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   OLG Frankfurt, 17.08.2011 - 18 W 160/11   

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https://dejure.org/2011,14144
OLG Frankfurt, 17.08.2011 - 18 W 160/11 (https://dejure.org/2011,14144)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 17.08.2011 - 18 W 160/11 (https://dejure.org/2011,14144)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 17. August 2011 - 18 W 160/11 (https://dejure.org/2011,14144)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 29 Nr 2 GKG, § 31 Abs 3 GKG, § 122 ZPO
    Zum Schutz durch § 122 ZPO bei Übernahme der Kostenlast durch Vergleich (Gerichtskosten können nicht geltend gemacht werden, wenn auch dem Prozessgegner ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt ist und Kostenaufhebung vereinbart ist).

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Übernahme der Kostenpflicht in einem gerichtlichen Vergleich bei Bewilligung ratenfreier Prozesskostenhilfe zu Gunsten beider Parteien

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GKG § 29 Nr. 2; GKG § 31 Abs. 3; ZPO § 122
    Übernahme der Kostenpflicht in einem gerichtlichen Vergleich bei Bewilligung ratenfreier Prozesskostenhilfe zu Gunsten beider Parteien

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2012, 318
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • AG Bad Segeberg, 23.04.2014 - 17 C 211/13

    Gerichtlicher vergleich hat keinen Einfluss auf eine zuvor ausgesprochene

    Die Frage, ob gegen eine Partei, der Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist, trotz § 122 Abs. 1 Nr. 1 a) ZPO Gerichtskosten festgesetzt werden können, wenn sie sich in einem Vergleich zur teilweisen Übernahme von Gerichtskosten verpflichtet hat und damit Übernahmeschuldner i.S. des § 29 Nr. 2 GKG ist (dafür OLG Stuttgart, Beschl. v. Beschl. v. 15.07.2011 - 11 UF 127/10 , NJW-RR 2011, 1437 f., juris Rn. 6; KG, Beschl. v. 14.02.2012 - 5 W 11/12 , NJW-RR 2012, 1021, juris Rn. 3; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.09.2011 - 3 WF 100/11 , JurBüro 2012, 154 ff. ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 24.11.2011 - 3 U 298/10 , NJW 2012, 2049 f.; OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 , JurBüro 2012, 431 f. , juris Rn. 7; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 19.03.2013 - 10 W 23/13, juris Rn. 3; OLG Köln, Beschl. v. 21.10.1991 - 17 W 446/91, JurBüro 1992, 101 f. ; dagegen OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 6-10; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 , NJW 2011, 2147 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 , NJW-RR 2013, 191 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11 , NJW-RR 2012, 316 ff.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 25.09.2008 - 14 W 85/08 , juris Rn. 6) kann offenbleiben, wenn auch der gegnerischen Partei ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist (Anschluss an OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 11; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f., juris Rn. 9; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 18.12.2012 - 10 W 139/12, juris Rn. 3).

    Diese Wertung sei durchzuhalten, denn es sei kein Grund dafür ersichtlich, den Übernahmeschuldner einer Inanspruchnahme wegen der Gerichtskosten durch den Gegner auszusetzen, ihn vor einer solchen durch die Staatskasse aber zu bewahren (so OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 6-10; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 , NJW 2011, 2147 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 , NJW-RR 2013, 191 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11 , NJW-RR 2012, 316 ff.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 25.09.2008 - 14 W 85/08 , juris Rn. 6; N. Schneider , AGS 2011, 547 ff.).

    Jedoch soll auch nach dieser Ansicht etwas anderes gelten, wenn eine Gefahr des Missbrauchs der Prozesskostenhilfe zum Nachteil der Staatskasse nicht besteht, weil - wie vorliegend - beiden Parteien ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist ( OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 11; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f., juris Rn. 9; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 18.12.2012 - 10 W 139/12, juris Rn. 3; vgl. auch OLG Rostock, Beschl. v. 20.10.2009 - 5 W 55/09 , JurBüro 2010, 147 f. , juris Rn. 4).

