Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 04.07.1986 - 15 A 1274/85   

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https://dejure.org/1986,1630
OVG Nordrhein-Westfalen, 04.07.1986 - 15 A 1274/85 (https://dejure.org/1986,1630)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 04.07.1986 - 15 A 1274/85 (https://dejure.org/1986,1630)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 04. Juli 1986 - 15 A 1274/85 (https://dejure.org/1986,1630)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1988, 222 (Ls.)
  • NVwZ 1987, 1005
  • DVBl 1987, 144
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BVerwG, 15.10.1991 - 1 C 24.90

    Melderechtliche Qualifikation - Hauptwohnung - Gesetzliche Regelungsvermutung

    In diesem quantitativen Sinne versteht auch die einhellige Meinung in Rechtsprechung und Literatur die vorwiegende Benutzung einer Wohnung (vgl. OVG Hamburg, Urteile vom 29. Mai 1985 - OVG Bf V 14/85 und 15/85 - VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 21. Juli 1986, NJW 1987, 209; Bayer. VGH, Urteil vom 9. Dezember 1988, NVwZ-RR 1989, 365 ; Hess. VGH, Urteil vom 13. November 1990, NVwZ-RR 1991, 357 ; wohl auch OVG NRW, Urteil vom 4. Juli 1986, DVBl. 1987, 144; VG Gießen, Urteil vom 22. November 1988, NVwZ-RR 1989, 367 ; VG Freiburg, Urteil vom 4. Februar 1987, NVwZ 1987, 1017 ; Beiz, Meldegesetz für Baden-Württemberg, 3. Aufl. 1987, § 17 Rdnr. 19; Medert/Süßmuth, Melderecht des Bundes und der Länder, Loseblattkommentar, Stand: 5. Lieferung Mai 1989, Erläuterungen § 12 MRRG Rdnr. 15; Honnacker, BayVBl. 1983, 481 ).
  • VerfGH Thüringen, 12.06.1997 - VerfGH 13/95

    Wahlprüfung; Wohnsitzbegriff; Wohnung; ausfüllungsbedürftiger Begriff;

    § 12 Abs. 2 und 3 MRRG legen unabhängig vom Willen des Inhabers mehrerer Wohnungen dessen Hauptwohnung fest (OVG NW, DVBl. 1987, 144 ff.; VGH Bad- Württ., DÖV 1987, 117 f.; Medert/Süßmuth/Dette-Koch, Melderecht des Bundes und der Länder, 1981/1996, § 12 MRRG, Rdnrn. 1 und 7).

    Denn es handelt sich dabei auch nicht um ganz seltene Ausnahmefälle, die der Gesetzgeber aus Gründen der notwendigen Bestimmtheit und Praktikabilität der Vorschrift vernachlässigen dürfte (so aber OVG NW DVBl 1987, 144, 145; BayVGH, BayVBl. 1985, 274).

    Diese Vorschrift erfaßt jedoch nur Zweifel darüber, welche Wohnung die vorwiegend genutzte ist (BVerwG NVwZ 1987, 976; OVG NW, DVBl. 1987, 144 f.; VGH Bad.-Württ., DÖV 1987, 117; ThürVerfGH, Urteil vom 12.6.1997, Az.: VerfGH 5/96).

    Ein Verheirateter, der mit seiner Familie zusammenlebt, hat üblicherweise den gleichen Lebensmittelpunkt wie diese (vgl. VGH München a. a. O.; OVG Münster, Urteil vom 4. September 1986 - 15 A 1274/85 - NVwZ 1987, S. 1005 f.).

  • StGH Hessen, 13.08.2014 - P.St. 2466

    1. Ein Verfahren über die Mitgliedschaft im Staatsgerichtshof (§ 11 Abs. 3 des

    - OVG NRW, Urteil vom 04.07.1986 - 15 A 1274/85 -, NVwZ 1987, 1005 [1006]; vgl. auch Bay. VGH, Urteil vom 05.12.1984 - 4 B 84 A. 2206 -, NVwZ 1985, 846 [847]; Beschluss vom 14.05.2009 - 4 ZB 09.857 -, juris, Rn. 10 -.
  • OVG Thüringen, 29.05.2008 - 2 KO 903/05

    Kommunalwahlrecht; Wählbarkeit als Bürgermeister bei mehreren Wohnungen;

    Dies beinhaltet eine Verknüpfung des kommunalwahlrechtlichen Aufenthaltsbegriffs mit der melderechtlichen Erfassung, die auch sachdienlich ist (vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. Dezember 1986 - 7 B 140.86 - n. v. im Anschluss an OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 4. Juli 1986 - 15 A 1274/85 - DVBl. 1987, S. 144/146 zu dem vergleichbaren § 7 KWahlG NW ).

