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   VGH Bayern, 03.08.2010 - 15 N 10.358   

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https://dejure.org/2010,70111
VGH Bayern, 03.08.2010 - 15 N 10.358 (https://dejure.org/2010,70111)
VGH Bayern, Entscheidung vom 03.08.2010 - 15 N 10.358 (https://dejure.org/2010,70111)
VGH Bayern, Entscheidung vom 03. August 2010 - 15 N 10.358 (https://dejure.org/2010,70111)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Großflächiger Verbrauchermarkt (Verkaufsfläche 1.770 m²); vorhabenbezogener Bebauungsplan ohne selbständigen Vorhaben- und Erschließungsplan; Widerspruch zwischen Bebauungsplan und Durchführungsvertrag; beschleunigtes Verfahren; allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls (§ ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • VGH Bayern, 20.04.2011 - 15 N 10.1320

    Raumordnungsziel, "Soll"-Struktur, Abweichungsvoraussetzungen, Bestimmtheit,

    (§ 12 Abs. 1 Satz 1, § 12 Abs. 3, 3a, 4, 6 Satz 1 BauGB; vgl. auch BayVGH vom 3.8.2010 Az.: 15 N 10.358 RdNr. 22; OVG NRW vom 11.9.2008 -7 D 74/07.NE - RdNrn. 43 ff.).

    Ohne einen Vorhaben- und Erschließungsplan kann ein wirksamer vorhabenbezogener Bebauungsplan nicht zustande kommen (vgl. BayVGH vom 3.8.2010 a.a.O.; OVG NRW vom 11.9.2008 -7 D 74/07.NE - RdNr. 52 f; Jäde in Jäde/Dirnberger/Weiss, BauGB, 4. Aufl. 2010, RdNr. 22 zu § 12).

    Das ist jedenfalls dann zulässig, wenn -wie hier -der Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit dem des Vorhaben- und Erschließungsplans übereinstimmt (BayVGH vom 3.8.2010 a.a.O. RdNr. 23; OVG NRW vom 23.1.2006 - 7 D 60/04 NE RdNr. 100).

  • VGH Bayern, 31.08.2018 - 15 ZB 17.1003

    Baugenehmigung für die Errichtung eines Verbrauchermarktes auf angrenzendem

    Das Vorliegen eines Vorhaben- und Erschließungsplans ist nach der Regelungssystematik aus § 12 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 Satz 1, Abs. 6 BauGB Wirksamkeitsvoraussetzung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans (BVerwG, U.v. 18.9.2003 - 4 CN 3.02 - BVerwGE 119, 45 = juris Rn. 22; U.v. 9.2.2017 - 4 C 4.16 - BVerwGE 157, 315 = juris Rn. 27; BayVGH, U.v. 27.9.2005 - 8 N 03.2750 - BayVBl 2006, 665 = juris Rn 28 f.; U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 22; U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 75; OVG Berlin-Brandenburg, U.v. 23.11.2017 - OVG 2 A 17.15 - juris Rn. 63 f.; OVG NRW, U.v. 11.9.2008 - 7 D 74/07.NE - juris Rn. 41 ff., 53 ff.; HessVGH, U.v. 25.9.2014 - 4 C 1328/12.N - juris Rn. 89; Schiller in Bracher/Reidt/Schiller, Bauplanungsrecht, 8. Aufl. 2014, Rn. 978).

    d) Es trifft grundsätzlich zu, dass nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs im Falle einer räumlichen und sachlichen Identität von Vorhaben- und Erschließungsplan und vorhabenbezogenem Bebauungsplan beide Pläne ausnahmsweise "körperlich" in einer Planurkunde vereinigt werden können (BayVGH, U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 22; U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 76; B.v. 15.9.2015 - 1 CS 15.1536 - NVwZ-RR 2016, 215 = juris Rn. 16; U.v. 1.3.2016 - 1 BV 15.1535 - juris Rn. 20; HessVGH, U.v. 25.9.2014 - 4 C 1328/12.N - juris Rn. 93).

