Weitere Entscheidung unten: OLG Nürnberg, 17.08.2018

Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 25.06.2018 - 15 W 86/18   

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OLG Karlsruhe, 25.06.2018 - 15 W 86/18 (https://dejure.org/2018,17522)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 25.06.2018 - 15 W 86/18 (https://dejure.org/2018,17522)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 25. Juni 2018 - 15 W 86/18 (https://dejure.org/2018,17522)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Art. 5 GG

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Art. 5 Abs. 1 GG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Nutzungsbedingungen; soziales Netzwerk; Löschung einer Äußerung; vorübergehende Sperrung eines Accounts

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (13)

  • lhr-law.de (Kurzinformation)

    Facebook darf Hass-Kommentar zu Flüchtlingen löschen

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Facebook darf Hassposting in Kommentar wegen Verstoß gegen Nutzungsbedingungen löschen und Nutzer vorübergehend sperren

  • heise.de (Pressemeldung, 28.06.2018)

    Facebook darf Hassredner aussperren

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Deer als "Hassrede" eingestufte Facebook-Post - und seine Löschung

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Hassrede: Facebook löscht Kommentar und sperrt Nutzer

  • lto.de (Kurzinformation)

    Hassrede in sozialen Medien: Facebook durfte Eintrag löschen und Nutzer sperren

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Facebook darf als "Hassrede" eingestuften Kommentar löschen und Nutzer zeitweilig sperren

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Facebook darf Hassredner aussperren

  • versr.de (Kurzinformation)

    Facebook darf als "Hassrede" eingestuften Kommentar löschen und Nutzer zeitweilig sperren

  • justiz-bw.de (Pressemitteilung)

    Facebook darf als "Hassrede" eingestuften Kommentar löschen und Nutzer zeitweilig sperren

  • Jurion (Kurzinformation)

    Facebook darf als "Hassrede" eingestuften Kommentar löschen und Nutzer zeitweilig sperren

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Facebook darf als "Hassrede" eingestuften Kommentar löschen und Nutzer zeitweilig sperren - Kommentar nicht von Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt

Besprechungen u.ä. (2)

  • lto.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Meinungsfreiheit im Internet: Im Staate Facebook

  • spielerecht.de (Entscheidungsbesprechung)

    Löschen von Nutzerbeiträgen: "Hassrede”, NetzDG und AGB-Kontrolle

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2018, 3110
  • MMR 2018, 678
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • OLG Dresden, 11.06.2019 - 4 U 760/19

    Kein Schadenersatz nach DSGVO bei Bagatellverstößen

    Diese ist - wie der Senat im Einklang mit der ganz herrschenden Rechtsprechung und Literatur (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 25. Juni 2018 - 15 W 86/18 -, juris; OLG München, Beschluss vom 17. September 2018 - 18 W 1383/18 -, juris; Elsaß/Labusga/Tichy, CR 2017, 234; weiterführend zum Overblocking s. Holznagel, CR 2018, 369) bereits entschieden hat (Senat Beschluss vom 08. August 2018 - 4 W.
  • LG Frankfurt/Main, 10.09.2018 - 3 O 310/18

    Zur Zulässigkeit von Facebook-Sperren bei Hassrede

    Die Löschung und Sperre waren darüber hinaus auch nicht als willkürlich anzusehen, da sie jedenfalls aufgrund der Einordnung der Äußerung des Antragstellers als Hassrede den Bedingungen der Antragsgegnerin entsprechen (vgl. OLG Karlsruhe, Beschl. v. 25.06.2018 - 15 W 86/18; OLG Dresden, Beschl. v. 08.08.2018 - 4 W 477/18, BeckRS 2018, 18249; LG Heidelberg, Beschl. v. 28.08.2018 - 1 O 71/18; offen gelassen OLG München, Beschl. v. 24.08.2018 - 18 W 1294/18).
  • OLG Nürnberg, 04.08.2020 - 3 U 3641/19

    Zulässige Einschränkung von Meinungsäußerungen in sozialen Netzwerken, AGB

    b) Die von der Beklagten versprochenen Leistungen und die Pflichten der Nutzer werden in den Nutzungsbedingungen umschrieben und u.a. in den sog. Gemeinschaftsstandards, auf die dort Bezug genommen wird, näher definiert (ebenso der Ansatz von OLG Dresden, MMR 2019, 756 (757), Rn. 10 ff.); OLG Karlsruhe, NJW 2018, 3110 (3110)).

    Grundrechte verpflichten unmittelbar grundsätzlich nur Personen und Stellen, die staatliche Gewalt ausüben (OLG Karlsruhe, NJW 2018, 3110 (3110); in der Sache ebenso OLG München, NJW 2018, 3115 (3116), Rn. 25; Beurskens, NJW 2018, 3418 (3419 f.); Holznagel, CR 2019, 739), nicht aber andere Private, da sie selbst Grundrechtsberechtigte sind.

    Auch im Übrigen stellen sich die Nutzungsbedingungen der Beklagten nicht als unverhältnismäßig oder willkürlich dar (OLG Karlsruhe, NJW 2018, 3110 (3111); Mafi-Gudarzi, MMR 2018, 679 (680)).

  • OLG Stuttgart, 06.09.2018 - 4 W 63/18

    Facebook darf bei drohender Inanspruchnahme aufgrund NetzDG löschen und sperren

    Die Nutzungsbedingungen und Gemeinschaftsstandards der Antragsgegnerin hinsichtlich "Hassrede" sind als Allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne der §§ 305 ff. BGB nicht bereits aufgrund ihrer die Meinungsfreiheit der Nutzer gemäß Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG potentiell einschränkenden Wirkung wegen unangemessener Benachteiligung entgegen den Geboten von Treu und Glauben gemäß § 307 Abs. 1 S. 1 oder S. 2 BGB oder als überraschende oder mehrdeutige Klausel gemäß § 305 c BGB unwirksam (so auch OLG Dresden a.a.O. juris Rn. 17 ff. und OLG Karlsruhe, Beschluss vom 25.06.2018 - 15 W 86/18, juris Rn. 21; Holznagel CR 2018, 369 (371 f.; zu kontrollfreien Hauptleistungsbeschreibungen vgl. BGH, Urteil vom 09.04.2014 - VIII ZR 404/12, BGHZ 200, 362, juris Rn. 43).
  • LG Heidelberg, 28.08.2018 - 1 O 71/18

    Kein Anspruch eines Nutzers auf Wiederveröffentlichung einer gelöschten

    Die Nutzungsbedingungen und Gemeinschaftsstandards der Verfügungsbeklagten berücksichtigen gem Art. 5 Abs. 1 GG jedoch in angemessener Weise (siehe hierzu auch OLG Karlsruhe, Beschluss vom 25.06.2018 - 15 W 86/18 - juris, Rn. 16 f. und Rn. 21).
  • OLG Dresden, 19.11.2019 - 4 U 1471/19

    Änderung der Nutzungsbedingungen eines sozialen Netzwerkes

    Sie wird in der obergerichtlichen Rechtsprechung so auch nirgends vertreten (OLG Karlsruhe, Beschl. v. 28.02.2019 - 6 W 81/18 - Leitsatz 2; Beschl. v. 25.06.2018 - 15 W 86/18 - juris Rn. 21; OLG Stuttgart, Beschl. v. 06.09.2018 - 4 W 63/18 - Rn. 74).
  • OLG Düsseldorf, 04.12.2020 - 7 U 131/19
    Die Beklagte ist im Privatrechtsverkehr grundsätzlich berechtigt, durch ihre AGB die Art und Weise der versprochenen Nutzung und ihre Leistungspflichten für bestimmte Ausnahmefälle wie die "Hassrede" einzuschränken und Verhaltensregeln für ihre Nutzer zu normieren (OLG Dresden, Urteil vom 16.06.2020 - 4 U 2890/19; OLG München, Urteil vom 07.01.2020 - 18 U 1491/19, Rn. 116; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 25.06.2018 - 15 W 86/18).

    Grundrechte verpflichten unmittelbar nur Personen und Stellen, die staatliche Gewalt ausüben (Jarass/Pieroth, GG, 16. Aufl., Präambel, Rn. 9; OLG Karlsruhe, NJW 2018, 3110).

