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   VGH Bayern, 21.03.2011 - 13a B 10.30074   

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https://dejure.org/2011,29594
VGH Bayern, 21.03.2011 - 13a B 10.30074 (https://dejure.org/2011,29594)
VGH Bayern, Entscheidung vom 21.03.2011 - 13a B 10.30074 (https://dejure.org/2011,29594)
VGH Bayern, Entscheidung vom 21. März 2011 - 13a B 10.30074 (https://dejure.org/2011,29594)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Widerruf der Zuerkennung eines Abschiebungsverbots nach dem 31. Dezember 2008

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (31)

  • VG Augsburg, 01.08.2011 - Au 7 K 10.30148

    Asyl

    Nach der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH vom 21.3.2011 - 13a B 10.30074) kann ein Widerruf auch dann noch ergehen, wenn das Bundesamt unter Verstoß gegen § 73 Abs. 2a AsylVfG bzw. § 73 Abs. 7 AsylVfG bis zum 31. Dezember 2008 keine Prüfung der Voraussetzungen vorgenommen hat.

    Die bloße Untätigkeit steht einer Negativentscheidung nicht gleich, so dass ein Widerruf in diesem Fall keiner Ermessensausübung bedarf (BayVGH vom 21.3.2011 - a.a.O. m.w.N.).

  • VGH Bayern, 28.06.2011 - 20 B 11.30018

    Irak; Widerruf der Flüchtlingsanerkennung; Gruppenverfolgung von Sunniten;

    Mit Beseitigung des Regimes von Saddam Hussein haben sich die für die Flüchtlingsanerkennung maßgeblichen tatsächlichen Umstände im Irak erheblich und nicht nur vorübergehend geändert, sodass der Widerruf nach § 73 Abs. 1 Sätze 1 und 2 AsylVfG gerechtfertigt ist (vgl. BVerwG vom 24.2.2011 BVerwG 10 C 3.10 AuAS 2011, 107, vom 7.2.2008 BVerwG 10 C 33.07; BayVGH vom 21.3.2011 Az. 13 a B 10.30074).

    Im Übrigen wäre der Kläger auch durch die Erlasslage geschützt (vgl. BayVGH vom 21.3.2011 Az. 13a B 10.30074 RNr. 41).

  • VG München, 21.12.2011 - M 24 K 11.30234

    Widerruf einer Anerkennung als Asylberechtigter wegen bestandskräftigen Widerrufs

    Denn das Gesetz knüpft an die Überschreitung der Prüfungsfrist des § 73 Abs. 7 AsylVfG oder auch des § 73 Abs. 2a Satz 1 AsylVfG keine Rechtsfolge dahin, dass ein Widerruf in solchen Fällen im Ermessen stünde (vgl. BayVGH vom 21.3.2011, Az. 13a B 10.30074, juris RdNr. 19).

    Der bloße Fristablauf ist dabei einer erforderlichen Negativentscheidung im Sinne einer Prüfung durch das Bundesamt nach § 73 Abs. 2a Satz 4 AsylVfG, die zu keinem Widerruf geführt hat, nicht gleichzusetzen (BayVGH vom 21.3.2011, Az. 13a B 10.30074, juris RdNr. 18 und RdNr. 19).

  • VG Stuttgart, 12.07.2011 - A 6 K 483/11

    Widerruf der Asylanerkennung - Ablauf der Frist des § 73 Abs2a S 1 AsylVfG 1992

    Der bloße Ablauf der Drei-Jahres-Frist nach § 73 Abs. 2a S. 1 AsylVfG ist nicht mit einer Negativentscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge nach § 73 Abs. 2a S. 4 AsylVfG gleichzusetzen (im Anschluss an VGH München, Urteil vom 21.03.2011 - 13a B 10.30074 -).

    Das Gericht teilt daher die "gesetzeskonforme" Meinung des Bayerischen VGH im Urteil vom 21.03.2011 -13a B 10.30074 -, juris und verweist auf dessen ausführliche Begründung (ebenso wohl auch GK- AsylVfG, § 73 Rdnr. 105).

