Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 14.10.2010 - 2 A 445/09   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Justiz Sachsen

    BBG a F § 78 Abs. 1
    Schadensersatz, Beamter, grobe Fahrlässigkeit

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Beamter - Schadensersatzpflicht wegen grober Fahrlässigkeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BBG § 78; StVO § 1 Abs. 2; StVO § 9 Abs. 5
    Schadensersatzanspruch eines Polizeipräsidiums gegen einen Polizeibeamten aufgrund eines Schadens an einem von ihm geführten Dienstwagen beim Ausparken vor dem Dienstgebäude

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schadensersatzanspruch eines Polizeipräsidiums gegen einen Polizeibeamten aufgrund eines Schadens an einem von ihm geführten Dienstwagen beim Ausparken vor dem Dienstgebäude

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (12)  

  • OVG Sachsen, 29.07.2013 - 2 A 726/11

    Schadensersatz, Verkehrsunfall, Ausparken

    Dieser Rechtsprechung hat sich der Senat angeschlossen (Urt. v. 14. Oktober 2010 - 2 A 445/09 -, juris; Beschl. v. 28. November 2011 - 2 A 518/10 -, juris).

    Denn es handelt sich hierbei um einen atypischen Verkehrsvorgang, dem eine erhöhte Gefährlichkeit innewohnt (Senatsurt. v. 14. Oktober 2010 - 2 A 445/09 -, juris; vgl. NdsOVG, Beschl. vom 15. Juli 2005 - 2 LA 1172/04 -, juris; Beschl. v. 15. Dezember 2004 - 2 LA 943/04 -, juris Rn. 8; VGH BW, Urt. v. 10. April 2012 - 4 S 93/12 -, juris Rn. 21).

    Das macht nicht zuletzt der Umstand deutlich, dass die Entscheidung des Senats vom 14. Oktober 2010 - 2 A 445/09 - ausführlich zustimmend referiert wird.

    Etwas anderes kann ausnahmsweise dann gelten, wenn dem Fahrer die örtlichen Verhältnisse aufgrund wiederholter Nutzung des Parkplatzes bekannt waren (Senatsbeschl. v. 14. Oktober 2010 - 2 A 445/09 -, juris Rn. 17; Senatsbeschl. v. 28. November 2011 - 2 A 518/10 -, juris Rn. 8; vgl. auch OVG NRW, Beschl. v. 13. Januar 2000 - 6 A 2016/99 -, juris Rn. 7).

  • VG Arnsberg, 27.03.2013 - 2 K 2054/11

    Schadensersatzanspruch des Dienstherrn gegen einen Beamten aufgrund der

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 22. November 2006 - 2 B 47.06 -, juris Rn. 4; OVG NRW, Urteil vom 10. Februar 2005 - 6 A 2171/02 -, Schütz/Maiwald, a.a.O., ES/E IV Nr. 46, 264 (274 f.); Beschluss vom 13. Januar 2000 - 6 A 2016/99 -, juris; Sächsisches OVG, Urteil vom 14. Oktober 2010 - 2 A 445/09 -, juris Rn. 15; Beschluss vom 28. November 2011 - 2 A 518/10 -, juris Rn. 7.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 6. August 2009 - 2 B 9.09 -, juris Rn. 5 f.; Sächsisches OVG, Urteil vom 14. Oktober 2010 - 2 A 445/09 -, juris Rn. 15; Beschluss vom 28. November 2011- 2 A 518/10 -, juris Rn. 7; vgl. ferner BGH, Urteil vom 29. Januar 2003 - IV ZR 173/01 -, juris Rn. 13.

    vgl. Sächsisches OVG, Urteil vom 14. Oktober 2010 - 2 A 445/09 -, juris Rn. 15; Beschluss vom 28. November 2011 - 2 A518/10 -, juris Rn. 7; OVG Lüneburg, Beschluss vom 15. Juli 2005 - 2 LA 1172/04 -, juris Rn. 7; Beschluss vom 15. Dezember 2004 - 2 LA 943/04 -, juris Rn. 8; VG Lüneburg, Urteil vom 31. Oktober 2008 - 1 A 181/07 -, juris Rn. 15; vgl. ferner VG Gelsenkirchen, Urteil vom 12. Februar 2003 - 1 K 3474/01 -, juris Rn. 20.

    vgl. im vorliegenden Zusammenhang auch einerseits zur Verneinung grober Fahrlässigkeit bei einer Fallkonstellation, in der die benutzte Verkehrsfläche - Parkplatz - dem Fahrer bekannt war, Sächsisches OVG, Urteil vom 14. Oktober 2010 - 2 A 445/09 -, juris Rn. 17, sowie andererseits zur Bejahung grober Fahrlässigkeit in einem Fall, in dem ein ungeordnetes, vollgeparktes und der Fahrerin zuvor nicht bekanntes Hofgelände befahren wurde, OVG NRW, Beschluss vom 13. Januar 2000 - 6 A 2016/99 -, juris.

  • VG Magdeburg, 15.11.2013 - 5 A 200/12

    Haftung eines Polizeibeamten für einen beim Rückwärtsausparken entstandenen

    Die erhöhten Sorgfaltspflichten sollen insbesondere im Falle von Sichteinschränkungen die Inanspruchnahme eines Einweisers erforderlich machen und damit Unfälle vermeiden (vgl. OVG Lüneburg, Beschluss vom 15.07.2005, a.a.O.; Sächsisches OVG, Urteil vom 14.10.2010 - 2 A 445/09 - juris Rn. 17).
  • VG Würzburg, 04.12.2012 - W 1 K 12.330

    Soldatenrecht; Schadensersatz; Beschädigung eines Dienstfahrzeugs;

    Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn der Soldat die erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maß verletzt hat, in dem er nicht beachtet hat, was im gegebenen Fall jedem einleuchten musste, und ihm ein Versehen unterlaufen ist, dass selbst einem mindervorsichtigen Menschen normalerweise nicht zustoßen dürfte (st.Rspr., vgl. BVerwG v. 06.08.2009, Az: 2 B 9/09, juris RdNr. 5; v. 25.05.1988, Az: 6 C 38/85, DVBl. 1988, 1067, juris RdNr. 18; BGH v. 29.01.2003, Az: IV ZR 173/01, NJW 2003, 1118, juris RdNr. 10; SächsOVG v. 14.10.2010, Az: 2 A 445/09, juris RdNr. 15; Scherer/Alf, SG, RdNr. 3 zu § 24).

    Im Gegensatz zum rein objektiven Maßstab bei einfacher Fahrlässigkeit sind bei grober Fahrlässigkeit auch subjektive Umstände zu berücksichtigen (st.Rspr., vgl. BVerwG v. 06.08.2009 a.a.O.; BGH v. 29.01.2003 a.a.O.; SächsOVG v. 14.10.2010 a.a.O.).

    Denn das Rückwärtsfahrmanöver stellt einen atypischen Verkehrsvorgang dar, dem wegen der vom Normalbetrieb abweichenden technischen Handhabung des sich rückwärts fortbewegenden Fahrzeugs erhöhte Gefährlichkeit anhaftet (SächsOVG v. 14.10.2010 a.a.O.; NdsOVG v. 15.07.2005, Az: 2 LA 1172/04, DÖD 2006, 160, juris RdNr. 7; v. 15.12.2004, Az: 2 LA 943/04, NVwZ/RR 2005, 329; juris RdNr. 8 m.w.Nachweisen zur verkehrsrechtlichen Rechtsprechung; Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, RdNr. 51 zu § 9 StVO).

