Rechtsprechung
   LG München I, 06.12.2017 - 14 S 10058/17   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2017,46700
LG München I, 06.12.2017 - 14 S 10058/17 (https://dejure.org/2017,46700)
LG München I, Entscheidung vom 06.12.2017 - 14 S 10058/17 (https://dejure.org/2017,46700)
LG München I, Entscheidung vom 06. Dezember 2017 - 14 S 10058/17 (https://dejure.org/2017,46700)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • BAYERN | RECHT

    BGB § 555a, § 556d Abs. 2 S. 5, § 556g Abs. 3
    Verpflichtung zur Auskunftserteilung

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zur Unwirksamkeit einer verfahrensfehlerhaft zustandegekommenen Mieterschutzverordnung; § 555a, 556d, 556g BGB

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bayerische Mietpreisbremsenverordnung ist unwirksam

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • bayern.de (Pressemitteilung)
  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Mietpreisbremse in Bayern unwirksam

  • lto.de (Kurzinformation)

    Formeller Fehler: Mietpreisbremse in Bayern unwirksam

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Mietrecht - Bayerische Mietpreisbremsenverordnung - unwirksam!

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Bayerische Mietpreisbremsenverordnung ist unwirksam!

  • koelner-hug.de (Kurzinformation/Leitsatz)

    Bayrische Mieterschutzverordnung vom 10.11.2015 unwirksam

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Bayerische Mietpreisbremsenverordnung unwirksam

  • Jurion (Kurzinformation)

    Mietpreisbremsenverordnung der Bayerischen Staatsregierung wegen Verstoßes gegen die bundesgesetzliche Ermächtigungsgrundlage unwirksam

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Mietpreisbremse in Bayern gekippt

  • dreher-partner.de (Kurzinformation)

    Bayerische Mietpreisbremsen-Verordnung ist unwirksam

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    Gesetzgeber haftet wegen unwirksamer Mietpreisbremse nicht auf Schadenersatz

Besprechungen u.ä. (3)

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Bayerische Mietpreisbremsenverordnung ist unwirksam!

  • rechtstipp24.de (Entscheidungsbesprechung)

    Mietpreisbremse ausgebremst - Bayern scheitern an Formalien bei Verordnung zur Festlegung eines Gebiets mit angespanntem Wohnungsmarkt

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Bayerische Mietpreisbremsenverordnung ist unwirksam! (IMR 2018, 6)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2018, 407
  • NZM 2018, 83
  • ZMR 2018, 48



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Wird zitiert von ... (10)  

  • LG Berlin, 07.12.2017 - 67 S 218/17

    Mietpreisbremse verfassungswidrig? BVerfG-Vorlage

    Dem werden die §§ 556d ff. BGB nicht gerecht (vgl. Kammer, Beschl. v. 14. September 2017 - 67 S 149/17, WuM 2017, 600; Blankenagel/Schröder/Spoerr, NZM 2015, 1, 25 ff.), auch wenn sie in der bisherigen Rechtsprechung (vgl. LG Berlin, Urt. v. 29. März 2017 - 65 S 424/16, WuM 2017, 266, LG München I, Urt. v. 6. Dezember 2017 - 14 S 10058/17; AG Frankfurt a.M., Urt. v. 20. September 2017 - 33 C 3490/16 (98), WuM 2017, 593; AG Neukölln, Urt. v. 8. September 2016 - 11 C 414/15, NZM 2017, 31) und Literatur (vgl. Börstinghaus, NJW 2015, 1553, 1556; Lange, a.a.O.,1558; Schuldt, a.a.O., 228 ff.) überwiegend als mit Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar erachtet werden.
  • LG Stuttgart, 13.03.2019 - 13 S 181/18

    Mietpreisbremse: In Baden-Württemberg jetzt endgültig unwirksam

    Zwar folgt die Kammer der Auffassung des Amtsgerichts, dass sich aus der Begründung einer Verordnung nach § 556d Abs. 2 BGB ergeben muss, warum die jeweilige Gemeinde oder auch ein Gemeindeteil in die Verordnung aufgenommen wurde (vgl. LG München, Urteil vom 06.12.2017, 14 S 10058/17; Börstinghaus in Blank/Börstinghaus § 556d BGB Rn 22; Emmerich in Staudinger § 556d BGB Rn 40; Schuldt, NZM 2018, 257, 262).

