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   FG Münster, 18.08.2009 - 15 K 3176/05 U   

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https://dejure.org/2009,9492
FG Münster, 18.08.2009 - 15 K 3176/05 U (https://dejure.org/2009,9492)
FG Münster, Entscheidung vom 18.08.2009 - 15 K 3176/05 U (https://dejure.org/2009,9492)
FG Münster, Entscheidung vom 18. August 2009 - 15 K 3176/05 U (https://dejure.org/2009,9492)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer

    Anwendung der Besteuerung nach Durchschnittssätzen für landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Betriebe für Umsätze aus einer Pensionspferdehaltung; Pensionspferdehaltung als Ausübung von Landwirtschaft und Forstwirtschaft bei Erbringen von zusätzlichen Leistungen ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UStG § 3 Abs. 1; UStG § 3 Abs. 9 Satz 1; UStG § 24
    Frage des Steuersatzes bei Umsätzen aus Pensionspferdehaltung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Keine L+F-Durchschnittssätze bei Pensionspferdehaltung

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Umsatzsteuer - Frage des Steuersatzes bei Umsätzen aus Pensionspferdehaltung

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des FG Münster vom 18.08.2009, Az.: 15 K 3176/05 U (Keine Durchschnittssatzbesteuerung für Pferdepensionen)" von Dipl.-Finw. Frank Fritsch, M.A., original erschienen in: UStB 2010, 42 - 43.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • EFG 2009, 1979
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BFH, 21.01.2015 - XI R 13/13

    Zur Durchschnittssatzbesteuerung bei einer Pensionspferdehaltung zu Zuchtzwecken

    Während teilweise die Auffassung der Finanzverwaltung geteilt wird, eine "Pensionsleistung" an einen Nichtlandwirt bzw. Nichtforstwirt trage von vornherein nicht zur landwirtschaftlichen Produktion bei und diene keinen landwirtschaftlichen Zwecken (Abschn. 24.3. Abs. 5 und Abs. 11 Satz 2 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses --UStAE--; FG Münster, Urteil vom 18. August 2009  15 K 3176/05 U, EFG 2009, 1979; so wohl auch FG Düsseldorf, Urteil vom 13. Februar 2009  1 K 107/08 U, EFG 2009, 877, sowie Windecker in Plückebaum/Widmann, UStG, § 24 Rz 148 f.), wird diese Einschränkung auch abgelehnt bzw. für zweifelhaft gehalten (Niedersächsisches FG, Urteil vom 5. November 2009  16 K 10340/07, juris; FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 14. Juni 2011  6 K 2287/09, EFG 2011, 2025, nicht rechtskräftig, vgl. hierzu das nachfolgende BFH-Urteil in BFHE 240, 422, BStBl II 2013, 458; Lange in Offerhaus/Söhn/Lange, § 24 UStG Rz 274 und Rz 360).
  • FG Niedersachsen, 05.11.2009 - 16 K 10340/07

    Anwendbarkeit der Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 UStG auf die Umsätze aus

    24 Der Senat folgt dabei nicht der Auffassung des Finanzgerichts Münster, wie sie in der Entscheidung vom 18. August 2009 (15 K 3176/05 U, veröffentlicht in Juris) zum Ausdruck kommt, dass bereits aufgrund der Einräumung der Nutzungsmöglichkeit einer Reitanlage im Rahmen von Pensionsleistungen, eine Subsumtion unter das Tatbestandsmerkmal "Hüten" verneint werden müsse, da diese zusätzliche Leistung über das reine "Hüten" hinausgehen würde und daher nicht mehr von der Vorschrift erfasst sei.

    36 Der Senat folgt daher auch nicht der teilweise in der Rechtsprechung der Finanzgerichte vertretenen Auffassung (so u.a. FG Düsseldorf vom 13. Februar 2009 1 K 107/08 U und FG Münster vom 18. August 2009 15 K 3176/05 U, beide veröffentlicht in juris), dass die Formulierung "normalerweise zur landwirtschaftlichen Produktion beitragen", zwingend bedingt, dass der jeweilige Leistungsempfänger einer Pferdepensionsleistung selbst landwirtschaftlicher Erzeuger im Sinne des Artikels 25 der Richtlinie 77/388/EWG sein muss.

    Dabei verlangt die Vorschrift nach Auffassung des Gerichts nicht, dass der durch die Dienstleistung erbrachte Beitrag zur landwirtschaftlichen Produktion zielgerichtet erfolgen und den eigentlichen Leistungszweck darstellen muss (so FG Münster vom 18. August 2009 15 K 3176/05 U a.a.O).

