Weitere Entscheidung unten: OLG Köln, 14.11.2019

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   OLG Köln, 14.11.2019 - 15 U 89/19 und 15 U 126/19   

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OLG Köln, 14.11.2019 - 15 U 89/19 und 15 U 126/19 (https://dejure.org/2019,38480)
OLG Köln, Entscheidung vom 14.11.2019 - 15 U 89/19 und 15 U 126/19 (https://dejure.org/2019,38480)
OLG Köln, Entscheidung vom 14. November 2019 - 15 U 89/19 und 15 U 126/19 (https://dejure.org/2019,38480)
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Volltextveröffentlichungen (8)

Kurzfassungen/Presse (20)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Jameda - Ausgestaltung des Bewertungsportals in Teilen unzulässig

  • MIR - Medien Internet und Recht (Kurzmitteilung)

    Jameda.de - Ausgestaltung des Ärzte-Bewertungsportals (war) in Teilen unzulässig

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Benachteiligung von eigenmächtig aufgeführten Ärzten bei JAMEDA war rechtswidrig

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Arzt hat Anspruch gegen Jameda auf Löschung eines ohne Einwilligung erstellten Bewertungsprofils - Portal kann sich nicht auf Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO oder Art. 85 Abs. 2 DSGVO berufen

  • ra-plutte.de (Kurzinformation)

    Jameda: Ausgestaltung des Bewertungsportals in Teilen unzulässig

  • ra-plutte.de (Kurzinformation)

    Jameda: Werbung von Basiskunden für Premiumkunden unzulässig

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Funktionen auf Ärzteportal wegen verdeckter Vorteile unzulässig

  • IWW (Kurzinformation)

    Ausgestaltung des Bewertungsportals "Jameda" in Teilen unzulässig

  • lto.de (Kurzinformation)

    Jameda: Funktionen der Bewertungsplattform teils unzulässig

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Jameda: Ausgestaltung des Bewertungsportals in Teilen unzulässig

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Jameda: Ausgestaltung des Bewertungsportals in Teilen unzulässig

  • datev.de (Kurzinformation)

    Ausgestaltung des Bewertungsportals Jameda in Teilen unzulässig

  • it-recht-kanzlei.de (Kurzinformation)

    Zum datenschutzrechtlichen Löschungsanspruch unfreiwillig gelisteter Anbieter in Bewertungsportalen

  • hoganlovells-blog.de (Kurzinformation)

    Bewertungsportalen: Von der Glaubwürdigkeit als Währung des Onlinehandels

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Ausgestaltung des Bewertungsportals Jameda.de in Teilen unzulässig

  • medizinrecht-blog.de (Kurzinformation)

    Jameda: Bewertungsplattform teilweise unzulässig

  • e-recht24.de (Kurzinformation)

    Bewertungsportale: Jameda muss Arztprofile löschen

  • bundesanzeiger-verlag.de (Kurzinformation)

    Löschungsanspruch gegen Bewertungsplattformen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Bewertungsportal: Funktionen unzulässig

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Wettbewerbsrecht Ärzte-Bewertungsportal Jameda: Premiumfunktionen teilweise unzulässig

Besprechungen u.ä.

  • internet-law.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Löschanspruch gegen Jameda

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • afp 2020, 59
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BGH, 13.10.2021 - VI ZR 488/19

    Ärztebewertungsportal "JAMEDA"

    Das Berufungsgericht, dessen Urteil bei juris und unter BeckRS 2019, 28520 veröffentlicht ist, hat zur Begründung seiner Entscheidung im Wesentlichen ausgeführt, der Klägerin stehe der - neben dem Löschungsanspruch geltend gemachte - Anspruch auf Unterlassung der Verarbeitung ihrer Daten aus § 823 Abs. 2, § 1004 BGB analog in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. f DS-GVO nur im von den Anträgen 2a, 2b, 2c und - teilweise - 2d erfassten Umfang zu.
  • OVG Niedersachsen, 19.01.2021 - 11 LA 16/20

    Datenschutzrechtliche Verwarnung wegen eines auf einer Fanpage einer Partei bei

    Folglich fällt auch nicht jegliche im Internet veröffentlichte Information, die sich auf personenbezogene Daten bezieht, unter den Begriff der journalistischen Tätigkeit (EuGH, Urt. v. 14.2.2019 - C-345/17 -, NJW 2019, 2451, juris, Rn. 58; OLG Köln, Urt. v. 14.11.2019 - I-15 U 89/19 -, juris, Rn. 40; Rombey, ZD 2019, 301, 303).

