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   LG Berlin, 15.01.2019 - 15 O 60/18   

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LG Berlin, 15.01.2019 - 15 O 60/18 (https://dejure.org/2019,248)
LG Berlin, Entscheidung vom 15.01.2019 - 15 O 60/18 (https://dejure.org/2019,248)
LG Berlin, Entscheidung vom 15. Januar 2019 - 15 O 60/18 (https://dejure.org/2019,248)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Anwaltsblatt

    § 1 RDG, § 2 RDG, § 3 RDG, § 5 RDG, § 2 UWG 2004
    Legal-Tech-Inkassodienstleister darf Mietansprüche durchsetzen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Legal-Tech-Geschäftsmodell verstößt nicht gegen RDG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • berlin.de (Pressemitteilung)

    Mietinkasso unterliegt wettbewerbsrechtlichen Grenzen

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Inkassodienstleister darf sich nicht als "Rechtsdienstleistungsgesellschaft" bezeichnen und "nach dem RVG" abrechnen

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Bezeichnung eines Inkassounternehmens als Rechtsdienstleistungsgesellschaft kann wettbewerbsrechtliche Irreführung darstellen

  • lto.de (Pressebericht, 16.01.2019)

    Legal-Tech-Geschäftsmodell: Wenigermiete.de darf als Inkassodienstleister weiter machen

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Mietrecht - Mietinkasso unterliegt wettbewerbsrechtlichen Grenzen

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Mietinkasso unterliegt wettbewerbsrechtlichen Grenzen

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Geschäftsmodell von Mietright nicht grundsätzlich wettbewerbswidrig

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 1 RDG, § 2 RDG, § 3 RDG, § 5 RDG, § 2 UWG 2004
    Legal-Tech-Inkassodienstleister darf Mietansprüche durchsetzen

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Mietinkasso unterliegt wettbewerbsrechtlichen Grenzen

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Mietinkasso unterliegt wettbewerbsrechtlichen Grenzen

Besprechungen u.ä. (2)

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 1 RDG, § 2 RDG, § 3 RDG, § 5 RDG, § 2 UWG 2004
    Legal-Tech-Inkassodienstleister darf Mietansprüche durchsetzen

  • forschungsstelle-legal-tech.de (Kurzanmerkung)

    Urteil zum Geschäftsmodell von wenigermiete.de

Sonstiges (2)

  • lto.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    Nach Urteil zu wenigermiete.de: Anwaltskammer könnte "zeitnah Berufung einlegen"

  • hoecker.eu (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Geschäftsmodell des Legal Tech-Startups wenigermiete.de zulässig

Papierfundstellen

  • BB 2019, 465
  • AnwBl 2019, 171
  • AnwBl Online 2019, 180
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 27.11.2019 - VIII ZR 285/18

    Zur Vereinbarkeit der Tätigkeit des registrierten Inkassodienstleisters "Lexfox"

