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   VG Freiburg, 30.08.2007 - 2 K 1667/07   

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https://dejure.org/2007,16411
VG Freiburg, 30.08.2007 - 2 K 1667/07 (https://dejure.org/2007,16411)
VG Freiburg, Entscheidung vom 30.08.2007 - 2 K 1667/07 (https://dejure.org/2007,16411)
VG Freiburg, Entscheidung vom 30. August 2007 - 2 K 1667/07 (https://dejure.org/2007,16411)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • openjur.de

    Keine Nachteilsausgleich durch Verlängerung der Bearbeitungszeit der Klausur im Juristischen Staatsexamen bei ADHS/ADS

  • Justiz Baden-Württemberg

    Keine Nachteilsausgleich durch Verlängerung der Bearbeitungszeit der Klausur im Juristischen Staatsexamen bei ADHS/ADS

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    Keine Nachteilsausgleich durch Verlängerung der Bearbeitungszeit der Klausur im Juristischen Staatsexamen bei ADHS/ADS

  • REHADAT Informationssystem (Volltext/Leitsatz/Kurzinformation)

    ADHS/ADS rechtfertigt keine Schreibzeitverlängerung im Juristischen Staatsexamen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Gewährung einer Schreibverlängerung im schriftlichen Teil des Ersten juristischen Staatsexamens wegen eines diagnostizierten Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

  • datenbank.flsp.de

    Prüfungsvergünstigungen - Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    JAPrO (1993) § 12 Abs. 1 S. 2
    Prüfung - Schreibzeitverlängerung; Verlängerung Bearbeitungszeit; Juristisches Staatsexamen; ADHS; Aufmerksamkeitsdefizitstörung; Legasthenie

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • VG Saarlouis, 05.03.2009 - 1 K 643/08

    Für den Prüfungsteil "Texterstellung" der Prüfung zur Fachkauffrau für

    - vgl. hierzu: OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 16.01.1980 - 2 A 49/79 - DVBl. 1981, 591 für eine übermäßige Nervosität und Konzentrationsschwäche als Folge einer Schilddrüsenerkrankung in der ersten juristischen Staatsprüfung (verneinend); zur Schreibzeitverlängerung in der juristischen Staatsprüfung bei Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung ADHS/ADS): Schleswig-Holsteinisches OVG, Beschluss vom 30.08.2007 - 2 K 1667/07, juris, (verneinend); Schreibzeitverlängerung und Ruhepausen bei Lendenwirbelbruch und juristischer Staatsprüfung: Hessischer VGH, Beschluss vom 26.08.1993 - 9 S 2023/93 - NVwZ 1994, 598 (bejahend); Hinzuziehung einer Schreibkraft und gleichzeitige Ablehnung eines Anspruchs auf Schreibzeitverlängerung bei Tendovaginitis und einer Epicondy lapathia radialis humeri mit Myegelosen der rechtsseitigen Streckmuskulatur bei juristischer Staatsprüfung: VG Düsseldorf, Beschluss vom 08.05.2003 - 15 L 1418/03, juris; Laptop und Schreibkraft (verneinend) bei vom Prüfungsamt bereits gewährter Schreibzeitverlängerung und juristischer Staatsprüfung bei Legasthenie: VG Ansbach, Beschluss vom 29.02.2008 - AN - 20.800317 E 08.00317, juris; Schreibzeitverlängerung (bejahend) bei Legasthenie und zweiter juristischer Staatsprüfung: Hessischer VGH, Beschluss vom 03.01.2006 - 8 TG 3292/05, juris; Schreibzeitverlängerung für legasthenischen Schüler nur für naturwissenschaftliche und mathematische Fächer, nicht für Deutschdiktat: Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 10.07.2008 - 2 ME 309/08, juris; zur Diskussion in der Literatur: Niehus, Schul- und Prüfungsrecht, Band II, Prüfungsrecht, 4. Auflage Rdnr. 397 ff., auch 120 ff.; grundlegend zur Problematik schon Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 30.08.1977 - VII C 50.76 - Buchholz, Prüfungswesen 421.0 Nr. 85 bei Sehschwäche und ärztlicher Vorprüfung im sogenannten Multiple-Choice-Verfahren; zur prüfungsrechtlichen Einstufung eines sogenannten Dauerleidens auch Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 13.12.1985 - 7 B 210.85 - DÖV 1986, 477 -.

