Rechtsprechung
   VGH Bayern, 26.05.2011 - 14 BV 09.3028   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,66430
VGH Bayern, 26.05.2011 - 14 BV 09.3028 (https://dejure.org/2011,66430)
VGH Bayern, Entscheidung vom 26.05.2011 - 14 BV 09.3028 (https://dejure.org/2011,66430)
VGH Bayern, Entscheidung vom 26. Mai 2011 - 14 BV 09.3028 (https://dejure.org/2011,66430)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2011,66430) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Beihilferecht; freiwillige gesetzliche Krankenversicherung; kieferorthopädische Behandlung nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung; Gleichheitsgrundsatz; Fürsorgepflicht des Dienstherrn

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)

  • VG München, 17.12.2015 - M 17 K 15.2786

    Abgewiesene Klage im Streit um Rückforderung gezahlter Beihilfezahlungen

    Differenzierungen, die durch sachliche Erwägungen gerechtfertigt sind, sind dagegen zulässig (vgl. z. B. BayVerfGH, Entscheidung v. 8.10.2012 - Vf. 14-VII-07 - juris Rn. 31; BVerfG, B. v. 21.11.2001 - 1 BvL 19/93, 1 BvR 1318/94, 1 BvR 1513/94, 1 BvR 2358/94, 1 BvR 308/95 - BVerfGE 104, 126, 144 f.; BayVGH, B. v. 26.5.2011 - 14 BV 09.3028 - juris Rn. 20; st. Rspr).

    Diese gesetzgeberische Entscheidung beruht mithin auf sachlich einleuchtenden Gründen; sie verstößt nicht gegen das Willkürverbot des Art. 118 Abs. 1 BV bzw. den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG (BVerfG, B. v. 13.11.1990 - 2 BvF 3/88 - juris Rn. 53ff.; BayVerfGH, Entsch. v. 8.10.2012 - Vf. 14-VII-07 - juris Rn. 33f. m. w. N.; Entsch. v. 24.6.2008 - Vf. 3-VII-07 - juris Rn. 31ff.; Entsch. v. 29.3.1995 - Vf. 11-VII-92 - juris Rn. 21; Entsch. v. 28.4.1992 - Vf. 100-VI-89 - juris Rn. 49f.; BayVGH, B. v. 26.5.2011 - 14 BV 09.3028 - juris Rn. 21; Mildenberger, Beihilferecht in Bund, Ländern und Kommunen, Stand 1. September 2015, § 6 BayBhV, Anm. 4 (6), Anm. 5 (9)).

    Gewisse Friktionen und Ungereimtheiten im Zusammenspiel zwischen Beihilfe und Krankenversicherungsleistungen hat der Beamte daher hinzunehmen, sofern sie für ihn nicht mit unzumutbaren Kosten oder Risiken verbunden sind (BVerfG, B. v. 13.11.1990 - 2 BvF 3/88 - juris Rn. 37, 39f.; BayVerfGH, Entsch. v. 8.10.2012 - Vf. 14-VII-07 - juris Rn. 26f. m. w. N.; Entsch. v. 24.6.2008 - Vf. 3-VII-07 - juris Rn. 25; Entsch. v. 29.3.1995 - Vf. 11-VII-92 - juris Rn. 22; Entsch. v. 28.4.1992 - Vf. 100-VI-89 - juris Rn. 43ff.; BayVGH, B. v. 26.5.2011 - 14 BV 09.3028 - juris Rn. 22; Mildenberger, Beihilferecht in Bund, Ländern und Kommunen, Stand 1. September 2015, § 6 BayBhV, Anm. 4 (5), (13d), Anm. 5 (7)).

  • VerfGH Bayern, 08.10.2012 - 14-VII-07

    Jedenfalls unbegründete Popularklage gegen Beschränkung von Beihilfeleistungen

    Den unterschiedlichen Systemen der gesetzlichen Krankenversicherung und der beamtenrechtlichen Beihilfegewährung würde es widersprechen, wenn Aufwendungen, die nach dem Willen des Gesetzgebers in dem einen Leistungssystem aus Gründen der Kostendämpfung und Eigenbeteiligung von einem dem Grunde nach Berechtigten getragen werden sollen, auf ein anderes Leistungssystem, die beamtenrechtliche Beihilfe, übergewälzt würden (BayVGH vom 26.5.2011 Az. 14 BV 09.3028).
  • VG Würzburg, 08.09.2016 - W 1 K 16.921

    Ausschluss der Beihilfe für ambulante ärztliche Leistungen bei gesetzlich

    Für derartige Behandlungen muss sich der gesetzlich Versicherte nach dem Willen des Gesetzgebers auf die gesetzliche Krankenversicherung verweisen lassen, und zwar selbst dann, wenn diese im konkreten Einzelfall nach ihrem Katalog keine Leistungen erbringen sollte (vgl. BayVGH, U. v. 26.5.2011 - 14 BV 09.3028 - juris).

    Angesichts des weiten Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers im Beihilferecht sind Beihilfeausschlüsse bzw. -beschränkungen, wie sie etwa Art. 96 Abs. 2 Satz 5 BayBG vorsieht, mit Bundes- und Landesverfassungsrecht - namentlich mit der Fürsorgepflicht des Dienstherrn aus Art. 33 Abs. 5 GG bzw. Art. 95 Abs. 1 Satz 2 der Bayerischen Verfassung (BV), dem Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG bzw. Art. 118 Abs. 1 BV und dem aus dem Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 3 GG bzw. Art. 3 Abs. 1 BV folgenden Grundsatz des Vertrauensschutzes - vereinbar (st. Rspr.; vgl. BayVerfGH, E. v. 8.10.2012 - Vf. 14-VII-07 - BayVBl 2013, 367; BVerwG, U. v. 15.12.2005 - 2 C 35.04 - BVerwGE 125, 21; BVerfG-K, B. v. 13.2.2008 - 2 BvR 613/06 - NVwZ 2008, 1004; BayVGH, B. v. 3.8.2015 - 14 ZB 14.1178 - juris; BayVGH, B. v. 26.5.2011 - 14 BV 09.3028 - juris).

