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   OVG Schleswig-Holstein, 29.09.2017 - 2 LA 67/16   

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OVG Schleswig-Holstein, 29.09.2017 - 2 LA 67/16 (https://dejure.org/2017,38056)
OVG Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 29.09.2017 - 2 LA 67/16 (https://dejure.org/2017,38056)
OVG Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 29. September 2017 - 2 LA 67/16 (https://dejure.org/2017,38056)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Asyl für Konvertiten

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verletzung der gerichtlichen Aufklärungspflicht - und der Berufungszulassungsgrund im Asylverfahren

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (12)

  • OVG Schleswig-Holstein, 09.12.2019 - 2 LA 35/19

    Anforderung an die Begründung eines Antrags auf Zulassung der Berufung;

    Soweit die Kläger als Verfahrensmangel im Sinne des § 78 Abs. 3 Nr. 3 AsylG iVm § 138 Nr. 3 VwGO die Versagung des rechtlichen Gehörs geltend machen und dazu ausdrücklich einzig rügen, das Verwaltungsgericht sei seiner Aufklärungspflicht nach § 86 Abs. 1 VwGO nicht nachgekommen, indem es nach Auffassung der Kläger maßgebliche Sachverhaltselemente - insbesondere im Hinblick auf ihren Glaubensübertritt zum Christentum und diesbezügliche Teilnahmen an hauskirchlichen Zusammenkünften sowie daran anknüpfende Repressalien der iranischen Regierung - zulasten der Kläger nicht weiter aufgeklärt habe, ist eine solche Rüge regelhaft nicht geeignet, einen Zulassungsgrund in asylrechtlichen Streitigkeiten darzustellen (Senatsbeschluss vom 29. September 2017 - 2 LA 67/16 -, Juris Rn. 16, zur Zeugenbefragung bei einem behaupteten Glaubenswechsel; Bayerischer VGH, Beschluss vom 22. Mai 2019 - 9 ZB 19.31904 -, Juris Rn. 3; OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. Oktober 2018 - 4 A 3646/18.A -, Juris Rn. 5).

    Ein derart schwerwiegender Verstoß gegen § 86 Abs. 1 VwGO, der geeignet ist eine Verletzung der Sachverhaltsaufklärungspflicht des Gerichtes ausnahmsweise in eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör umschlagen zu lassen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 21. Oktober 2019 - 1 B 49.19 -, Juris Rn. 24 ff.; Senatsbeschluss vom 29. September 2017, a.a.O.), ist mit dem Zulassungsvorbingen indes nicht substantiiert dargelegt (vgl. zum Darlegungsumfang BVerwG, Beschluss vom 19. August 2019 - 2 B 72.18 -, Juris Rn. 13).

    Aufklärungspflichten, die über die verfassungsrechtlichen Mindestanforderungen hinausgehen, sich zu dem der Entscheidung zugrunde gelegten Sachverhalt zu äußern, sind, auch wenn sie im einfachen Prozessrecht verankert sind, nicht von der Schutzwirkung des Rechts auf Gehör umfasst (Senatsbeschluss vom 29. September 2017 - a.a.O. -, Juris Rn. 17 m.w.N.).

    Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist aber von vornherein nicht geeignet, eine - vermeintlich - fehlerhafte Feststellung und Bewertung des Sachverhalts einschließlich seiner rechtlichen Würdigung zu beanstanden (Senatsbeschluss vom 29. September 2017 - 2 LA 67/16 -, Juris Rn. 21 f.; OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 17. Mai 2017 - 4 A 3646/18.A -, Juris Rn. 15).

  • VGH Bayern, 04.09.2018 - 15 ZB 18.32165

    Fehlerhaftigkeit der Sachverhalts- und Beweiswürdigung

    Auch ist das Gericht hiernach nicht verpflichtet, seine Beweiswürdigung vorab mit den Beteiligten zu erörtern (BVerwG, B.v. 16.2.2010 - 10 B 34.09 - juris Rn. 6; OVG Schleswig-Holstein, B.v. 29.9.2017 - 2 LA 67/16 - juris Rn. 20).

    Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist aber von vornherein nicht geeignet, eine - vermeintlich - fehlerhafte Feststellung und Bewertung des Sachverhalts einschließlich seiner rechtlichen Würdigung zu beanstanden (vgl. OVG NRW, B.v. 8.5.2015 - 13 A 949/15.A - juris Rn. 3; OVG Schleswig-Holstein, B.v. 29.9.2017 - 2 LA 67/16 - juris Rn. 22 m.w.N.).