  • VG Würzburg, 30.06.2015 - W 1 K 14.310

    Schadensersatz für die Beschädigung eines Dienstfahrzeugs

    Insoweit unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt auch maßgeblich von den aus der Rechtsprechung bekannten Fällen "typischer" Verstöße gegen straßenverkehrsrechtliche Vorschriften (vgl. z. B. Sächs.OVG, B. v. 29.7.2013 - 2 A 726/11 - juris; U. v. 14.10.2010 - 2 A 445/09 - juris; OVG Lüneburg, B. v. 15.7.2005 - 2 LA 1172/04 - juris; OVG LSA, B. v. 5.5.2010 - 1 L 55/10 - juris; VG Dessau, U. v. 22.3.2005 - 1 A 2266/03 - juris).
  • OVG Sachsen, 28.11.2011 - 2 A 518/10

    Schadensersatz, Beamter, grobe Fahrlässigkeit

    Dieser Rechtsprechung hat sich der Senat angeschlossen (etwa Urt. v. 14. Oktober 2010 - 2 A 445/09 - , juris).

    Denn das Rückwärtsfahrmanöver stellt einen atypischen Verkehrsvorgang dar, dem erhöhte Gefährlichkeit anhaftet (NdsOVG, Beschl. vom 15. Juli 2005 - 2 LA 1172/04 -, juris; vgl. zum Ganzen Urt. d. Senats v. 14. Oktober 2010 a. a. O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 10.04.2012 - 4 S 93/12

    Zum Erfordernis eines triftigen Grundes für die Benutzung eines privaten

    Denn das Rückwärtsfahrmanöver stellt einen atypischen Verkehrsvorgang dar, dem wegen der vom Normalbetrieb abweichenden technischen Handhabung des sich rückwärts fortbewegenden Fahrzeugs eine erhöhte Gefährlichkeit anhaftet (vgl. Niedersächsisches OVG, Beschlüsse vom 15.12.2004 - 2 LA 943/04 -, NVwZ-RR 2005, 329 und vom 15.07.2005 - 2 LA 1172/04 - DÖD 2006, 160 sowie Sächsisches OVG, Urteil vom 14.10.2010 - 2 A 445/09 -, Juris).
  • OVG Sachsen, 03.02.2014 - 2 A 280/12

    Sorgfaltspflichten eines ein Dienstfahrzeug fahrenden Beamten bei der Einfahrt in

    Dieser Rechtsprechung hat sich der Senat angeschlossen (Urt. v. 14. Oktober 2010 - 2 A 445/09 -, juris; Beschl. v. 28. November 2011 - 2 A 518/10 -, juris).
  • OVG Sachsen, 16.12.2010 - 2 A 416/09

    Schadensersatz, Beamter, grobe Fahrlässigkeit

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. etwa Beschl. v. 6. August 2009 - 2 B 9.09 -, juris), des Bundesgerichtshofs (vgl. z. B. Urt. v. 29. Januar 2003, NJW 2003, 1118) sowie des Senats (vgl. z. B. Urt. v. 14. Oktober 2009 - 2 A 445/09 -, juris) verhält sich derjenige grob fahrlässig, der die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt, der nicht beachtet, was im gegebenen Fall jedem einleuchten muss, oder der die einfachsten ganz naheliegenden Überlegungen nicht anstellt.
  • OVG Sachsen, 10.11.2010 - 2 A 189/10

    Beamtenrecht, Schadensersatz, grobe Fahrlässigkeit

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. etwa Beschl. v. 6.8.2009 - 2 B 9.09 -, juris), des Bundesgerichtshofs (vgl. z. B. Urt. v. 29.1.2003, NJW 2003, 1118) sowie des Senats (vgl. z. B. Urt. v. 14.10.2009 - 2 A 445/09 -, juris) verhält sich derjenige grob fahrlässig, der die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt, der nicht beachtet, was im gegebenen Fall jedem einleuchten muss, oder der die einfachsten ganz naheliegenden Überlegungen nicht anstellt.
  • VG München, 14.04.2014 - M 21 K 12.4452

    Schadensersatzpflicht des Soldaten gegenüber dem Dienstherrn wegen Beschädigung

  • VG München, 20.12.2013 - M 21 K 11.2222

    Schadensersatzpflicht des Soldaten gegenüber dem Dienstherrn wegen eines

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