    In gleicher Weise differenzierend hat das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht in seiner Entscheidung vom 30.08.2007 (a.a.O.), ebenfalls für das schriftliche juristische Staatsexamen, diesmal aber eines unter einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS/ADS) im Erwachsenenalter leidenden Kandidaten ausgeführt, dass nur solche dauerhaften Behinderungen einen Nachteilsausgleich rechtfertigen könnten, die lediglich den Nachweis einer uneingeschränkt vorhandenen Befähigung erschwerten und die in dem mit der Prüfung angestrebten Beruf oder der (weiteren) Berufsausbildung durch Hilfsmittel ausgeglichen werden könnten.

    Zum gleichen Ergebnis gelangt das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht in seinem Beschluss vom 30.08.2007 (a.a.O.) indem es ausführt, dass "im Rahmen juristischer Examina - anders als etwa bei der Ausbildung zur Sekretärin - die rein technische Lese- und Schreibtätigkeit außerhalb der durch die Prüfung zu ermittelnden juristischen Leistungsfähigkeit" liege.

  • VG Arnsberg, 19.09.2014 - 9 L 899/14

    Anspruch eines Studenten auf Ablegung von Prüfungsleistungen in Form der

    vgl. VG Freiburg, Beschluss vom 30. August 2007 - 2 K 1667/07 -, Juris.
  • VG München, 21.03.2014 - M 21 E 14.1168

    Auswahlverfahren für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn

    OVG v. 17.05.2010, Az. 1 EO 854/10, Rn. 28 ff. bei juris - Dyskalkulie; OVG Rheinland-Pfalz v. 16.01.1980, Az. 2 A 49/79 = DVBl. 1981, 591 - Nervosität und Konzentrationsschwäche als Folge einer Schilddrüsenerkrankung; VG Regensburg v. 16.07.2013, Az. RN 1 E 13.1166, Rn. 31 ff. bei juris - epileptisch bedingte Abwesenheitszustände; VG Augsburg v. 01.10.2009, Az. Au 3 E 09.1377, Rn. 13 ff. bei juris - Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände aufgrund einer Colitis ulcerosa); VG Ansbach v. 26.04.2013, Az. 2 E 13.00754, Rn. 18 ff. bei juris - seelische Krankheit mit GdB 50; VG Berlin v. 30.01.2008, Az. 12 A 634.05, Rn. 15 f. bei juris - Dysthymia, CFS-chronisches Erschöpfungssyndrom, Depressionen, Zwangsneurose; VG Freiburg v. 30.08.2007, Az. 2 K 1667/07, Rn. 8 ff. bei juris - ADHS / ADS; VG Saarl.

    Anders als bei der Legasthenie, die als eine mangelnde technische Fähigkeit zur Darstellung des eigenen Wissens zu verstehen ist (OVG Niedersachsen v. 10.07.2008 a.a.o., Rn. 8 bei juris; Hess. VGH v. 03.01.2006 a.a.O.), erschöpfen sich die diagnostizierten Defizite des Antragstellers nicht in einer Beeinträchtigung der Lese- und Schreibtätigkeit als technischem Vorgang (vgl. zur Abgrenzung zwischen Legasthenie und ADHS / ADS in diesem Zusammenhang: VG Freiburg v. 30.08.2007 a.a.O.; VG Saarl. v. 05.03.2009 a.a.O.).

  • VG Arnsberg, 01.09.2016 - 9 K 2666/15

    Prüfungsanspruch und Wiederholungsanspruch eines Studierenden durch Genehmigung

    vgl. VG Arnsberg, Beschluss vom 19. September 2014 - 9 L 899/14 -, juris, Rn. 34, VG Freiburg, Beschluss vom 30. August 2007 - 2 K 1667/07 -, juris, Rn. 9.
  • VG Schwerin, 25.07.2019 - 4 B 1320/19

    Nachteilsausgleich wegen einer Behinderung eines Prüflings; Kernbereich der

    Soweit der Antragsgegner im Verwaltungsverfahren auf den Beschluss des Verwaltungsgerichts Freiburg vom 30.08.2007 - 2 K 1667/07 -, juris, verweise, wonach die Gewährung eines Nachteilsausgleichs davon abhänge, ob im späteren Berufsleben ebenfalls Kompensationsmöglichkeiten vorhanden wären und sich das Leiden nicht dort in der gleichen Gestalt zeigen würde, gehe dies fehl.