  • VG Würzburg, 10.05.2016 - W 1 K 16.209

    Beihilfe für von gesetzlicher Krankenkasse nicht übernommene Kosten für

    Eine Einzelfallprüfung durch den Beklagten ist angesichts der allgemein gefassten Regelung des Art. 96 Abs. 2 Satz 3 und Satz 5 BayBG weder möglich noch veranlasst (vgl. BayVGH, B. v. 26.5.2011- 14 BV 09.3028; VG Bayreuth, U. v. 27.10.2015 - B 5 K 14.717).

    Angesichts des weiten Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers im Beihilferecht sind Beihilfeausschlüsse bzw. -beschränkungen, wie sie etwa Art. 96 Abs. 2 Satz 5 BayBG vorsieht, mit Bundes- und Landesverfassungsrecht - namentlich mit der Fürsorgepflicht des Dienstherrn aus Art. 33 Abs. 5 GG bzw. Art. 95 Abs. 1 Satz 2 der Bayerischen Verfassung (BV), dem Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG bzw. Art. 118 Abs. 1 BV und dem aus dem Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 3 GG bzw. Art. 3 Abs. 1 BV folgenden Grundsatz des Vertrauensschutzes - vereinbar (st. Rspr.; vgl. BayVerfGH, E. v. 8.10.2012 - Vf. 14-VII-07 - BayVBl 2013, 367; BVerwG, U. v. 15.12.2005 - 2 C 35.04 - BVerwGE 125, 21; BVerfG-K, B. v. 13.2.2008 - 2 BvR 613/06 - NVwZ 2008, 1004; BayVGH, B. v. 3.8.2015 - 14 ZB 14.1178 - juris; BayVGH, B. v. 26.5.2011 - 14 BV 09.3028 - juris).

  • OVG Saarland, 20.06.2018 - 1 A 381/17

    Beihilfe zu den Aufwendungen eines dem Grunde nach beihilfeberechtigten

    Insoweit hat das Verwaltungsgericht im erstinstanzlichen Urteil eingehend begründet, dass die den durch die gesetzliche Krankenversicherung begrenzten Leistungsbetrag übersteigenden Aufwendungen schon dem Grunde nach gemäß § 4 Abs. 3 BhVO nicht beihilfefähig sind.(Vgl. hierzu: BVerwG, Urteil vom 15.12.2005 - 2 C 35.04 -, juris; Bayerischer VGH, Beschlüsse vom 26.5.2011 - 14 BV 09.3028 - und vom 23.2.2006 - 14 B 00.903 -, beide in juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 2.5.2007 - 6 A 3510/04 -, juris; VG des Saarlandes, Urteil vom 16.5.2012 - 6 K 521/11 -, juris) Hiermit setzt sich der Kläger in seiner Antragsbegründung nicht ansatzweise auseinander.
  • VGH Bayern, 03.08.2015 - 14 ZB 14.1178

    Beihilferecht

    Den unterschiedlichen Systemen der gesetzlichen Krankenversicherung und der beamtenrechtlichen Beihilfegewährung würde es widersprechen, wenn Aufwendungen, die nach dem Willen des Gesetzgebers in dem einen Leistungssystem aus Gründen der Kostendämpfung und Eigenbeteiligung von einem dem Grunde nach Berechtigten getragen werden sollen, auf ein anderes Leistungssystem, die beamtenrechtliche Beihilfe, übergewälzt würden (BayVGH, B.v. 26.5.2011 - 14 BV 09.3028 - juris Rn. 21).
  • VG München, 18.02.2016 - M 17 K 15.2928

    Kein Anspruch auf höheres Trennungsübernachtungsgeld

    Differenzierungen, die durch sachliche Erwägungen gerechtfertigt sind, sind dagegen zulässig (vgl. BVerfG, B.v. 21.11.2001 - 1 BvL 19/93, 1 BvR 1318/94, 1 BvR 1513/94, 1 BvR 2358/94, 1 BvR 308/95 - BVerfGE 104, 126, 144 f.; BayVerfGH, Entscheidung v. 8.10.2012 - Vf. 14-VII-07 - juris Rn. 31; BVerfG, B.v. 21.11.2001 - 1 BvL 19/93, 1 BvR 1318/94, 1 BvR 1513/94, 1 BvR 2358/94, 1 BvR 308/95 - BVerfGE 104, 126, 144 f.; BayVGH, B.v. 26.5.2011 - 14 BV 09.3028 - juris Rn. 20; st. Rspr).
  • VGH Bayern, 25.11.2011 - 14 BV 10.216

    Kostenteilung bei offener Erfolgsaussicht der Berufung

    Diese Frage ist durch die vom Beklagten zitierten Entscheidungen noch nicht beantwortet, denn bei den Entscheidungen 14 B 10.3109 und 14 B 10.2809 handelt es sich um bloße Einstellungsbeschlüsse nach Berufungsrücknahme und die Entscheidung im Verfahren 14 BV 09.3028 befasst sich allein mit Problemen im Zusammenhang mit Art. 86a Abs. 2 Satz 5 BayBG a.F., um die es vorliegend aber nicht ging.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht