Rechtsprechung
   LAG Baden-Württemberg, 19.05.2010 - 13 Sa 19/10   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • ra-skwar.de

    Arbeitsbummelei

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Arbeitsbummelei als Kündigungsgrund

  • rabüro.de

    Kurze Arbeitsunterbrechungen rechtfertigen keine verhaltensbedingte Kündigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZA-RR 2010, 637



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Wird zitiert von ... (2)  

  • ArbG Hagen, 14.06.2016 - 5 Ca 2341/15

    Kündigung wegen des Vorwurfs des Schlafens während der Nachtschicht in einem

    Um eine solche Pflichtverletzung handelt es sich nämlich auch dann, wenn ein Arbeitnehmer es sich eine Viertelstunde seiner Arbeitszeit mit geschlossenen Augen an seinem Arbeitsplatz bequem gemacht hat (vgl. LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 19.05.2010 - 13 Sa 19/10 -, NZA-RR 2010, 637, 638 unter II. 1. b) bb) (1) der Gründe).

    Das trifft zu, wenn eine Pflichtverletzung trotz Abmahnung wiederholt begangen wird und sich daraus der nachhaltige Wille der vertragswidrig handelnden Partei ergibt, den vertraglichen Verpflichtungen nicht oder nicht ordnungsgemäß nachkommen zu wollen (so LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 19.05.2010 - 13 Sa 19/10 -, NZA-RR 2010, 637, 638 unter II. 1. b) bb) (1) der Gründe mit weiteren Nachweisen).

    Demzufolge ist zur sozialen Rechtfertigung einer ordentlichen Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen gegenüber einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund prinzipiell ein verringerter Maßstab an das Vorliegen eines Kündigungsgrundes zu stellen (vgl. LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 19.05.2010 - 13 Sa 19/10 -, NZA-RR 2010, 637, 639 unter II. 1. c) bb) der Gründe).

  • LAG Hamm, 25.08.2016 - 15 Sa 586/16

    Beharrliche Arbeitsverweigerung; Arbeitsbummelei

    Die Rechtsauffassung des erstinstanzlichen Gerichts zu einer Arbeitsbummelei sei verfehlt (mit Verweis auf LAG Baden-Württemberg, 13 Sa 19/10).

    Das trifft zu, wenn eine Pflichtverletzung trotz Abmahnung wiederholt begangen wird und sich daraus der nachhaltige Wille der vertragswidrig handelnden Partei ergibt, den vertraglichen Verpflichtungen nicht oder nicht ordnungsgemäß nachkommen zu wollen (LAG Baden-Württemberg, 19.05.2010 - 13 Sa 19/10 m.w.N., NZA-RR, 637 unter Hinweis auf  LAG Hamm, 08.03.2007 - 17 Sa 1604/06 m.w.N., juris).

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