    aa) Eine Verordnung der Landesregierung zur Bestimmung von Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt bedarf zu ihrer Wirksamkeit einer Veröffentlichung der Begründung (LG Hamburg, Urteil vom 14.06.2018, 333 S 28/17; LG Frankfurt, Urteil vom 27.03.2018, 2-11 S 183/17; LG Berlin, Urteil vom 20.06.2018, 64 S 199/17; LG München I, Urteil vom 06.12.2017, 14 S 10058/17; AG Potsdam, Urteil vom 27.09.2018, 23 C 93/17; Fleindl in BeckOGK § 556d BGB Rn 42; Theesfeld in BeckOK MietR § 556d BGB Rn 34d; Schuldt, NZM 2018, 257, 262; Abramenko ZRP 2018, 34, 36; Zuck NJW 2016, 3573, 3577).

    Die Veröffentlichung der Begründung mit der Verordnung in einem einheitlichen Erlass ist dabei nicht erforderlich (LG München I, Urteil vom 06.12.2017, 14 S 10058/17; Schuldt NZM 2018, 257, 262).

    cc) Der Verstoß gegen das Veröffentlichungserfordernis zieht die Unwirksamkeit der Verordnung nach sich (LG München I, Urteil vom 06.12.2017, 14 S 10058/17; LG Hamburg, Urteil vom 14.06.2017, 333 S 28/17; Schuldt NZM 2018, 257, 264).

    Zwar mag man die Nichtigkeitsfolge bei einem Verfahrensfehler davon abhängig machen, ob die Evidenz des Verstoßes oder der Zweck der formellen Vorgabe die Nichtigkeit erfordern (so LG München I, Urteil vom 06.12.2017, 14 S 10058/17; Fleindl in BeckOGK § 556d BGB Rn 93; Emmerich in Staudinger § 556d BGB Rn 44).

  • AG Stuttgart, 30.10.2018 - 35 C 2110/18

    Mietpreisbremse: Jetzt wohl auch in Baden-Württemberg unwirksam!

    Die Beklagte nimmt Bezug auf die Urteile des Landgerichts München I vom 6.12.2017 - 14 S 10058/17, des Landgerichts Frankfurt am Main vom 27.03.2018 - 2-11 S 183/17 und des Landgerichts Hamburg vom 14.06.2018 - 333 S 28/17, durch die bereits entschieden sei, dass die landesrechtlichen Verordnungen in den Bundesländern Bayern, Hessen und Hamburg nicht hinreichend begründet worden seien und deshalb die sog. Mietpreisbremse keine Anwendung finde.

    Dabei muss sich die Begründungspflicht auf jede einzelne Gemeinde bzw. auf jeden einzelnen Gemeindeteil beziehen (vgl. Landgericht München I, Urteil vom 06.12.2017 - 14 S 10058/17; Börstinghaus in Schmidt-Futterer, Mietrecht, 13. Aufl., § 556d Rn. 39: aus der Begründung muss sich ergeben, aufgrund welcher Tatsachen in jedem einzelnen in die Verordnung aufgenommenen Gebiet ein angespannter Wohnungsmarkt vorliegt).

    Aus dem Verfahrensverstoß des Verordnungsgebers folgt deshalb, dass die Verordnung unwirksam ist (vgl. Landgericht München I, Urteil vom 06.12.2017 - 14 S 10058/17; Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 27.03.2018 - 2-11 S 183/17; Landgericht Hamburg, Urteil vom 14.06.2018 - 333 S 28/17).

    Eine nachträgliche Heilung eines Begründungsmangels ist nicht möglich (vgl. Landgericht München I, Urteil vom 06.12.2017 - 14 S 10058/17; Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 27.03.2018 - 2-11 S 183/17; Landgericht Hamburg, Urteil vom 14.06.2018 - 333 S 28/17).

