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   BVerfG, 17.02.2009 - 2 BvR 1372/07, 2 BvR 1745/07   

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https://dejure.org/2009,343
BVerfG, 17.02.2009 - 2 BvR 1372/07, 2 BvR 1745/07 (https://dejure.org/2009,343)
BVerfG, Entscheidung vom 17.02.2009 - 2 BvR 1372/07, 2 BvR 1745/07 (https://dejure.org/2009,343)
BVerfG, Entscheidung vom 17. Februar 2009 - 2 BvR 1372/07, 2 BvR 1745/07 (https://dejure.org/2009,343)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • HRR Strafrecht

    Art. 2 Abs. 1 GG; Art. 1 Abs. 1 GG; § 161 StPO; § 161a StPO; § 98a StPO; § 184b Abs. 4 StGB
    Abfrage von Kreditkartendaten in einem Ermittlungsverfahren wegen Kinderpornographie (Operation "Mikado"); Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung (Schutzbereich; Eingriff; Normenklarheit; Verhältnismäßigkeit); (keine) Anwendung der Vorschriften über die ...

  • lexetius.com
  • openjur.de
  • Bundesverfassungsgericht

    Erfolglose Verfassungsbeschwerden gegen Abfrage von Kreditkartendaten in einem strafprozessualen Ermittlungsverfahren - Zur Abgrenzung zwischen §§ 98a, 98b StPO einerseits und §§ 161, 161a StPO andererseits

  • Telemedicus

    Kreditkartenfahndung verfassungsgemäß

  • Telemedicus

    Kreditkartenfahndung verfassungsgemäß

  • Judicialis

    Abfrage von Daten nur bei einer Stelle als Rasterfahndung; Abfrage von Kreditkartendaten durch die Staatsanwaltschaft als Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung

  • Wolters Kluwer

    Abfrage von Daten nur bei einer Stelle als Rasterfahndung; Abfrage von Kreditkartendaten durch die Staatsanwaltschaft als Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung

  • kanzlei.biz

    Personenbezogene Datenfahndung bei strafbaren Handlungen im Internet

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen Abfrage von Kreditkartendaten in einem Ermittlungsverfahren

  • kanzlei.biz

    Personenbezogene Datenfahndung bei strafbaren Handlungen im Internet

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (13)

  • Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen Abfrage von Kreditkartendaten in einem Ermittlungsverfahren

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Kreditkartenscreening - Pornografie - Zahlungsabwicklung im Internet

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Mikado: Kreditkartenscreening ist erlaubt

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation)

    Auskünfte von Kreditkartenunternehmen

  • heise.de (Pressebericht)

    Verfassungsgericht lehnt Beschwerden gegen Aktion "Mikado" ab

  • heise.de (Pressebericht, 02.04.2009)

    Beschwerden gegen Aktion "Mikado" abgelehnt

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Elektronische Rasterfahndung - Mikado vor dem Bundesverfassungsgericht

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Kreditkarten-Fahndung erlaubt - Kinderpornographie: Staatsanwalt darf Zahlungen ins Ausland überprüfen

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Abfrage von Kreditkartendaten bei Verdacht auf Kinderpornografie zulässig

  • taz.de (Pressebericht)

    Kreditkarten-Fahndung rechtmäßig - Heimliche Überwachung

  • beck.de (Zusammenfassung)

    Einstellen von Kreditkarten in maschinellen Suchlauf greift nicht in Recht auf informationelle Selbstbestimmung ein

  • peter-kehl.de (Kurzinformation)

    Abfrage von Kreditkartendateien

  • beck.de (Pressemitteilung)

    Abfrage von Kreditkartendaten durch StA

Besprechungen u.ä.

  • internet-law.de (Kurzanmerkung)

    Kreditkartenscreening ist keine Rasterfahndung

In Nachschlagewerken

  • Wikipedia (Wikipedia-Eintrag mit Bezug zur Entscheidung)

    Operation Mikado

Papierfundstellen

  • BVerfGK 15, 71
  • NJW 2009, 1405
  • StV 2009, 449
  • WM 2009, 843
  • MMR 2009, 389
  • DVBl 2009, 667
  • JR 2010, 543
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • VGH Baden-Württemberg, 30.07.2014 - 1 S 1352/13

    Anspruch auf Löschung von kopierten Daten aus dienstlicher Kennung;

    Insbesondere ist § 161 Abs. 1 StPO eine ausreichende Ermächtigungsgrundlage für die allgemeine Erhebung personenbezogener Daten im Ermittlungsverfahren (vgl. BVerfG, Kammerbeschl. v. 17.02.2009 - 2 BvR 1732, 1745/07 - NJW 2009, 1405 ; Meyer-Goßner, stopp, 56. Aufl., § 161 Rn. 2).
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 24.02.2014 - VGH B 26/13

