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   BVerwG, 26.08.2009 - 2 C 62.08   

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BVerwG, 26.08.2009 - 2 C 62.08 (https://dejure.org/2009,736)
BVerwG, Entscheidung vom 26.08.2009 - 2 C 62.08 (https://dejure.org/2009,736)
BVerwG, Entscheidung vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 (https://dejure.org/2009,736)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    GG Art. 3 Abs. 1, Art. 33 Abs. 5; BhV §§ 5 und 6
    Alimentation; Arzneimittel; Arzneimittelrichtlinien; Beihilfe; Beihilfefähigkeit; Belastungsobergrenze; Fürsorgepflicht; Gemeinsamer Ausschuss; gesetzliche Krankenversicherung; Gleichheitsgrundsatz; Leistungsbegrenzung; Leistungsausschluss; Medikamente; Medizinprodukte; ...

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 3 Abs. 1, Art. 33 Abs. 5
    Alimentation; Arzneimittel; Arzneimittelrichtlinien; Beihilfe; Beihilfefähigkeit; Belastungsobergrenze; Fürsorgepflicht; Gemeinsamer Ausschuss; gesetzliche Krankenversicherung; Gleichheitsgrundsatz; Leistungsbegrenzung; Leistungsausschluss; Medikamente; Medizinprodukte; ...

  • Judicialis

    Anwendbarkeit der Regelungen über den Ausschluss der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel während eines Übergangszeitraums; Eingriff in den Gleichheitsgrundsatz durch eine Begrenzung der Beihilfefähigkeit durch

  • Wolters Kluwer

    Anwendbarkeit der Regelungen über den Ausschluss der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel während eines Übergangszeitraums; Eingriff in den Gleichheitsgrundsatz durch eine Begrenzung der Beihilfefähigkeit durch ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwendbarkeit der Regelungen über den Ausschluss der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel während eines Übergangszeitraums; Eingriff in den Gleichheitsgrundsatz durch eine Begrenzung der Beihilfefähigkeit durch ...

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2010, 366
 
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Wird zitiert von ... (69)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2011 - 1 A 308/09

    Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für das Präparat "Ostenil" als ein nicht

    Umdrucks, sowie - diese Auffassung durch die Anwendung der Bestimmungen über nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mittelbar bestätigend - das zugehörige Revisionsurteil des BVerwG vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, ZBR 2010, 88; andererseits Bayerischer VGH, Beschluss vom 12. Januar 2011 14 B 10.1975 -, juris Rn. 20, und Urteil vom 5. März 2010 - 14 BV 08.1013 u. 1014 , juris Rn. 20, sowie VG Berlin, Urteil vom 24. Oktober 2007 - 7 A 44.07 -, juris Rn. 15.

    83 vgl. hierzu und zum folgenden: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 12, vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O., juris Rn. 10 f.; und vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, DVBl 2008, 1193 ff. = juris Rn. 25 f., jeweils m.w.N., insbesondere zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts; ferner Senatsurteil vom 8. Juni 2010 - 1 A 1328/08 -, juris Rn. 95 ff.

    (1) Was zunächst den grundsätzlichen Beihilfeausschluss für die nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel betrifft, so ist dieser, wie das Bundesverwaltungsgericht (zuletzt nochmals) in seinen Urteilen vom 5. Mai 2010 und vom 26. August 2009 (a.a.O.) für die insoweit vergleichbare bundesrechtliche Ausschlussnorm in den Beihilfevorschriften des Bundes (BhV) dargelegt hat, gemessen an Art. 3 Abs. 1 GG nicht zu beanstanden.

    88 vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 12, und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. = juris Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 (Buchstabe b) BhV; ebenso die jüngere Rechtsprechung des Senats, vgl. Urteil vom 8. Juni 2010 - 1 A 1328/08 - sowie Beschlüsse vom 12. August 2010 - 1 A 1774/08 - und vom 2. Dezember 2010 - 1 A 635/09 -.

    99 vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 -, BVerfGE 106, 225 (233); BVerwG, z.B. Urteile vom 3. Juli 2003 - 2 C 36.02 -, BVerwGE 118, 277 (282), vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234 (238) und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. sowie juris Rn. 14.

    103 vgl. zum Ganzen: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 16 ff., und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. = juris Rn. 17 ff., m.w.N.