  • OVG Niedersachsen, 20.09.2018 - 10 LA 284/18

    Substantiierung eines Beweisantrags

    Soweit eine unterbliebene, allerdings gebotene Sachverhaltsaufklärung unter bestimmten Voraussetzungen im Einzelfall (auch) einen Verstoß gegen das rechtliche Gehör darstellen könnte (vgl. dazu Bayerischer VGH, Beschluss vom 08.05.2018 - 20 ZB 18.30551 -, juris Rn. 2; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 22.01.2018 - 3 L 63/17 -, juris Rn. 13; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.12.2017 - 13 A 753/17.A -, juris Rn. 5; OVG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 29.09.2017 - 2 LA 67/16 -, juris Rn. 16; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 18.09.2017 - A 11 S 2067/17 -, juris Rn. 17), ist hier - unabhängig von dem Vorliegen der für die Annahme eines Gehörsverstoßes zusätzlichen Voraussetzungen - bereits ein Verstoß gegen die Aufklärungspflicht nicht gegeben, weil die Kläger im verwaltungsgerichtlichen Verfahren schon eine psychische Erkrankung der Klägerin zu 2. - wie oben ausgeführt - nicht substantiiert dargetan haben.
  • VGH Bayern, 05.09.2018 - 15 ZB 18.32208

    Anträge auf Asylanerkennung und Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und des

    Aus dem Recht auf rechtliches Gehör folgt aber weder ein Anspruch auf ein vertieftes Rechtsgespräch noch eine allgemeine Hinweis- oder Aufklärungspflicht des Gerichts (BVerwG, B.v. 16.2.2010 - 10 B 34.09 - juris Rn. 6; OVG Schleswig-Holstein, B.v. 29.9.2017 - 2 LA 67/16 - juris Rn. 20).
  • OVG Schleswig-Holstein, 24.03.2017 - 4 LA 118/16

    Asylrecht - zum Prüfungsprogramm des BAMF und des Verwaltungsgerichts bei bereits

    Das OVG Lüneburg sehe diese Frage als grundsätzlich bedeutsam an (Beschl. v. 27.10.2016 - 2 LA 67/16 -).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.01.2018 - 13 A 2476/17

    Klärungsbedürftigkeit des formalen Übertritts zum Christentum eines Asylsuchenden

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 17. Mai 2017 - 13 A 1065/17.A -, juris; vom 20. Januar 2015 - 5 A 54/15.A -, und vom 10. September 2014 - 13 A 1171/14.A -, juris, Rn. 7; OVG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 29.September 2017 - 2 LA 67/16 -, juris, Rn. 14; BVerwG, Urteil vom 20. Februar 2013 - 10 C 23.12 -, BVerwGE 146, 67 = juris, Rn. 28 ff.
  • VG Würzburg, 11.06.2019 - W 8 K 19.30347

    Abschiebungsverbot in den Iran

    Die Würdigung der Angaben des Klägers zu seiner Konversion ist ureigene Aufgabe des Gerichts im Rahmen seiner Überzeugungsbildung gemäß § 108 VwGO (BVerwG, B.v. 25.8.2015 - 1 B 40.15 - Buchholz 402.25 § 3 AsylVfG Nr. 19 sowie OVG NRW, B.v. 23.5.2019 - 6 A 1272/19 A - juris; B.v. 2.7.2018 - 13 A 122/18.A - juris; B.v. 28.6.2018 - 13 A 3261/17.A - juris; B.v. 10.2.2017 - 13 A 2648/16.A - juris; BayVGH, U.v. 25.2.2019 - 14 B 17.31462 - juris; B.v. 9.7.2018 - 14 ZB 17.30670 - juris; B.v. 16.11.2015 - 14 ZB 13.30207 - juris; B.v. 9.4.2015 - 14 ZB 14.30444 - NVwZ-RR 2015, 677; OVG SH, B.v. 29.9.2017 - 2 LA 67/16 - juris; NdsOVG, B.v. 16.9.2014 - 13 LA 93/14 - KuR 2014, 263; VGH BW, B.v. 19.2.2014 - A 3 S 2023/12 - NVwZ-RR 2014, 576), wobei keine überzogenen Anforderungen zu stellen sind, zumal Glaubens- und Konversionsprozesse individuell sehr unterschiedlich verlaufen können und nicht zuletzt von der Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen, seiner religiösen und kulturellen Prägung und seiner intellektuellen Disposition abhängen (Berlit, jurisPR-BVerwG 22/2015, Anm. 6).
  • VG Würzburg, 30.04.2018 - W 8 K 17.33481