    Verwertbarkeit der vom Land Rheinland-Pfalz angekauften Steuerdaten-CD im

    Sie ermächtigt zu den erforderlichen Ermittlungsmaßnahmen, die weniger intensiv in Grundrechte des Bürgers eingreifen (vgl. BVerfG [2. Kammer des Zweiten Senats], Beschluss vom 17. Februar 2009 - 2 BvR 1372/07, 1745/07 -, NJW 2009, 1405 [1407]; BVerfG [2. Kammer des Zweiten Senats], Beschluss vom 18. März 2009 - 2 BvR 8/08 -, NJW 2009, 2876 [2877]).
  • BGH, 18.05.2010 - 5 StR 51/10

    Verurteilung wegen Mordkomplott aufgehoben

    aa) Es ist allerdings zweifelhaft, ob als Rechtsgrundlage die Generalklausel aus § 161 Abs. 1, § 163 Abs. 1 Satz 2 StPO (vgl. dazu BTDrucks. 14/1484 S. 17, 23 f.; Wohlers in SKStPO 57. Lfg. § 163 Rdn. 1) ausreichte, die eine Ermächtigungsgrundlage für Ermittlungshandlungen - auch mit "weniger intensiven" Grundrechtseingriffen - bietet (vgl. BGHSt 51, 211, 218 Tz. 21; BVerfG - Kammer - NJW 2009, 1405, 1407; Meyer-Goßner StPO 52. Aufl. § 161 Rdn. 1; vgl. für nicht offen ermittelnde Polizeibeamten als Scheinaufkäufer im Rahmen eines illegalen Rauschgiftankaufs BGHSt 41, 64, 66; BGHR StPO § 110a Ermittler 4; BGHR StPO § 110b Abs. 2 Wohnung 1).
  • BayObLG, 06.08.2020 - 1 VA 33/20

    Aktenübersendung an die Staatsanwaltschaft durch das Betreuungsgericht

    (1) § 161 Abs. 1 Satz 1 StPO begründet für die Staatsanwaltschaft die Befugnis zu Ermittlungen jeder Art, die nicht mit einem erheblichen Grundrechtseingriff verbunden sind und daher keiner speziellen Eingriffsermächtigung bedürfen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 17. Februar 2009, 2 BvR 1372/07, 1745/07, NJW 2009, 1405 Rn. 26; Schmitt in Mayer-Goßner/Schmitt, StPO, § 161 Rn. 1).

    Auch für die allgemeine Erhebung personenbezogener Daten bildet § 161 Abs. 1 StPO eine verfassungsgemäße Ermächtigungsgrundlage, wobei die Staatsanwaltschaft - wie bei allen Ermittlungshandlungen - an den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebunden ist (vgl. BVerfG, NJW 2009, 1405 Rn. 26 f., Rn. 29 - 31).

    Deshalb bedarf es im hier gegebenen Kontext stets einer Abwägung zwischen einerseits den Grundrechten der betroffenen Person aus Art. 7 (Achtung des Privatlebens) und Art. 8 GRCh (Schutz personenbezogener Daten), die bei der Durchführung von Unionsrecht durch die Mitgliedstaaten - wie im vorliegenden Fall - gemäß Art. 51 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 GRCh Geltung beanspruchen (Schwerdtfeger in Meyer/Hölscheidt, Charta der Grundrechte der Europäischen Union, 5. Aufl. 2019, Art. 51 Rn. 36 f., Rn. 50 und 55), und andererseits dem öffentlichen Interesse an einer in den Gewährleistungsbereich des Rechtsstaatsprinzips (Art. 2 EUV) fallenden effektiven Strafrechtspflege, das in Art. 6 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. b) BayDSG einen gesetzlichen Niederschlag gefunden hat und nach Art. 52 Abs. 1 Sätze 1 und 2 GRCh sowie Art. 8 Abs. 2 Satz 1 GRCh als Gemeinwohlziel berücksichtigungsfähig ist (zur allgemeinen Einschränkungsregelung vgl. Schwerdtfeger in Meyer/Hölscheidt, Charta der Grundrechte der Europäischen Union, Art. 52 Rn. 27 ff.; zur Rechtsprechung des EuGH betreffend die Einschränkung von Datenschutzrechten zugunsten gegenläufiger Rechtspositionen: Schneider in BeckOK Datenschutzrecht, Syst. B. Völker- und unionsrechtliche Grundlagen Rn. 29 ff.; zur Abwägung am Maßstab der Grundrechte aus Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG mit dem in den Gewährleistungsbereich des Rechtsstaatsprinzips, Art. 20 Abs. 3 GG, fallenden Interesse an effektiver Strafrechtspflege: BVerfG, NJW 2009, 1405 Rn. 32; BVerfGE 118, 168 [195 f., juris Rn. 127], je m. w. N.; LG Kassel, Beschluss vom 19. November 1998, 5 Qs 11/98, wistra 1999, 315 [316]).

