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   VGH Bayern, 02.11.2009 - 17 P 08.2325   

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https://dejure.org/2009,61580
VGH Bayern, 02.11.2009 - 17 P 08.2325 (https://dejure.org/2009,61580)
VGH Bayern, Entscheidung vom 02.11.2009 - 17 P 08.2325 (https://dejure.org/2009,61580)
VGH Bayern, Entscheidung vom 02. November 2009 - 17 P 08.2325 (https://dejure.org/2009,61580)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Anforderungen an die Ahndung eines Verschwiegenheitspflichtverstoß eines Personalratsmitgliedes mit seinem Ausschluss

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • VG Göttingen, 06.08.2018 - 7 A 2/17

    Ausschluss eines Mitglieds aus dem Personalrat - Verstoß gegen die

    Bei der Schweigepflicht handelt es sich um eine Hauptpflicht des Personalvertretungsrechts (vgl. Bay. VGH, Beschluss vom 02.11.2009 - 17 P 08.2325 -, juris, Rn. 25; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 05.08.2005, a. a. O., Rn. 29 m. w. N.).

    Eine Verletzung der personalvertretungsrechtlichen Schweigepflicht stellt sich regelmäßig - vorbehaltlich einer Prüfung des Einzelfalls - als grobe Pflichtverletzung dar (vgl. etwa Bay. VGH, Beschluss vom 14.02.2001 - 17 P 00.333 -, juris, Rn. 67; Beschluss vom 02.11.2009, a. a. O., Rn. 34; Schwarze, a. a. O., Rn. 6 und 16; jeweils m. w. N.).

    Dabei kann einfache Fahrlässigkeit ausreichen (vgl. zum Ganzen BVerwG, Beschlüsse vom 14.05.2014 - 6 PB 13.14 -, Rn. 5, vom 14.04.2004, a. a. O., Rn. 3, und vom 22.08.1991 - 6 P 10/90 -, juris, Rn. 24; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 05.08.2005, a. a. O., Rn. 24; Bay. VGH, Beschlüsse vom 26.04.2010 - 17 P 09.3079 -, Rn. 34, vom 02.11.2009 - 17 P 08.2325 -, Rn. 33 ff., vom 30.04.2009 - 17 P 08.2381 -, Rn. 21, und vom 14.11.2001 - 17 P 01.1526 -, Rn. 67 f., jeweils juris).

    Dies wurde insbesondere aus dem Teilzweck der Schweigepflicht abgeleitet, wonach diese auch bezweckt, eine offene Diskussion innerhalb der Personalvertretung zu ermöglichen, indem unter den Mitgliedern die Gewissheit herrscht, dass Inhalt und Ablauf der Personalratssitzungen nicht nach außen getragen werden (vgl. Bay. VGH, Beschluss vom 02.11.2009, a. a. O., Rn. 25).

  • VG Karlsruhe, 19.06.2015 - PL 12 K 3112/14

    Befangenheit eines Personalratsmitglieds

    Eine Verletzung der personalvertretungsrechtlichen Verschwiegenheitspflicht stellt sich daher regelmäßig - vorbehaltlich einer Prüfung des Einzelfalls - als grobe Pflichtverletzung dar (vgl. etwa Bayerischer VGH, Beschlüsse vom 14.11.2001 - 17 P 01.1526 -, ZfPR 2002, 172, vom 28.02.2011 - 17 P 10.2356 -, Juris und vom 02.11.2009 - 17 P 08.2325 -, PersV 2011, 111, Schwarze, a.a.O., § 28 Rd.Nr. 6 m.w.N.).".

    Auch wenn dieser nicht ausdrücklich den Namen desjenigen Personalratsmitglieds preisgegeben hat, dessen Stimme den Ausschlag für die Bestimmung des Vorsitzenden gab, so steht doch der Hinweis darauf, dass die Stimme der (einzigen) Beamtenvertreterin den Ausschlag gegeben hat, der Preisgabe des Namens gleich, zumal eine Namensnennung nicht erforderlich ist, wenn - wie hier - jedermann weiß, wer gemeint ist (BayVGH, Beschl. v. 02.11.2009 - 17 P 08.2325 - juris).

    Wie der Bayerische Verwaltungsgerichtshof im Beschluss vom 02.11.2009 (a.a.O.) zutreffend ausgeführt hat, bedarf es keiner besonderen Fantasie, um sich vorstellen zu können, dass das Verhältnis zwischen den Mitgliedern des Personalrats stark belastet wird, wenn diese befürchten müssen, ihre Meinungsäußerungen im Personalrat (hier: ihr Abstimmungsverhalten) würden von jenen, die anderer Meinung sind, oder aus anderen Motiven sofort nach außen getragen.

    Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Personalrat ist in einer solchen Situation nicht mehr denkbar, da die Arbeit des Gremiums von Indiskretionen geradezu gekennzeichnet und der Arbeitsfrieden empfindlich gestört wird (BayVGH, Beschl. v. 02.11.2009, a.a.O. Tz. 34).

  • VG Aachen, 06.12.2018 - 16 K 1957/18

    Handwerkskammer Aachen: Antrag auf Ausschluss des Vorsitzenden des Personalrats

    vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 14. Mai 2014 - 6 PB 13/14 -, juris, Rn. 5, vom 14. April 2004 - 6 PB 1.04 -, a.a.O., Rn. 3, und vom 22. August 1991 - 6 P 10.90 -, juris, Rn. 24; OVG Rheinlad-Pfalz, Beschluss vom 6. August 2014 - 5 A 10386/14 -, a.a.O., Rn. 40; BayVGH, Beschluss vom 2. November 2009 - 17 P 08.2325 -, PersV 2011, Seite 111 (112f.).

    vgl. zum Ganzen BVerwG, Beschluss vom 21. Januar 2006 - 6 PB 17.05 -, juris, Rn. 17; OVG Rheinlad-Pfalz, Beschluss vom 6. August 2014 - 5 A 10386/14 -, a.a.O., Rn. 39; BayVGH, Beschluss vom 2. November 2009 - 17 P 08.2325 -, a.a.O.; Cecior/Vallendar/Lechtermann, a.a.O., § 9 Rn. 63ff. (Stand: Oktober 2017).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 06.08.2014 - 5 A 10386/14

    Tagesordnung einer Sitzung der Personalvertretung; Verletzung der

    Dabei kann einfache Fahrlässigkeit ausreichen (zum Ganzen vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 14.05.2014 - 6 PB 13/14 -, Rn. 5, vom 14.04.2004 - 6 PB 1/04 -, Rn. 3, und vom 22.08.1991 - 6 P 10/90 -, Rn. 24, jeweils juris; OVG Rh-Pf, Beschl. vom 05.08.2005 - 4 A 10571/05 -, Rn. 24, juris; BayVGH, Beschlüsse vom 26.04.2010 - 17 P 09.3079 -, Rn. 34, vom 02.11.2009 - 17 P 08.2325 -, Rn. 33 ff., vom 30.04.2009 - 17 P 08.2381 -, Rn. 21, und vom 14.11.2001 - 17 P 01.1526 -, Rn. 67 f., jeweils juris).

    Offenkundigkeit im Sinne dieser Bestimmung besteht nur, wenn für Außenstehende klar ist, wie sich die Personalvertretung zu einer umstrittenen Frage verhalten wird und wie sich die einzelnen Mitglieder äußern und gegebenenfalls abstimmen werden (vgl. BayVGH, Beschlüsse vom 02.11.2009 - 17 P 08.2325 -, Rn. 31, und vom 14.11.2001 - 17 P 01.1526 -, Rn. 71, jeweils juris).

  • VG Karlsruhe, 24.05.2013 - PL 12 K 3822/12

    Ausschluss aus dem Personalrat

    Eine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht stellt sich regelmäßig - vorbehaltlich einer genauen Prüfung des Einzelfalls - als grobe Pflichtverletzung dar (vgl. etwa BayVGH, Beschlüsse v. 14.11.2001 - 17 P 01.1526 -, v. 02.11.2009 - 17 P 08.2325 - u. v. 28.02.2011 - 17 P 10.2354 -, alle wiedergegebenen in juris; OVG für das Land Mecklenburg-Vorpommern, Beschl. v. 06.04.2005 - 8 L 352/04 -, juris; VG München, Beschl. v. 02.02.2011 - M 20 P 10.2876 -, juris).(Rn.27).

    Zwar stellt sich eine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht regelmäßig - vorbehaltlich einer genauen Prüfung des Einzelfalls - als grobe Pflichtverletzung dar (vgl. etwa BayVGH, Beschlüsse v. 14.11.2001 - 17 P 01.1526 -, v. 02.11.2009 - 17 P 08.2325 - u. v. 28.02.2011 - 17 P 10.2354 -, alle wiedergegebenen in juris; OVG für das Land Mecklenburg-Vorpommern, Beschl. v. 06.04.2005 - 8 L 352/04 -, juris; VG München, Beschl. v. 02.02.2011 - M 20 P 10.2876 -, juris).

  • VG München, 02.02.2011 - M 20 P 10.2876

    Ausschluss aus dem Personalrat; Schweigepflicht

    Ein grober Pflichtverstoß kommt regelmäßig bei einer Verletzung der in Art. 10 BayPVG normierten Schweigepflicht in Betracht, der vor allem darin liegen kann, dass Vorgänge aus einer Sitzung des Personalrates an Außenstehende weitergegeben werden (Beschluss des BayVGH vom 2.11.2009 Az.: 17 P 08.2325).
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