Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 09.02.2007 - 16 B 2174/06   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • Judicialis
  • verkehrsrechtsforum.de
  • archive.org
  • RA Kotz

    Punktestand - Eintritt der Rechtskraft der Verstöße

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StVG § 4 Abs. 3; StVG § 4 Abs. 5

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Zeitpunkt der Entstehung von "Punkten" im Sinne von § 4 Abs. 3 Strassenverkehrsgesetz (StVG) ; Eintritt der Rechtskraft der behördlichen oder gerichtlichen Entscheidungen; Sinn und Zweck des Punktsystems; Verkehrsverhalten des Betroffenen; Herabstufung im Sinne des Maßnahmekatalogs; Tilgung von Punkten wegen der Teilnahme an einem Aufbauseminar und einer verkehrspsychologischen Beratung; Tilgungsfristen bei gerichtlichen und verwaltungsbehördlichen Bußgeldentscheidungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Bezug des Punktsystems auf die Rechtskraft der zu bewertenden Entscheidungen ist grundlegend und prägend

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Entziehung der Fahrerlaubnis: Zur Anwendung des Punktekatalogs bei der Entziehung der Fahrerlaubnis nach § 4 StVG

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2007, 1768
  • NVwZ 2008, 236 (Ls.)
  • DVBl 2007, 519 (Ls.)
  • DÖV 2007, 892



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Wird zitiert von ... (27)  

  • BVerwG, 25.09.2008 - 3 C 3.07

    Mehrfachtäter-Punktsystem; Punktesystem; Tattagprinzip; Rechtskraftprinzip;

    Zur Anwendung des sog. Rechtskraftprinzips im Rahmen von § 4 Abs. 4 StVG zwingt schließlich auch nicht, dass nach § 29 Abs. 4 Nr. 3 StVG die Tilgungsfrist des Absatzes 1 bei gerichtlichen und verwaltungsbehördlichen Bußgeldentscheidungen sowie bei anderen Verwaltungsentscheidungen mit dem Tag der Rechtskraft oder Unanfechtbarkeit der beschwerenden Entscheidung beginnt (so aber etwa OVG Münster, Beschluss vom 9. Februar 2007 - 16 B 2174/06 - NJW 2007, 1768).
  • BVerwG, 25.09.2008 - 3 C 34.07

    Mehrfachtäter-Punktsystem; Punktesystem; Tattagprinzip; Rechtskraftprinzip;

    Zur Anwendung des sog. Rechtskraftprinzips im Rahmen von § 4 Abs. 4 StVG zwingt schließlich auch nicht, dass nach § 29 Abs. 4 Nr. 3 StVG die Tilgungsfrist des Abs. 1 bei gerichtlichen und verwaltungsbehördlichen Bußgeldentscheidungen sowie bei anderen Verwaltungsentscheidungen mit dem Tag der Rechtskraft oder Unanfechtbarkeit der beschwerenden Entscheidung beginnt (so aber etwa OVG Münster, Beschluss vom 9. Februar 2007 - 16 B 2174/06 - NJW 2007, 1768).
  • OVG Sachsen, 08.04.2011 - 4 A 40/09

    Abwasserabgabe, Verrechnung, Trennkanalisation, Anlagenbegriff

    Das Verwaltungsgericht hat mit dem Bundesverwaltungsgericht (Urt. v. 26. Juni 2008, NVwZ 2008, 236) angenommen, dass Schmutzwasser- und Niederschlagswasserkanal eine Anlage bildeten und daher die gesamten Aufwendungen für den Bau verrechenbar seien.3 2. Ernstliche Zweifel an der Richtigkeit des angefochtenen Urteils i. S. v. § 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO sind nach der Rechtsprechung des Senats dann veranlasst, wenn der Rechtsmittelführer einen tragenden Rechtssatz oder eine Tatsachenfeststellung mit schlüssigen Argumenten so in Frage stellt, dass der Ausgang des Verfahrens zumindest als ungewiss anzusehen ist.

    4 Der Beklagte räumt ein, dass das Verwaltungsgericht im angefochtenen Urteil der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 26. Juni 2008, a. a. O.) gefolgt ist und dass die streitgegenständlichen Rechtsfragen vom Bundesverwaltungsgericht letztinstanzlich und verbindlich geklärt worden sind.

  • VG Düsseldorf, 17.02.2010 - 14 K 2911/09

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Tattagprinzip; Rechtskraftprinzip; Tilgung

    Demnach ist in dieser Fallkonstellation auf das Tattagprinzip abzustellen, um die nach dem Punktsystem erforderliche Warnung an den Mehrfachtäter und die Möglichkeit einer sich daran anschließenden Verhaltensänderung sicherzustellen, vgl. BVerwG, Urteile vom 25.09.2008 - 3 C 3/07 und 3 C 34/07 -, juris; OVG NRW, Beschluss vom 09.02.2007 - 16 B 2174/06 -, juris.

    Etwaige Ungewissheiten, die für den Betroffenen bis zur Rechtskraft der die Zuwiderhandlung ahndenden Entscheidung hinsichtlich der ihn erwartenden Rechtsfolgen entstehen, rechtfertigen keine andere Beurteilung, a.A. OVG NRW, Beschluss vom 09.02.2007 - 16 B 2174/06 -, juris.

  • OVG Rheinland-Pfalz, 15.04.2008 - 10 B 10206/08

    Fahrerlaubnisentziehung - Maßnahmesystem - Reduzierung des Punktestandes -

    Darüber hinausgehend vertritt der Senat zudem die Auffassung, dass Entsprechendes - keine Maßnahme mehr auf der niedrigeren Stufe nötig - im Falle einer Punktereduzierung gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 oder Satz 2 StVG - wegen Fehlens der Maßnahme auf der betreffenden Stufe - jedenfalls dann gilt, wenn lediglich die wegen eines "Punkterabatts" nach § 4 Abs. 4 StVG oder der zwischenzeitlichen Tilgung einzelner Eintragungen in den nächst niedrigeren Punktebereich hinein notwendig gewordene Wiederholung der Maßnahme auf dieser Stufe unterlassen wurde; er schließt sich insofern der Rechtsprechung des bis zum Jahresende 2005 für das Fahrerlaubnisrecht zuständig gewesenen 7. Senats des Gerichts (Beschluss vom 18. Juli 2003, DAR 2003, 576; so auch Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 39. Aufl., Rdnr. 13 zu § 4 StVG) an (andere Meinung zum Vorstehenden z.B. OVG Brandenburg, Beschluss vom 16. Juli 2003, DAR 2004, 46; VGH Bayern, Beschluss vom 14. Dezember 2005, DAR 2006, 169; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 21. März 2003, DAR 2003, 433, und 9. Februar 2007, NJW 2007, 1768; Janiszewski/Jagow/Burmann, Straßenverkehrsrecht, 19. Aufl., Rdnr. 4 b zu § 4 StVG).
  • VG Hamburg, 23.03.2009 - 15 E 615/09

    Notwendigkeit der schriftlichen Verwarnung auch bei wiederholtem Erreichen von 14

    Die Antragsgegnerin ist jedoch gehalten, bei jedem Überschreiten der 14-Punkte-Grenze die jeweils durch § 4 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 StVG gebotenen Maßnahmen zu ergreifen (so auch OVG Münster, Beschluss vom 21.3.2003, NVwZ-RR 2003, 681 ff., Juris Rn. 8 ff., für einen Fall des Punktabbaus durch Tilgung, und Beschluss vom 9.2.2007, NJW 2007, 1768 ff., Juris Rn. 37 ff. für einen Fall des Punktabbaus - wie hier - durch verkehrspsychologischen Beratung; OVG Greifswald, Beschluss vom 21.6.2006, 1 M 10/06, Juris Rn. 23; OVG Frankfurt/Oder, Beschluss vom 18.7.2003, DAR 2003, 576; VGH München, Beschluss vom 14.12.2005, DAR 2006, 169 ff., Juris Rn. 38; Jagow/Burmann/Heß-Janker, Straßenverkehrsrecht, 20. Auflage 2008, § 4 StVG Rn. 4b; Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 40. Auflage 2009, § 4 StVG Rn. 40; a.A. wohl OVG Koblenz, Beschluss vom 18.7.2003, DAR 2003, 576 f., und Beschluss vom 15.4.2008, NJW 2008, 3158 ff., Juris Rn. 4) .

