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   OVG Nordrhein-Westfalen, 25.06.2015 - 19 A 488/13   

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OVG Nordrhein-Westfalen, 25.06.2015 - 19 A 488/13 (https://dejure.org/2015,19072)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 25.06.2015 - 19 A 488/13 (https://dejure.org/2015,19072)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 25. Juni 2015 - 19 A 488/13 (https://dejure.org/2015,19072)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2015, 631
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.06.2017 - L 20 SO 46/16

    SGB-XII -Leistungen; Übernahme von Bestattungskosten; Unzumutbarkeit der

    Die Ordnungsbehörde nimmt nach § 8 Abs. 1 S. 2 BestG NW vielmehr die dem eigentlich zur Bestattung Verpflichteten obliegende Handlung - die Bestattung - im Wege der Ersatzvornahme vor (vgl. OVG Münster, Urteil vom 25.06.2015 - 19 A 488/13); Verpflichteter bleibt dennoch derjenige, der dies nach § 8 Abs. 1 S. 1 BestG NW ist.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.02.2021 - 19 E 145/20
    Die Möglichkeit, einen Anspruch auf Übernahme der Bestattungskosten aus § 74 SGB XII geltend zu machen, schließt eine unbillige Härte im Sinne von § 24 Abs. 2 VO VwVG NRW aus (wie OVG NRW, Urteil vom 25. Juni 2015 - 19 A 488/13 -, NWVBl. 2016, 68, juris, Rn. 55 ff.).

    Ausführlich OVG NRW, Urteil vom 25. Juni 2015 - 19 A 488/13 -, NWVBl. 2016, 68, juris, Rn. 55 ff.; näher zur Zumutbarkeit im Sinn des § 74 SGB XII z. B. BSG, Urteil vom 4. April 2019 - B 8 SO 10/18 R -, FamRZ 2020, 63, juris, Rn. 14 ff.; Siefert, in: Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB XII, 3. Aufl. 2020, § 74 SGB XII Rn. 62 f. m. w. N.

  • VG Stuttgart, 20.05.2020 - 6 K 4029/18
    Dem ist die gesetzgeberische Grundentscheidung zu entnehmen, dass die Kosten von der Gemeinschaft der Steuerzahler durch Sozialhilfe abgedeckt werden, wenn kein anderer Kostentragungspflichtiger vorhanden oder diesem die Kostentragung unzumutbar ist (vgl. OVG NRW, Urteil vom 25.06.2015 - 19 A 488/13 -, juris).

    In der Rechtsprechung wird teilweise vertreten, dass in eng begrenzten Ausnahmefällen die Erstattungspflicht unverhältnismäßig sein kann, wenn persönliche Härtegründe vorliegen (vgl. HessVGH, Urteil vom 26.10.2011 - 5 A 1245/11 [Tötung der Mutter des Klägers durch Verstorbenen]; OVG Lüneburg, Beschluss vom 19.12.2012 - 8 LA 150/12 [Entzug des Sorgerechts gemäß §§ 1666, 1666 a BGB a.F. in Abgrenzung zur Übertragung der elterlichen Sorge gemäß § 1671 Abs. 2 BGB a.F.]; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 18.03.2014 - 1 L 120/12 [Notwendigkeit der Inobhutnahme des Klägers aufgrund gewalttätigen Verhaltens des Verstorbenen]; VG Karlsruhe, Urteil vom 16.01.2007 - 11 K 1326/06 [Sexualdelikt des Verstorbenen gegenüber der Klägerin] -, jeweils juris; a.A. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 19.10.2004 - 1 S 681/04; OVG Hamburg, Urteil vom 26.05.2010 - 5 Bf 34/10; OVG Thüringen, Urteil vom 23.04.2015 - 3 KO 341/11; OVG NRW, Urteil vom 25.06.2015 - 19 A 488/13 -, jeweils juris).

  • VG Neustadt, 13.11.2017 - 5 K 511/17

    Bestattungsrecht, Polizeirecht

    In der Rechtsprechung wird - mit unterschiedlicher dogmatischer Begründung - vertreten, dass die grundsätzliche Einstandspflicht für die Bestattung nach § 9 Abs. 2 Satz 2 BestG und die Haftung für die Bestattungskosten im Einzelfall ausgeschlossen sein können, wenn die Inanspruchnahme für den Betroffenen eine unbillige Härte darstellen würde (vgl. OVG RP, Beschluss vom 16. Juni 2009 - 7 D 10513/09.OVG -, m.w.N.; Hess VGH, Urteil vom 26. Oktober 2011 - 5 A 1245/11 - BayVGH, Beschluss vom 17. Januar 2013 - 4 ZB 12.2374 - OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 27. April 2015 - 2 LB 27/14 - grundsätzlich ablehnend mit Blick auf § 74 Abs. 2 Sozialgesetzbuch - SGB - XII: OVG NRW, Urteil vom 25. Juni 2015 - 19 A 488/13 -, alle juris).
  • VG Neustadt, 14.09.2015 - 5 K 282/15

    Zur Frage einer Härte bei Inanspruchnahme der Tochter für entstandene

    Zwar wird teilweise in der Rechtsprechung vertreten, dass in einem solchen Fall die Kostentragung unverhältnismäßig sein kann, wenn persönliche Härtegründe vorliegen (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 26. Oktober 2011, 5 A 12145/11; OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 27. April 2015, 2 LB 28/14, jeweils juris, a. A.: OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 25. Juni 2015, 19 A 488/13, juris m.w.N.).
  • VG Aachen, 23.03.2017 - 7 L 372/17

    Identitätswechsel; Kostenersatz; Bestattung; Forschungszwecke;

    Soweit die Antragstellerin geltend macht, seit längerer Zeit keinen Kontakt mehr zum Verstorbenen gehabt zu haben, und sonstige Unbilligkeitsgesichtspunkte (Darlehensübernahme für ihren Vater; Vernichtung von Erinnerungsstücken an ihre Mutter) reklamiert, wäre sie gehalten, einen Anspruch auf Übernahme von Bestattungskosten gem. § 74 SGB XII bei den zuständigen Behörden weiter zu verfolgen und gegebenenfalls sozialgerichtlich geltend zu machen, vgl. OVG NRW, Urteil vom 25.06.2015 - 19 A 488/13 -, juris, Leitsatz 2, Rn. 68 unter Aufgabe früherer Rechtsprechung vom 30.07.2009 - 19 A 448/07 -.
  • VG Aachen, 26.10.2015 - 7 K 1523/14

    Bestattungspflicht eines Verstorbenen durch die Angehörigen wegen der Gefahr für

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 25.06.2015 - 19 A 488/13 - bezüglich Kostenersatzforderung gegenüber dem Sohn des Verstorbenen, nachdem unmittelbar nach Kenntniserlangung vom Todesfall lediglich Geschwister des Verstorbenen hatten ausfindig gemacht werden können und eine Beisetzungsbeauftragung abgelehnt hatten.
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