Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 26.02.2004 - 2 A 11982/03.OVG   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • IWW
  • Judicialis

    Schadensersatz, Haftung, Dienstpflicht, Pflichtverletzung, Dienstwagen, dienstlicher Gebrauch, Dienstreise, Dieselfahrzeug, Benzinfahrzeug, Tanken, Tankvorgang, Falschbetankung, Kraftstoff, Verschulden, grobe Fahrlässigkeit, schwerwiegende Pflichtverletzung, Schaden, Sachschaden, Beschädigung, Reparatur

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    LBG § 86 Abs. 1 Satz 1
    Beamtenrecht: Schadensersatz, Haftung, Dienstpflicht, Pflichtverletzung, Dienstwagen, dienstlicher Gebrauch, Dienstreise, Dieselfahrzeug, Benzinfahrzeug, Tanken, Tankvorgang, Falschbetankung, Kraftstoff, Verschulden, grobe Fahrlässigkeit, schwerwiegende Pflichtverletzung, Schaden, Sachschaden, Beschädigung, Reparatur

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schadensersatzpflicht eines Beamten gegen den Dienstherrn; Anforderungen an Zulassungsgründe für die Berufung; Schutz des Eigentums und Vermögens des Dienstherrn als Dienstpflicht des Beamten; Anforderungen an den Schuldvorwurf der groben Fahrlässigkeit; Falschbetankung von Dienstwagen durch einen Polizeibeamten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Betankt ein Beamter einen ihm anvertrauten Dienstwagen mit dem falschen Kraftstoff (hier: Superbenzin statt Diesel), so handelt er in der Regel grob fahrlässig und ist dem Dienstherrn zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Verkehrsrecht - Falsch getankt - wer haftet?

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Falsch getankt - Polizeibeamter beschädigt Dienstwagen

Verfahrensgang

  • VG Koblenz - 6 K 1543/03
  • OVG Rheinland-Pfalz, 26.02.2004 - 2 A 11982/03.OVG

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2004, 366



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Wird zitiert von ... (16)  

  • VG Greifswald, 09.06.2016 - 6 A 59/15

    Grob fahrlässiges Betanken eines Dienstkraftfahrzeugs; Fürsorgepflicht bei

    Ein grob fahrlässiges Betanken eines Dienstfahrzeuges ist regelmäßig jedenfalls dann gegeben, wenn der Beamte sich nicht vor dem Tanken vergewissert, mit welchem Kraftstoff der Dienstwagen zu befüllen ist (OVG Niedersachsen, Beschluss vom 11. Februar 2008 - 5 LB 365/07 -, juris Rn. 26; Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26. Februar 2004 - 2 A 11982/03.OVG -, juris; VG Minden, Urteil vom 16. April 2009 - 4 K 1835/08 -, juris; VG Koblenz, Urteil vom 27. August 2008 - 6 K 255/08.KO - juris; VG Hannover, Urteil vom 29. Januar 2008 - 13 A 8415/06 -, juris; VG Kassel, Urteil vom 08. März 2007 - 1 E 889/06 -, juris; VG Düsseldorf, Urteil vom 09. Juni 2006 - 2 K 1340/06 -, juris; VG Osnabrück, Urteil vom 30. März 2006 - 3 A 100/04 -, juris).
  • VG Magdeburg, 15.11.2013 - 5 A 200/12

    Haftung eines Polizeibeamten für einen beim Rückwärtsausparken entstandenen

    Dies gilt auch für den Gebrauch eines Dienstwagens (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26.02.2004 - 2 A 11982/03 - juris).
  • OLG Düsseldorf, 28.10.2008 - 4 U 12/08

    Eintrittspflicht der Fahrzeugteilversicherung bei einem durch einen Fehler beim

    Dazu gibt auch die von der Beklagten vorgelegte Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (Beschluss vom 26. Februar 2004, 2 A 11982/03 OVG, ZfS 2004, 535) keinen Anlass.
  • VG Koblenz, 22.07.2008 - 6 K 255/08

    Schadensersatz bei Falschtanken

    Ein minder schwerer Schuldvorwurf ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen gerechtfertigt (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26. Februar 2004 - 2 A 11982/03.OVG - OVG Lüneburg, Beschluss vom 11. Februar 2008 - 5 LB 365/07 -, NJOZ 2008, 1806; VG Minden, Urteil vom 25. März 2008 - 10 K 1365/07 - VG Hannover, Urteil vom 29. Januar 2008 - 13 A 8415/06 - VG Kassel, Urteil vom 8. März 2007 - 1 E 889/06 - std.

    Als Ausnahmefälle gelten beispielsweise Arbeitsüberlastung und dienstliche Überforderung, erheblich geminderte Einsichtsfähigkeit des Beamten, Eilbedürftigkeit des Handelns in einer Gefahrenlage, Erforderlichkeit einer Reaktion des Beamten in Zeitnot sowie dem Dienstherrn anzulastende Organisationsmängel (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26. Februar 2004 - 2 A 11982/03.OVG - VG Minden, Urteil vom 25. März 2008 - 10 K 1365/07 - mit einer Auflistung von möglichen Ausnahmetatbeständen).

