Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 08.02.2007 | AG Münsingen, 16.05.2007

Rechtsprechung
   BVerwG, 26.06.2008 - 2 C 2.07   

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https://dejure.org/2008,69
BVerwG, 26.06.2008 - 2 C 2.07 (https://dejure.org/2008,69)
BVerwG, Entscheidung vom 26.06.2008 - 2 C 2.07 (https://dejure.org/2008,69)
BVerwG, Entscheidung vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 (https://dejure.org/2008,69)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    GG Art. 3 Abs. 1, Art. 33 Abs. 5; BBG § 79; BhV 2004 § 5 Abs. 1 Satz 1, § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b, § 12 Abs. 2; SGB V § 31 Abs. 1 Satz 4, §§ 34, 91 Abs. 1 Satz 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6
    Fürsorgepflicht; Alimentation; amtsangemessener Lebensunterhalt; unzumutbare finanzielle Belastungen; Beihilfensystem; Eigenvorsorge; Recht der gesetzlichen Krankenversicherungen; Notwendigkeit; Angemessenheit; Leistungsausschlüsse; Arzneimittelrichtlinien; nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel; Gemeinsamer Bundesausschuss.

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 3 Abs. 1, Art. 33 Abs. 5
    Fürsorgepflicht; Alimentation; amtsangemessener Lebensunterhalt; unzumutbare finanzielle Belastungen; Beihilfensystem; Eigenvorsorge; Recht der gesetzlichen Krankenversicherungen; Notwendigkeit; Angemessenheit; Leistungsausschlüsse; Arzneimittelrichtlinien; nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel; Gemeinsamer Bundesausschuss.

  • Judicialis

    Fürsorgepflicht; Alimentation; amtsangemessener Lebensunterhalt; unzumutbare finanzielle Belastungen; Beihilfensystem; Eigenvorsorge; Recht der gesetzlichen Krankenversicherungen; Notwendigkeit; Angemessenheit; Leistungsausschlüsse; Arzneimittelrichtlinien; nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel; Gemeinsamer Bundesausschuss

  • Wolters Kluwer

    Weitere Anwendbarkeit der Regelungen über den Ausschluss der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 2 Buchst. b Beihilfeverordnung (BhV) - Erfordernis einer Ausgleichsregelung für Härtefälle - Entsprechende Anwendung der Regelungen über die Belastungsgrenzen gem. § 12 Abs. 2 BhV im Übergangszeitraum

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Weitere Anwendbarkeit der Regelungen über den Ausschluss der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 2 Buchst. b Beihilfeverordnung (BhV); Erfordernis einer Ausgleichsregelung für Härtefälle; Entsprechende Anwendung der Regelungen über die Belastungsgrenzen gem. § 12 Abs. 2 BhV im Übergangszeitraum

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • kanzlei-szk.de (Kurzinformation)

    Nichtverschreibungspflichtige Medikamente sind von der Beihilfe grundsätzlich ausgeschlossen

  • diekmann-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Vorerst grundsätzlich keine Beihilfe für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Vorerst grundsätzlich keine Beihilfe für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel - Härtefallregelung erforderlich

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 131, 234
  • NVwZ 2009, 472
  • DVBl 2008, 1442
  • DÖV 2009, 171
  • DÖV 2009, 211
 
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Wird zitiert von ... (207)

  • BVerwG, 26.08.2009 - 2 C 62.08

    Alimentation; Arzneimittel; Arzneimittelrichtlinien; Beihilfe; Beihilfefähigkeit;

    Die Regelungen über den Ausschluss der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b BhV waren in dem - inzwischen abgelaufenen - Übergangszeitraum weiter anwendbar (im Anschluss an Urteil vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234).

    Mit Recht geht das angefochtene Urteil davon aus, dass die Beihilfevorschriften in dieser Fassung für eine Übergangszeit weiterhin anwendbar waren (vgl. Urteile vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 50.02 - BVerwGE 121, 103 = Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 123 , vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 10 f. , vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 9 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17; vom 18. Februar 2009 - BVerwG 2 C 23.08 - [...] Rn. 8 und vom 28. Mai 2009 - BVerwG 2 C 28.08 - [...]).

