Rechtsprechung
   BAG, 15.03.2001 - 2 AZR 151/00   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • lexetius.com

    Kündigungsschutz im Kleinbetrieb

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG); Verfassungskonforme Auslegung der Kleinbetriebsklausel ; Sozial gerechtfertigte Änderung der Arbeitsbedingungen im Zusammenhang mit einer Änderungskündigung; Ermittlung der Zahl der regelmäßig beschäftigten Arbeitnehmer; Definition des Betriebsbegriffs; Unterscheidung zwischen Betrieben und Betriebsteilen; Darlegungslast und Beweislast für das Vorliegen des betrieblichen Geltungsbereichs des KSchG; Grundrechtsschutz des Arbeitnehmers ; Organisation der Arbeitsabläufe einschließlich der Zuweisung der Arbeitsschritte an die einzelnen Arbeitnehmer

  • AOK personalrecht online (Kurzinformation und Volltext)

    Kündigung: In 200 km Entfernung kann unselbständig gearbeitet werden

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kündigungsschutz im Kleinbetrieb; Betriebsbedingte Änderungskündigung; Kleinbetrieb nach § 23 Abs. 1 Satz 2 KSchG; kündigungsschutzrechtlicher Betriebsbegriff

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • AOK personalrecht online (Kurzinformation und Volltext)

    Kündigung: In 200 km Entfernung kann unselbständig gearbeitet werden

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Betriebsbegriff: Betriebsrat auch für Filiale mit nur drei Beschäftigten zuständig

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    KSchG § 23 Abs. 1 Satz 2, §§ 2, 1 Abs. 2; BetrVG § 4; GG Art. 12
    Zurechenbarkeit von räumlich getrennten Betriebseinheiten zum Hauptbetrieb bei Steuerung sozialer und personeller Angelegenheiten vom Hauptbetrieb

  • stellenanzeigen.de (Entscheidungsbesprechung)

    § 23 Abs. 1 Satz 2 KSchG
    Kündigungsschutz in Betriebsteilen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZA 2001, 831



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Wird zitiert von ... (44)  

  • BAG, 28.10.2010 - 2 AZR 392/08  

    Geltungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes - Kleinbetrieb

    Danach ist unter einem Betrieb die organisatorische Einheit zu verstehen, innerhalb derer der Arbeitgeber allein oder in Gemeinschaft mit seinen Mitarbeitern mit Hilfe von sächlichen und immateriellen Mitteln bestimmte arbeitstechnische Zwecke fortgesetzt verfolgt, die sich nicht in der Befriedigung von Eigenbedarf erschöpfen (Senat 17. Januar 2008 - 2 AZR 902/06 - Rn. 15, BAGE 125, 274; 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - zu II 1 b der Gründe, EzA KSchG § 23 Nr. 23; 9. September 1982 - 2 AZR 253/80 - zu II 4 a der Gründe, BAGE 40, 145).

    b) Vom Betrieb als Ganzem zu unterscheiden sind Betriebsteile, die gegenüber dem Hauptbetrieb organisatorisch selbstständig sind und eine Teilfunktion von dessen arbeitstechnischem Zweck wahrnehmen (Senat 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - zu II 1 b der Gründe, EzA KSchG § 23 Nr. 23).

    Dennoch blieb der Wortlaut des § 23 Abs. 1 Satz 2 KSchG selbst nach der erneuten Änderung der Norm durch das am 1. Januar 1999 in Kraft getretene Gesetz zu Korrekturen in der Sozialversicherung und zur Sicherung der Arbeitnehmerrechte vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3843) unverändert (vgl. dazu Senat 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - zu II 1 a der Gründe, EzA KSchG § 23 Nr. 23).

    bb) Ebenso wenig setzt die Anwendung der Kleinbetriebsklausel voraus, dass die als "Betrieb" im kündigungsschutzrechtlichen Sinne zu verstehende Einheit sämtliche vom Bundesverfassungsgericht als charakteristisch benannten Merkmale eines Kleinbetriebs erfüllt (die Frage noch offen lassend: Senat 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - zu II 1 d der Gründe, EzA KSchG § 23 Nr. 23).