    aa) Die Frage, ob das im Streitfall zur Anwendung gekommene auf die Geltendmachung von Ansprüchen aus der sogenannten Mietpreisbremse bezogene Geschäftsmodell der Klägerin sowie ähnliche, von anderen nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RDG registrierten Inkassodienstleistern betriebene Geschäftsmodelle mit den Vorschriften des Rechtsdienstleistungsgesetzes zu vereinbaren und daher zulässig sind, ist in der Rechtsprechung der Instanzgerichte und in der Literatur sowohl im Ergebnis als auch hinsichtlich einer Vielzahl rechtlicher Einzelfragen in hohem Maße umstritten (siehe nur [die Zulässigkeit bejahend]: LG Berlin, WuM 2018, 575 [66. Zivilkammer; Revisionsverfahren beim Senat anhängig unter VIII ZR 275/18]; LG Berlin, Urteil vom 12. November 2018 - 66 S 19/18, nicht veröffentlicht [Revisionsverfahren beim Senat anhängig unter VIII ZR 384/18]; LG Berlin, Urteil vom 10. Oktober 2018 - 65 S 27/18, nicht veröffentlicht [Revisionsverfahren beim Senat anhängig unter VIII ZR 338/18]; LG Berlin, BB 2019, 465 [15. Zivilkammer]; LG Stuttgart, NZM 2019, 290; BeckOGK-BGB/Fleindl, Stand 1. Juli 2019, § 556g Rn. 151 f.; Tolksdorf, ZIP 2019, 1401; Rott, VuR 2018, 443; Fries, NJW 2018, 2904 [Urteilsanmerkung zu LG Berlin, NJW 2008, 2901]; ders., ZRP 2018, 161; Hartung, BB 2017, 2825; ders., AnwBl Online 2019, 353; Römermann/Günther, NJW 2019, 551; Kleine-Cosack, AnwBl Online 2019, 6; Morell, WM 2019, 1822; ders., JZ 2019, 809 und NJW 2019, 2574; aA [die Zulässigkeit verneinend]: LG Berlin, Urteil vom 24. Januar 2019 - 67 S 277/18, juris [Revisionsverfahren beim Senat anhängig unter VIII ZR 31/19]; LG Berlin, WuM 2018, 571 und NJW 2018, 2901 [jeweils 67. Zivilkammer]; BeckOK-BGB/Schüller, Stand 1. August 2019, § 556g Rn. 5a; BeckOK-Mietrecht/Theesfeld, Stand 1. September 2019, § 556g BGB Rn. 28b; Siegmund in Gaier/Wolf/Göcken, aaO, § 10 RDG Rn. 58a und 58b; Henssler, NJW 2019, 545; Greger, MDR 2018, 897; Hartmann, NZM 2019, 353; Kilian, NJW 2019, 1401; Valdini, BB 2017, 1609; Remmertz, BRAK-Mitt 2018, 231; ders., BRAK-Mitt 2019, 219; Mann/Schnuch, NJW 2019, 3477; Knauff, GewArch 2019, 414; Singer, BRAK-Mitt 2019, 211 [allerdings die Zulässigkeit bei einem Wert der abgetretenen Forderung bis zu 2.000 EUR bejahend]).

    Die von dem Berufungsgericht aufgeworfene und auch in der Begründung der Zulassung der Revision angeführte Streitfrage, ob die (qualifizierte; siehe hierzu BT-Drucks. 18/3121, S. 2, 32 ff.) Rüge nach § 556g Abs. 2 BGB aF - wie das Berufungsgericht gemeint hat - ein Tatbestandsmerkmal des Rückforderungsanspruchs nach § 556g Abs. 1 Satz 3 BGB ist (so die wohl überwiegende Meinung in der Literatur, siehe nur Staudinger/V. Emmerich, BGB, Neubearb. 2018 § 556g Rn. 14; BeckOGK-BGB/Fleindl, Stand 1. Oktober 2019, § 556g Rn. 85; Schmidt-Futterer/Börstinghaus, Mietrecht, 14. Aufl., § 556g BGB Rn. 17; aA LG Berlin [15. Zivilkammer], BB 2019, 465, 466 [bloße Fälligkeitsvoraussetzung]; LG Berlin [65. Zivilkammer], NJW 2018, aaO [unselbständiges Hilfsrecht]), bedarf keiner Entscheidung.

  • BGH, 27.05.2020 - VIII ZR 45/19
    97 (b) Damit ist das Rügeerfordernis zwar als Tatbestandsvoraussetzung für das Entstehen des Anspruchs ("schließt aus") ausgestaltet (vgl. Staudinger/V. Emmerich, aaO Rn. 14; Palandt/Weidenkaff, BGB, 79. Aufl., § 556g Rn. 6; BeckOGK/Fleindl, aaO Rn. 89; Schmidt-Futterer/Börstinghaus, aaO Rn. 17; offen gelassen in Senatsurteil vom 27. November 2019 - VIII ZR 285/18, aaO Rn. 158) und stellt nicht nur eine bloße Fälligkeitsanforderung dar (so aber LG Berlin [15. Zivilkammer], BB 2019, 465, 466).
  • LG Stuttgart, 13.03.2019 - 13 S 181/18

    Mietpreisbremse: In Baden-Württemberg jetzt endgültig unwirksam

    Eine von der Forderungseinziehung völlig losgelöste Rechtsberatung ist dem Inkassounternehmen hingegen nicht erlaubt (LG Berlin, Urteil vom 15.01.2019, 15 O 60/18).