    Ferner steht die vorliegende Entscheidung in dieser Rechtsfrage in Divergenz zu Entscheidungen anderer Finanzgerichte, insbesondere der Entscheidungen des Finanzgerichts Münster vom 18. August 2009 (15 K 3176/05 U) und des Finanzgerichts Düsseldorf vom 13. Februar 2009 (1 K 107/08 U) und rechtfertigt damit eine Zulassung der Revision zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung im Sinne des § 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO.

  • FG Schleswig-Holstein, 18.02.2015 - 4 K 27/14

    Umsatzsteuer: Begünstigung von Umsätzen aus Verträgen über die Pensionshaltung

    Diese Grundsätze gelten auch im Verhältnis zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen/Dienstleistungen (vgl. etwa BFH-Urteil vom 15. Januar 2009 V R 91/07, Sammlung der Entscheidungen des BFH - BFHE - 224, 172, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH - BFH/NV - 2009, 865; vom 17. April 2008 V R 39/05, BFH/NV 2008, 1712 m. w. N.; Finanzgericht Münster, Urteil vom 18. August 2009, 15 K 3176/05 U, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2009, 1979).

    Diese Leistungsbestandteile sind so eng miteinander verbunden, dass sie aus Sicht eines Durchschnittsverbrauchers eine einzige und einheitliche sonstige Leistung eigener Art - namentlich eine einheitliche Pensionsleistung - bilden (vgl. BFH-Urteil vom 10. September 2014, XI R 33/13, DStRE 2015, 111; vom 13. Januar 2011VR 65/09, BFHE 233, 72, BStBl II 2011, 465; FG Münster, Urteil vom 18. August 2009 15 K 3176/05 U, EFG 2009, 1979; Finanzgericht Köln, Urteil vom 22. Januar 2008, 6 K 2707/03, EFG 2008, 1829 ; im Ergebnis auch BFH-Urteil vom 16. Oktober 2013, XI R 34/11, BFHE 243, 435, BFH/NV 2014, 460; Finanzgericht Münster, Urteil vom 25. September 2014, 5 K 3700/10 U - juris; Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 26. Juni 2002, 5 K 2483/00 U, EFG 2002, 1411 ).

  • FG Schleswig-Holstein, 21.11.2016 - 4 K 36/14

    Umsatzsteuer - Die Vergabe von Liegerechten in einem Urnenbegräbniswald ist eine

    Diese Grundsätze gelten auch im Verhältnis zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen/Dienstleistungen (vgl. etwa BFH-Urteile vom 15. Januar 2009 V R 91/07, Sammlung der Entscheidungen des BFH - BFHE - 224, 172, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH - BFH/NV - 2009, 865 ; vom 17. April 2008 V R 39/05, BFH/NV 2008, 1712 m. w. N.; Finanzgericht Münster, Urteil vom 18. August 2009, 15 K 3176/05 U, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2009, 1979 ).
  • FG Niedersachsen, 14.02.2013 - 5 K 281/11

    Umsätze aus Pensionspferdehaltung

    64 Nach Ansicht des Senats setzt das Tatbestandsmerkmal "Hüten, Zucht und Mästen von Vieh" unter Berücksichtigung des Einleitungssatzes zu Anhang B der Richtlinie 77/388/EWG voraus, dass der jeweilige Leistungsempfänger der "Pensionsleistung", mithin im Streitfall der jeweilige Einsteller der Pferde, selbst ein landwirtschaftlicher Erzeuger im Sinne des Art. 25 der Richtlinie 77/388/EWG ist, denn eine "Pensionsleistung" an einen Nichtlandwirt trägt nicht zur landwirtschaftlichen Produktion bei, dient keinen landwirtschaftlichen Zwecken (so ausdrücklich FG Münster, Urteil vom 18. August 2009 15 K 3176/05 U, EFG 2009, 1979; so wohl auch FG Düsseldorf, Urteil vom 13. Februar 2009 1 K 107/08, EFG 2009, 877 und die Finanzverwaltung in Abschnitt 24.3 Abs. 5 Satz 6 und Abs. 11 Satz 2 UStAE sowie Windecker in Plückebaum/Widmann, UStG, § 24 Rz 148f; anderer Auffassung: Niedersächsisches FG, Urteil vom 5. November 2009 16 K 10340/07, juris; FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 14.06.2011 6 K 2287/09, EFG 2011, 2025, Revision: XI R 27/11 - Klärschlammtransporte für Samtgemeinde).
  • FG Nürnberg, 11.12.2012 - 2 K 1068/11

    Keine Durchschnittssatzbesteuerung für Umsätze aus einer Pensionspferdehaltung

    (Vgl. hierzu FG Münster Urteil vom 18.08.2009 15 K 3176/05 U, EFG 2009, 1979 und nachfolgend BFH-Urteil vom 30.03.2011 XI R 26/09, BFH/NV 2011, 1540).

    (Vgl. FG Münster Urteil vom 18.08.2009 15 K 3176/05 U, EFG 2009, 1979 und nachfolgend BFH-Urteil vom 30.03.2011 XI R 26/09, BFH/NV 2011, 1540; BFH-Urteile vom 13.01.2011 V R 65/09, BStBl II 2011, 465 und vom 22.01.2004 V R 41/02, BStBl II 2004, 757).

  • FG Baden-Württemberg, 14.04.2010 - 1 K 4936/09

    Durchschnittssatzbesteuerung für Umsätze aus Pensionspferdehaltung und

    Dies kommt - bezogen auf Pferde - etwa bei Zuchtpferden oder bei land- oder forstwirtschaftlichen Arbeitspferden in Betracht, nicht aber bei Pferden, die - wie im Streitfall - ausschließlich zu Reitsportzwecken gehalten werden und damit der Freizeitgestaltung dienen (gleicher Ansicht: Urteile des Finanzgerichts - FG - Düsseldorf vom 13. Februar 2009 1 K 107/08 U, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2009, 877, und des FG Münster vom 18. August 2009 15 K 3176/05 U, EFG 2009, 1979, Az. des BFH: XI R 26/09; Klenk in Sölch/Ringleb, Umsatzsteuergesetz, § 24 Rz. 86; Leonard in Bunjes/Geist, Umsatzsteuergesetz, 9. Aufl., § 24 Rz. 46; anderer Auffassung: Urteil des Niedersächsischen FG vom 5. November 2009 16 K 10340/07, nicht veröffentlicht, Az. des BFH: V R 65/09; Herden, Die Information für Steuer und Wirtschaft - INF - 2005, 463).

    Die Revision war zuzulassen, da der Frage nach der Anwendbarkeit der Besteuerung nach Durchschnittssätzen für den Betrieb einer Pferdepension wegen des gegen das Urteil des FG Münster in EFG 2009, 1979 anhängigen Revisionsverfahrens (Az. des BFH: XI R 26/09) grundsätzliche Bedeutung zukommt und aufgrund der Ausführungen im BFH-Urteil in BFHE 204, 371, BStBl II 2004, 757 (unter II. 1. a.) und des dort enthaltenen Hinweises auf das BFH-Urteil vom 16. Juli 1987 V R 22/78 (BFHE 151, 204, BStBl II 1988, 83) zudem zweifelhaft ist, ob eine von einem Landwirt betriebene Pferdepension der vorliegenden Art unter die Vorschrift des § 24 UStG fallen würde (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO).

  • BFH, 30.03.2011 - XI R 26/09

    Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 13. 01. 2011 V R 65/09 - Keine

    Seine Entscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2009, 1979 veröffentlicht.
  • FG Münster, 20.02.2018 - 15 K 3117/17

    Besteuerung eines Pferdepensionsbetriebs nach den allgemeinen Vorschriften des

    Laut der Rechtsprechung des BFH (Urteile vom 10.6.2016 V R 14/15, BFH/NV 2017, 63; vom 21.1.2015 XI R 13/13, BFHE 248, 462, BStBl II 2015, 730; vom 30.3.2011, XI R 9/10, BFH/NV 2011, 1405; vom 22.1.2004 V R 41/02, BFHE 204, 371, BStBl II 2004, 757) und des erkennenden Senats seit seinem Urteil vom 18.8.2009 15 K 3176/05 U (EFG 2009, 1979), bestätigt durch das Urteil des BFH vom 30.3.2011 XI R 26/09 (BFH/NV 2011, 1540) wird mit der "Pensionspferdehaltung" eine einheitliche sonstige Leistung im Sinne des § 3 Abs. 9 Satz 1 UStG ausgeführt, sofern die eingestellten Pferde vom Einsteller nicht als Zucht- oder Arbeitspferde verwendet werden.
  • FG Schleswig-Holstein, 02.02.2018 - 4 V 150/17
    Diese Grundsätze gelten auch im Verhältnis zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen/Dienstleistungen (BFH-Urteile vom 15. Januar 2009 V R 91/07, BFHE 224, 172; vom 17. April 2008 V R 39/05, BFH/NV 2008, 1712 m. w. N.; Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, Urteil vom 18. Juli 2017, 4 K 64/16, juris; Finanzgericht Münster, Urteil vom 18. August 2009, 15 K 3176/05 U, EFG 2009, 1979).
  • FG Schleswig-Holstein, 18.07.2017 - 4 K 64/16
  • FG Münster, 31.10.2005 - 15 V 3498/05

    Ermäßigter Steuersatz; Pauschalbesteuerung

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