  • BAG, 26.06.2008 - 2 AZR 264/07  

    Kleinbetriebsklausel - Darlegungslast

    aa) Nach der bisherigen Rechtsprechung des Senats, die er, wie auch das Landesarbeitsgericht gesehen hat, zuletzt ausdrücklich auf § 23 Abs. 1 Satz 2 KSchG in der bis zum 31. Dezember 2003 maßgeblichen Fassung beschränkt hat, trägt der Arbeitnehmer die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen der betrieblichen Voraussetzungen für eine Geltung des Kündigungsschutzgesetzes (4. Juli 1957 - 2 AZR 86/55 - BAGE 4, 203, 207; 9. September 1982 - 2 AZR 253/80 - BAGE 40, 145, 156; 18. Januar 1990 - 2 AZR 355/89 - AP KSchG 1969 § 23 Nr. 9 = EzA KSchG § 23 Nr. 9; 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23; zuletzt: 24. Februar 2005 - 2 AZR 373/03 - AP KSchG 1969 § 23 Nr. 34 = EzA KSchG § 23 Nr. 28; von Hoyningen-Huene/Linck KSchG 14. Aufl. § 23 Rn. 28; APS/Moll 3. Aufl. § 23 KSchG Rn. 48 mwN).

    Der Stellenwert der Grundrechte muss sich insbesondere in der Darlegungs- und Beweislastverteilung widerspiegeln (s. auch BAG 23. März 1984 - 7 AZR 515/82 - BAGE 45, 259; 18. Januar 1990 - 2 AZR 355/89 - AP KSchG 1969 § 23 Nr. 9 = EzA KSchG § 23 Nr. 9; 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23).

    Der Arbeitgeber muss dann nach § 138 Abs. 2 ZPO im Einzelnen erklären, welche rechtserheblichen Umstände gegen solche substantiierten Darlegungen des Arbeitnehmers sprechen (Senat 18. Januar 1990 und 15. Januar 2001 - 2 AZR 355/89 - und - 2 AZR 151/00 - aaO).

  • BAG, 03.06.2004 - 2 AZR 386/03  

    Betriebsbegriff

    Nach der allgemein üblichen Definition ist der Betrieb die organisatorische Einheit von Arbeitsmitteln, mit deren Hilfe der Arbeitgeber allein oder in Gemeinschaft mit seinen Arbeitnehmern mit Hilfe von technischen und immateriellen Mitteln einen bestimmten arbeitstechnischen Zweck fortgesetzt verfolgt, der nicht nur in der Befriedigung von Eigenbedarf liegt (BAG 29. Januar 1987 - 6 ABR 23/85 - AP BetrVG 1972 § 1 Nr. 6 = EzA BetrVG 1972 § 1 Nr. 5; 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23; von Hoyningen-Huene/Linck KSchG 13. Aufl. § 23 Rn. 5; KR-Etzel 6. Aufl. § 1 KSchG Rn. 133).

    Dennoch blieb der Gesetzeswortlaut des § 23 Abs. 1 Satz 2 KSchG auch nach der erneuten Änderung der Norm durch das am 1. Januar 1999 in Kraft getretene Gesetz zu Korrekturen in der Sozialversicherung und zur Sicherung der Arbeitnehmerrechte vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3843) unverändert (BAG 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23; Gragert NZA 2000, 961, 963; Urban aaO S. 90).