    Denn der bloße Umstand, dass eine Datenveröffentlichung auch einen Informationswert für die öffentliche Meinungsbildung hat bzw. ein Ausdruck einer persönlichen Ansicht ist, macht aus der Datenveröffentlichung noch keine journalistische Tätigkeit i.S.d. Art. 85 Abs. 2 DS-GVO (vgl. OLG Köln, Urt. v. 14.11.2019 - I-15 U 89/19 -, juris, Rn. 41; Benedikt/Kranig, ZD 2019, 4, 6).

  • OLG München, 19.01.2021 - 18 U 7243/19

    Rechtswidrige Datenverarbeitung auf Ärztebewertungsportal

    Der Senat geht in Übereinstimmung mit dem Landgericht und dem Oberlandesgericht Köln in seinen Urteilen vom 14.11.2019 (Az. 15 U 89/19, AfP 2020, 59, juris Rn. 37 ff., und Az. 15 U 126/19, juris Rn. 31 ff.) davon aus, dass vorliegend schon tatbestandlich keine Datenverarbeitung zu "journalistischen Zwecken" im Sinne der vorgenannten Vorschriften gegeben ist.

    Hieraus wird zum Teil abgeleitet, dass an diesem Erfordernis festzuhalten ist, auch wenn dies in den Wortlaut des Art. 85 DSGVO und des Art. 38 BayDSG nicht übernommen wurde und eine absolute Bindungswirkung an die Erwägungsgründe bei der Rechtsauslegung nicht besteht (so OLG Köln, Urteil vom 14.11.2019 - 15 U 89/19, AfP 2020, 59, juris Rn. 40 m.w.N.).

    d) Im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung geht der Senat - ebenso wie das Landgericht und das Oberlandesgericht Köln in der oben zitierten Entscheidung vom 14.11.2019 (15 U 89/19) - von den Grundsätzen aus, wie sie der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 20.02.2018 festgehalten und konkretisiert hat (vgl. BGH, Urteil vom 20.02.2018 - VI ZR 30/17, AfP 2018, 230, Rn. 14 und 15 ff., Ärztebewertung III).

    Die streitentscheidende Frage, unter welchen Voraussetzungen der Betreiber einer Bewertungsplattform Daten eines Betroffenen ohne dessen Willen verarbeiten darf, stellt sich in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen und wird vom Senat in mehreren Punkten abweichend von der Auffassung des Oberlandesgerichts Köln (Urteile vom 14.11.2019 - 15 U 89/19 und 15 U 126/19) beantwortet.

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https://dejure.org/2019,38479
OLG Köln, 14.11.2019 - 15 U 126/19 (https://dejure.org/2019,38479)
OLG Köln, Entscheidung vom 14.11.2019 - 15 U 126/19 (https://dejure.org/2019,38479)
OLG Köln, Entscheidung vom 14. November 2019 - 15 U 126/19 (https://dejure.org/2019,38479)
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Volltextveröffentlichungen (7)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Jameda - Ausgestaltung des Bewertungsportals in Teilen unzulässig

  • ra-plutte.de (Kurzinformation)

    Jameda: Ausgestaltung des Bewertungsportals in Teilen unzulässig

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Jameda verfügt über teilweise unzulässige Funktionen

  • datev.de (Kurzinformation)

    Ausgestaltung des Bewertungsportals Jameda in Teilen unzulässig

  • hoganlovells-blog.de (Kurzinformation)

    Bewertungsportalen: Von der Glaubwürdigkeit als Währung des Onlinehandels

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Ausgestaltung des Bewertungsportals Jameda.de in Teilen unzulässig

  • e-recht24.de (Kurzinformation)

    Bewertungsportale: Jameda muss Arztprofile löschen

  • bundesanzeiger-verlag.de (Kurzinformation)

    Löschungsanspruch gegen Bewertungsplattformen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Bewertungsportal: Funktionen unzulässig

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Wettbewerbsrecht Ärzte-Bewertungsportal Jameda: Premiumfunktionen teilweise unzulässig

Besprechungen u.ä.

  • internet-law.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Löschanspruch gegen Jameda

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MMR 2020, 186
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG Köln, 14.11.2019 - 15 U 89/19

    Löschanspruch gegen Jameda

    Soweit die Nutzung als "Werbeplattform" hier einen "verdeckten Vorteil" dergestalt verschaffen soll, dass die Beklagte die Nutzer ihrer Plattform von den Basiskunden hin zu den Premiumkunden umleitet, kann dies durch die hier streitgegenständlichen beiden Artikel als konkrete Verletzungsform also zumindest theoretisch erfolgen (insofern anders als im Parallelfall im Urteil des Senats vom heutigen Tage zu Az. 15 U 126/19).
  • BGH, 15.02.2022 - VI ZR 692/20

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Löschung von personenbezogenen Daten in einem

    Das Berufungsgericht hat insoweit auch auf die vom Oberlandesgericht Köln im Urteil vom 14. November 2019 - 15 U 126/19 (MMR 2020, 186) ausgesprochene Revisionszulassung Bezug genommen.
  • OLG Frankfurt, 09.04.2020 - 16 U 218/18

    Ärztebewertungsportal mit Basisdaten und Nutzerbewertungen

    Auch das OLG Köln (Urt. v. 14.11.2019 - 15 U 126/19 -, zitiert nach juris, Rdnr. 35 ff mit weiteren zustimmenden Nachweisen aus der Kommentarliteratur zur DSGVO) teilt diese Auffassung.