    Diesen Anforderungen kommt auch im tatsächlichen Berufsleben eines Juristen weniger Bedeutung zu, weil durch Hilfsmittel/Aufgabendelegation diese Schwächen ausgeglichen werden können (so auch VG Freiburg, Beschluss vom 30.08.2007 - 2 K 1667/07 -, juris Rn. 8).

  • OVG Niedersachsen, 20.02.2017 - 2 PA 46/17

    Notenschutz in Niedersachsen

    Zudem bedürfte es der eingehenden Prüfung, ob angesichts des Krankheitsbildes des Klägers (ADS) überhaupt bei den fraglichen Prüfungsleistungen ein Nachteilsausgleich in Betracht zu ziehen war, oder ob es sich bei ADS um ein Dauerleiden handelt, das als persönlichkeitsbedingte Eigenschaft die Leistungsfähigkeit des Prüflings dauerhaft prägt und nicht durch den Einsatz von Hilfsmitteln ausgeglichen werden kann (vgl. etwa [zu ADHS/ADS im Erwachsenenalter] VG Freiburg, Beschl. v. 30.8.2007 - 2 K 1667/07 -, VG Arnsberg, Beschl. v. 19.9.2014 - 9 L 899/14 -, beide in juris).
  • VG Regensburg, 16.07.2013 - RN 1 E 13.1166

    Nachteilsausgleich bei Epilepsieerkrankung

    Verneint wurde daher ein Nachteilsausgleich für übermäßige Nervosität und Konzentrationsschwäche als Folge einer Schilddrüsenerkrankung (OVG Rheinland-Pfalz Urt. v. 16.1.1980 DVBl 1981, 591), für ADS/ADHS (Schleswig Holsteinisches OVG, B. v. 30.8.2007 - 2 K 1667/07- juris), bei festgestellter Behinderung (seelische Krankheit; GdB 50 v.H.) VG Ansbach B. v. 26.4.2013 Az. AN 2 E 13.00754 - juris), ADS (VG Augsburg, B. v. 7.9.2005 - Au 3E 05.00854 - juris), schubweise Colitis ulcerosa mit Sehkonzentrationsstörungen, schneller Erschöpfbarkeit und Müdigkeit sowie phasenweise abnormer Leistungsschwäche (VG Augsburg B.v. 1.10.2009 - Au 3 E 09.1377- juris), chronische neurologische Erkrankung (Dysthymia, CFS- chronisches Erschöpfungssyndrom, Depressionen und Zwangsneurose mit Symptomen von Konzentrationsschwäche, Störungen der Aufmerksamkeitsrichtung und Vergesslichkeit, VG Berlin U.v. 30.1.2008 - 12 A 634.09 - juris).
  • FG Rheinland-Pfalz, 10.12.2014 - 2 K 1225/14

    Neubewertung der schriftlichen Arbeiten der Steuerberaterprüfung -

    Beispielhaft hierzu hat das Verwaltungsgericht Freiburg für den Fall eines Prüflings des 1. juristischen Staatsexamen in einem Beschluss vom 30. August 2007 ( 2 K 1667/07, juris-Dokument) festgestellt, dass eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS-ADS) im Erwachsenenalter eine die Leistungsfähigkeit beeinträchtigende persönlichkeitsbedingte Eigenschaft darstellt, welche keine Arbeitszeitverlängerung im Wege des Nachteilsausgleichs rechtfertige.
  • VG Würzburg, 29.11.2017 - W 2 K 16.284

    Erfolgloser Antrag auf Nachteilsausgleich in Form eines weiteren

    ADHS im Erwachsenenalter stellt ein nicht ausgleichsfähiges Dauerleiden dar (VG Freiburg, B.v. 30.8.2007 - 2 K 1667/07 - juris; VG Arnsberg, B.v. 19.9.2014 - 9 L 899/14 - juris; VG Berlin, U.v. 20.9.2017 - 12 K 488.169).
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