    Auch das Bundesverfassungsgericht hat die Anknüpfung des Kündigungsschutzgesetzes an den allgemeinen Betriebsbegriff in der Entscheidung zur sogenannten Kleinbetriebsklausel (BVerfG 27. Januar 1998 - 1 BvL 15/87 - BVerfGE 97, 169, 184 f.) im Ergebnis nicht beanstandet (BAG 13. Juni 2002 - 2 AZR 327/01 - BAGE 101, 321; BAG 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - aaO).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (12. November 1998 - 2 AZR 459/97 - AP KSchG 1969 § 23 Nr. 20 = EzA KSchG § 23 Nr. 20; 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23; 13. Juni 2002 - 2 AZR 327/01 - BAGE 101, 321) ist der Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz regelmäßig nicht unternehmens-, dh.

  • BAG, 31.05.2007 - 2 AZR 276/06  

    Betriebsbedingte Kündigung - Sozialauswahl - Widerspruch nach § 613a BGB

    c) Nach der allgemein üblichen Definition ist Betrieb die organisatorische Einheit von Arbeitsmitteln, mit deren Hilfe der Arbeitgeber allein oder in Gemeinschaft mit seinen Arbeitnehmern mit Hilfe von technischen und immateriellen Mitteln einen bestimmten arbeitstechnischen Zweck fortgesetzt verfolgt, der nicht nur in der Befriedigung von Eigenbedarf liegt (BAG 29. Januar 1987 - 6 ABR 23/85 - AP BetrVG 1972 § 1 Nr. 6 = EzA BetrVG 1972 § 1 Nr. 5, zu B III 1 der Gründe; Senat 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23, zu II 1 b der Gründe; ErfK/Kiel 7. Aufl. § 23 KSchG Rn. 4a; von Hoyningen-Huene/Linck KSchG 14. Aufl. § 23 Rn. 8; KR-Griebeling 8. Aufl. § 1 KSchG Rn. 133).

    (1) Die Revision weist zwar zutreffend darauf hin, dass nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen des betrieblichen Geltungsbereichs des Kündigungsschutzgesetzes grundsätzlich der Arbeitnehmer trägt (vgl. zB Senat 4. Juli 1957 - 2 AZR 86/55 - BAGE 4, 203, zu 7 der Gründe; 9. September 1982 - 2 AZR 253/80 - BAGE 40, 145, zu II 4 b der Gründe; 18. Januar 1990 - 2 AZR 355/89 - AP KSchG 1969 § 23 Nr. 9 = EzA KSchG § 23 Nr. 9, zu III 2 der Gründe; 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23, zu II 1 c der Gründe; zweifelnd Senat 24. Februar 2005 - 2 AZR 373/03 - AP KSchG 1969 § 23 Nr. 34 = EzA KSchG § 23 Nr. 28, zu B I 2 der Gründe; von Hoyningen-Huene/Linck KSchG 14. Aufl. § 23 Rn. 47; aA ErfK/Kiel 7. Aufl. § 23 KSchG Rn. 20; KR-Weigand 8. Aufl. § 23 KSchG Rn. 54a; Löwisch/Spinner KSchG 9. Aufl. § 23 Rn. 25; Reinecke NZA 1989, 577, 583 f.; Bader NZA 1997, 905, 910; Bepler AuR 1997, 54, 56, jeweils mwN).

  • BAG, 17.01.2008 - 2 AZR 902/06  

    Kündigungsschutzgesetz - Anwendungsbereich

    Nach der allgemein üblichen Definition ist der Betrieb die organisatorische Einheit von Arbeitsmitteln, mit deren Hilfe der Arbeitgeber allein oder in Gemeinschaft mit seinen Arbeitnehmern mit Hilfe von technischen und immateriellen Mitteln einen bestimmten arbeitstechnischen Zweck fortgesetzt verfolgt, der nicht nur in der Befriedigung von Eigenbedarf liegt (BAG 29. Januar 1987 - 6 ABR 23/85 - AP BetrVG 1972 § 1 Nr. 6 = EzA BetrVG 1972 § 1 Nr. 5, zu B III 1 der Gründe; Senat 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23, zu II 1 b; ErfK/Kiel 7. Aufl. § 23 KSchG Rn. 4a; von Hoyningen-Huene/Linck KSchG 14. Aufl. § 23 Rn 8; HWK-Pods/Quecke 2. Aufl. § 23 KSchG Rn. 3; KR-Griebeling 8. Aufl. § 1 KSchG Rn. 133).