  • LG Frankfurt/Main, 25.03.2019 - 4 O 307/18

    Kein Schadensersatz gegen das Land Hessen wegen unwirksamer Mietpreisbremse

    Damit muss der Adressat der Verordnung, also im hier vorliegenden Fall der Vermieter, nach der Lektüre der Begründung der Verordnung wissen, warum eine bestimmte Gemeinde gerade in die Verordnung aufgenommen wurde (LG München I, Urt. v. 06. Dezember 2017 - 14 S 10058/17 -, Rn. 44, juris; LG Frankfurt am Main, Urt. v. 27.03.2018, 2-11 S 183/17).
  • LG Frankfurt/Main, 27.03.2018 - 11 S 183/17

    Mietpreisbremse ist unwirksam

    Der Adressat der Verordnung, im vorliegenden Fall der Vermieter, muss nach der Lektüre der Begründung wissen, warum eine bestimmte Gemeinde gerade in die Verordnung aufgenommen wurde (vgl. LG München, Urteil vom 06.12.2017, Az. 14 S 10058/17, zit. nach juris; Schmidt-Futterer/Börstinghaus, Mietrecht, 13. Auflage, § 556d Rn. 39).
  • LG Hamburg, 14.06.2018 - 333 S 28/17

    Geltung der Mietpreisbremse für einen Mietvertrag aus 2015

    Der Vermieter soll somit, wenn schon in sein Eigentumsrecht hinsichtlich seiner Mietsache eingegriffen wird, wenigstens erkennen, warum dieser Eingriff erfolgt (vgl. LG München I, Urteil vom 06. Dezember 2017 - 14 S 10058/17 -, Rn. 51, juris).
  • LG Berlin, 25.04.2018 - 65 S 238/17

    Wohnraummiete in Berlin: Anwendbarkeit der gesetzlichen Regelung zur Miethöhe bei

    Die Kammer hält - nach erneuter Prüfung - daran fest, dass die - für die Entscheidung des Rechtsstreits erhebliche - Regelung verfassungsgemäß ist [Kammer, Urt. v. 29.03.2017 - 65 S 424/16, NJW 2017, 1971, juris Rz. 12ff.; vorhergehend (ebenso): AG Neukölln, Urt. v. 08.09.2016 - 11 C 414/15, NZM 2017, 31; ebenso: LG München I, Urt. v. 06.12.2017 -14 S 10058/17, NJW 2018, 407, juris Rz. 54; AG Frankfurt, Urt. v. 20.09.2017 - 33 C 3490/16, WuM 2017, 593, juris Rn. 16ff.; AG Charlottenburg Urt. v. 31.08.2017 - 210 C 55/17; DWW 2017, 300, juris Rn. 20; AG Hamburg-St. Georg, Urt. v. 22.06.2017 - 913 C 2/17, WuM 2017, 469, juris Rn. 24; aA LG Berlin [ZK 67], Hinweis v. 14.09.2017 - 67 S 149/17, WuM 2017, 600, juris; Beschl. v. 07.12.2017 - 67 S 218/17, NJW 2018, 728, juris].

    22 Die Kammer hält mit nachfolgenden Ergänzungen an ihrer Auffassung fest, dass die vom Bundesgesetzgeber in § 556d Abs. 1, 2 BGB getroffene Reglung verfassungsgemäß ist (vgl. Urt. der Kammer v. 29. März 2017 - 65 S 424/16, NJW 2017, 1971, juris Rz. 12ff.; ebenso: LG München I, Urt. v. 06.12.2017 -14 S 10058/17, NJW 2018, 407, juris Rz. 54; aA LG, Hinweis v. 14.09.2017 - 67 S 149/17, WuM 2017, 600; Beschl. v. 07.12.2017 - 67 S 218/17, NJW 2018, 728, juris).

    Die Kammer nimmt insoweit Bezug auf ihre Entscheidung vom 29. März 2017 (65 S 424/16, aaO; ebenso: LG München I, Urt. v. 06.12.2017 - 14 S 10058/17, aaO).