    Auch hatte das OLG Köln in seinem Urteil vom 14. November 2019 (15 U 126/19) die Revision zugelassen.

  • OLG Frankfurt, 19.11.2020 - 16 W 37/20

    Warnhinweis auf Ärzteportal rechtmäßig beim Verdacht manipulierter Bewertungen

    Hinsichtlich dieser Anspruchsgrundlage bezieht sich der Kläger auf eine Entscheidung des OLG Köln (OLG Köln, Urteil vom 14.11.2019, I-15 U 126/19).

    Er bezieht sich insoweit auf eine Entscheidung des OLG Köln vom 14.11.2019, 15 U 126/19 (siehe bereits oben unter II.), in der es um den Antrag eines Arztes auf Löschung seiner auf seinem Profil ohne seine Einwilligung veröffentlichten Daten sowie um Unterlassung der Veröffentlichung dieser Daten im Zusammenhang mit einer abweichenden Darstellung bei zahlenden Kunden ging.

  • OLG Frankfurt, 14.04.2022 - 3 U 21/20

    Zur Bemessung des Schmerzensgeldanspruchs nach Artt. 6 i.V.m. 82 DSGVO bei

    Im Ergebnis sieht die herrschende Meinung einen Unterlassungsanspruch jedenfalls gemäß §§ 823, 1004 BGB (zum Teil i. V. m. Art. 6 Abs. 1 DSGVO) als gegeben an, da dieser nicht durch Art. 79 Abs. 1 DSGVO gesperrt ist (OLG Köln Urt. v. 14.11.2019 - 15 U 126/19, BeckRS 2019, 28523; Leibold/Laoutoumai aaO; a. A. VG Regensburg, Gerichtsbescheid vom 6.8.2020 - RN 9 K 19.1061, BeckRS 2020, 19361).
  • BGH, 12.10.2021 - VI ZR 489/19

    Ärztebewertungsportal "JAMEDA"

    Das Berufungsgericht, dessen Urteil bei juris und unter BeckRS 2019, 28523 veröffentlicht ist, hat zur Begründung seiner Entscheidung im Wesentlichen ausgeführt, dem Kläger stehe der - neben dem Löschungsanspruch geltend gemachte - Anspruch auf Unterlassung der Verarbeitung seiner Daten aus § 823 Abs. 2, § 1004 BGB analog in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. f DS-GVO nur im von den Anträgen 2a, 2b und - teilweise - 2d erfassten Umfang zu.
  • LG Hamburg, 13.02.2020 - 312 O 372/18

    Unterlassungsanspruch einer Anwaltskanzlei gegen ein soziales Netzwerk bezüglich

    Bei § 4 BDSG a. F. und Art. 6 DSGVO handelt es sich um Schutzgesetze im Sinne von § 823 Abs. 2 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 20.2.2018 - VI ZR 30/17 - Rn. 21; OLG Köln, Urteil vom 14.11.2019 - 15 U 126/19 -, Rn. 30, juris).
  • OLG Köln, 27.01.2022 - 15 U 153/21

    Anspruch auf Löschung von Eintragungen im sogenannten Schufa-Register und

    So hat der Senat für Bewertungsportale etwa die Rechtsprechung zu § 29 BDSG aF weitgehend fortschreiben können, weil es letztlich nicht zu einer substantiellen Veränderung des Prüfungsmaßstabs gekommen und vielmehr bei einer umfassenden Einzelfallabwägung geblieben ist (Senat, Urt. v. 14.11.2019 - 15 U 126/19, BeckRS 2019, 28523 - bestätigt durch BGH VI ZR 489/19).
  • LG Erfurt, 19.11.2020 - 8 O 559/20
    Im Rahmen der sodann gebotenen Einzelfallabwägung sind rechtliche, wirtschaftliche, aber auch ideelle Interessen und dabei vor allem betroffene Grundrechte oder Grundfreiheiten der Beteiligten herauszuarbeiten (OLG Köln, Urteil vom 14.11.2019 - I-15 U 126/19, juris Rn. 43; Simitis/Schantz, DatenschutzR, 2019, Art. 6 Rn. 98 f. m.w.N.; vgl. EuGH, Urteil vom 13.05.2014 - C-131/12, juris Rn. 74).
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