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   OLG Karlsruhe, 17.07.2015 - 2 (7) SsBs 212/15, 2 (7) SsBs 212/15 - AK 108/15   

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https://dejure.org/2015,19591
OLG Karlsruhe, 17.07.2015 - 2 (7) SsBs 212/15, 2 (7) SsBs 212/15 - AK 108/15 (https://dejure.org/2015,19591)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 17.07.2015 - 2 (7) SsBs 212/15, 2 (7) SsBs 212/15 - AK 108/15 (https://dejure.org/2015,19591)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 17. Juli 2015 - 2 (7) SsBs 212/15, 2 (7) SsBs 212/15 - AK 108/15 (https://dejure.org/2015,19591)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Burhoff online

    PoliscanSpeed, Verwertbarkeit, Urteilsanforderungen

  • IWW
  • openjur.de

    Bußgeldverfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitung: Anforderungen an die Beweiswürdigung bei Einsatz eines von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zugelassenen Geschwindigkeitsmessgeräts

  • Justiz Baden-Württemberg

    Bußgeldverfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitung: Anforderungen an die Beweiswürdigung bei Einsatz eines von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zugelassenen Geschwindigkeitsmessgeräts

  • verkehrslexikon.de

    Beweiswürdigung bei Einsatz eines von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zugelassenen Geschwindigkeitsmessgeräts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StVO § 3
    Standardisiertes Messverfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation und -anmerkung)

    PoliscanSpeed

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Verkehrsrecht - Unbegründete Verwerfung von Messergebnissen mit Poliscan Speed

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Anforderungen an die Beweiswürdigung bei Einsatz eines zugelassenen Geschwindigkeitsmessgeräts

Besprechungen u.ä.

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG Bamberg, 22.10.2015 - 2 Ss OWi 641/15

    Beweisbedürftigkeit der Ergebnisse standardisierter Messverfahren

    Soweit das Amtsgericht zu dem Ergebnis gelangt, dass die von dem Betroffenen geltend gemachte Fehlmessung wegen des Phänomens der Aufweitung des Messstrahls über die gemessene Entfernung, der Abmessungen des Motorrads, das den Messstrahl in einem Winkel durchfahren habe, und des dadurch verursachten Abgleiteffekts aufgrund der vom Hersteller nicht offengelegten Funktionsweise des Geräts nicht zu widerlegen sei und den Betroffenen daher vom Vorwurf der Geschwindigkeitsüberschreitung freigesprochen hat, entbehrt seine Beweiswürdigung nach Maßgabe der vorstehenden Grundsätze einer tragfähigen, verstandesmäßig einsichtigen Tatsachengrundlage, die dem Senat eine Überprüfung nach den Maßstäben rationaler Argumentation ermöglicht (vgl. OLG Karlsruhe, Beschluss vom 17.07.2015 - 2 (7) SsBs 212/15 [bei juris]).
  • OLG Bremen, 03.04.2020 - 1 SsRs 50/19

    Zur Frage der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bzw. auf ein faires

    Vielmehr handelt es sich bei diesem Vorbringen des Betroffenen um solches, welches die Funktionsweise des Messgeräts im Allgemeinen betrifft, dessen Messgenauigkeit bereits durch die Zulassung seitens der PTB sichergestellt ist, so dass es hierzu schon aus diesem Grunde der beantragten Einholung eines Sachverständigengutachtens nicht bedurfte (vgl. so auch OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.07.2015 - 1 RBs 200/14, juris Rn. 14; OLG Frankfurt, Beschluss vom 04.12.2014 - 2 Ss-OWi 1041/14, juris Rn. 21, DAR 2015, 149; OLG Hamm, Beschluss vom 09.03.2017 - 5 RBs 29/17, juris Rn. 12; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 17.07.2015 - 2 (7) SsBs 212/15, juris Rn. 7).
  • OLG Zweibrücken, 26.08.2020 - 1 OWi 2 SsBs 110/20
    aa) Sind die beschriebenen Auffälligkeiten in der Messtechnik, der Messsoftware oder der Auswertesoftware strukturell verankert und betreffen sie damit eine Vielzahl von Messvorgängen an unterschiedlichen Orten und Zeiten, würde die Zulassung durch die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt (PTB) als antizipiertes Sachverständigengutachten (Senat, Beschluss vom 21.04.2017 - 1 OWi 2 Ss Bs 18/17, juris Rn. 7) bereits der Annahme einer Fehlmessung grundsätzlich entgegenstehen, sofern - was im Zweifel naheliegend durch Einholung einer Auskunft der PTB aufzuklären wäre - das beschriebene Phänomen bei der Zulassung ausreichend Berücksichtigung gefunden hat (Senat aaO; OLG Frankfurt, Beschluss vom 04.12.2014 - 2 Ss-OWi 1041/14, juris Rn. 21; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 17.07.2015 - 2 (7) SsBs 212/15, juris Rn. 6; OLG Köln, Beschluss vom 20.04.2018 - III-1 RBs 115/18, juris Rn. 24).
  • KG, 21.06.2017 - 3 Ws (B) 156/17

    Bußgeldverfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitung: Verwertung einer

    Die Überprüfung und Zulassung des Messgerätes durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt bietet grundsätzlich eine ausreichende Gewähr dafür, dass die Messung bei Einhaltung der vorgeschriebenen Bedingungen für den Einsatz auch im Einzelfall ein fehlerfreies Ergebnis liefert (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13. Juli 2015 - IV-1 RBs 200/14 -, juris und Beschluss vom 14. Juli 2014 - IV-1 RBs 50/14 -, juris; OLG Frankfurt DAR 2015, 149; OLG Hamm, Beschluss vom 21. Februar 2014 - 3 RBs 25/14 -, juris; OLG Karlsruhe a.a.O. und Beschluss vom 17. Juli 2015 - 2 (7) SsBs 212/15 -, juris sowie VRS 127, 241; OLG Koblenz a.a.O.; OLG Köln, Beschluss vom 30. Oktober 2012 - III-1 RBs 277/12 -, juris; OLG Schleswig SchlHA 2013, 450; Senat VRS 118, 367 und DAR 2010, 331).
  • OLG Düsseldorf, 05.09.2019 - 4 RBs 96/19

    Poliscan Speed, Vorsatz, Absehen vom Fahrverbot, Arbeitsplatzverlust

    Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat wiederholt entschieden, dass es sich bei dem eingesetzten System zur Geschwindigkeitsmessung mittels des Geschwindigkeitsüberwachungsgeräts Typ PoliScan Speed des Herstellers Vitronic um ein standardisiertes Messverfahren - d.h. ein durch Normen vereinheitlichtes (technisches) Verfahren, bei dem die Bedingungen seiner Anwendbarkeit und sein Ablauf so festgelegt sind, dass unter gleichen Voraussetzungen gleiche Ergebnisse zu erwarten sind (BGHSt 43, 277, 284) - handelt (vgl. Senatsbeschluss vom 7. Juli 2017 - IV-4 RBs 8/17 -, ; 1. Senat für Bußgeldsachen, Beschlüsse vom 14. Juli 2014 - IV-1 RBs 50/14 - und 13. Juli 2015 - IV-1 RBs 200/14; 3. Senat für Bußgeldsachen, Beschluss vom 30. April 2015 - IV-3 RBs 15/15, alle auch zu der hier eingesetzten Gerätesoftwareversion 1.5.5; ebenso die Rechtsprechung der meisten anderen Oberlandesgerichte: vgl. OLG Karlsruhe, Beschlüsse vom 24. Oktober 2014 - 2 (7) SsBs 454/14, VRS 127, 241, und 17. Juli 2015 - 2 (7) SsBs 212/15; OLG Schleswig, Beschluss vom 31. Oktober 2013 - 1 Ss OWi 141/13 (172/13), SchlHA 2013, 450; OLG Bamberg, Beschluss vom 26. April 2013 - 2 Ss OWi 349/13, DAR 2014, 38; OLG Stuttgart, Beschluss vom 29. Februar 2012 - 4 Ss 39/12, DAR 2012, 274; OLG Koblenz, Beschluss vom 13. Mai 2016 - 2 OWi 4 SsRs 128/15; KG, Beschluss vom 26. Februar 2010 - 3 Ws (B) 94/10, DAR 2010, 331; OLG Köln, Beschlüsse vom 30. Oktober 2012 - III-1 RBs 277/12 - und 11. September 2015 - 1 RBs 172/15; OLG Frankfurt, Beschluss vom 21. April 2010 - 2 Ss-OWi 236/10, VRR 2010, 203; OLG Hamm, Beschlüsse vom 6. März 2014 - 3 RBs 30/14 - und 11. August 2014 - 1 RBs 84/14; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 21. Januar 2017 - 1 OWi 1 Ss Bs 53/16, zfs 2017, 172; jeweils nach ).
  • OLG Karlsruhe, 19.09.2018 - 2 Rb 7 Ss 498/18