  • VG München, 13.12.2011 - M 16 K 11.30356

    Widerruf; Freiheitsstrafe

    Für den vorliegenden Fall bedeutet dies, dass § 73 Abs. 2a AsylVfG auf den hier angefochtenen Widerruf grundsätzlich anwendbar ist, dass aber die tatbestandlichen Voraussetzungen für eine Ermessensentscheidung des Bundesamtes nicht erfüllt sind, weil es an der erforderlichen vorherigen Prüfung und Verneinung der Widerrufsvoraussetzungen durch das Bundesamt fehlt (so auch BayVGH, Urt. v.21.3.2011, Az. 13 a B 10.30074; a.A. VG Frankfurt/M v. 27.1.2010, 6 K 2348/09; VG Hamburg v. 27.7.2010, 10 a 445/09); das Bundesamt hat nämlich gerade durch den erstmals am ... November 2004 erlassenen Widerrufsbescheid dokumentiert, dass es bereits damals die Widerrufsvoraussetzungen als gegeben angesehen und gerade keine Negativentscheidung getroffen hatte.

    Da § 73 Abs. 2 a AsylVfG nur einen Handlungsauftrag an das Bundesamt formuliert, kommt es für die zwingende Notwendigkeit einer Ermessensentscheidung nicht darauf an, dass die im Jahr 2004 getroffene Widerrufsentscheidung, der eine Prüfung zu Lasten des Klägers vorausgegangen war, durch Urteil des VG München (a.a.O.) wieder aufgehoben worden war und dass in der Folge im Rahmen der von Abs. 7 gesetzten Frist eine Prüfung und Negativentscheidung nicht erfolgt ist (vgl. auch BayVGH v. 21.3.2011, Az. 13a B 10.30074, Rz. 18 ff. nach juris).

  • VG München, 17.11.2011 - M 4 K 11.30772

    Asyl Irak; Widerruf; arabischer Moslem aus Bagdad; keine Gruppenverfolgung von

    Ein Widerruf nach Ablauf der Frist des § 73 Abs. 7 AsylVfG ist jedoch noch möglich und dieser muss auch nicht im Ermessenswege erfolgen (vgl. BayVGH Urteil v. 21.3.2011 Az.: 13a B 10.30074).

    Für den vorliegenden Fall bedeutet dies, dass zwar § 73 Abs. 2 a AsylVfG auf den hier angefochtenen Widerruf anwendbar ist, jedoch die tatbestandlichen Voraussetzungen für eine Ermessensentscheidung des Bundesamtes nicht erfüllt sind, weil es an der erforderlichen vorherigen Prüfung und Verneinung der Widerrufsvoraussetzungen durch das Bundesamt fehlt (so auch BayVGH, Urt. v.21.3.2011, Az. 13 a B 10.30074; a.A. VG Frankfurt/M v. 27.1.2010, 6 K 2348/09; VG Hamburg v. 27.7.2010, 10 a 445/09).

  • VGH Bayern, 10.08.2011 - 9 ZB 11.30273

    Asylrecht (Togo); grundsätzliche Bedeutung nicht dargelegt; Divergenz

    Sofern er dort (S. 2 unten des genannten Schriftsatzes) lediglich aus dem Urteil des Bayer. Verwaltungsgerichtshofs vom 21. März 2011 (Az. 13a B 10.30074) wörtlich eine achtzeilige Passage zitieren und sodann ausführen lässt, hierin liege "die grundsätzliche Bedeutung gemäß § 78 Abs. 3 Nr. 1 AsylVfG", fehlt es bereits an der Darlegung im genannten Sinn.

    Der weitere Vortrag, das Verwaltungsgericht berufe sich auf die Entscheidung des Bayer. Verwaltungsgerichtshofs vom 21. März 2011 (Az. 13a B 10.30074), diese Entscheidung sei indes wegen Verstoßes gegen "das Rechtsstaatsgebot und das Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 3 GG" verfassungswidrig, lässt keine Divergenz zu einer obergerichtlichen Entscheidung erkennen.

  • VG Bayreuth, 07.06.2011 - B 3 K 11.30072

    Widerruf der Flüchtlingseigenschaft; Folgen des Ablaufs der Prüfungsfrist des §

    Nach der Rechtsprechung des Bayer. Verwaltungsgerichtshofs (Urteil vom 21.03.2011 - Az. 13a B 10.30074) enthält die Vorschrift des § 73 Abs. 7 AsylVfG lediglich einen Prüfungsauftrag an das Bundesamt und keine materielle Regelung, wonach ein Widerruf nach Überschreitung der Prüfungsfrist nicht mehr zulässig ist.

    Damit lässt sich dem Gesetz unmittelbar nicht entnehmen, dass nach Ablauf der Frist - vorliegend der Frist nach § 73 Abs. 7 AsylVfG - ein Widerruf nur mehr im Ermessenswege möglich wäre (vgl. BayVGH vom 21.03.2011, a.a.O.).