  • LG München I, 21.11.2018 - 15 O 19893/17

    Amtshaftung bei legislativem Unrecht im Mieterschutz

    Mit Urteil vom 06.12.2017, Az. 14 S 10058/17, entschied das Landgericht München I in einem anderen Rechtsstreit, dass die Mieterschutzverordnung wegen des Verstoßes gegen die Begründungspflicht nach § 556d Abs. 2 BGB nichtig sei.

    Damit muss der Adressat der Verordnung, also im hier vorliegenden Fall der Vermieter, nach der Lektüre der Begründung der Verordnung wissen, warum eine bestimmte Gemeinde gerade in die Verordnung aufgenommen wurde (LG München I, Urteil vom 06. Dezember 2017 - 14 S 10058/17 -, Rn. 44, juris).

  • LG Berlin, 22.08.2018 - 65 S 83/18

    Mieter darf sich wegen überhöhter Miete direkt an Rechtsanwalt oder

    Zur näheren Begründung wird auf die Entscheidungen der Kammer vom 29. März 2017 (65 S 424/16, WuM 2017, 266 = NJW 2017, 1971, zuvor ebenso: AG Neukölln, Urt. v. 08.09.2016 - 11 C 414/15, NZM 2017, 31) und vom 25. April 2018 (65 S 238/17, BeckRS 2018, 11478) Bezug genommen (ebenso: LG Berlin, ZK 64, Urt. v. 20.06.2018 - 64 S 199/17, WuM 2018, 502; LG Berlin, ZK 66 - Urt. v. 13.08.2018 - 66 S 18/18, Urt. v. 13.08.2018 - 66 S 38/18; LG München I, Urt. v. 6.12.2017 - 14 S 10058/17, NJW 2018, 407 [= WuM 2018, 32],; AG Lichtenberg, Urt. v. 28.09.2016 - 2 C 202/16, WuM 2016, 665; Urt. v. 05.04.2017 - 8 C 379/16, Grundeigentum 2018, 263; AG Neukölln, Urt. v. 16.08.2017 - 17 C 224/16, WuM 2017, 598; Urt. v. 11.10.2017 - 20 C 19/17, WuM 2017, 714; Urt. v. 16.02.2018 - 2 C 210/17, n. v.; Urt. v. 13.03.2018 - 20 C 289/17, n.v.; Urt. v. 08.11.2017 - 13 C 193/17, n. v.; Urt. v. 13.03.2018 - 20 C 289/17, n. v.; Urt. v. 05.04.2018 - 6 C 267/17, n. v.; AG Charlottenburg, Urt. v. 31.08.2017 - 210 C 55/17, Grundeigentum 2017, 1415; wohl auch: AG Schöneberg, Urt. v. 08.09.2017 - 17 C 148/16, ZMR 2017, 990; AG Wedding, Urt. v. 05.07.2017 - 8a C 74/17, WuM 2017, 636; AG Frankfurt, Urt. v. 20.9.2017 - 33 C 3490/16, WuM 2017, 593; AG Charlottenburg, Urt. v. 31.8.2017 - 210 C 55/17; DWW 2017, 300; AG Hamburg-St. Georg, Urt. v. 22.6.2017 - 913 C 2/17, WuM 2017, 469; vgl. ferner überzeugend: Tietzsch/Raabe, WuM 2017, 688).
  • LG Berlin, 12.04.2018 - 67 S 328/17

    AGB: Beschränkung der Beweismittel ist unwirksam!

    Soweit dem entgegen gehalten wird, eine etwaige Ungleichbehandlung der Vermieter innerhalb und außerhalb der ausgewiesenen Gebiete beruhe auf einem sachlichen Grund, nämlich der angespannten Mietsituation auf dem jeweiligen Gemeindegebiet (so LG München I, Urt. v. 6. Dezember 2017 - 14 S 10058/17, NZM 2018, 83, juris Tz. 54), trifft das nicht den richtigen Bezugspunkt.
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