  • BVerfG, 13.11.2010 - 2 BvR 1124/10

    Auskunftsanspruch von Strafverfolgungsbehörden bei IP-Adressen

    Auch unter Berücksichtigung der im Urteil zur Vorratsdatenspeicherung aufgestellten Grundsätze (BVerfG, Urteil vom 2. März 2010 - 1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08, 1 BvR 586/08 -, juris, Rn. 227, 247) lässt sich nicht sagen, dass die Herausgabe einer einzelnen IP-Adresse losgelöst von den angesprochenen Fragen in jedem Fall einen derart schwerwiegenden Eingriff in den Schutzbereich des Art. 10 Abs. 1 GG darstellen würde, dass eine auf die allgemeine Ermittlungsgeneralklausel des § 161 Abs. 1 StPO gestützte Auskunftserteilung in jedem Fall unzulässig wäre (zur Reichweite des § 161 Abs. 1 StPO vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 17. Februar 2009 - 2 BvR 1372/07, 2 BvR 1745/07 -, NJW 2009, S. 1405 ).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2010 - L 20 AS 39/08

    Sozialhilfeleistungen bei Vermögen in der Vergangenheit ohne jede

    § 52 SGB II wird als gesetzliche Grundlage des Datenabgleichs den verfassungsrechtlichen Anforderungen (vgl. hierzu zuletzt BVerfG, Nichtannahmebeschlüsse vom 17.02.2009 - 2 BvR 1372/07, 2 BvR 1742/07), insbesondere dem rechtstaatlichen Gebot der Normenklarheit gerecht.
  • VG Sigmaringen, 20.05.2015 - 5 K 5439/14

    Weitergabe von Sicherungskopien der E-Mail-Postfächer einer früheren

    Insbesondere ist § 161 Abs. 1 StPO eine ausreichende Ermächtigungsgrundlage für die allgemeine Erhebung personenbezogener Daten im Ermittlungsverfahren (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 17.02.2009 - 2 BvR 1372/07 und 1742/07 -, juris RdNr. 26).
  • SG Dortmund, 22.11.2013 - S 37 AS 5305/12

    Rechtmäßigkeit eines automatischen Datenabgleichs nach Maßgabe des § 52 SGB II im

    Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) gewährt Schutz gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe von individualisierten oder individualisierbaren Daten (vgl. BVerfG, Nicht¬annahmebeschlüsse vom 17.02.2009 - 2 BvR 1372/07, 2 BvR 1742/07).
  • VG Ansbach, 27.03.2012 - AN 1 K 11.01375

    Zur Anspruch auf Löschung gespeicherter personenbezogener Daten im

    Der Kläger ist auch klagebefugt (§ 42 Abs. 2 VwGO), denn er macht plausibel geltend, durch die Ablehnung der von ihm begehrten Löschung der Eintragungen im Kriminalaktennachweis (im Folgenden: KAN) einerseits, in dem Anzeigen- und Vorgangsverwaltungsprogramm (im Folgenden: IGVP) andererseits in seinen Rechten - hier: dem aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG abgeleiteten Recht auf informationelle Selbstbestimmung (vgl. dazu BVerfG, E.v. 15.12.1983, 1 BvR 209/83 u.a., BVerGE 65, 1 ff. = DVBl 1984, 385 ff.; E.v. 13.6.2007, 1 BvR 1550/03 u.a., BVerfGE 118, 168 ff. = DVBl 2007, 1023 ff.; B.v. 23.2.2007.1 BvR 2368/06, DVBl 2007, 497 ff. = NVwZ 2007, 688 ff.; E.v. 10.3.2008, 1 BvR 2388/03, BVerfGE 120, 351 ff. = NJW 2008, 2099 ff.; B.v. 17.2.2009, 2 BvR 1372/07 u.a., NJW 2009, 1405 ff.; BayVerfGH, E.v. 19.10.1994, Vf. 12-VII-92 u.a., VerfGHE 47, 241 ff. = BayVBl 1995, 143 ff.) - verletzt zu sein.
  • BSG, 20.07.2010 - B 14 AS 55/10 B
    § 52 SGB II wird als gesetzliche Grundlage des Datenabgleichs den verfassungsrechtlichen Anforderungen (vgl. hierzu zuletzt BVerfG, Nichtannahmebeschlüsse vom 17.02.2009 - 2 BvR 1372/07, 2 BvR 1742/07), insbesondere dem rechtstaatlichen Gebot der Normenklarheit gerecht.
  • VG Regensburg, 21.10.2010 - RO 5 K 10.31

    Lotterierechtliche Nebenbestimmungen; Werbebeschränkungen; Regionalitätsprinzip;

  • VG Regensburg, 12.04.2012 - RO 5 K 11.1956

    Glücksspielrechtliche Auflage zur Einsicht in Unterlagen

  • KG, 02.09.2010 - 2 Ws 288/10

    Datenschutz im Strafvollzug: Aufnahme eines im Vollstreckungsverfahren

  • VG Regensburg, 28.01.2010 - RO 5 K 08.2047

    Nebenbestimmungen; Auflagen; Minderjährigen- und Jugendschutz;

  • VG Regensburg, 22.04.2010 - RO 5 K 10.599

    Auflagen; Glücksspiel; Minderjährigenschutz; Altersverifikation; Einsichtsrechte

  • VG Regensburg, 06.05.2010 - RO 5 K 10.293

    Lotterieeinnehmer; OHG; Erlaubnisgebühr; wirtschaftliche Bedeutung;

  • VG Regensburg, 06.05.2010 - RO 5 K 10.217

    Zulässigkeit von Gebühren sowie Auflagen und Befristungen i.R.d. Erteilung einer

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