    Unterbrechung der christlichen Aktivitäten durch Strafhaft sowie wegen Depression

    Die Würdigung der Angaben des Klägers zu seiner Konversion ist ureigene Aufgabe des Gerichts im Rahmen seiner Überzeugungsbildung gemäß § 108 VwGO (BVerwG, B.v. 25.8.2015 - 1 B 40.15 - Buchholz 402.25 § 3 AsylVfG Nr. 19 sowie OVG SH, B.v. 29.9.2017 - 2 LA 67/16 - juris; OVG NRW, B.v. 10.2.2017 - 13 A 2648/16.A - juris; BayVGH, B.v. 16.11.2015 - 14 ZB 13.30207 - juris; B.v. 9.4.2015 - 14 ZB 14.30444 - NVwZ-RR 2015, 677; NdsOVG, B.v. 16.9.2014 - 13 LA 93/14 - KuR 2014, 263; VGH BW, B.v. 19.2.2014 - A 3 S 2023/12 - NVwZ-RR 2014, 576), wobei keine überzogenen Anforderungen zu stellen sind, zumal Glaubens- und Konversionsprozesse individuell sehr unterschiedlich verlaufen können und nicht zuletzt von der Persönlichkeitsstruktur des/der Betroffenen, seiner/ihrer religiösen und kulturellen Prägung und seiner/ihrer intellektuellen Disposition abhängen (Berlit, jurisPR-BVerwG 22/2015, Anm. 6).
  • OVG Bremen, 12.11.2018 - 2 LA 60/18

    Prüfung einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Ablehnung der

    Eine mögliche Verletzung der dem Gericht gemäß § 86 Abs. 1 VwGO obliegenden Aufklärungspflicht gehört jedoch nicht zu den in § 78 Abs. 3 Nr. 3 AsylG i.V.m. § 138 VwGO bezeichneten Verfahrensmängeln, bei deren Vorliegen die Berufung zuzulassen ist (Beschlüsse des Senats vom 09.06.2017 - 2 LA 88/17 -, Rn. 6, juris und 08.09.2016, - 2 LA 277/16; OVG NW, Beschluss vom 26.07.2018 - 1 A 2636/18.A -, Rn. 14, juris; BayVGH, Beschluss vom 17.05.2018 - 20 ZB 18.31049 -, Rn. 3, juris; SächsOVG, Beschluss vom 07.02.2018 - 4 A 142/18.A -, Rn. 4, juris; OVG SH, Beschluss vom 29.09.2017 - 2 LA 67/16 -, Rn. 16, juris).
  • VG Würzburg, 29.10.2018 - W 8 K 18.31774

    Zuerkennung von Flüchtlingseigenschaft

    Die Würdigung der Angaben des Klägers zu seiner Konversion ist ureigene Aufgabe des Gerichts im Rahmen seiner Überzeugungsbildung gemäß § 108 VwGO (BVerwG, B.v. 25.8.2015 - 1 B 40.15 - Buchholz 402.25 § 3 AsylVfG Nr. 19 sowie BayVGH, B.v. 9.7.2018 - 14 ZB 17.30670 - juris; B.v. 16.11.2015 - 14 ZB 13.30207 - juris; B.v. 9.4.2015 - 14 ZB 14.30444 - NVwZ-RR 2015, 677; OVG NRW, B.v. 28.6.2018 - 13 A 3261/17.A - juris; B.v. 10.2.2017 - 13 A 2648/16.A - juris; OVG SH, B.v. 29.9.2017 - 2 LA 67/16 - juris; NdsOVG, B.v. 16.9.2014 - 13 LA 93/14 - KuR 2014, 263; VGH BW, B.v. 19.2.2014 - A 3 S 2023/12 - NVwZ-RR 2014, 576), wobei keine überzogenen Anforderungen zu stellen sind, zumal Glaubens- und Konversionsprozesse individuell sehr unterschiedlich verlaufen können und nicht zuletzt von der Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen, seiner religiösen und kulturellen Prägung und seiner intellektuellen Disposition abhängen (Berlit, jurisPR-BVerwG 22/2015, Anm. 6).
  • VG Würzburg, 30.04.2018 - W 8 K 17.33425

    Anspruch auf Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft

  • VG Würzburg, 26.02.2018 - W 8 K 17.32575

    Zuerkennung von Flüchtlingseigenschaft wegen Konversion zum Christentum

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