  • OLG Dresden, 20.08.2020 - 4 U 784/20

    Löschung eines Beitrags begründet keinen DSGVO-Schadensersatzanspruch

    Sie wird in der obergerichtlichen Rechtsprechung so auch nirgends vertreten (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 28.02.2019 - 6 W 81/18 - Leitsatz 2; Beschluss vom 25.06.2018 - 15 W 86/18 - juris Rn. 21; OLG Stuttgart, Beschluss vom 06.09.2018 - 4 W 63/18 - Rn. 74).
  • OLG Köln, 18.10.2018 - 15 W 57/18

    Rechtstellung des Verfassers eines gelöschten Kommentars im Internet

    Dabei kann und soll ausdrücklich dahinstehen, ob eine Löschung auf Grundlage der recht weit gefassten Nutzungsbedingungen der Antragsgegnerin (vgl. dort Ziff. 3 und Ziff. 12) zulässig wäre oder ob diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Hinblick auf die mittelbare Drittwirkung der Grundrechte (vgl. BVerfG, Beschl. v. 11.4.2018 - 1 BvR 3080/09, NJW 2018, 1667) auch im Bereich der vertraglichen Beziehungen zwischen dem Antragsteller und der Antragsgegnerin möglicherweise rechtlichen Bedenken z.B. mit Blick auf § 307 BGB begegnen (vgl. dazu - mit Unterschieden im Detail - OLG München, Beschl. v. 17.9.2018 - 18 W 1383/18, NJW 2018, 3119; Beschl. v. 24.08.2018 - 18 W 1294/18, NJW 2018, 3115; OLG Dresden, Beschl. v. 8.8.2018 - 4 W 577/18, NJW 2018, 3111; OLG Karlsruhe, Beschl. v. 25.6.2018 - 15 W 86/18, MMR 2018, 678; OLG Stuttgart, Beschl. v. 6.9.2018 - 4 W 63/18, BeckRS 2018, 23885; LG Frankfurt a.M., Beschl. v. 10.9.2018 - 3 O 310/18, BeckRS 2018, 21919; LG Köln, Urt. v. 27.7.2018 - 24 O 187/18, BeckRS 2018, 21132 und aus dem Schrifttum etwa Holznagel , CR 2018, 369 ff.).
  • OLG Karlsruhe, 28.02.2019 - 6 W 81/18

    Meinungsäußerungsfreiheit in Sozialen Netzwerken: Rechtmäßigkeit der Löschung

    Diesen Maßstäben aber wird vorliegend das Verbot der Hassrede durch die Antragsgegnerin und die daran anknüpfenden Folgen gerecht (vergl. ebenso: OLG Karlsruhe Beschluss vom 25. Juni 2018 - 15 W 86/18 JurisRn. 21): Die Antragsgegnerin handelt mit dem Verbot der Hassrede nicht willkürlich.
  • OLG Dresden, 11.12.2019 - 4 U 1680/19

    Änderung der Nutzungsbedingungen eines sozialen Netzwerkes

  • LG Köln, 27.07.2018 - 24 O 187/18

    Unterlassungsanspruch der Sperrung eines Facebook-Accounts wegen allgemeiner

  • OLG Brandenburg, 30.11.2020 - 1 U 37/19
  • OLG Bamberg, 06.02.2020 - 8 U 246/19

    Zulässige Profilsperrung wegen Hassrede auf Internetplattform

  • LG München II, 17.12.2018 - 9 O 4795/17

    Auskunftsanspruch bezgl. Facebookprofilsperre

  • OLG Bamberg, 28.04.2020 - 4 U 228/19

    Schadensersatz, Berufung, Verletzung, Feststellung, Feststellungsklage, Sperrung,

  • LG Köln, 12.02.2020 - 10 O 265/19
  • LG Traunstein, 02.05.2019 - 8 O 3510/18

    Schadensersatz, Behinderung, Krankheit, Asyl, Meinungsfreiheit, Deckungszusage,

  • LG Deggendorf, 09.04.2019 - 32 O 51/18

    Sperrung eines Profils auf Internetplattform wegen einer Hassbotschaft

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Rechtsprechung
   OLG Nürnberg, 17.08.2018 - 15 W 86/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,24869
OLG Nürnberg, 17.08.2018 - 15 W 86/18 (https://dejure.org/2018,24869)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 17.08.2018 - 15 W 86/18 (https://dejure.org/2018,24869)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 17. August 2018 - 15 W 86/18 (https://dejure.org/2018,24869)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • BAYERN | RECHT

    GNotKG § 46 Abs. 2, § 83 Abs. 1 S. 1
    Überprüfung des Grundstückswertes

  • rewis.io
  • rechtsportal.de

    GNotKG § 46
    Ermittlung des Geschäftswerts für die Eigentumsumschreibung an einem Grundstück auf Grund einer Schenkung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bestimmung des Grundstückswerts: Kein gesetzliches Rangverhältnis!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Ermittlung des Geschäftswerts für die Eigentumsumschreibung an einem Grundstück auf Grund einer Schenkung

Verfahrensgang

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