    Ihre Anwendung war lediglich bis zu dem Inkrafttreten der Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsverordnung vom 12. Juli 2004 (BGBl. I S. 1611) am 21. Juli 2004 hinausgeschoben (vgl. Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 11).

    Die verfassungsrechtliche Fürsorgepflicht verlangt weder, dass Aufwendungen der Beamten in Krankheitsfällen durch Leistungen einer beihilfekonformen Krankenversicherung und ergänzende Beihilfen vollständig gedeckt werden, noch, dass die von der Beihilfe nicht erfassten Kosten in vollem Umfang versicherbar sind (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 - BVerfGE 106, 225 ; BVerwG, Urteile vom 3. Juli 2003 - BVerwG 2 C 36.02 - BVerwGE 118, 277 = Buchholz 237.6 § 87c NdsLBG Nr. 1 S. 5 , vom 20. März 2008 - BVerwG 2 C 49.07 - BVerwGE 131, 20 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 94 S. 27 , vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 22 und vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 13 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17).

    Dies gilt insbesondere für Aufwendungen, die bezwecken, Beeinträchtigungen des allgemeinen Wohlbefindens entgegenzuwirken (Urteile vom 28. Mai 2008 - a.a.O. m.w.N. und vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 16).

    An einer solchen Härtefallregelung fehlt es in Bezug auf den Leistungsausschluss gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b BhV (Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 17).

    Erst recht vermag das Bestreben nach einer Angleichung der Systeme Eingriffe in den durch Art. 33 Abs. 5 GG geschützten Kernbereich der Fürsorgepflicht nicht zu rechtfertigen (Urteil vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 18 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17).

    Dadurch ermöglicht das Recht der gesetzlichen Krankenversicherungen im Gegensatz zum Beihilferecht Einzelfallentscheidungen, die am Kriterium der medizinischen Notwendigkeit ausgerichtet sind (Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 19).

    Danach sind die in § 12 Abs. 1 BhV vorgeschriebenen Eigenbehalte für bestimmte beihilfefähige Aufwendungen innerhalb eines Kalenderjahres auf Antrag des Beihilfeberechtigten nicht mehr abzuziehen, sobald diese Abzüge für den Beihilfeberechtigten und seine berücksichtigungsfähigen Angehörigen zusammen die festgelegte finanzielle Belastungsgrenze überschreiten (vgl. Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 21).

    Im Hinblick auf diese Aufwendungen kann dem Antrag nicht entgegengehalten werden, er sei erst nach Ablauf des Kalenderjahres gestellt worden (vgl. Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 22).

  • BVerwG, 05.05.2010 - 2 C 12.10

    Beihilfe für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel

    Zur vorläufigen weiteren Anwendbarkeit der Regelungen über den Leistungsausschluss für die Kosten nicht verschreibungspflichtiger Medikamente gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b BhV (vgl. Urteil vom 26. Juni 2008, 2 C 2/07).

    Mit Recht geht das angefochtene Urteil davon aus, dass die Beihilfevorschriften in dieser Fassung für eine Übergangszeit weiterhin anwendbar waren (vgl. Urteile vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 50.02 - BVerwGE 121, 103 = Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 123, vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 10 f., vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 9 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17, vom 18. Februar 2009 - BVerwG 2 C 23.08 - juris Rn. 8, vom 28. Mai 2009 - BVerwG 2 C 28.08 - Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 19 und vom 26. August 2009 - BVerwG 2 C 62.08 - ZBR 2010, 88).

    Ihre Anwendung war lediglich bis zu dem Inkrafttreten der Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsverordnung vom 12. Juli 2004 (BGBl I S. 1611) am 21. Juli 2004 hinausgeschoben (vgl. Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 11 und vom 26. August 2009 a.a.O.).