    Nur eine Auslegung des Bebauungsplans, die zumindest im Grundsatz mit dem Inhalt des Durchführungsvertrags übereinstimmt, wäre mit Sinn und Zweck des § 12 BauGB vereinbar (grundlegend BVerwG, U.v. 18.9.2003 - 4 CN 3, 02 - BVerwGE 119, 45 = juris Rn. 23; vgl. auch BVerwG, B.v. 2.5.2018 - 4 BN 7.18 - BauR 2018, 1243 = juris Rn. 7; BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 87 m.w.N.; OVG NRW, U.v. 11.3.2004 - 7a D 51/02.NE - juris Rn. 41 ff., 81, 93, 104; U.v. 15.11.2017 - 7 D 55/16.NE - juris Rn. 33 ff.; VGH BW, U.v. 10.4.2014 - 8 S 47/12 - BauR 2014, 2064 = juris Rn. 86 ff., 94 f.; OVG Lüneburg, B.v. 22.12.2014 - 1 MN 118/14 - ZfBR 2015, 274 = juris Rn. 20 f.; Külpmann, jurisPR-BVerwG 16/2018 Anm. 6 m.w.N.; Gatz in Berliner Kommentar zum BauGB, Stand: Juni 2018, § 12 Rn. 5; Krautzberger in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautz-berger, BauGB, Stand: Mai 2018, § 12 Rn. 46, 49, 67, 79 ff.; speziell im Fall der Identität von Bebauungsplanurkunde und Vorhaben- und Erschließungsplan vgl. BayVGH, U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 22).

    Das Gebot der Konkretisierung des Vorhabens erfordert es, in einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der planungsrechtlich eine Einzelhandelsnutzung ermöglicht bzw. regelt, die Verkaufsfläche als städtebaulich relevanten Konkretisierungsfaktor des zulässigen Nutzungsumfangs im Bebauungsplan zumindest näherungsweise festzusetzen (vgl. BayVGH, U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 20; OVG Lüneburg, B.v. 22.12.2014 - 1 MN 118/14 - ZfBR 2015, 274 = juris Rn. 24).

    Auf eventuelle weitere Mängel des vorhabenbezogenen Bebauungsplans kommt es nicht mehr an (zu der vom Kläger angesprochenen Frage der Berechnung der zulässigen Grundfläche bei einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan vgl. z.B. BayVGH, U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 17 ff.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.04.2014 - 7 D 57/12

    Aufstellung eines Bebauungsplans der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren

    vgl. Bay VGH, Beschlüsse vom 30. August 2013 - 15 NE 13.1692 -, KommunalPraxis BY 2013, 397, und vom 27. Oktober 2009 - 15 CS 09.2130 -, juris, Urteile vom 14. September 2011 - 9 N 10.2275 -, BayVBl. 2013, 278, vom 3. März 2011 - 2 N 09.3058 -, juris, und vom 3. August 2010 - 15 N 10.358 -, juris; OVG M.-V., Urteil vom 21. November 2012 - 3 K 10/11 -, Nord ÖR 2013, 211.
  • VGH Bayern, 15.09.2015 - 1 CS 15.1536

    Der Ausschluss der Sicherungsinstrumente der §§ 14 ff. BauGB in § 12 Abs. 3 Satz

    In Betracht zu ziehen wäre aber" dass bei sachlicher und räumlicher Identität von vorhabenbezogenem Bebauungsplan und Vorhaben- und Erschließungsplan beide Pläne ausnahmsweise "körperlich" in einer Planurkunde vereinigt werden dürfen(vgl. hierzu BayVGH" U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 22; BayVGH" U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BauR 2011" 1775; angedeutet: OVG NRW" U.v. 11.9.2008 - 7 D 74/07.NE - juris Rn. 57).
  • VGH Baden-Württemberg, 15.09.2015 - 3 S 975/14

    Normenkontrolle des Nichteigentümers wegen Verletzung des Abwägungsgebots -

    Zwar kann eine Verletzung des Abwägungsgebots gerügt werden, wenn ein Bebauungsplan Bebauungsmöglichkeiten zulässt, von denen eine erdrückende Wirkung auf Nachbargrundstücke ausgeht (so auch Bay. VGH, Urt. v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 39 f.; Hess. VGH, Urt. v. 8.7.2004 - 3 N 1894/02 - juris Rn. 65).
  • VGH Bayern, 01.03.2016 - 1 BV 15.1535

    Erfolgreiche Klage einer Gemeinde gegen Verlängerung einer Baugenehmigung für

    Der Senat ist im Berufungsverfahren zu der Überzeugung gelangt" dass in einem Fall wie hier" in dem Vorhaben- und Erschließungsplan und vorhabenbezogener Bebauungsplan räumlich und sachlich identisch sind" beide Pläne ausnahmsweise "körperlich" in einer Planurkunde vereinigt werden dürfen (so bereits BayVGH" U. v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 22; BayVGH" U. v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BauR 2011" 1775; angedeutet: OVG NRW" U. v. 11.9.2008 - 7 D 74/07.NE - juris Rn. 57).
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