  • OVG Niedersachsen, 11.02.2008 - 5 LB 365/07

    Haftung eines Polizeibeamten wegen Falschbetankens eines Dienstfahrzeugs

    Ein minder schwerer Schuldvorwurf ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen gerechtfertigt, etwa bei einer durch einen polizeilichen Einsatz bedingten (unverschuldeten) Eilbedürftigkeit (vgl.: OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 26.02.2004 - 2 A 11982/03.OVG -, NVwZ-RR 2004, 366 m.w.N.).
  • VG Kassel, 08.03.2007 - 1 E 889/06

    In Regressnahme eines Polizeibeamten wegen Falschbetankung eines

    Auch wenn die von der Rechtsprechung entschiedenen Fälle als Einzelfälle bestenfalls gewisse Parallelen, ansonsten aber jeder einzelne Fall individuelle Tatumstände aufweist, so lässt sich dennoch feststellen, dass in der Rechtsprechung das fehlerhafte Betanken eines Dienstwagens regelmäßig als grob fahrlässig angesehen wird (vgl. z.B. OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26.02.2004, Az. 2 A 11982/03.OVG, NVwZ-RR 2004, 366; VG Düsseldorf, Urteil v. 09.06.2006, Az. 2 K 1340/06; VG Osnabrück, Urteil vom 30.03.2006, Az.: 3 A 100/04; VG Freiburg, Urteil vom 15.05.2003, Az.: 9 K 2591/02).
  • VG Düsseldorf, 09.06.2006 - 2 K 1340/06
    Das Gremium sei der Auffassung, dass die von der Kreispolizeibehörde X herangezogene Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26. Februar 2004 - 2 A 11982/03.OVG -, NVwZ-RR 2004, 366) nicht für alle Sachverhalte einer Falschbetankung eines Fahrzeugs herangezogen werden könne.

    vgl. Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26. Februar 2004 - 2 A 11982/03.OVG -, NVwZ-RR 2004, 366; Bundesgerichtshof, Urteil vom 15. Mai 1997 - III ZR 250/95 -, NJW 1998, 298; Plog/Wiedow u.a., Kommentar zum BBG, § 78 BBG Rdnr. 25 jeweils m.w.N.

  • VG Osnabrück, 21.06.2007 - 3 A 19/07

    Beamtenrechtlicher Regressanspruch; Kosten der Reparatur eines Dienst-Kfz wegen

    Der vorstehenden Auffassung stehen die Rechtsausführungen des OVG Koblenz (B. v. 26.02.2004, 2 A 11982/03.OVG, juris = NVwZ-RR 2004, 366, im Anschluss ebenso VG Osnabrück, U. v. 30.03.2006, 3 A 100/04, NdsOVG-Datenbank) nicht entgegen.
  • VG Trier, 27.01.2005 - 1 K 1152/04

    Schadenersatz für falsches Tanken

    Ein minder schwerer Schuldvorwurf ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen gerechtfertigt, etwa bei einer durch einen polizeilichen Einsatz bedingten (unverschuldeten) Eilbedürftigkeit (Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26. Februar 2004 - 2 A 11982/03.OVG -, IÖD 2004, 123, ZfB 2004, 217).
  • VG Minden, 25.03.2008 - 10 K 1365/07
    Deshalb gilt, dass, auch wenn es immer auf den jeweiligen Einzelfall ankommt, ein Falschbetanken regelmäßig auf grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen ist - vgl. VG Köln, Urteil vom 07. April 2006, a.a.O.; OVG Koblenz, Beschluss vom 26. Februar 2004 - 2 A 11982/03 - VG Osnabrück, Urteil vom 30. März 2006 - 3 A 100/04 - VG Kassel, Urteil vom 08. März 2007 - 1 E 889/06 - -.
  • VG Kassel, 28.04.2016 - 1 K 1797/15

    Grobe Fahrlässigkeit eines Polizeibeamten beim Transport eines beschlagnahmten

  • VG Hannover, 29.01.2008 - 13 A 8415/06

    Schadenersatz eines Soldaten wegen Falschbetankung eines Dienstfahrzeugs,

  • VG Gelsenkirchen, 29.04.2009 - 1 K 294/07

    Falschbetankung, Dienstkfz, Polizeibeamter, grobe Fahrlässigkeit,

  • VG Minden, 16.04.2009 - 4 K 1835/08

    Betankung eines Rettungsfahrzeuges mit Superbenzin anstelle mit Dieselkraftstoff;

  • VG Köln, 26.09.2014 - 19 K 2828/13

    Umsetzung des ehemaligen Leiters der Archäologischen Zone rechtmäßig /

  • VG Osnabrück, 30.03.2006 - 3 A 100/04

    Kostentragung für Reparatur eines Dienstkraftwagens bei Betanken mit falschem

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