    Die verfassungsrechtliche Fürsorgepflicht verlangt weder, dass Aufwendungen der Beamten in Krankheitsfällen durch Leistungen einer beihilfekonformen Krankenversicherung und ergänzende Beihilfen vollständig gedeckt werden, noch, dass die von der Beihilfe nicht erfassten Kosten in vollem Umfang versicherbar sind (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 - BVerfGE 106, 225 ; BVerwG, Urteile vom 3. Juli 2003 - BVerwG 2 C 36.02 - BVerwGE 118, 277 = Buchholz 237.6 § 87c NdsLBG Nr. 1 S. 5, vom 20. März 2008 - BVerwG 2 C 49.07 - BVerwGE 131, 20 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 94 S. 27, vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 22 und vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 13 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17).

    Dies gilt insbesondere für Aufwendungen, die bezwecken, Beeinträchtigungen des allgemeinen Wohlbefindens entgegenzuwirken (Urteile vom 28. Mai 2008 a.a.O. Rn. 23 m.w.N. und vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 16).

    An einer solchen Härtefallregelung fehlt es in Bezug auf den Leistungsausschluss gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b BhV (Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 17 und vom 26. August 2009 - BVerwG 2 C 62.08 - ZBR 2010, 88).

    Erst recht vermag das Bestreben nach einer Angleichung der Systeme Eingriffe in den durch Art. 33 Abs. 5 GG geschützten Kernbereich der Fürsorgepflicht nicht zu rechtfertigen (Urteil vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 18 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17).

    Dadurch ermöglicht das Recht der gesetzlichen Krankenversicherungen im Gegensatz zum Beihilferecht Einzelfallentscheidungen, die am Kriterium der medizinischen Notwendigkeit ausgerichtet sind (Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 19 und vom 26. August 2009 a.a.O.).

    Danach sind die in § 12 Abs. 1 BhV vorgeschriebenen Eigenbehalte für bestimmte beihilfefähige Aufwendungen innerhalb eines Kalenderjahres auf Antrag des Beihilfeberechtigten nicht mehr abzuziehen, sobald diese Abzüge für den Beihilfeberechtigten und seine berücksichtigungsfähigen Angehörigen zusammen die festgelegte finanzielle Belastungsgrenze überschreiten (vgl. Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 21 und vom 26. August 2009 a.a.O.).

    Im Hinblick auf diese Aufwendungen kann dem Antrag nicht entgegengehalten werden, er sei erst nach Ablauf des Kalenderjahres gestellt worden (vgl. Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 22 und vom 26. August 2009 a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.06.2009 - 1 A 2092/07

    Anspruch eines im Ruhestand befindlichen Beamten zur Gewährung von Beihilfe zu

    vgl. für einen ähnlichen Fall BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234 (= juris Rn. 9).

    vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2008, a.a.O. (= juris Rn. 7) unter Hinweis auf die ständige Rechtsprechung in den Urteilen vom 17. Juni 2004 - 2 C 50.02 -, BVerwGE 121, 103, 105 ff., und vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, DVBl. 2008, 1193 = DÖV 2008, 958 = DokBer B 2008, 309 = Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 = ZBR 2009, 41 = NVwZ 2008, 1378 = Schütz/Maiwald, Beamtenrecht ES/C IV 2 Nr. 187.

    Vor allem aber hat das Bundesverwaltungsgericht den Übergangszeitraum mittlerweile auf den Ablauf der gegenwärtigen Legislaturperiode präzisiert (Urteil vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, Abdruck Rn. 9), in der die BhV überdies durch die Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) vom 13. Februar 2009 (BGBl. I S. 326) abgelöst worden sind.

    - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234 = DVBl. 2008, 1442 = IÖD 2009, 18 = DokBer B 2009, 29 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17 = NVwZ 2009, 472 = Schütz/Maiwald, Beamtenrecht ES/C IV 2 Nr. 189; neuerdings Urteil vom 18. Februar 2009 - 2 C 23.08 -, juris, entwickelten Rechtsgrundsätzen.