    Verjährungsunterbrechung bei irrtümlich angenommener Abwesenheit des Betroffenen

    b) Auch gegen die - nur beschränkt vom Rechtsbeschwerdegericht überprüfbare (siehe nur Senat, Beschluss vom 17.07.2015 - 2 (7) SsBs 212/15 -, juris) - Beweiswürdigung des Amtsgerichts ist rechtlich nichts zu erinnern.
  • OLG Saarbrücken, 21.04.2017 - Ss Rs 13/17

    Rechtsbeschwerde im Bußgeldverfahren wegen Verkehrsordnungswidrigkeit: Behandlung

    Insbesondere ist es in der vom Senat geteilten obergerichtlichen Rechtsprechung anerkannt, dass es sich bei einer Geschwindigkeitsmessung mit dem - vorliegend stationär eingesetzten - Messgerät PoliScan Speed der Firma V. um ein standardisiertes Messverfahren handelt (vgl. Senatsbeschlüsse vom 13. April 2017 - SsRS 10/2017 [21/17 OWi] - m. w. N. und vom 20. April 2017 - SSRS 11/2017 [22/17 OWi] - KG DAR 2010, 331; Schleswig-Holsteinisches OLG, Beschl. v. 31.10.2013 - 1 Ss OWi 141/13 (172/13), juris Rn. 5; OLG Hamm, Beschl. v. 11.08.2014 - 1 RBs 84/14, juris Rn. 4; OLG Bamberg DAR 2014, 38 ff. - juris Rn. 17; OLG Frankfurt DAR 2015, 149 ff. - juris Rn. 14 ff.; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 30.04.2015 - IV - 3 RBs 15/15, juris Rn. 7; OLG Karlsruhe, Beschl. v. 17.07.2015 - 2 (7) SsBS 212/15, juris Rn. 6 f.; OLG Koblenz, Beschl. v. 13.05.2016 - 2 OWi 4 SsRS 128/15, juris Rn. 2; OLG Zweibrücken ZfSch 2017, 172 f.; Burhoff, Handbuch für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren, 4. Aufl., Rn. 2019 m.w.N.) mit den sich daraus ergebenden weniger strengen Anforderungen an die Darstellung in den Urteilsgründen (vgl. BGHSt 39, 291 ff. - juris Rn. 33 f.; 43, 277 ff. - juris Rn. 20 ff.).
  • OLG Karlsruhe, 17.09.2019 - 3 Rb 5 Ss 597/19

    Zur Beschränkung der Verteidigung im Falle von Messunterlagen: Angaben zu

    Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der hier erfolgten Geschwindigkeitsmessung ein Szenario zugrunde lag, welches bei der Prüfung und Zulassung des verwendeten Messgeräts PoliScan Speed (vgl. zur Einordnung als standardisiertes Messverfahren zuletzt: OLG Brandenburg, B. v. 27.8.2019 - 1 Ss (OWi) 170-19 -, juris) durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt nicht oder nicht ausreichend miterfasst wurde oder dass ein Anwendungsfehler möglicherweise ergebnisrelevanter Art im hier zu entscheidenden Einzelfall vorlag (vgl. BGHSt 39, 291; OLG Karlsruhe, Beschluss v. 17.7.2015 - 2 (7) SsBs 212/15 -juris; vgl. zu Einzelmessungen außerhalb des Messbereichs: OLG Karlsruhe, ZfSch 2018, 708; OLG Koblenz, B. v. 18.4.2017 - 1 OWi 4 SsBs 27/17 -, juris, OLG Braunschweig, B. v. 14.6.2017- 1 Ss (OWi) 115/17 -, juris) sind nicht aufgezeigt.
  • KG, 10.04.2017 - 3 Ws (B) 156/17

    Anforderungen an die Urteilsfeststellungen hinsichtlich einer

    Die Überprüfung und Zulassung des Messgerätes durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt bietet grundsätzlich eine ausreichende Gewähr dafür, dass die Messung bei Einhaltung der vorgeschriebenen Bedingungen für den Einsatz auch im Einzelfall ein fehlerfreies Ergebnis liefert (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13. Juli 2015 - IV-1 RBs 200/14 -, juris und Beschluss vom 14. Juli 2014 - IV-1 RBs 50/14 -, juris; OLG Frankfurt DAR 2015, 149 ; OLG Hamm, Beschluss vom 21. Februar 2014 - 3 RBs 25/14 -, juris; OLG Karlsruhe a.a.O. und Beschluss vom 17. Juli 2015 - 2 (7) SsBs 212/15 -, juris sowie VRS 127, 241 ; OLG Koblenz a.a.O.; OLG Köln, Beschluss vom 30. Oktober 2012 - III-1 RBs 277/12 -, juris; OLG Schleswig SchlHA 2013, 450 ; Senat VRS 118, 367 und DAR 2010, 331 ).
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