsbezogenes Abschiebungshindernis;

  • VG Düsseldorf, 21.10.2015 - 13 L 3465/15

    Dublinverfahren, Ungarn, Refoulement, Serbien, Dublin III-Verordnung, systemische

  • VG Frankfurt/Main, 02.02.2015 - 9 L 4741/14

    Ungarn, Obdachlosigkeit, systemische Mängel, Aufnahmebedingungen,

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