  • AG Bad Segeberg, 16.05.2014 - 17b C 144/12

    Freiwillige Übernahme der Gerichtskosten in einem Vergleich nach bewilligter

    Eine Partei, der ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist und die in einem Vergleich die Verpflichtung, die Gerichtskosten zu tragen, übernimmt, ist nicht von § 122 Abs. 1 Nr. 1 a) ZPO geschützt (Anschluss an OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 6-10; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 25.09.2008 - 14 W 85/08 ; entgegen OLG Stuttgart, Beschl. v. 15.07.2011 - 11 UF 127/10 ; KG, Beschl. v. 14.02.2012 - 5 W 11/12 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.09.2011 - 3 WF 100/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 24.11.2011 - 3 U 298/10 ; OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 ; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 19.03.2013 - 10 W 23/13; OLG Köln, Beschl. v. 21.10.1991 - 17 W 446/91).

    Diese Wertung sei durchzuhalten, denn es sei kein Grund dafür ersichtlich, den Übernahmeschuldner einer Inanspruchnahme wegen der Gerichtskosten durch den Gegner auszusetzen, ihn vor einer solchen durch die Staatskasse aber zu bewahren (so OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 6-10; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 , NJW 2011, 2147 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 , NJW-RR 2013, 191 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11 , NJW-RR 2012, 316 ff.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 25.09.2008 - 14 W 85/08 , juris Rn. 6; N. Schneider , AGS 2011, 547 ff.).

  • OLG Frankfurt, 27.09.2012 - 18 W 162/12

    Zum Schutz durch § 122 ZPO bei Übernahme der Kostenlast durch Vergleich

    16 Anders läge der Fall nur, wenn die vorstehend beschriebene Missbrauchsgefahr nicht bestünde, weil auch der Beklagten Prozesskostenhilfe gewährt worden wäre (vgl. den zum Aktenzeichen 18 W 160/11 ergangenen Beschluss dieses Senats vom 17.08.2011 und Oberlandesgericht Rostock, Beschluss vom 20.10.2009, Az.: 5 W 55/09, JurBüro 2010, 147-148 - zitiert nach juris), was jedoch nicht der Fall ist.
  • OLG Frankfurt, 20.12.2012 - 18 W 217/12

    Zum Schutz durch § 122 ZPO bei Übernahme der Kostenlast durch Vergleich

    Anders läge der Fall, wenn die oben beschriebene Missbrauchsgefahr nicht bestünde, weil beiden Parteien Prozesskostenhilfe gewährt worden wäre (vgl. den Senatsbeschluss NJW-RR 2012, 318 sowie OLG Rostock, JurBüro 2010, 147).
  • OLG Düsseldorf, 18.12.2012 - 10 W 139/12

    Gerichtskostenpflicht der bedürftigen Parteien bei Erledigung des Rechtsstreits

    Denn die Befürchtung, die Parteien könnten eine im Ergebnis für die Staatskasse nachteilige Kostenfolge vereinbaren, ist im Hinblick darauf obsolet, dass beiden Parteien ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist und der Landeskasse kein zahlungspflichtiger Kostenschuldner zur Verfügung steht (ebenso OLG Frankfurt, 18 W 160/11, Beschluss vom 17. August 2011, juris Rn. 9; OLG Rostock, 5 W 55/09, Beschluss vom 20. Oktober 2009, juris Rn. 4 f).

    Dem kann auch nicht entgegengehalten werden, dass unter den Voraussetzungen des § 124 ZPO eine Aufhebung der Bewilligung möglich ist; denn einerseits stellt dies eine in der Gerichtspraxis eher seltene Ausnahmekonstellation dar und andererseits könnte eine Missbrauchsgefahr in dieser Fallgestaltung nur in dem zusätzlich unwahrscheinlichen Fall angenommen werden, dass die Parteien bei Abschluss des Vergleichs mit einem Widerruf der Bewilligung rechnen und diesen bereits bei der Kostenvereinbarung bedenken (OLG Frankfurt, 18 W 160/11, Beschluss vom 17. August 2011, juris Rn. 9).

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