    Dem steht nicht entgegen, dass in § 6 ThürKWG i. V. m. § 7 Thüringer Kommunalwahlordnung - ThürKWO -eine ausdrückliche Vorgabe, bei der Erstellung des Wählerverzeichnisses auf das Melderegister zurückzugreifen, nicht enthalten ist (vgl. auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 26. Mai 2006 - 1 S 78/06 - juris - zu der insoweit vergleichbaren Rechtslage in Baden-Württemberg; zur ausdrücklichen Regelung vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 4. Juli 1986 - 15 A 1274/85 - DVBl. 1987, 144 zu der damaligen Fassung des § 11 Abs. 1 KWahlO NW).

    Derartige Ausnahmefälle darf der Gesetzgeber jedoch aus Gründen der Praktikabilität vernachlässigen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. Dezember 1986 - 7 B 140.86 - n. v., mit dem die Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen vom 4. Juli 1986 - 15 A 1274/85 - a. a. O. zurückgewiesen wurde).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 20.03.1990 - 7 A 119/89

    Hauptwohnung; Melderecht

    Erst dann, wenn sich nach diesen Grundsätzen nicht hinreichend sicher feststellen läßt, welche Wohnung in zeitlicher Hinsicht tatsächlich am meisten benutzt wird, weil beispielsweise eine etwa gleichgewichtige Benutzung mehrerer Wohnungen anzunehmen ist oder der Meldepflichtige glaubhaft erklärt, er wisse selbst noch nicht, in welchem Umfang er seine Wohnungen künftig benutzen werde, liegt ein Zweifelsfall nach § 16 Abs. 2 Satz 3 MG vor, so daß sich die vorwiegend benutzte Wohnung nach dem Schwerpunkt der Lebensbeziehungen des Einwohners bestimmt (vgl. BVerwG, NVwZ 1987, S. 976; OVG Nordrhein-Westfalen, NVwZ 1987, S. 1005/1007, 1009/1010; Belz, BWVPr 1984, S. 242/245).
  • VGH Hessen, 18.12.2008 - 8 A 1330/08

    Wahlanfechtung - Überprüfung der Gültigkeit der Wahl zur

    In solchen Fällen sei zur Bestimmung der Hauptwohnung nicht auf den eigenen überwiegenden Aufenthalt des Bürgers abzustellen sondern auf den seiner Familie (OVG Münster, Urt. vom 04.07.1986 - 15 A 1274/85 -, NVwZ 1987, 1005).
  • VerfGH Thüringen, 12.06.1997 - VerfGH 5/96

    Wahlprüfung; Wohnsitz; Hauptwohnung

    Maßgebend ist dabei ein objektivierter Hauptwohnungsbegriff (OVG NW DVBl 1987, 144 ff.; VGH Bad-Württ. DÖV 1987, 117 f.; Medert/Süßmuth/Dette-Koch, a.a.O., § 12 MRRG, Rdnrn. 1 und 7).

    Die Eintragung im Melderegister ist jedoch nur dann maßgebend, wenn sie auch den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht (OVG NW, DVBl 1987, 144, 146).

  • FG Hamburg, 07.04.1995 - VII 106/94

    Statthaftigkeit des Finanzrechtswegs in öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten

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  • VGH Hessen, 12.11.2009 - 8 A 1621/08

    Feststellung des Ausscheidens aus einer Stadtverordnetenversammlung wegen

    Die seltenen Ausnahmefälle, in denen dies nicht der Fall sei, dürfe der Gesetzgeber aus Gründen der notwendigen Bestimmtheit und Praktikabilität der Wahlvorschriften vernachlässigen (vgl. u.a. OVG NW, Urteil vom 4. Juli 1986 - 15 A 1274/85 - NVwZ 1987 S. 105 ff. und Beschlüsse vom 10. Dezember 2008 und 25. August 2009 a.a.O.).
  • VG Düsseldorf, 24.04.2009 - 1 K 6793/08

    Klage gegen Verlust der Ratsmitgliedschaft erfolglos

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 4. Juli 1986 - 15 A 1274/85 -, NVwZ 1987, S. 1005f.; VGH München, Urteil vom 5. Dezember 1984 - 4 B 84 A. 2206 -, NVwZ 1985, S. 846.
  • FG Hamburg, 08.06.1995 - VII 47/94

    Streit um die Heranziehung einer Auszubildenden zur Entrichtung der

  • VG Köln, 07.05.2010 - 27 K 1049/09

    Rechtmäßigkeit einer Heranziehung einer verheirateten und nicht dauernd getrennt

  • VG Köln, 20.04.2016 - 10 K 3172/14
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.01.1997 - 15 A 298/96

    Rechtmäßigkeit der Gültigkeit einer Kommunalwahl wegen mangelnder Wählbarkeit ;

  • OVG Rheinland-Pfalz, 19.01.1988 - 7 A 55/87
  • VG Freiburg, 04.02.1987 - 6 K 127/86

    Feststellung einer Wohnung als Hauptwohnung im Sinne des Melderechts; Begriff der

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