    Dennoch blieb der Gesetzeswortlaut des § 23 Abs. 1 Satz 2 KSchG auch nach der erneuten Änderung der Norm durch das am 1. Januar 1999 in Kraft getretene Gesetz zu Korrekturen in der Sozialversicherung und zur Sicherung der Arbeitnehmerrechte vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3843) unverändert (Senat 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23, zu II 1 a der Gründe; Gragert NZA 2000, 961, 963; Urban aaO S. 90).

    Auch das Bundesverfassungsgericht hat die Anknüpfung des Kündigungsschutzgesetzes an den allgemeinen Betriebsbegriff in der Entscheidung zur sogenannten Kleinbetriebsklausel (BVerfG 27. Januar 1998 - 1 BvL 15/87 - BVerfGE 97, 169, zu B II 4 b bb der Gründe) im Ergebnis nicht beanstandet (Senat 13. Juni 2002 - 2 AZR 327/01 - BAGE 101, 321, zu II 1 c der Gründe; 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23, zu II 1 a der Gründe).

  • BAG, 07.07.2011 - 2 AZR 12/10  

    Kündigungsschutz - Wartezeit

    Solche Befugnisse lagen bei der Leitung der Zweigniederlassung B. Diese zeichnete auch für die Kündigung des Klägers und anderer Beschäftigter der Filiale verantwortlich (zu den einzelnen Voraussetzungen eines selbständigen Leitungsapparats vgl. BAG 28. Oktober 2010 - 2 AZR 392/08 - Rn. 17, EzA KSchG § 23 Nr. 37; 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - zu II 1 b der Gründe, EzA KSchG § 23 Nr. 23; jeweils mwN) .

    Ein Betrieb im kündigungsrechtlichen Sinne setzt keine räumliche Einheit voraus (BAG 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - aaO) .

  • BAG, 24.02.2005 - 2 AZR 373/03  

    Anwendung des KSchG - Kleinbetriebsklausel - Darlegungs- und Beweislast

    Nach der bisherigen Rechtsprechung des Senats trägt der Arbeitnehmer die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen der betrieblichen Voraussetzungen für eine Geltung des Kündigungsschutzgesetzes (4. Juli 1957 - 2 AZR 86/55 - BAGE 4, 203, 207; 9. September 1982 - 2 AZR 253/80 - BAGE 40, 145, 156; 18. Januar 1990 - 2 AZR 355/89 - AP KSchG 1969 § 23 Nr. 9 = EzA KSchG § 23 Nr. 9; 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23; zusammenfassend von Hoyningen- Huene/Linck KSchG 13. Aufl. § 23 Rn. 28; APS/Moll 2. Aufl. § 23 KSchG Rn. 48 mwN).

    Im Kündigungsrecht dürfen deshalb keine unzumutbar strengen Anforderungen an die Darlegungslast des Arbeitnehmers gestellt werden (Stahlhacke/Preis/Vossen aaO Rn. 889; von Hoyningen-Huene/Linck aaO § 23 Rn. 28; APS/Moll aaO § 23 Rn. 48; s. auch BAG 23. März 1984 - 7 AZR 515/82 - BAGE 45, 259; 18. Januar 1990 - 2 AZR 355/89 - AP KSchG 1969 § 23 Nr. 9 = EzA KSchG § 23 Nr. 9; 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA KSchG § 23 Nr. 23).

    Der Arbeitgeber muss dann nach § 138 Abs. 2 ZPO im Einzelnen erklären, welche rechtserheblichen Umstände gegen solche substantiierten Darlegungen des Arbeitnehmers sprechen (Senat 18. Januar 1990 und 15. Januar 2001 - 2 AZR 355/89 - und - 2 AZR 151/00 - aaO).

