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   OVG Rheinland-Pfalz, 22.09.2003 - 2 B 11357/03.OVG   

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https://dejure.org/2003,4446
OVG Rheinland-Pfalz, 22.09.2003 - 2 B 11357/03.OVG (https://dejure.org/2003,4446)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 22.09.2003 - 2 B 11357/03.OVG (https://dejure.org/2003,4446)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 22. September 2003 - 2 B 11357/03.OVG (https://dejure.org/2003,4446)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • uni-speyer.de PDF

    Beamtenrecht - dienstliche Anordnung betreffend die Haartracht

  • Judicialis

    GG Art. 2; ; GG Art. 2 Abs. 1; ; GG ... Art. 3; ; GG Art. 3 Abs. 1; ; GG Art. 3 Abs. 3; ; VwGO § 80; ; VwGO § 80 Abs. 3; ; VwGO § 80 Abs. 3 Satz 1; ; VwGO § 80 Abs. 5; ; LBG § 64; ; LBG § 64 Abs. 1; ; LBG § 64 Abs. 1 Satz 3; ; LBG § 65; ; LBG § 65 Satz 2; ; LBG § 84; ; LBG § 214; ; LBG § 214 Satz 2

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • 123recht.net (Kurzinformation, 30.9.2003)

    Polizeibeamte dürfen keinen Pferdeschwanz tragen // Kein Verstoß gegen Gleichbehandlungsgebot - Frisuren weiblicher Polizistinnen würden anders wahrgenommen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2003, 3793
  • DVBl 2004, 332 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OVG Rheinland-Pfalz, 28.05.2004 - 2 A 10239/04

    Kein Pferdeschwanz für Polizeibeamte

    Das für uniformierte Polizeibeamte durch Verwaltungsvorschrift angeordnete Verbot einer "deutlich über den Hemdkragen reichenden Haarlänge" ist auch ohne ausdrückliche gesetzliche Regelung rechtmäßig (Bestätigung des Beschlusses des OVG Rh-Pf vom 22. September 2003, NJW 2003, 3793).

    Zur Vermeidung von Wiederholungen kann gemäß § 130 b Satz 2 VwGO auf die zutreffenden Gründe in dessen Urteil vom 18. Dezember 2003 sowie auf den bereits ausführlich begründeten Beschluss des Senats im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes vom 22. September 2003 (NJW 2003, 3793) verwiesen werden.

    Als Beleg hierfür durfte der Beklagte durchaus auf die Projektstudie "Wirkung des äußeren Erscheinungsbildes von Polizeibeamten auf die Akzeptanz des Einschreitens" der rheinland-pfälzischen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung - Fachbereich Polizei - verweisen, wohl wissend, dass für die Studie nur 244 Bürger in zwei Städten von Rheinland-Pfalz befragt wurden (vgl. zu dieser Studie Henrichs, ZBR 2002, 84 [86 f.]; Beschluss des Senats vom 22. September 2003, NJW 2003, 3793 [3795]).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 10.06.2005 - 2 A 10254/05

    Justizvollzugsbeamter muss Tätowierung verbergen

    Die Uniformpflicht ist Ausdruck dessen, wie sich der Staat im Bereich des Vollzugsdienstes repräsentiert sehen will; die Entscheidung hierüber liegt im Ermessen des Dienstherrn (vgl. BVerwGE 84, 287; OVG Rh-Pf, NJW 2003, 3793).
  • VG Koblenz, 27.01.2005 - 6 K 1697/04

    Zöpfe männlicher Polizisten sind mit dem vom Dienstherrn gewünschten

    Weiterhin wurde der Kläger auf den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 22. September 2003 (2 B 11357/03.OVG) hingewiesen, das die vorgenannte Regelung für mit höherrangigem Recht vereinbar gehalten hatte.

    Es soll von vornherein vermieden werden, dass sich Bürger polizeilichen Anordnungen schon deshalb widersetzen, weil sie eine auf dem äußeren Erscheinungsbild des Beamten beruhende persönliche Abneigung gegen ihn empfinden (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 22. September 2003, a.a.O., unter Bezugnahme auf das Urteil vom 14. Mai 1986, NJW 1987, 340, und BVerwG, Urteil vom 25. Januar 1990, BVerwGE 84, 287).

    21 Dass die getroffenen Regelungen einer Überprüfung am Maßstab der Grundrechte standhalten und das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 Abs. 1 Grundgesetz - GG -) in zulässiger Weise einschränken, hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in dem den Beteiligten bekannten Beschluss vom 22. September 2003 (a.a.O.) sowie im Urteil vom 28. Mai 2004 (a.a.O.) bereits ausführlich dargelegt.

