Weitere Entscheidung unten: OVG Nordrhein-Westfalen, 13.07.1989

Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 30.03.1994 - 19 A 10021/85   

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https://dejure.org/1994,36058
OVG Nordrhein-Westfalen, 30.03.1994 - 19 A 10021/85 (https://dejure.org/1994,36058)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 30.03.1994 - 19 A 10021/85 (https://dejure.org/1994,36058)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 30. März 1994 - 19 A 10021/85 (https://dejure.org/1994,36058)
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Volltextveröffentlichung

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Wird zitiert von ... (5)

  • BVerwG, 25.01.1995 - 9 C 279.94

    Ablehnung eines Asylantrages

    Der in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts angesprochene "nachbarschaftlich-kommunikative Bereich" (vgl. BVerfGE 76, 143 ) und die insoweit geschützte "Möglichkeit zum Reden über den eigenen Glauben und zum religiösen Bekenntnis" greift nicht über den - mit den Worten des Bundesverfassungsgerichts (a.a.O. S. 160) - "internen Bereich der Glaubensgemeinschaft und ihrer Angehörigen" hinaus; er umfaßt also nur "das Haben- und Bekennenkönnen" des Glaubens "im privaten Bereich und dort, wo sie sich abseits der Öffentlichkeit in persönlicher Gemeinschaft mit Gleichgesinnten nach Treu und Glauben unter sich wissen dürfen" (zu der für weitere Einzelfälle unklaren oder unklärbaren Abgrenzung zwischen Handlungen mit oder ohne Öffentlichkeitsbezug aus der pakistanischen Rechtspraxis vgl. im übrigen etwa OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluß vom 30. März 1994 - 19 A 10021/85 - UA S. 29 ff.; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 18. März 1994 - A 16 S 888/93 - UA S. 18 ff., 32 ff., 44 ff.; Schleswig-Holsteinisches OVG, Urteil vom 8. Dezember 1993 - 5 L 375/91 - UA S. 45 ff.; zur Abgrenzung bei Ausspähung oder zufälliger Wahrnehmung durch Dritte vgl. den Beschluß des Senats vom 16. Januar 1995 - BVerwG 9 B 441.94 -).

    Das entspricht der vom Berufungsgericht nicht erwähnten Beurteilung durch andere Oberverwaltungsgerichte (vgl. etwa OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluß vom 30. März 1994 a.a.O. und Urteile vom 17. Dezember 1993 - 19 A 10360/89 - und vom 3. Februar 1993 - 19 A 10010/90 - VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 18. März 1994 - A 16 S 888/93 - und vom 24. September 1993 - A 16 S 858/93 - Schleswig-Holsteinisches OVG, Urteile vom 8. Dezember 1993 - 5 L 132/91 und 5 L 375/91 - BayVGH Urteil vom 26. November 1992 - 21 B 88.31024 -).

    Bei vorsichtiger Bewertung läßt die Entscheidung, da sie in allen Ausgangsverfahren ausschließlich Verhalten von Ahmadis in der Öffentlichkeit betraf, allerdings letztlich offen, wie entsprechende Verhaltensweisen abseits der Öffentlichkeit beurteilt worden wären (so etwa OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidungen vom 17. Dezember 1993 und vom 30. März 1994 a.a.O. unter Hinweis auf VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 24. September 1993 a.a.O.; Schleswig-Holsteinisches OVG, Urteil vom 8. Dezember 1993 a.a.O. UA S. 58).

    Bei der Untersuchung der "Verfolgungsdichte" (vgl. zuletzt Urteil des Senats vom 5. Juli 1994 a.a.O. UA S. 13 f., 15 f.) hat das Berufungsgericht zwar erstmals ausgeführt, daß die Zahl der Ahmadis in Pakistan nach seiner Einschätzung die Millionengrenze nicht überschreite, obwohl das Auswärtige Amt in neuesten Lageberichten von einer bis zwei Millionen Mitgliedern der Ahmadiyya-Gemeinschaft ausgeht und diese selbst eine noch erheblich höhere Zahl angibt (vgl. dazu auch die bereits zitierten Entscheidungen des OVG Nordrhein-Westfalen vom 17. Dezember 1993 a.a.O. und vom 30. März 1994 a.a.O.: vier Millionen; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 18. März 1994 a.a.O.: "jedenfalls noch ein bis zwei Millionen").