  • BAG, 13.06.2002 - 2 AZR 327/01  

    Kündigungsschutz - Konzernholding

    a) Nach der ständigen Senatsrechtsprechung (12. November 1998 - 2 AZR 459/97 - AP KSchG 1969 § 23 Nr. 20 = EzA KSchG § 23 Nr. 20; 29. April 1999 - 2 AZR 352/98 - AP aaO Nr. 21 = EzA aaO Nr. 21 und 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - EzA aaO Nr. 23), an der festgehalten wird, sind bei der Berechnung der für die Anwendbarkeit des ersten Abschnitts des Kündigungsschutzgesetzes notwendigen Arbeitnehmerzahl (§ 23 Abs. 1 KSchG) die von anderen Arbeitgebern (Unternehmen) beschäftigten Arbeitnehmer grundsätzlich nicht mitzuberücksichtigen.

    Es wäre ein sachfremder Gesichtspunkt, allein darauf abzustellen, ob etwa einer Konzernholding mit vier Arbeitnehmern ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, ihren Arbeitnehmern im Kündigungsfall eine Abfindung nach §§ 9, 10 KSchG zu zahlen (vgl. BAG 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - aaO).

  • BAG, 02.03.2017 - 2 AZR 427/16  

    Ordentliche Kündigungen - Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes

    Nach dem Prinzip der Sachnähe ist regelmäßig nur der Arbeitgeber in der Lage, nähere Auskunft über die betrieblichen Führungsstrukturen zu geben (BAG 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - zu II 1 c der Gründe) .
  • BAG, 20.06.2013 - 2 AZR 271/12  

    Betriebsbedingte Kündigung - Leiharbeitsverhältnis - Sozialauswahl

    Ein Betrieb ist die organisatorische Einheit, innerhalb derer der Arbeitgeber allein oder mit seinen Arbeitnehmern durch Einsatz technischer und immaterieller Mittel bestimmte arbeitstechnische Zwecke fortgesetzt verfolgt, die sich nicht in der Befriedigung von Eigenbedarf erschöpfen (BAG 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - Rn. 18; 21. Juni 1995 - 2 AZR 693/94 - Rn. 36) .

    Erforderlich ist ein Leitungsapparat, um insbesondere in personellen und sozialen Angelegenheiten wesentliche Entscheidungen selbständig treffen zu können (BAG 15. März 2001 - 2 AZR 151/00 - aaO; 23. September 1982 - 6 ABR 42/81 - BAGE 40, 163, 165 f.) .

  • BAG, 23.10.2008 - 2 AZR 131/07  

    Kleinbetriebsklausel - Darlegungslast - Kündigungsfrist - Zusammenrechnung von

  • BAG, 05.02.2009 - 6 AZR 110/08  

    Sozialkassenbeiträge - Insolvenz

  • LAG Düsseldorf, 10.05.2016 - 14 Sa 82/16  

    Privathaushalt als Betrieb im Sinne des KSchG

  • BAG, 07.07.2011 - 2 AZR 476/10  

    Kündigungsschutz - Wartezeit

  • BAG, 16.01.2003 - 2 AZR 609/01  

    Kleinbetriebsklausel - Gemeinschaftsbetrieb - Treuwidrigkeit

  • BAG, 22.09.2005 - 2 AZR 127/05  

    Sozialplan: Die Bildung von Altersgruppen dient ausgewogener Struktur

  • LAG München, 01.03.2007 - 2 Sa 589/06  

    Kleinbetriebsklausel

  • BAG, 24.02.2010 - 10 AZR 759/08  

    Betonsteinwerk - selbstständige Betriebsabteilung

  • LAG Hamburg, 16.10.2003 - 8 Sa 63/03  

    Keine kurzfristige Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch vorläufigen