  • VGH Bayern, 14.07.2011 - 20 B 10.30316

    Irak; Folgeantrag; Gruppenverfolgung von Sunniten; Erhebliche Gefahr für Leib und

    Im Übrigen wäre der Kläger auch durch die Erlasslage geschützt (vgl. BayVGH vom 21.3.2011 Az. 13a B 10.30074 RNr. 41).
  • VG Köln, 14.09.2012 - 18 K 4555/10

    Irak Stadt Kirkuk Widerruf Änderung der Umstände Gefahr für die Sicherheit

    Im Irak findet insbesondere weder eine Gruppenverfolgung von Sunniten statt, vgl. BVerwG, Urteil vom 5.6.2012 - 10 C 4.11 -, juris; OVG Saarland, Urteil vom 16.9.2011 - 3 A 352/09 -, juris; BayVGH, Urteile vom 24.3.2011 - 20 B 11.30021 - und vom 21.3.2011 - 13a B 10.30074 -, juris; VG Köln, Urteil vom 15.2.2012 - 3 K 5109/09.A - VG Aachen, Urteil vom 17.1.2011 - 4 K 829/08.A -, juris, noch eine Gruppenverfolgung von Schiiten.
  • VGH Bayern, 30.06.2011 - 20 B 11.30024

    Flüchtlingsrecht Irak; Gruppenverfolgung von Sunniten; erhebliche Gefahr für Leib

  • VGH Bayern, 28.06.2011 - 20 B 11.30016

    Flüchtlingsrecht Irak; Gruppenverfolgung von Sunniten; Erhebliche Gefahr für Leib

  • VGH Bayern, 28.06.2011 - 20 B 11.30023

    Irak; Widerruf der Flüchtlingsanerkennung; Gruppenverfolgung von Sunniten;

  • VG Gelsenkirchen, 27.03.2012 - 14a K 794/11

    Asyl, Familienasyl, Gefahr für die Allgemeinheit, schwere Straftat, Sippenhaft,

  • VGH Bayern, 15.08.2011 - 20 B 11.30217

    Irak; Widerruf der Flüchtlingsanerkennung; Gruppenverfolgung von Sunniten;

  • VGH Bayern, 05.07.2011 - 20 B 10.30312

    Irak; Widerruf der Flüchtlingsanerkennung; Gruppenverfolgung von Sunniten;

  • VGH Bayern, 28.06.2011 - 20 B 11.30020

    Irak; Widerruf der Flüchtlingsanerkennung; Gruppenverfolgung von Sunniten;

  • VGH Bayern, 18.10.2012 - 9 ZB 12.30067

    Asylrecht; Türkei; Berufungszulassung; mangelnde Darlegung; von Zulassungsgründen

  • VGH Bayern, 05.07.2011 - 20 B 10.30315

    Irak; Widerruf der Flüchtlingsanerkennung; Gruppenverfolgung von Sunniten bzw.

  • VG Oldenburg, 14.09.2011 - 5 A 167/11

    Einzelfall eines rechtsmäßigen Widerrufs von Asyl und Flüchtlingsstatus bei

  • VGH Bayern, 15.08.2011 - 20 B 11.30219

    Irak; Widerruf der Flüchtlingsanerkennung; Gruppenverfolgung von Sunniten;

  • VGH Bayern, 30.06.2011 - 20 B 11.30022

    Irak; Widerruf der Flüchtlingsanerkennung; Erlöschen der Flüchtlingsanerkennung;

  • VG München, 24.05.2011 - M 4 K 11.30313

    Irak-Widerruf; Sunnit aus ...(...) Al Anbar oder Bagdad; arabischer

  • VG Oldenburg, 18.02.2013 - 5 A 5296/12

    Widerruf der Flüchtlingsanerkennung bei Straftätern

  • VG Bremen, 11.01.2013 - 2 K 506/08
  • VG Freiburg, 12.05.2011 - A 3 K 364/10

    Fristenregelung für Asylwiderruf

  • VG Köln, 26.06.2012 - 14 K 4133/10

    Rücknahme einer Anerkennung als Asylberechtigte wegen falscher Angabe der

  • VG Ansbach, 28.12.2011 - AN 15 K 11.30466

    Widerruf von Asylanerkennung und Flüchtlingszuerkennung bei einem liberianischen

  • VGH Baden-Württemberg, 11.07.2012 - A 11 S 841/12

    Widerruf, subjektiv-öffentliches Recht, spezielle Widerrufsregeln,

  • VG Ansbach, 04.04.2012 - AN 4 K 11.30486

    Irak; Bagdad; Folgeantrag; keine beachtliche (individuelle)

  • VG München, 17.11.2011 - M 25 K 10.30484

    Widerruf; erhebliche und nicht nur vorübergehende Veränderung der

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