    Nicht ausreichend ist die bloß schematische Anwendung der §§ 556d Abs. 1, 558 Abs. 2, 558d BGB, die sich als einfache Rechenoperation darstellt (LG Berlin, Urteil vom 15.01.2019, 15 O 60/18; Rott VuR 2018, 443, 445).

    Die Abgabe von Erklärungen und die Äußerung von Rechtsansichten gegenüber dem Schuldner gehören zur effektiven Gestaltung der auftragsgemäßen Einziehung der Forderung durch das Inkassounternehmen (BVerfG, Beschluss vom 14.08.2004, 1 BvR 725/03; LG Berlin, Urteil vom 15.01.2019, 15 O 60/18).

    c) Das Auskunftsverlangen nach § 556d Abs. 3 BGB stellt einen eigenen inkassofähigen Anspruch dar (LG Berlin, Urteil vom 15.01.2019, 15 O 60/18) und dient darüber hinaus als "Hilfsanspruch" zur Verifizierung und Durchsetzung des Rückzahlungsanspruchs, sodass auch diese Tätigkeit von der Erlaubnis nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 2 Satz 1 RDG erfasst ist.

  • LG Berlin, 24.01.2019 - 67 S 277/18

    Alle Mieter müssen Verstoß gegen Mietpreisbremse rügen!

    Die Abtretung ist zumindest gemäß § 134 BGB i.V.m §§ 2 Abs. 1, 3, 5, 10 RDG nichtig (vgl. Kammer, Beschluss vom 26. Juli 2018 - 67 S 157/18, NJW 2018, 2901; LG Berlin, Urt. v. 28. August 2018 - 63 S 1/18, GE 2018, 1231 Hirtz, in: BeckOK RDG, Stand: 1. Januar 2019, § 5 Rz. 113; Schach, jurisPR-MietR 21/2018 Anm. 1; Schüller, in: BeckOK BGB, Stand: 1. November 2018, § § 556d Rz. 34 und 556g Rz. 5a; Theesfeld, a.a.O., § 556g Rz. 28b; a.A. LG Berlin, Urt. v. 13. August 2018 - 66 S 18/18, WuM 2018, 575; Urt. v. 22. August 2018 - 65 S 83/18, GE 2018, 1223; Urt. v. 15. Januar 2019 - 15 O 60/18, BeckRS 2019, 92; Fries, NJW 2018, 2904).

    Das gilt unabhängig, erst recht aber vor dem Hintergrund, dass die Klägerin in ihren AGB auf eine Vergütung nach dem RVG verweist, so dass der Eindruck bestärkt wird, dass keine Inkassodienstleistungen, sondern rechtsanwaltliche Leistungen erbracht und abgerechnet werden (vgl. LG Berlin, Urt. v. 15. Januar 2019 - 15 O 60/18, BeckRS 2019, 92 Tz. 55).

  • AG Berlin-Wedding, 08.01.2020 - 22c C 233/19

    Rechtsdienstleistung oder Prozessfinanzierung?

    Das Ergebnis der Prüfung darf sie im Übrigen auch, wie ein Rechtsschutzversicherer, ihren Kunden mitteilen (LG Berlin, Urteil vom 15. Januar 2019 - 15 O 60/18).
  • LG Berlin, 31.07.2019 - 65 S 18/19

    "mietright" verstößt nicht gegen das RDG!

    Die Kammer folgt den zutreffenden Feststellungen des Amtsgerichts und nimmt ergänzend auf ihre (veröffentlichten) Entscheidungen vom 20.06.2018 (65 S 70/18, NJW 2018, 2898, m Anm Fries), vom 22.08.2018 (65 S 83/18, WuM 2018, 644) und vom 10.10.2018 (65 S 131/18, ZMR 2019, 339) sowie die Entscheidungen der ZK 66 (LG Berlin, Urt. v. 13.08.2018 - 66 S 18/18, WuM 2018, 575) und der ZK 15 (LG Berlin, Urt. v. 15.01.2019 - 15 O 60/18, CR 2019, 254) mit nachfolgenden Ergänzungen Bezug:.
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