    Überhaupt darf die Warnfunktion, die von jeder Maßnahme nach § 4 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 StVG ausgeht, nicht vernachlässigt werden (vgl. dazu auch BVerwG, Urteil vom 22.9.2008, NJW 2009, 612 ff., Juris Rn. 33; OVG Münster, Beschluss vom 9.2.2007, NJW 2007, 1768 ff., Juris Rn. 39 ff.; VGH München, Beschluss vom 14.12.2005, DAR 2006, 169 ff., Juris Rn. 38).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.08.2007 - 16 B 1071/07

    Keine Entziehung der Fahrerlaubnis bei 18 und mehr Punkten ohne vorherige MPU,

    1998, 744: OVG NRW, Beschlüsse vom 21.3.2003 - 19 B 337/03 -, NVwZ-RR 2003, 681 und vom 9.2.2007 - 16 B 2174/06 -.
  • VG Hamburg, 29.09.2008 - 5 E 2240/08

    Entziehung der Fahrerlaubnis: Rechtskraftprinzip

    Für das Rechtskraftprinzip sprechen insbesondere die Gesetzessystematik sowie das Bedürfnis nach Rechtssicherheit und -klarheit (vgl. OVG Lüneburg, Beschluss v. 21.1.2003, 12 ME 810/02, NJW 2003, 1472; OVG Münster, Beschluss v. 9.2.2007, 16 B 2174/06, NJW 2007, 1768 jeweils m. Nachw.).

    Wenn auch Ausnahmen vom Rechtskraftprinzip anerkannt sind (vgl. §§ 2a Abs. 1, 65 Abs. 4 Satz 1 StVG sowie BVerwG, Urteile v. 25.9.2008, 3 C 3.07), so kommt bei der Anwendung des § 4 Abs. 5 StVG im vorliegenden Fall entgegen der Auffassung des Antragstellers keine Ausnahme vom Rechtskraftprinzip in Betracht (vgl. OVG Lüneburg, Beschluss v. ; 21.1.2003, a.a.O.; a.A. OVG Münster, Beschluss v. 9.2.2007, a.a.O.).

  • VG Frankfurt/Main, 17.03.2008 - 12 L 43/08

    Punktabzug wegen Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung -

    16 B 2174/06 in NJW 2007, 1768 ff.; OVG Lüneburg, Beschl. v. 24.01.2007, Az.: 12 ME 384/06 NJW 2007, S. 1300-1301; VG Stuttgart, Urt. v. 23.03.2006 in DAR 206 496 f., OVG Greifswald, Beschl. v. 28.12.2005 in NJW 2006, 2569 f., VG Schleswig, Beschl. v. 17.10.2005 in DAR 2006, 174 f.; OVG Lüneburg, Beschl. v. 21.01.2003 in NJW 2003, 1472 f.).

    Dem Gesetz liege als Regelfall zugrunde, dass die Rechtskraft einer Entscheidung und auch ihre nachfolgende Eintragung der Maßnahme nach § 4 Abs. 3 StVG vorangehe und somit einen Einklang schaffe mit den Vorschriften für die Tilgung von Eintragungen im Verkehrszentralregister nach § 29 Abs. 4 Nr. 3 StVG (vgl. OVG Münster, Beschl. v. 09.02.2007 a.a.O.).