  • VGH Hessen, 15.03.1995 - 10 UE 102/94

    Asylrecht: Pakistan - mittelbare Gruppenverfolgung der Ahmadis; fehlende

    Auch soweit das Auswärtige Amt seit Anfang 1992 behauptet hat, daß Ahmadis in den pakistanischen Großstädten, wie etwa Lahore, Karachi, Rawalpindi und Peshawar, ungestört und unter Wahrung ihres Existenzminimums leben könnten (vgl. AA an VG Köln vom 27.01.1992 S. 2 und an Bayer.VGH vom 16.11.1992 S. 2 sowie Lageberichte seit dem 28.07.1992), weil das Individuum in der Anonymität der Großstädte normalerweise nicht als Ahmadi zu erkennen sei und seine religiösen Aktivitäten dort weniger argwöhnisch beobachtet würden, und daß es dort bislang kaum zu Übergriffen gegen Ahmadis gekommen sei (vgl. AA Lageberichte seit dem 10.02.1993; dem sind gefolgt: VGH Bad.-Württ., Urteil vom 21.05.1992 - A 16 S 1431/91 - Hamb. OVG, Urteil vom 19.06.1992 - OVG Bf IV 19/88 -, OVG Schleswig, Urteil vom 15.07.1992 - 5 L 9/91 - Bayer VGH, Urteil vom 02.02.1994 - 21 B 88.30859 -, a.A. im Einzelfall: Bayer. VGH, Urteil vom 26.11.1992 - 21 B 88.30986 - OVG NW, Urteil vom 30.03.1994 - 19 A 10021/85 -, a.A. bei herabgesetztem Maßstab: OVG NW, Urteil vom 03.02.1993 - 19 A 10010/90 -), entspricht diese Einschätzung schon nach den obigen allgemeinen Ausführungen und insbesondere auch unter Berücksichtigung des persönlichen Schicksals des Klägers und des in seiner Heimatstadt Faisalabad ermordeten Dr. Qadir den tatsächlichen Verhältnissen nicht (ebenso: OVG Bremen, Urteil vom 07.11.1994 - 4 AS 230/88 -).
  • VGH Baden-Württemberg, 02.12.1994 - A 16 S 1382/93

    Zur Situation der Ahmadis in Pakistan

    Dies gilt sowohl hinsichtlich der geltend gemachten individuellen Verfolgungsgründe als auch hinsichtlich der geltend gemachten unmittelbaren oder mittelbaren staatlichen Gruppenverfolgung aufgrund der Zugehörigkeit des Klägers zur Ahmadiyya-Glaubensgemeinschaft (ebenso OVG-Nordrhein-Westfalen, Beschluß vom 30.3.1994 - 19 A 10021/85-; Bay. VGH, Urteil vom 2.2.1994 -21 B 88.30859-).
  • VG Gießen, 06.11.1997 - 5 E 30393/97

    Zum Abschiebungshindernis zugunsten von Ahmadis aus Pakistan; zur Auslegung von

    Für Angehörige dieser Glaubensgemeinschaft, die in Pakistan nicht bereits Opfer von asylrelevanten Verfolgungsmaßnahmen geworden sind, besteht in Pakistan gegenwärtig und auf absehbare Zukunft mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit weder die Gefahr einer mittelbaren gruppengerichteten Verfolgung noch einer unmittelbaren gruppengerichteten Verfolgung (s. etwa BVerwG, Urteil vom 26.10.1993, NVwZ 1994, 500 und Urteil vom 25.01.1995, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 176; Hess. VGH, Urteile vom 05.12.1994 - 10 UE 77/94 -, AuAS 1995, 95, L und vom 15.03.1995, - 10 UE 102/94; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 30.03.1994, - 19 A 10021/85; Hamburgisches OVG, Urteil vom 04.03.1994, - Bf IV 38/93 - und in Änderung der Senatsrechtsprechung Niedersächsisches OVG, Urteil vom 25.01.1996, - 12 L 3695/95 -).
  • VG Meiningen, 11.07.2002 - 1 K 20135/00

    Pakistan, Ahmadiyya, Folgeantrag, Verfolgung durch Dritte, Mittelbare Verfolgung,

    Mitgliedern der Ahmadiyya-Glaubensgemeinschaft droht nach höchstrichterlicher Rechtsprechung sowie der ganz überwiegenden obergerichtlichen Rechtsprechung weder eine unmittelbare noch eine mittelbare Gruppenverfolgung in Pakistan weder als Vor- noch als beachtlicher Nachfluchtgrund (vgl. BVerwG, B. v. 07.06.2000 - AZ.: 9 B 262/00 -, U. v. 30.10.1990 - Az.: 9 C 60/89 -, NVwZ 1991, 377; BayVGH, B. v. 02.0.1994 - Az.: 21 B 88.30859 - OVG Münster, B. v. 30.03.1994 - Az.: 19 A 10021/85 - VGH Mannheim, U. v. 02.12.1994 - Az.: A 16 S 1382/93 - OVG Lüneburg, U. v. 25.01.1996 - Az.: 12 L 3695/95 - OVG Koblenz, U. v. 30.01.1996 - Az.: 6 A 13364/95 - OVG Hamburg, U. v. 04.03.1994 - Az.: OVG BF IV 38/93 - ThürOVG, U. v. 30.09.1998 - Az.: 3 KO 864/98 - OVG NRW, B. v. 15.12.2000 - Az.: 19 A 167/00.A -, B. v. 05.12.2000 - Az.: 19 A 2928/99.A -, B. v. 02.11.1999 - Az.: 19 A 2415/99.A - HessVGH B. v. 05.10.1999 - Az.: 10 UE 90/94.A -, U. v. 31.08.1999 - Az.: 10 UE 864/98.A -, U. v. 15.03.1995 - Az.: 10 UE 102/94 - OVG Saarland, B. v. 15.03.2002 - Az.: 9 Q 59/01 -, B. v. 27.09.1999 - Az.: 9 Q 115/99 - OVG Bremen, B. v. 14.09.1999 - Az.: 1 A 34/99.A - OVG Nds, B. v. 15.07.1999 - Az.: 12 L 2878/99 - VGH B-W, U. v. 15.06.1999 - Az.: A 6 S 2766/98 - OVG HH, B. v. 02.03.1999 - Az.: OVG Bf IV 13/95 - VGH B-W, B. v. 29.02.2000 - Az.: A 6 S 675/99 -).
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