    Deshalb betont das Bundesverwaltungsgericht ohne weiteres nachvollziehbar, dass die BhV nur "grundsätzlich" anwendbar sind und es "noch nicht vertretbar wäre ..., sämtliche bereits vorhandenen und, abgesehen vom Verstoß gegen den Gesetzesvorbehalt , mit dem höherrangigen Recht prinzipiell vereinbaren Regelungen über Leistungsbeschränkungen von der Anwendbarkeit zu Lasten des Bundeshaushalts aber auszuschließen" (Urteil vom 26. Juni 2008, a.a.O. Rn. 9; Hervorhebung durch den Senat).

    Urteil vom 26. Juni 2008, a.a.O. Rn. 10 und 12 unter Hinweis auf Urteile vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, ZBR 2009, 41, und - 2 C 12.07 -, ZBR 2009, 47.

    Ebenso BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2008, a.a.O. Rn. 6.

    Er muss im Blick behalten, dass der amtsangemessene Lebensunterhalt des Beamten und seiner Familie nicht gefährdet werden darf." vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, Urteilsabdruck Rn. 17 unter Hinweis auf BVerfG, Beschlüsse vom 13. November 1990 - 2 BvF 3/88 - BVerfGE 83, 89 und vom 7. November 2002 a.a.O. S. 232.

    Wie das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 - (Urteilsabdruck Rn. 15) ausführt, wird der Ausschluss der Beihilfegewährung für die Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b BhV den Anforderungen der verfassungsrechtlichen Fürsorgepflicht deshalb nicht in vollem Umfang gerecht, weil die Beihilfevorschriften insoweit keine Regelung zur Vermeidung unzumutbarer Härten enthalten.

    vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, Urteilsabdruck Rn. 22.

    Der Senat weicht insbesondere nicht von der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ab, weil er in Anwendung der dort entwickelten, für den vorliegenden Fall einschlägigen Rechtssätze - die der Senat für zutreffend erachtet - für nicht verschreibungspflichtige Medikamente zu einem anderen Ergebnis kommt als das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 26. Juni 2008 (2 C 2.07).

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Rechtsprechung
   BVerwG, 08.02.2007 - 2 C 2.07   

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https://dejure.org/2007,36519
BVerwG, 08.02.2007 - 2 C 2.07 (https://dejure.org/2007,36519)
BVerwG, Entscheidung vom 08.02.2007 - 2 C 2.07 (https://dejure.org/2007,36519)
BVerwG, Entscheidung vom 08. Februar 2007 - 2 C 2.07 (https://dejure.org/2007,36519)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Vorläufige Festsetzung des Wertes eines Streitgegenstandes für das Revisionsverfahren

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Verfahrensgang

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Rechtsprechung
   AG Münsingen, 16.05.2007 - 2 C 2/07   

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https://dejure.org/2007,82065
AG Münsingen, 16.05.2007 - 2 C 2/07 (https://dejure.org/2007,82065)
AG Münsingen, Entscheidung vom 16.05.2007 - 2 C 2/07 (https://dejure.org/2007,82065)
AG Münsingen, Entscheidung vom 16. Mai 2007 - 2 C 2/07 (https://dejure.org/2007,82065)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ...

  • VG Leipzig, 06.02.2017 - 2 L 776/16

    Voraussetzungen für die vorläufige Zulassung zum Studium der Humanmedizin

    Ungeachtet der Frage, dass einer Zulassung im 4., 3. oder 2. Fachsemester schon § 18 Abs. 3 Nr. 3 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz - SächsHSFG - sowie § 6 Abs. 7 Satz 5 der Immatrikulationsordnung der Antragsgegnerin entgegen stehen (vgl. hierzu bereits VG Leipzig, Beschl. v. 12.12.2012, a.a.O.), kommt eine Zulassung im 2. und 4. Fachsemester wegen des bei der Antragsgegnerin geltenden Studienjahrprinzips, wonach zum Wintersemester eine Immatrikulation im 2. und 4. Fachsemester generell nicht erfolgt, nicht in Frage (vgl. u.a. VG Leipzig, Beschl. v. 21.5.2012 - NC 2 L 211/12 - SächsOVG, Beschl. v. 25.6.2007 - NC 2 C 2/07 - Beschl. v. 4.9.2007 - NC 2 C 35/07 -, [...]).
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