    Ob es gemessen an diesen allgemeinen rechtlichen Anforderungen hier - wie auch seinerzeit im Beihilferecht des Bundes, 105 vgl. etwa BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 16, vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. und juris Rn. 17, und vom 26. Juni 2008 - 2 C 2/07 -, a.a.O. und juris Rn. 15 ff. - 106.

    127 vgl. Senatsurteil vom 10. Dezember 2010 1 A 565/09 -, juris Rn. 101; BVerwG, Urteil vom 26. August 2009 2 C 62.08 -, ZBR 2010, 88 = juris Rn. 13.

    129 vgl. Senatsurteil vom 10. Dezember 2010 1 A 565/09 -, juris Rn. 117 ff.; BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 2 C 12.10 -, juris Rn. 19 f., und vom 26. August 2009 2 C 62.08 -, ZBR 2010, 88 = juris Rn. 20.

  • VGH Baden-Württemberg, 11.03.2010 - 10 S 3090/08

    Hyaluronsäure-Fertigspritze "GO-ON" zur intraartikulären Anwendung bei

    Gemessen hieran ist der grundsätzliche Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Medikamente selbst von der Beihilfe grundsätzlich nicht zu beanstanden (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.06.2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234; sowie vom 26.08.2009 - 2 C 62.08 - juris ).

    Der Entscheidung des Vorschriftengebers, Aufwendungen für diese Medikamentengruppe generell von der Beihilfefähigkeit auszuschließen, liegt erkennbar die Wertung zugrunde, dass ihre Beschaffung finanzielle Aufwendungen verursacht, die dem Beamten im Regelfall ohne beihilferechtlichen oder sonstigen leistungsrechtlichen Ausgleich zugemutet werden können (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.08.2009 - 2 C 62.08 - a.a.O.).

    Um diese verfassungsrechtlichen Anforderungen im Übergangszeitraum bis zur Neuregelung des Beihilferechts zu gewährleisten, hält es das Bundesverwaltungsgericht deshalb für angezeigt, die Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel im Falle ihrer Notwendigkeit und Angemessenheit vorläufig im Rahmen des § 12 Abs. 2 BhV zusätzlich zu den in § 12 Abs. 1 BhV genannten Aufwendungen zu berücksichtigen (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.08.2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O.).

  • BVerwG, 05.05.2010 - 2 C 12.10

    Beihilfe für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel

    Mit Recht geht das angefochtene Urteil davon aus, dass die Beihilfevorschriften in dieser Fassung für eine Übergangszeit weiterhin anwendbar waren (vgl. Urteile vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 50.02 - BVerwGE 121, 103 = Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 123, vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 10 f., vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 9 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17, vom 18. Februar 2009 - BVerwG 2 C 23.08 - juris Rn. 8, vom 28. Mai 2009 - BVerwG 2 C 28.08 - Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 19 und vom 26. August 2009 - BVerwG 2 C 62.08 - ZBR 2010, 88).

    Ihre Anwendung war lediglich bis zu dem Inkrafttreten der Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsverordnung vom 12. Juli 2004 (BGBl I S. 1611) am 21. Juli 2004 hinausgeschoben (vgl. Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 11 und vom 26. August 2009 a.a.O.).

    An einer solchen Härtefallregelung fehlt es in Bezug auf den Leistungsausschluss gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b BhV (Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 17 und vom 26. August 2009 - BVerwG 2 C 62.08 - ZBR 2010, 88).

    Dadurch ermöglicht das Recht der gesetzlichen Krankenversicherungen im Gegensatz zum Beihilferecht Einzelfallentscheidungen, die am Kriterium der medizinischen Notwendigkeit ausgerichtet sind (Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 19 und vom 26. August 2009 a.a.O.).

    Danach sind die in § 12 Abs. 1 BhV vorgeschriebenen Eigenbehalte für bestimmte beihilfefähige Aufwendungen innerhalb eines Kalenderjahres auf Antrag des Beihilfeberechtigten nicht mehr abzuziehen, sobald diese Abzüge für den Beihilfeberechtigten und seine berücksichtigungsfähigen Angehörigen zusammen die festgelegte finanzielle Belastungsgrenze überschreiten (vgl. Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 21 und vom 26. August 2009 a.a.O.).

    Im Hinblick auf diese Aufwendungen kann dem Antrag nicht entgegengehalten werden, er sei erst nach Ablauf des Kalenderjahres gestellt worden (vgl. Urteil vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 22 und vom 26. August 2009 a.a.O.).

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Rechtsprechung
   BVerwG, 09.07.2008 - 2 C 62.08   

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