  • VG Cottbus, 24.10.2007 - 2 L 344/07

    Dauerhafte Punktereduzierung durch Punkteabzug nach § 4 Abs. 5 StVG

    Einer Entscheidung, ob bei der Anwendung des Punktesystems grundsätzlich vom Tattag der zugrundeliegenden Zuwiderhandlungen auszugehen ist (vgl. zum Tattagprinzip: OVG Thüringen, Beschluss vom 12. März 2003 -2 EO 688/02-, NJW 2003, 2770; OVG Sachsen, Beschluss vom 15. August 2006 -3 Bs 241/05-, zitiert nach Juris; VGH Bayern, Beschlüsse vom 14. Dezember 2005 -11 CS 05.1677- und vom 11. August 2006 -11 CS 05.2735-, jeweils zitiert nach Juris) oder im Rahmen des Punktesystems regelmäßig auf den Tag der Rechtskraft (zum sog. Rechtskraftprinzip vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 09. Februar 2007 -16 B 2174/06-, zitiert nach Juris; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 19. Februar 2007 -1 M 8/07-, zitiert nach Juris; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 21. Januar 2003 -12 ME 810/02-, NJW 2003, 1472) abzustellen ist, bedarf es vorliegend nicht.

    Sinn und Zweck des Punktesystems erfordern es, dass die von der Fahrerlaubnisbehörde zu treffenden Maßnahmen den Fahrerlaubnisinhaber rechtzeitig erreichen und dieser sein Verhalten vor Erreichen der nächsten Stufe des Maßnahmekatalogs noch entsprechend ausrichten kann (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 09. Februar 2007, a.a.O.; OVG Sachsen-Anhalt, a.a.O.; auf den Tattag auch abstellend: VG Cottbus, Urteil vom 21. September 2005 -2 K 1161/04-).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.05.2007 - 16 B 377/07

    Hat ein Betroffener einen Punktestand von 18 und mehr Punkten erreicht, ohne dass

  • OVG Sachsen, 17.05.2011 - 4 A 41/09

    Trennkanalisation, Klaränlage, Schmutzwasserkanäle, Niederschlagswasserkanäle,

  • OVG Niedersachsen, 20.03.2008 - 12 ME 414/07

    Entziehung der Fahrerlaubnis nach dem Punktsystem gemäß § 4 Abs. 3 Satz 1 StVG

  • VG München, 29.06.2010 - M 1 K 10.838

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Erreichens von 18 Punkten; Tattagprinzip

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.04.2009 - 9 A 2768/08
  • VG Gelsenkirchen, 09.12.2014 - 9 K 4520/14

    Fahrerlaubnisentziehung; Reifenprofiltiefe; Umrechnung; Bußgeldkatalog;

  • VG Neustadt, 25.04.2007 - 3 L 464/07

    Einfluss einer demnächst anstehenden Punktetilgung auf die Rechtmäßigkeit einer

  • VG Düsseldorf, 21.02.2013 - 14 L 223/13

    Einstweiliger Rechtschutz gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis wegen diverser

  • VG Gelsenkirchen, 18.05.2010 - 9 K 851/10

    Für das Erreichen bestimmter Punkteschwellen im Fahrerlaubnisrecht ist das sog.

  • VG Gelsenkirchen, 11.11.2008 - 9 L 1228/08

    Fahrerlaubnis, Entziehung, Punktestand

  • VG Gelsenkirchen, 30.04.2008 - 7 L 350/08

    Fahrerlaubnis, beschränkte Fahrerlaubnis, Entziehung, Punkte, Bindung,

  • VG Düsseldorf, 21.02.2013 - 14 L 27/13

    Vorliegen der Voraussetzungen zur Entziehung der Fahrerlaubnis

  • VG München, 25.05.2011 - M 1 S 11.1837

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Erreichens von 18 Punkten; Tattagprinzip;

  • VG Düsseldorf, 02.05.2011 - 6 K 6594/10

    Für "Ergreifen" einer Maßnahme durch die Fahrerlaubnisbehörde i.S.v. § 4 Abs. 3

  • VG Düsseldorf, 12.01.2011 - 6 L 2244/10

    Entbehrlichkeit erneuter Maßnahmen nach § 4 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 und 2 StVG

  • VG Augsburg, 21.12.2009 - Au 7 K 09.436

    Anfechtung der Kostenentscheidung bei einer Verwarnung

  • VG München, 01.12.2009 - M 1 S 09.5282

    Entziehung der Fahrerlaubnis bei Erreichen von 18 Punkten; Tattagprinzip

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