  • OVG Sachsen, 05.05.2009 - 2 A 408/08

    Gerichtsvollzieher; Bürokostenentschädigung; Gebührenanteil; Festsetzung;

    Das Beamtenverhältnis ist ein öffentlich-rechtliches Rechtsverhältnis, in dem der Dienstherr dem Beamten hoheitlich übergeordnet ist und deshalb seine Rechtsbeziehungen zu dem Beamten grundsätzlich durch Verwaltungsakt regeln kann (BVerwG, Urt. v. 6.5.1964, 17.9.1964, 28.6.1967 und 28.9.1967, BVerwGE 18, 283; 19, 243; 27, 245 und 28, 1; aus neuerer Zeit: VGH BW, Urt. v. 13.10.1992 - 4 S 1470/91 -, OVG Rh.-Pf., Beschl. v. 22.9.2003 - 2 B 11357/03 -, BayVGH, Urt. v. 24.10.2005 - 3 BV 03.2888 - alle juris; vgl. auch grundsätzlich zur Befugnis zum Handeln durch Verwaltungsakte: Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 16. Aufl., § 10 Rn. 5; P. Stelkens/U. Stelkens, in: Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, Kommentar, 6. Aufl., § 35 Rn. 23).
  • VG Mainz, 17.06.2021 - 1 K 551/20

    Brand- und Katastrophenschutz

    Hinzukommt, dass hier spätestens der ergangene Widerspruchsbescheid der ausdrücklich ablehnenden Entscheidung vom 10. März 2020 die einheitliche Gestalt eines Verwaltungsaktes gegeben hat (vgl. § 79 Abs. 1 Nr. 1 VwGO; zur entsprechenden Anwendung bei Verpflichtungsklagen: Möstl, in: BeckOK VwGO 57. Edition, Stand: 1. April 2021, § 79, Rn. 6 m.w.N.), selbst wenn darin bloß eine (schlichte) Willenserklärung oder eine sog. wiederholende Verfügung zu sehen wäre (vgl. BVerwG, Urteil vom 23. August 2011 - 9 C 2/11 -, NVwZ 2012, 506, Rn. 20; OVG RP, Beschluss vom 22. September 2003 - 2 B 11357/03 -, NJW 2003, 3793 [3794]; von Alemann/Scheffczyk, in: BeckOK VwVfG, 51. Edition, Stand: 1. April 2021, § 35, Rn. 43 m.w.N., 188 f. [auch zur Abgrenzung Zweitbescheid/wiederholende Verfügung]).
  • VG Minden, 29.12.2020 - 12 K 2070/18
    vgl. BVerwG, Urteil vom 23. August 2011 - 9 C 2.11 -, juris Rn. 20, m.w.N.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 22. September 2003 - 2 B 11357/03 -, juris Rn. 5.
  • VG Mainz, 15.08.2017 - 1 L 786/17

    Gewerberecht, Glücksspielrecht

    Die bloße Rechtmäßigkeit des zu vollziehenden Veraltungsaktes rechtfertigt noch nicht dessen sofortige Vollziehung (vgl. BVerfG, Beschluss vom 8. April 2010 - 1 BvR 2709/09 -, NJW 2010, 2268 [2269]; VGH BW, Beschluss vom 13. März 1997 - 13 S 1132/96 -, BeckRS 1997, 21475; OVG LSA, Beschluss vom 17. August 1999 - B 1 S 114/99 -, NJW 1999, 2982 [2984]; Schoch, in: Schoch/Schneider/Bier, Verwaltungsgerichtsordnung, 32. EL Oktober 2016, § 80, Rn. 387 m. w. N.; a. A. wohl OVG RP, Beschluss vom 22. September 2003 - 2 B 11357/03 -, NJW 2003, 3793 [3794]).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 15.09.2004 - 2 B 11579/04
    Der Adressat einer solchen Regelung darf sein weiteres Vorgehen an dieser behördlichen Festlegung ausrichten (vgl. den Beschluss des Senats vom 22. September 2003, NJW 2003, 3793 [3794]).
  • VG Neustadt, 20.10.2005 - 4 K 957/05

    Reduzierte Abwasserabgabe bei Heraberklärung der Schmutzwassermenge

    Die Klägerin als Adressat einer solchen Regelung darf ihr weiteres Vorgehen an dieser behördlichen Festlegung ausrichten (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.Juni 1987, NVwZ 1988, 51; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 22. September 2003, NJW 2003, 3793).
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