  • LAG Hamburg, 12.06.2008 - 8 Sa 17/08  

    Unwirksamkeit einer Befristung wegen Betriebsteilübergangs

  • LAG Berlin-Brandenburg, 06.10.2009 - 7 Sa 569/09  

    Anwendbarkeit Kündigungsschutzgesetz - Wartezeit - Auflösungsantrag

  • LAG München, 19.10.2005 - 7 TaBV 48/05  

    Betriebsverfassungsrechtliche Zurechnung des Kleinbetriebs zum Hauptbetrieb

  • BAG, 31.05.2007 - 2 AZR 218/06  

    Betriebsbedingte Kündigung - Sozialauswahl nach Widerspruch des gekündigten

  • BGH, 11.05.2010 - IX ZR 80/07  

    Rechtsanwaltshaftung: Beurteilungsmaßstab im Schadensersatzprozess bei Vorprozess

  • BAG, 22.09.2005 - 2 AZR 36/05  

    Betriebsbedingte Kündigung

  • BAG, 22.01.2009 - 6 AZR 922/07  

    Überstundenvergütung - Tarifauslegung: Begriff des Betriebs iSv. § 2 Abs. 2

  • LAG Bremen, 06.09.2004 - 3 Sa 242/03  

    Konkludente Teilrücknahme der Klage durch Nichtstellen des allgemeinen

  • LAG Hamburg, 20.09.2004 - 8 Sa 109/03  

    Betriebseinheit zweier Unternehmen mit eigenen Betriebsräten - pauschale

  • LAG Köln, 11.06.2004 - 4 Sa 167/04  

    Änderungskündigung zur Lohnreduzierung

  • LAG Köln, 08.10.2003 - 8 Sa 131/03  

    Kündigung, Betriebsbegriff, Sozialauswahl, vergleichbare Arbeitnehmer, Darlegungs

  • LAG Berlin-Brandenburg, 03.06.2010 - 18 Sa 2163/09  
  • LAG Berlin, 24.01.2003 - 6 Sa 1550/02  

    Betriebsbedingte Kündigung; Versetzungsbereitschaft; Zugang

  • LAG Rheinland-Pfalz, 29.03.2006 - 10 Sa 875/05  

    Darlegungslast hinsichtlich der Anzahl der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer

  • ArbG Essen, 17.12.2015 - 1 Ca 2808/15  

    Darstellung eines Privathaushalts unabhängig von der Beschäftigtenzahl als

  • LAG Bremen, 06.09.2004 - 3 Sa 6/04  

    Konkludente Teilrücknahme der Klage durch Nichtstellen des allgemeinen

  • LAG Berlin, 24.01.2003 - 6 Sa 1564/02  

    Betriebsbedingte Kündigung; Versetzungsbereitschaft; Zugang

  • LAG Düsseldorf, 17.12.2013 - 16 Sa 1231/13  

    Wirksamkeit einer ordentlichen Kündigung ohne Anhörung des Betriebsrats

  • LAG Berlin-Brandenburg, 09.08.2007 - 18 Sa 753/07  

    Betriebsbedingte Kündigung aus wichtigem Grund

  • LAG Hamburg, 22.05.2003 - 8 Sa 29/03  

    Betriebsteilübergang bei der Auslagerung des Sonderdienstes einer Presseagentur

  • ArbG Hamburg, 27.01.2003 - 14 BV 1/02  

    Bestehen eines gemeinsamen Betriebes mehrerer Unternehmen; Gemeinsame Nutzung von

  • LAG Berlin-Brandenburg, 26.05.2010 - 15 Sa 71/10  

    Einheitlicher Betrieb und selbständige Betriebsabteilung im Sozialkassenverfahren

  • ArbG Düsseldorf, 21.11.2017 - 6 Ca 3976/17  
  • LAG Nürnberg, 01.04.2011 - 8 Sa 651/10  

    Auslegung einer Tarifvereinbarung - Zahlung eines Spätöffnungszuschlags

  • LAG Sachsen-Anhalt, 04.02.2011 - 6 Sa 237/10  

    Kündigung einer Reinigungskraft während der Probezeit - Hautallergie gegen

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